Presse/ Mediathek 2016-11-03T11:00:08+00:00

Pressemitteilungen

Das Programm der FSK-Fachtagung Polyurethane 2017 ist da - Jetzt Anmelden!

27.06.2017 – Nun ist es soweit das Programm der diesjährigen FSK-Fachtagung Polyurethan in Zusammenarbeit mit der FILL GmbH in Gurten/Österreich, am 07. und 08. November 2017 steht fest. Das hochinteressante und vielseitige Tagungs-Programm zum Download finden Sie hier. Sichern Sie sich jetzt Ihre Teilnahme.

Die Anmeldung kann online, per Mail an fachtagung2017@fsk-vsv.de oder per Fax unter 0711 993 751 11 erfolgen.

 

FSK präsentiert sich in traditionellem Blau auf der PSE Europe 2017

FSK-Messestand auf der PSE Europe 2017 (Halle 3, Stand 537)

27.06.2017 – Zum ersten Mal öffnete die PSE Europe 2017 heute Morgen in München ihre Tore für Brancheninteressenten und Experten aus der Polyurethan-Welt, die sich bei Live-Vorführungen von Maschinen über aktuelle Technologien und Innovationen informieren und austauschen. Als einer der über 70 Aussteller ist auch der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) auf der Messe vertreten und verzeichnet reges Interesse. Den FSK finden Sie in Halle 3 Stand 537.

FSK-Fachgruppensitzung bei KUKA in Augsburg

FSK-Fachgruppensitzung des Gremiums Schaumstoffverarbeiter bei KUKA in Augsburg.

26.06.2017 – Schaumstoff-Anwendungen in der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) standen im Fokus der letzten Fachgruppensitzung Schaumstoffverarbeitung des Fachverbands Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK), die am 31. Mai 2017 in Augsburg stattfand. Gastgeber war die KUKA Roboter GmbH, ein führender Anbieter von intelligenten Automatisierungslösungen im Bereich Robotersysteme. Die Fuggerstadt ist Hauptsitz des weltweit agierenden Unternehmens, das bereits Anfang der 1970er Jahre den ersten Industrieroboter mit sechs elektromotorisch angetriebenen Achsen auf den Markt gebracht hat.

Nach einer Begrüßung durch den FSK und die Fachgruppensprecher stellte Philipp Kremer, Global Business Development Manager bei KUKA, das Unternehmen vor, gefolgt von Benedikt Kailing, Application Product Manager, der  über die Einsatzmöglichkeiten von Robotersystemen referierte. Der rege Austausch im Anschluss des Vortrags machte deutlich, dass die Teilnehmer nicht nur interessante Einblicke in das Thema Robotik zu schätzen wussten, sondern auch zahlreiche Anstöße für die Umsetzung in der Schaumstoffverarbeitung mitnehmen konnten. Am Ende der Veranstaltung konnten die Gäste am späteren Nachmittag ihre Eindrücke bei einer interessanten Besichtigung in der KUKA-Produktion vertiefen.

Nach der Mittagspause tauschte sich die Fachgruppe über die Auswirkungen aktueller wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen auf die Schaumstoffbranche aus. Regelmäßige Zertifizierungen und Audits aber vor allem auch der teilweise dramatische Fachkräftemangel sind und bleiben zentrale Herausforderungen, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen. Darüber hinaus ging es um die Themen Insolvenzanfechtung und die zunehmende Bedeutung des Wettbewerbsrechts. Die Diskussion der anwesenden Schaumstoffverarbeiter machte deutlich, wie wichtig und hilfreich der regelmäßige Austausch von Informationen und Spezialwissen innerhalb der Fachgruppe für jedes der Mitgliedsunternehmen ist.

Unter Leitung des FSK ging es in der folgenden Aussprache unter anderem um verbandsinterne Themen wie die Internationalisierung des Verbandes und der Fachgruppen. Insgesamt war die Sitzung der FSK-Fachgruppe Schaumstoffverarbeiter ein voller Erfolg für Veranstalter und Teilnehmer, zu dem auch das vorabendliche Rahmenprogramm mit einer Führung durch die Augsburger Fuggerei und einem ungezwungenen Get Together im Ratskeller beigetragen hat.

Sprecher für Fachgruppe Schaumstoffverarbeiter gewählt


Sprecher der Fachgruppe Schuamstoffverarbeiter v.l.: Thomas Heinlein, stellvertretende Fachgruppensprecher Rüdiger Simon und Alexander Hinzsch und FSK-Geschäftsführer Klaus Junginger.  Ebenfalls als stellvertretende Fachgruppensprecher wurden Udo Storck und Martin Eigenherr für eine neue Wahlperiode in Abwesenheit wiedergewählt.

13.06.2017 – Ende Mai wählte die Fachgruppe Schaumstoffverarbeiter innerhalb des Fachverbands für Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) e.V. im Rahmen ihrer Fachgruppensitzung bei der KUKA Roboter GmbH in Augsburg ihr aktuelles Sprechergremium. Thomas Heinlein, amtierender Sprecher der Fachgruppe und Geschäftsführer der ISL Schaumstoff-Technik GmbH aus Viernheim wurde ohne Gegenstimme in seinem Amt bestätigt. Auch seine bisherigen Stellvertreter Udo Storck, Geschäftsführer der Masterfoam GmbH aus Greven, Rüdiger Simon, Verkaufsleiter der sitola GmbH & Co. KG aus Freudenberg und Martin Eigenherr, Geschäftsführer der WETROPA Kunststoffverarbeitung GmbH aus Mörfelden-Walldorf wurden einstimmig wiedergewählt.

Mit Alexander Hinzsch von der Hinzsch Schaumstofftechnik GmbH & Co. KG aus Mönchweiler wählte das Gremium einen neuen zusätzlichen Stellvertreter. Alexander Hinzsch trat 2016 in das Familienunternehmen ein, das sein Vater, Gerhard Hinzsch bis 2013 bereits in zweiter Generation leitete. Auch Gerhard Hinzsch war zuvor in der Fachgruppe aktiv und viele Jahre Mitglied des FSK-Vorstands.

Die Fachgruppe Schaumstoffverarbeiter beschäftigt sich sowohl mit Themen und Entwicklungen der Branche als auch mit unternehmerischen Fragen. Die spezifischen Fachgruppenaktivitäten werden mit der FSK-Geschäftsstelle koordiniert und abgestimmt. Zudem ist die Fachgruppe bei den FSK-Fachtagungen sowie den Innovationspreisen im Bereich Schaumkunststoffe stark involviert. Der Sprecher und seine Stellvertreter werden alle zwei Jahre gewählt.

Erfolgreicher FSK-Fachtag Leichtigkeit PUR in der Schweiz

Die Teilnehmer der FSK-Fachtags Leichtigkeit PUR mit Jens Winiarz (5. v. r., Sprecher der AG Leichtigkeit PUR) und Dr. Ulrich Fehrenbacher (10. v. r., Sprecher der AG Leichtigkeit PUR und Vorstandsmitglied des FSK e.V.)

12.05.2017 – Rund 40 FSK-Mitglieder und externe Interessenten nahmen am 27. April an der zweiten FSK-Veranstaltung zum Thema Leichtigkeit PUR in Horgen/Schweiz teil. Dabei ging es erneut um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Vorteile des Werkstoffs Polyurethan im Leichtbau. Die Dow Europe GmbH präsentierte sich als Gastgeber des gelungenen FSK-Fachtags.

Die Veranstaltung startete am Vorabend mit einem Get-Together der Teilnehmer und Referenten aus unterschiedlichsten Industriezweigen. Sie waren angereist, um sich über aktuellste Entwicklungen, Produkte und PUR-Anwendungen im Leichtbau zu informieren und auszutauschen. Dazu boten die hochkarätigen Fachvorträge am folgenden Vormittag reichlich Gelegenheit.

Nach einer kurzen Unternehmensvorstellung durch Marc Winet, dem Landesleiter der Dow Schweiz, sprach dessen Kollege Florian Manske über die wachsenden Anforderungen im Bereich der Landmaschinenindustrie sowie dem Einsatz von PUR-Verbundwerkstoffen. Steffen Bauer von der KraussMaffei Technologie GmbH stellte den Einsatz der LFI-Technologie als innovatives Leichtbaukonzept zur Herstellung von Elektrobus-Heckklappen vor. Über die Leichtigkeit und Stabilität des Konstruktionswerkstoffs Hartintegralschaum in verschiedenen Anwendungsbereichen referierte Ludger Schlag vom Rohstoffhersteller Covestro Oldenburg GmbH. Abschließend berichteten Carola Meinl von Dow Europe und Dr. Verena Thiede von Dow Deutschland von einem internen Kooperationsprojekt zur Entwicklung emissionsarmer Systeme für aktuelle und künftige Anforderungen der niedrigdichten flexiblen Formgebung.

„Schon die Vielfalt der referierten Themen zeigt die wachsende Bedeutung des Werkstoffs Polyurethan in Verbindung mit leichten, gewichtsparenden und leistungsfähigen Produkten und Anwendungen“, so Jens Winiarz von der Hennecke GmbH und Sprecher der FSK-Arbeitsgruppe Leichtigkeit PUR. Die Arbeitsgruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, das breite Leichtbau-Spektrum des Werkstoffs bekannt zu machen und durch den interdisziplinären Erfahrungs- und Wissensaustausch nachhaltige Synergien zwischen Entwicklern, Herstellern und Anwendern zu fördern. Teil der FSK-Veranstaltungsreihe ist auch stets die Diskussion von gremieninternen Aktivitäten zum Thema Leichtbau. Laut Winiarz sei das Feedback der Teilnehmer eine gute Möglichkeit, mehr aus der Branche zu erfahren und zukünftig als Verband auf Anforderungen und Ideen aus dem Fachgebiet eingehen zu können.

Wie bereits bei der letztjährigen Kick-Off Veranstaltung Leichtigkeit PUR beim Chemieunternehmen Huntsman in Belgien ging dieses Konzept auch in Horgen auf. Das Interesse und Feedback der Teilnehmer war als äußerst positiv zu verzeichnen. Am Nachmittag fand eine abschließende Technikums- und Laborbesichtigung bei der Dow Europe GmbH statt. Die Kombination von theoretischer Wissensvermittlung und praktischer Anschauung bei den Fachtagen hat sich bewährt und soll auch bei künftigen Veranstaltungen so beibehalten werden. Der FSK plant für das Frühjahr 2018 die nächste Veranstaltung zum Thema Leichtigkeit PUR.

Mit neuer Melaminharzschaum-Website baut der FSK sein neues Webkonzept aus

02.05.2017 Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) gestaltet derzeit ein neues anwenderfreundliches Website-Konzept für Werkstoffe und technische Anwendungen. Eine informative Webseite zu zahlreichen Themen rund um den Melaminharzschaum ist bereits online. Die neue FSK-Website finden Sie unter www.Melaminharzschaum.de.

Die Seite bietet strukturierte Informationen zu den Einsatzbereichen des vielseitigen Werkstoffs, unter anderem in der Bauakustik und der technischen Dämmung, in Schall- und Messräumen, auf Straße, Luft und Schiene, bei weißer Ware sowie in Medizin- und Labortechnik. Zahlreiche Beispiele beschreiben die konkrete Anwendung des flexiblen, offenzelligen Schaumstoffs und werden regelmäßig durch neue Beiträge ergänzt. Das Eigenschaftsprofil des Melaminharzschaums ist detailliert ausgeführt, sodass Entwickler und Interessenten wertvolle Informationen finden. Darüber hinaus ermöglicht ein integriertes Formular an den FSK die schnelle und einfache Kontaktaufnahme bei speziellen Fragestellungen.

Der Arbeitskreis Melaminharzschaum im FSK hat an der inhaltlichen Gestaltung der fachspezifischen Homepage maßgeblich mitgewirkt. In diesem aktiven Gremium diskutieren Hersteller und Verarbeiter von Melaminharzschaum über technische und rechtliche Fragen, Verarbeitungstechnologien und innovative Anwendungsmöglichkeiten in verschiedensten Branchen. Die geballte Kompetenz dieser FSK-Mitglieder steht allen Nutzern der Website zur Verfügung.

Zurzeit arbeitet der FSK an einem weiteren Internetauftritt zu Polyurethanen und Schaumkunststoffen, um über die im Verband vertretenen Werkstoffe ausführlich zu informieren. Die offizielle Fachverbands-Homepage (www.fsk-vsv.de) wird sich künftig auf verbandspolitische Themen, die Aktivitäten der verschiedenen Gremien sowie Fach- und Branchenveranstaltungen konzentrieren.

FSK schreibt Innovationspreis 2017 aus - Jetzt bewerben!

29.03.2017Einmal pro Jahr prämiert der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) innovative Ideen, Produkte und Verfahren in den Kategorien Design und Gestaltung sowie Technologie bzw. Verfahrens- und Chemietechnik. Jährlich wechselnd liegt der Schwerpunkt auf Schaumstoffen oder Polyurethanen. In diesem Jahr stehen neue Entwicklungen aus der Welt der Polyurethane im Mittelpunkt. Alle Informationen zur Bewerbung und die Bewerbungsunterlagen finden Sie HIER.

Europaweit sind Nachwuchskräfte, Fachkräfte, Profis und Unternehmen dazu eingeladen, ihre innovativen Entwicklungen im Umfeld der Polyurethane einzureichen. Dabei können sich sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen bewerben. Die Einreichungen in den beiden Kategorien werden nach unterschiedlichen Kriterien bewertet und innerhalb der Kategorien wird zwischen Nachwuchs- und Profikräften unterschieden, sodass eine faire und sachgemäße Beurteilung durch die vom FSK bestellte Experten-Jury gewährleistet ist.

Wesentliche Voraussetzungen für Auszeichnung und Prämierung sind einerseits die Neuartigkeit der eingereichten Ideen, Produkte oder Verfahren und andererseits die Markt- und Wettbewerbsfähigkeit der neuen Entwicklungen. Die Auszeichnungen sollen die Preisträger dabei unterstützen, ihre Innovationen in der Branche bekannt zu machen und im Markt zu etablieren. In der Bewerbergruppe der Nachwuchskräfte erhalten die Preisträger zusätzlich eine attraktive finanzielle Unterstützung (1. Preis 3.000,- €, 2. Preis 1.500 €, 3. Preis 500 €).

Im vergangenen Jahr wurden beim Innovationspreis 2016 insgesamt sieben herausragende Entwicklungen im Bereich der Schaumkunststoffe ausgezeichnet, welche die Vielseitigkeit von neuen Produkten und Anwendungen eindrucksvoll dokumentiert. So präsentierte die BASF Polyurethanes GmbH ihre Hochleistungsdämmplatte SLENTITE®, die mit ihrer einzigartigen Kombination von Materialeigenschaften platzsparend eine extrem hohe und feuchtigkeitsregulierende Dämmleistung erreicht. Das schwedische Unternehmen Cellutech AB entwickelte den umweltfreundlichen multifunktionalen Schaumstoff CELLUFOAM aus Holz, der sich unter anderem zur akustischen und thermischen Isolierung, zur Flüssigkeitsabsorption oder auch als Verpackungsmaterial eignet. Die Eurofaom Deutschland GmbH führte

den neuartigen Matratzenschaumstoff xdura® ein, der neben höchstem Komfort mit seiner Elastizität und inneren Stabilität ein ideales Mikroklima bietet. Mit einem stabilen und platzsparenden Klappbehälter stellte die ISL Schaumstoff-Technik GmbH ein äußerst flexibles und nachhaltiges Transportsystem vor. Den Nachwuchspreis in der Kategorie Technologie erhielt der Studienabsolvent Georg Tauer für seine Masterarbeit zur Partikelschaumherstellung mit variabler Hautdicke.

Der komplett aus Holz gefertigte Designer-Schutzhelm des schwedischen Unternehmens Cellutech AB mit dem Werkstoff CELLUFOAM.

In der Kategorie Design und Gestaltung überzeugte die Rotterdamer Design-Agentur Nightshop mit ihren Showdown Carpets, die als großformatige Kunstobjekte die unerschöpflichen kreativen Anwendungsmöglichkeiten von Polyurethanschäumen zeigen. Als Nachwuchskünstlerin erhielt die Designerin Teresa Mendler eine Auszeichnung für ihre Office Pieces. Durch die Kombination von Textil und PUR-Schaum erstellt sie ästhetische dreidimensionale Raumobjekte, die in großen Räumen flexibel als Raumteiler oder künstlerische Akustikelemente Einsatz finden.

Polyurethan-Schaumteppiche des Rotterdamer Design-Studios Ontwerpbureau NIGHTSHOP.

Der Fachverband für Schaumstoffe und Polyurethane ist gespannt auf neue Einreichungen und Innovationen rund um die Welt der Polyurethane. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2017. Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort beim FSK angefordert werden und online auf der HIER abgerufen werden. Die Auszeichnungen des Innovationspreises 2017 werden im Rahmen der FSK-Fachtagung Polyurethane 2017 am 07. November 2017 bei der FILL GmbH in Gurten (Österreich) verliehen.

Der FSK freut sich das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. als neues Mitglied begrüßen zu dürfen

28.03.2017 Als neues Mitglied begrüßt der FSK das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. Das TITK ist kompetenter Forschungspartner für Unternehmen im Bereich der Werkstoffforschung und der Entwicklung zukunftsweisender Technologien. Als industrienahe Forschungseinrichtung ist das TITK darauf spezialisiert, Polymere so zu verändern, dass Werkstoffe mit völlig neuen, funktionellen Eigenschaften entstehen – Polymere der neuen Generation.

Ausgestattet mit einer modernen technischen Infrastruktur entwickelt das Institut innovative Materialien und Produkte die beispielsweise unerlässlich für die Herstellung von Lifestyle-Produkten und Verpackungsmitteln, Fahrzeugprodukten, Bio- und Medizintechnik, Energietechnik und Mikro- und Nanotechnik sind.

Das TITK hat 140 Mitarbeiter und zwei Tochtergesellschaften:

  • smartpolymer GmbH konzentriert sich auf die Vermarktung und Produktion von Entwicklungen des TITK.
  • OMPG mbH (akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO / IEC 17025) realisiert Prüfdienstleistungen für Textilien, Faserverbundmaterialien und Kunststoffe.

Forschungsschwerpunkte

  • Nachhaltige Polymere
    • Entwicklung und Transfer von innovativen Faser-, Vliesstoffen und anderen Polymerformkörpern Direktauflösung und Trocken-Nass-Verformung von Synthese- und Naturpolymeren (Polysacchariden, Proteinen, PAN, ausgewählte Reaktivharze,
    • Polymerblends und Verarbeitungstechnologien) Charakterisierung von Polymeren und Polymerlösungen, Hybridpolymere
    • Chemische und physikalische Modifizierung von Polymeren in homogener Phase
    • Duromere Schäume auf Basis PUR und Cellulose, extrudierte Schäume
    • Klebstoff-Entwicklung und Optimierung von Epoxi-Systemen, diversen technischen Hotmelt, biobasierende- und bioabbaubaren Hotmelt

Geschäftsführender Direktor: Dr.-Ing. Ralf-Uwe Bauer

THÜRINGISCHES INSTITUT FÜR TEXTIL- UND KUNSTSTOFF-FORSCHUNG e.V.
Breitscheidstraße 97
07407 Rudolstadt
Deutschland
0 3672 – 379 0
0 3672 – 379 379
Email: info@titk.de
Internet: www.titk.de

Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. entscheidet sich für das Messekonzept der PSE Europe 2017!

27.03.2017 – Der FSK  freut sich, bekanntzugeben, mit einem eigenen Stand auf der PSE Europe 2017 vertreten zu sein. Die Fachmesse findet am 27. – 29. Juni im MOC München statt.

Die PSE Europe ist eine neue, spezialisierte Plattform, auf der Roh- und Hilfsstoffproduzenten sowie Maschinen- und Systemhersteller aus der PU-Industrie das enorme Potenzial von Polyurethan in völlig neuen Märkten demonstrieren. An den Ständen erleben die Besucher anschauliche Live-Präsentationen, mit Lösungen und Anwendungen für die Automobilindustrie, das Baugewerbe, die Bettwaren-, Matratzen- und Möbelproduktion, die Elektronik- und Verpackungsindustrie, die Schuhproduktion, die Medizintechnik und viele weitere Branchen.

Entdecken Sie das Innovationspotenzial von PU-Lösungen auf der PSE Europe 2017

Vom 27. – 29. Juni 2017 stellen führende Hersteller innovative PU-Anwendungen und -Lösungen vor, von Roh- und Hilfsstoffen, Materialien und Werkstoffen, über Maschinen, Anlagen, Geräte und Zubehör bis hin zu PU-Produkten und -Systemen sowie Dienstleistungen.

Die PSE Europe im MOC München veranschaulicht die vielen Anwendungsbereiche von Polyurethan und bringt die Besucher in direkten Kontakt mit den Innovationstreibern des Marktes. Zudem bietet eine Konferenz Raum für Networking und den Austausch von Know-how.

Der FSK freut sich, auf der PSE Europe 2017 in München dabei zu sein. Weitere Informationen zur Messe erhalten Sie auf der offiziellen Webseite. www.pse-europe.de

FSK Leitfaden für das Beschränkungsverfahren von Diisocyanaten nach der REACH-Verordnung

20.03.2017 POLYURETHAN – ein Produkt der Zukunft! Trotz REACH? Polyurethane sind vielseitig, modern und sicher. Kurz: Polyurethan – ein Produkt der Zukunft. Jedoch sorgt das Beschränkungsverfahren für Diisocyanate nach der REACH-Verordnung in der PUR-Branche für Verunsicherung und wirft zahlreiche Fragen auf.

Der FSK setzt sich in einem Netzwerk aus nationalen und internationalen Verbänden und in Zusammenarbeit mit den Behörden dafür ein, eine praktikable Lösung zum sicheren Umgang mit Diisocyanaten am Arbeitsplatz zu finden und bringt insbesondere auch die Interessen aller seiner Mitglieder in den Prozess mit ein.

Der Leitfaden des FSK und der ISOPA/ALIPA informiert über den Ablauf des REACH-Verfahrens, den derzeitigen Stand und gibt Antworten auf häufige Fragen. Gerne können Sie den Leitfaden auch zur Aufklärung Ihrer Mitarbeiter und Ihrer Kunden verwenden und auch weiterreichen.

Bitte beachten Sie bereits jetzt, dass wir zu diesem wichtigen Thema auf unserer diesjährigen Fachtagung bei der Firma FILL in Österreich vom 06.11.-08.11.2017 eine Expertenrunde, bestehend aus hochkarätigen internationalen Teilnehmern von Ministerien, der ISOPA/ALIPA, EUROPUR, vom FSK und weiteren Brancheninsidern organisieren.

Hier geht’s zum Download des FSK-Leitfadens für das Beschränkungsverfahren von Diisocyanaten.

FSK veröffentlicht Technische Merkblätter und Produktbeschreibungen zu PUR-Weichschaum

09.03.2017 Nachdem die Technische Fachgruppe PUR-Weichschaum im Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) bereits 2016 erste Merkblätter zu PUR-Weichschaum verabschiedet hat, wurden nun weitere Produktbeschreibungen erarbeitet und veröffentlicht. In den Merkblättern werden unterschiedliche PUR-Schäume wie Gel-Schaum, Hypersoft-Schaum, Kaltschaum oder Viskoschaum für ihre vielfältigen Anwendungen und Einsatzbereiche typisiert und spezifiziert. Darüber hinaus entstanden ein Merkblatt zu Rohdichte und Härtetoleranzen von PUR-Weichschaumstoffen, ein Muster-Materialdatenblatt sowie ein Dokument mit den Grundsätzen zu Qualität und Umwelt.

„Die erarbeiteten Merkblätter bieten insbesondere der weiterverarbeitenden Industrie wertvolle Anhaltspunkte zum Umgang mit PUR-Weichschäumen in der Verarbeitung und Anwendung“, erläutert Manfred Stahl von der Eurofoam Deutschland GmbH Schaumstoffe und Sprecher der Technischen Fachgruppe PUR-Weichschaum des FSK. Dabei beschreiben die Dokumente die mechanischen und chemisch-physikalischen Eigenschaften der verschiedenen Schaumstofffamilien. Das Materialdatenblatt dient Unternehmen zudem als Muster, um die Kennzeichnung der eigenen Produkte korrekt festzuhalten, erläutert generelle Eigenschaften und gibt Empfehlungen zum Umgang mit PUR-Weichschaum. „Darüber hinaus ergänzen und verknüpfen die Grundsätze zu Qualität und Umwelt die geltenden DIN- und internationalen Normen und Richtlinien beispielsweise mit den Vorschriften der Versicherungswirtschaft in den VdS-Richtlinien“, führt Manfred Stahl weiter aus.

Die technische Fachgruppe PUR-Weichschaum im FSK ist mit Fachkräften besetztes Gremium, das auch weiterhin Merkblätter zu neuen Entwicklungen gestalten wird. Außerdem steht das engagierte Gremium den FSK-Mitgliedern sowie Interessenten für weitere Fragen und Informationen zu diesem komplexen Themenbereich zur Verfügung.

Die Merkblätter sind auf der Homepage des FSK unter dem Link abrufbar.

Der FSK begrüßt sein neues Verbandsmitglied - die PARAT GmbH & Co. KG

02.02.2017 Als neues FSK-Mitglied begrüßt der Fachverband die PARAT GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Neureichenau. Die PARAT Gruppe ist ein weltweit agierender Systempartner im Bereich hochfunktionaler Interieur und Exterieur Verkleidungs- und Strukturbauteile aus Kunststoff. Namhafte OEMs aus den Marktbereichen Landmaschinen, Baumaschinen, Caravan und Nutzfahrzeuge sowie der Energiebranche verbindet eine langjährige Partnerschaft mit dem globalen Kunststoffexperten. Das vielfältige und innovative Technologiespektrum mit den Schwerpunkten im Bereich Thermoformen, PUR RIM und LFI, umfasst das gesamte Produktportfolio vom tiefgezogenen Formteil bis hin zu hochwertigen Composite Systemkomponenten mit komplexen Geometrien. Als weltweit größter LFI Produzent mit Schwerpunkt im Agrar- und Baumaschinensektor bietet PARAT zudem exklusiven Engineering- und Entwicklungssupport.

PARAT GmbH + Co.KG
Schönenbach Straße 1
94089 Neureichenau
Tel.: 08583/29-195
info-vertrieb@parat.eu
www.parat.eu

FSK-Fachtag Leichtigkeit PUR in Horgen/Schweiz

Nach der erfolgreichen Kick-off Veranstaltung beim Unternehmen Huntsman im belgischen Eversberg im vergangenen Jahr veranstaltet der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) am 27. April 2017 den Fachtag Leichtigkeit PUR. Gastgeber ist die Dow Europe GmbH in Horgen/Schweiz. Das fachspezifische Branchenevent richtet sich an Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Branchenprofis.

Nach einem Get-together und Dinner am Vorabend beginnt der Fachtag um 9:30 Uhr im Firmengebäude. Einer kurzen Vorstellung des Gastunternehmens durch Global Marketing Director Jon Penrice folgen fünf Kurzreferate zu unterschiedlichen PUR-Themen. Vertreter der Dow Europe GmbH sprechen über die wachsenden Anforderungen von Polyurethan-Kunststoffen im Bereich der Landmaschinenindustrie sowie über die zukunftsorientierte Entwicklung emissionsarmer Systeme für die flexible Formgebung. Steffen Bauer von der KraussMaffei Technologie GmbH referiert über ein Leichtbaukonzept für Elektrobus-Hackklappen und Ludger Schlag von der Firma Covestro aus Oldenburg über den Konstruktionswerkstoff Hartintegralschaum.
Nach dem Mittagsimbiss gibt die Diskussionsrunde den Teilnehmern die Gelegenheit für Fragen, Feedback und Gedankenaustausch, bevor die Technikums- und Laborbesichtigung bei der Dow Europe GmbH stattfindet.

Da die Teilnehmerzahl für den Fachtag Leichtigkeit PUR begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung per Mail unter fsk@fsk-vsv.de. Das detaillierte Programm und weitere Informationen finden Sie auf der FSK-Website unter der Rubrik Veranstaltungen/Termine.

PUR-Fachgruppentreffen des FSK bei ACMOS Chemie KG  in Bremen

Am Dienstag, den 14. Februar 2017 fand das 55. PUR Fachgruppentreffen bei der Firma ACMOS Chemie KG in Bremen statt. Neben interessanten und vielseitigen Themen der PUR-Fachgruppe, die im Rahmen des Fachgruppentreffens präsentiert wurden, nutzten die über 40 Mitglieder die Einladung der Firma Acmos Chemie KG, um an der überaus interessanten Betriebsbesichtigung teilzunehmen.

Bei der Wahl der neuen Sprecher der Fachgruppe wurde Herr Jörg Arntzen (Dow Deutschland) und seine Stellvertreter Herr Martin Dietrich (Getzner Werkstoffe GmbH) und Wilhelm Rupertsberger (Fill GmbH) gewählt.

v.l.n.r. Sprecher der Fachgruppe: Jörg Arntzen (Dow Deutschland), Geschäftsführer des FSK: Klaus Junginger (FSK), Vorsitzender des FSK: Albrecht Manderscheid (CANNON Deutschland), Stellvertretender Sprecher der Fachgruppe: Martin Dietrich (Getzner Werkstoffe), Sprecher der Fachgruppe: Dr. W. Alexander Strietholt (Dow Deutschland)

Das Kunststoff-Zentrum Leipzig (KUZ) gehört nun auch zu den Mitgliedern des FSK

01.01.2017 – Seit Januar 2017 ist die Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH (KUZ) Mitglied im Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. Als kompetenter Technologiepartner für die Kunststoff verarbeitende und anwendende Industrie bietet das KUZ praxisorientierte Lösungen rund um den Kunststoff an. Die Unternehmen unterstützt das Brancheninstitut bei der Einführung neuer Technologien und Verfahren, der Optimierung ihrer Produktionsprozesse sowie bei der praxisorientierten Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Technologiefelder sind neben der PUR-Verarbeitung folgende: Spritzgießen, Compoundieren, Mikrokunststofftechnik, Kunststoff-Schweißen und Werkzeugtechnik. Die umfangreiche Ausstattung des unabhängigen Technikums ermöglicht die Verarbeitung fast aller PUR-Systeme. Durch die Vernetzung von Verfahrensingenieuren, Werkzeugkonstrukteuren und Experten der Kunststoff-Prüfung bietet das KUZ ein vielschichtiges Spektrum zur Modifizierung, Verarbeitung und Entwicklung von Polyurethan- sowie Polyurea-Systemen. Mit der Technologieplattform für die Verfahrenskombination Thermoplast- und Reaktionsspritzguss werden zwei technologische Kernkompetenzen zusammengeführt, um neue Potenziale zu erschließen.

KUZ – anwendungsorientierte Forschung, praxisorientierte Weiterbildung, akkreditiertes Prüflabor.

Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH
Erich-Zeigner-Allee 44
04229 Leipzig
0341 4941500
info@kuz-leipzig.de
www.kuz-leipzig.de

PANA Foamtec GmbH das neue FSK Mitglied

09.01.2017 – Seit Januar 2017 ist die PANA Foamtec GmbH das neue Mitglied im Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. Die PANA Foamtec GmbH verarbeitet seit mehr als 30 Jahren Weichkunststoffe. Verarbeitungstechniken mit modernsten Maschinen sind beispielsweise Spalten, Stanzen, Schneiden, Wasserstrahlschneiden und Fräsen. Es werden Materialien unter anderem auf Basis von PU, PE und Zellkautschuk nach individuellen Anforderungen verarbeitet. Als europaweit agierendes und mehrfach zertifiziertes Unternehmen beliefert PANA Foamtec GmbH die Automobil-, Bau-, Verpackungs-, Medizin-, Elektro- und allgemeine Industrie.

PANA Foamtec GmbH
Bunsenweg 4-6
82538 Geretsried
Tel.: 0 8171 9341 0

www.panacell.de

Vielversprechende Entwicklungen und kreative Anwendungen beim FSK-Innovationspreis Schaumkunststoffe 2016

14.12.2016 – Von raumsparenden Hochleistungsdämmplatten über nachhaltige, universell einsetzbare Zelluloseschäume bis hin zu fantastischen Wandobjekten aus PU-Schaum reicht das Spektrum der ausgezeichneten Bewerber beim FSK-Innovationspreis 2016, der Ende November verliehen wurde. Sieben Preisträger freuten sich im Rahmen der Internationalen Fachtagung Schaumstoffe und Polyurethane 2016 über die Auszeichnung ihrer neuartigen Entwicklungen in den Kategorien „Technologie“ und „Design und Gestaltung.

Mit der Dämmplatte SLENTITE® hat die BASF Polyurethanes GmbH unter der Federführung von Dr. Marc Fricke einen Hochleistungsdämmstoff mit einzigartigen Materialeigenschaftskombinationen entwickelt. Dabei gelang es, das erste rein organische Aerogel auf Polyurethanbasis als mechanisch stabile Platte herzustellen, die gleich mehrere überragende Eigenschaften überzeugend vereint. SLENTITE® erreicht mit einer sehr geringen Wärmeleitfähigkeit und einer offenporigen Struktur eine beispiellose Dämmleistung, die eine um 25 bis 50 Prozent schlankere und damit platzsparende Dämmung im Vergleich zu herkömmlichen Materialien ermöglicht. Die besondere offenporige Struktur wirkt zudem feuchtigkeitsregulierend, was im Innenbereich für ein günstiges Raumklima sorgt. Das Produkt befindet sich aktuell in der Pilotphase. Die ersten bereits produzierten Platten werden derzeit von ausgewählten Partnern in praktischen Anwendungstests erprobt.

Natürlichen Ursprungs ist der umweltfreundliche Zelluloseschaum CELLUFOAM, den der Entwicklungsingenieur Oskar Schmidt für das schwedische Unternehmen Cellutech AB aus Stockholm in der Kategorie Technologie einreichte. Der multifunktionale Schaumstoff CELLUFOAM wird aus skandinavischen Hölzern gewonnen und in einem lösungsmittelfreien Verfahren hergestellt. Somit ist das hochleistungsfähige Produkt absolut regenerativ und biologisch abbaubar. Der hochinteressante und vielseitig einsetzbare Werkstoff besteht aus Nanozellulose und besitzt sehr gute mechanische und chemische Eigenschaften. CELLUFOAM eignet sich zur akustischen und thermischen Isolierung genauso wie zur Flüssigkeitsabsorption oder als Verpackungsmaterial. Die Beschaffenheit des nachhaltigen Produkts kann je nach geforderter Anwendung maßgeschneidert werden und eröffnet damit nahezu grenzenlose Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichsten Branchen. Ein ansprechendes Anwendungsbeispiel des innovativen Werkstoffs bildet der in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Designer Rasmus Malbert erschaffene Cellutech-Helm – ein Fahrradhelm der nur aus Holz besteht.

Ebenfalls ein Alleskönner, allerdings speziell im Bereich der Matratzenherstellung, ist der vom FSK-Expertenteam ausgezeichnete Schaumstoff xdura®. Die Eurofoam Deutschland GmbH Schaumstoffe aus Wiesbaden führte dieses universelle Produkt im Frühjahr 2016 am Markt ein. Im Gegensatz zu den bekannten, auf unterschiedliche Funktionen ausgerichteten Schaumstoffkategorien im Beddingbereich, möchte Eurofoam mit xdura® die verschiedenen Anforderungen, die an einen modernen Matratzenschaumstoff gestellt werden, vereinen. Selbst langjährige Nutzung und nächtliches Schwitzen bringen den dauerhaltbaren Schaumstoff nicht aus der Form, gleichzeitig ist das Material elastisch und besonders reißfest. Durch seine offenporige Zellstruktur bietet es höchsten Komfort, sowohl durch die anschmiegsame Oberfläche und die innere Stabilität als auch durch die Verhinderung von Wärme- und Feuchtigkeitsstauungen. Der innovative „one fits all“-Schaumstoff mit dem idealen Mikroklima wird bereits für erste Matratzenkerne in der Praxis genutzt.

Nachhaltigkeit sowie die Reduktion von Lager- und Transportkosten stehen im Mittelpunkt der neuesten Entwicklung der ISL Schaumstoff-Technik GmbH aus Viernheim. Das Unternehmen stellt seit Mitte des Jahres innovative Klappbehälter aus expandiertem Polypropylen (EPP) her. Der neue ISL-Klappbehälter entstand in einer bemerkenswert kurzen Entwicklungsphase von nur zwölf Wochen. Die Stabilität und die Belastbarkeit der Behälter ermöglichen eine perfekte Lagerung sowie den sicheren Transport, auch von sperrigen und schweren Gütern. Sehr vorteilhaft ist die kostengünstige Herstellung, da in der Regel keine zusätzlichen Werkzeugkosten entstehen. Die neuen Boxen sind flexibel einsetzbar, da sie sich in fast allen Größen fertigen lassen und die „Klapphöhe“ vom jeweiligen Kunden individuell gewählt werden kann. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass jeder EPP-Behälter auch nachträglich zu einem stabilen Klappbehälter umgebaut werden kann.

Mit dem Nachwuchspreis in der Kategorie Technologie wurde der Masterabsolvent Georg Tauer auf Vorschlag von Prof. Dr.-Ing. Volker Altstädt vom Institut Polymer Engineering der Universität Bayreuth ausgezeichnet. In seiner Masterarbeit hatte der erfolgreiche Studienabsolvent sich intensiv mit der Herstellung von Partikelschäumen mit variabler Hautdicke auseinandergesetzt. Zielsetzung war die Entwicklung eines Verfahrens zur gezielten Änderung der Partikelschaumdicke, um ein grundlegendes Verständnis über deren Auswirkung auf die mechanischen Eigenschaften zu erhalten. Georg Tauer entwickelte eine Methode zu reproduzierbaren Herstellung von EPS-Partikeln mit einer homogenen und um den Faktor 25 verdickten Schaumhaut. Obwohl Partikelschäume bereits lange an Markt sind, sind deren komplexe innere Strukturen weitgehend unerforscht. Die durch Herr Tauers Arbeit gewonnenen Erkenntnisse eröffnen ein spannendes Optimierungs- und Anwendungsfeld.

In der Kategorie Design und Gestaltung verlieh der FSK je einen Unternehmens- und einen Nachwuchspreis für außergewöhnliche Kunstobjekte. Die Rotterdamer Design-Agentur NIGHTSHOP gestaltete großformatige Wandteppiche – sogenannte Showdown Carpets – mit einem zweikomponentigen weichen Polyurethanschaum. Inspiriert von handelsüblichen Antirutschunterlagen entwickelten Adriaan van der Ploeg und Ward van Gemert die Idee, mit diesem soften und zugleich griffigen Werkstoff zu experimentieren und wirkungsvolle Kunstobjekte zu kreieren. Durch ein Kombinieren unterschiedlich farbiger Polyurethanschäume entstanden zehn individuelle, handgearbeitete Teppiche. Dazu wurden die PU-Komponenten in großen Einwegspritzen gemischt und zügig über vorgefertigte Schablonen auf den Untergrund aufgetragen. Das Ergebnis sind wirkungsstarke plastische Muster, die an farbenfrohe westafrikanische Ornamentik erinnern. Die Kunstobjekte sind derzeit in Rotterdamer Kunstgalerien und Möbelhäusern zu sehen.

Mit ihren Office Pieces überzeugte zudem die Produkt- und Accessoire-Designerin Teresa Mendler, die derzeit ihre Diplomarbeit an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach ablegt. Durch den Einsatz von PUR-Schaum in Kombination mit Textil erarbeitete sie eine Kollektion mit zwei- und dreidimensionalen Raumobjekten, die sich flexibel als Raumteiler oder als künstlerische Akustikelemente in großen Räumen einsetzen lassen. Die Ästhetik der je nach Standort ganz unterschiedlich wirkenden Objekte entwickelte sich durch die intensive Auseinandersetzung mit den verwendeten Materialien und deren Eigenschaften. Zukünftig plant Teresa Mendler ähnliche Designobjekte auch für Außenbereiche zu gestalten.

Dr. Marc Fricke, BASF Polyurethanes GmbH, zusammen mit Udo Storck, Masterfoam GmbH und stellvertretender Sprecher der FSK-Fachgruppe Schaumstoffverarbeiter bei der Übergabe des Innovationspreises 2016

Der komplett aus Holz gefertigte Designer-Schutzhelm des schwedischen Unternehmens Cellutech AB mit dem Werkstoff CELLUFOAM.

Manfred Stahl, Eurofoam Deutschland GmbH Schaumstoffe, nimmt für sein Unternehmen den Innovationspreis 2016 von Udo Storck, Masterfoam GmbH und stellvertretender Sprecher der FSK-Fachgruppe Schaumstoffverarbeiter entgegen

Präsentation des EPP-Klappbehälters der Firma ISL Schaumstoff-Technik GmbH durch Herr Alfred Gutknecht im Rahmen des Festaktes zum FSK-Innovationspreis Schaumkunststoffe 2016.

Mikroskopische Aufnahmen der Struktur und Partikelhaut von EPS-Schaumpartikeln

Polyurethan-Schaumteppiche des Rotterdamer Design-Studios Ontwerpbureau NIGHTSHOP.

Office Pieces, individuelle akustische und optische Raumelemente von Teresa Mendler

Highlight im Herbst: Die FSK-Fachtagung 2016

06.12.2016 – Die Internationale Fachtagung Schaumkunststoffe und Polyurethane 2016 lockte Ende November über 170 Branchenexperten und interessierte Fachbesucher an den Rhein. Als Veranstalter zeigte sich der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) mit dem erfolgreichen Verlauf der zweitägigen Fachtagung höchst zufrieden.

„Wir konnten unsere internationalen Tagungsteilnehmer in diesem Jahr mit sehr spannenden Themen an äußerst attraktiven Locations begrüßen“, berichtete FSK-Geschäftsführer Klaus Junginger im Rückblick, „sowohl im Kurhaus Bad Dürkheim als auch im Gesellschaftshaus unseres diesjährigen Kooperationspartners BASF in Ludwigshafen überzeugten 14 hochkarätige Referenten mit ihren impulsgebenden Vorträgen und Präsentationen.“
Traditionell fand vor Beginn des offiziellen Programms die jährliche FSK-Mitgliederversammlung statt. Die Veranstaltung selbst stand jedoch allen interessierten Fachbesuchern offen, die sich ein aktuelles Bild über Innovationen und Trends der Schaumkunststoff- und Polyurethanindustrie sowie der angeschlossenen Anwenderbranchen machen wollten. Während der Tagung im Kurhaus Bad Dürkheim und der Abendveranstaltung im größten Weinfass der Welt, nutzte das anwesende Fachpublikum jede Gelegenheit zum kollegialen Gedankenaustausch.

Ein Highlight am Eröffnungstag war der Festakt zur Verleihung der Innovationspreise Schaumkunststoffe 2016. Insgesamt sieben Preisträger wurden in den beiden Kategorien „Technologie“ und „Design und Gestaltung“ gekürt. Als weiterer Höhepunkt fand am Abschlusstag der Fachtagung eine Werksrundfahrt durch das Betriebsgelände der BASF statt. Die Teilnehmer zeigten sich von der Besichtigung des größten zusammenhängenden Chemiestandorts der Welt sehr beeindruckt.

Die rundum gelungene Fachtagung 2016 setzte erneut zahlreiche Impulse für die Branche, von denen die Teilnehmer langfristig profitieren. „Man schaut beim FSK immer über den Tellerrand hinaus und informiert sowohl über aktuelle Themen als auch über die Themen von morgen“, bewertet Jörg Teschner, Geschäftsführer der Klöckner polyPUR Chemie GmbH und langjähriger Tagungsbesucher die erfolgreiche Veranstaltung, „durch die FSK-Fachtagung, gelingt es uns, neue Trends im Markt zeitnah zu fokussieren und mit den führenden Firmen ein synergetisches Netzwerk zu knüpfen.“

p1010094

p1010146

p1000996

p1000976

kurhaus-bad-duerkheim-fuer-programm-tagung-freigabe-durch-kurpark-hotel

Neues Vorstandsmitglied beim FSK

30.11.2016 – Im Rahmen der FSK Mitgliederversammlung 2016, wurden in Bad Dürkheim, am 23.11.2016 die Vorstände für die nächsten beiden Jahre gewählt und langjährige Mitglieder für ihr Engagement im Verband geehrt. Um dem ehemaligen Geschäftsführer Dr. Hans W. Schloz für seine wertvolle und langjährige Zusammenarbeit zu danken, erhielt dieser die goldene FSK Ehrennadel. Herr Wolfgang Barth, Recticel GmbH & Co. KG, und Dr. Peter Gansen, Otto Bock Kunststoff GmbH,
erhielten für ihre Mitarbeit zum Thema REACH und Isocyanate eine FSK Dankes-Urkunde. Das ehemalige Vorstandsmitglied Hans Hoffmann, Hanno Werke GmbH, wurde mit einer Dankes-Urkunde und der goldenen Ehrennadel des FSK geehrt und aus dem Vorstand verabschiedet. Ebenso verlässt Herbert Radunz von Covestro Oldenburg den Vorstand. Er wurde bereits im September mit einer Dankes-Urkunde geehrt. Als neues Vorstandmitglied wurde Jens Geschke, Covestro Oldenburg GmbH, begrüßt. Kassenprüfer bleibt wie in den vergangenen Jahren Martin Dietrich, Getzner Werkstoffe GmbH, der künftig von Patrick Kopischke Geschäftsführer der Firma Pahlke unterstützt wird. Wiedergewählt wurden der Vorstandsvorsitzende Albrecht Manderscheid, der stellverstretende Vorsitzende Jens-Jürgen Härtel, Finanzvorstand Manfred Werner sowie die Vorstände Dr. Ulrich Fehrenbacher, Dr. Dirk Endres-Hein, Rüdiger Simon und Jörg Teschner.

vorstand

Der FSK Vorstand

v.l. Albrecht Manderscheid (Cannon Deutschland GmbH), Jens-Jürgen Härtel (Volkswagen AG), Jörg Teschner (Klöckler polyPUR Chemie GmbH), Jens Geschke (Covestro Oldenburg GmbH), Dr. Ulrich Fehrenbacher (Rühl Puromer GmbH), Dr. Dirk Endres-Hein (F.S. Fehrer Automotive GmbH) und Rüdiger Simon (Sitola GmbH & Co. KG). Leider nicht auf dem Foto, Vorstandsmitglied Manfred Werner (Sekisui Alveo)

am-schloz-kj

v.l. Albrecht Manderscheid (Cannon Deutschland GmbH), Dr. Hans W. Schloz und Klaus Junginger (FSK e.V.)

unbenannt

v.l. Wolfgang Barth (Recticel GmbH & Co. KG), Dr. Thomas Mack, Klaus Junginger (FSK e.V.), Albrecht Manderscheid (Cannon Deutschland GmbH) und Hans Hoffmann (Hanno Werke GmbH)

23.11.2016 FSK verleiht die Dankesurkunde an Wolfgang Barth

Wolfgang Barth (Recticel Verwaltung GmbH & Co. KG) bekommt zum Dank für seine langjährige kompetente Fachgremienarbeit und das Engagement im Rahmen des Themas Isocyanate unter REACH eine FSK-Dankesurkunde überreicht.

Internationale Fachtagung Schaumstoffe und Polyurethane 2016

17.11.2016 – Am 23. und 24. November veranstaltet der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) seine internationale Fachtagung – das alljährliche Branchentreffen. Kooperationspartner und Gastgeber ist in diesem Jahr die BASF in Ludwigshafen. Circa 170 Teilnehmer, darunter sowohl FSK-Mitglieder als auch viele interessierte Fachbesucher, treffen sich am ersten Veranstaltungstag im Kurhaus Bad Dürkheim. Am Donnerstag, dem zweiten Tag der Fachtagung wechselt die Veranstaltung in das Gesellschaftshaus der BASF SE nach Ludwigshafen.

Nach der Eröffnung durch den FSK-Vorstandvorsitzenden Albrecht Manderscheid sowie Thomas Heinlein, dem FSK-Fachgruppensprecher der Schaumstoffverarbeiter, haben die Tagungsbesucher am Mittwoch Gelegenheit sieben hochkarätigen Fachvorträgen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Schaumstoffherstellung, -verarbeitung und -anwendung zu besuchen. Beleuchtet werden Verfahren, Technologien und Möglichkeiten aus der gesamten Wertschöpfungskette der hoch leistungsfähigen Werkstoffe.

Der späte Nachmittag steht ganz im Zeichen des Festakts zum Innovationspreis Schaumkunststoffe 2016, den der FSK bereits seit 17 Jahren für Ideen und Innovationen aus der Welt der Schäume und Polyurethane vergibt. Die Vergabe des Preises zeigt einmal mehr die Innovationskraft der Branche mit ihrer hohen Produktvielfalt und den zahllosen Einsatzmöglichkeiten in fast allen Arbeits- und Lebensbereichen. Die anschließende Abendveranstaltung gehört – diesmal im inspirierenden Ambiente des größten Weinfasses der Welt in Bad Dürkheim – dem freien Ideen- und Gedankenaustausch unter den Kolleginnen und Kollegen aus verschiedensten Industriezweigen.

Dr. Melanie Maas-Brunner, Senior Vice President Performance Materials Europe von der BASF SE, eröffnet den zweiten Tag der internationalen FSK Fachtagung im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen. Sieben weitere Fachvorträge zu diversen Themen rund um Schaumkunststoffe und Polyurethane füllen den Vormittag, bevor nachmittags die Werksbesichtigung des größten zusammenhängenden Chemiestandorts der Welt bei der BASF in Ludwigshafen auf dem Programm steht. „Seit Jahren setzt unsere internationale Fachtagung Schaumstoffe und Polyurethane neue Impulse“, so FSK-Geschäftsführer Klaus Junginger, „denn die Themenvielfalt zeigt eine Branche, die sich stets neu erfindet und diese Entwicklung im globalen Maßstab ein- und umsetzt.“

kurhaus-bad-duerkheim-fuer-programm-tagung-freigabe-durch-kurpark-hotel

Kurhaus Bad Dürkheim

 

gesellschaftshaus-aussenansicht

Gesellschaftshaus der BASF SE in Ludwigshafen

 

Stammwerk der BASF Gruppe Ludwigshafen. Das Herz der BASF-Gruppe ist die BASF SE mit ihrem Stammwerk in Ludwigshafen am Rhein. Mit etwa 250 Produktionsbetrieben, vielen hundert Labors, Technika, Werkstätten und Büros ist es der größte zusammenhängende Chemiekomplex der Welt. Abdruck honorarfrei. Copyright by BASF. Headquarters of the BASF Group ­ Ludwigshafen. The heart of BASF Group is BASF SE headquartered in Ludwigshafen, Germany. With about 250 production plants, several hundred laboratories, technical centers, workshops and offices, it is the largest integrated chemical complex in the world. Print free of charge. Copyright by BASF.

BASF SE

K-Messe 2016 – Die Erwartungen wurden übertroffen

07.11.2016 – Acht turbulente Messetage und 230.000 Besucher aus mehr als 160 Ländern sorgten für eine ausgezeichnete Stimmung bei der K 2016, die Ende Oktober in Düsseldorf zu Ende ging. Der FSK Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. präsentierte sich erfolgreich mit einem neuen rund 270 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand, an dem zehn Mitgliedsunternehmen des FSK ihre Produkte und Leistungen dem interessierten Fachpublikum aus aller Welt vorstellten.

Die K-Messe hat die Erwartungen von unseren Ausstellern und die des FSKs nicht nur erfüllt, sondern aufs Positivste übertroffen“, resümiert FSK-Geschäftsführer Klaus Junginger, „nicht nur die vielen Besucher und die lebendige Atmosphäre waren beeindruckend, sondern vor allem der konstruktive fachliche Austausch auf höchstem Niveau.“

Sowohl die 3.285 Aussteller als auch die zahlreichen Fachbesucher zeigten sich einmütig begeistert von der weltgrößten Branchenmesse. Denn aufgrund des weltweit wachsenden und qualitativ sehr anspruchsvollen Marktes präsentierte sich die internationale Kunststoffindustrie derzeit in bester Verfassung. Die gute Konjunktur im gesamten Wirtschaftszweig sorgt für aussichtsreiche Zukunftsperspektiven und eine hohe Investitionsbereitschaft.

Diese Stimmung bestätigten auch die zehn Mitaussteller am FSK-Gemeinschaftsstand, die ein breites Leistungsspektrum vom Schaumstoff-Verarbeiter über PUR-Systemhäuser bis hin zum Anbieter von Anlagen- und Schneidetechnologien repräsentierten und sich unter dem Dach des FSK bestens aufgehoben fühlten.

Belegt wurde die gute Performance des Fachverbands zudem durch etliche Kontaktanfragen von Unternehmen, die an der Arbeit mit Polyurethanen und Schaumkunststoffen, deren Verarbeitung sowie den Endprodukten interessiert sind oder ein Mitwirken in einem der wichtigsten und erfahrensten europäischen Fachverbände anstreben. Auch auf der nächsten K-Messe, die im Herbst 2019 in Düsseldorf stattfindet, wird der FSK gemeinsam mit seinen Mitgliedern vertreten sein.

fsk-k16-hauptstand-4083

fsk-k16-gesamtansicht-4113-72dpi

fsk-k16-nebenstand-4050

K-Messe 2016: Der FSK-Gemeinschaftsstand rund um K-Schäume und PUR

K-Messe 2016: Der FSK-Gemeinschaftsstand rund um K-Schäume und PUR

Alles über Schaumkunststoffe und Polyurethane auf einem Stand

Zum Bild: Planung des FSK-Gemeinschaftsstandes

„In neuem Design wird der K-Messe Besucher den schon traditionellen Branchenanlaufpunkt des FSK zu Schaumkunststoffen und Polyurethanen im Oktober diesen Jahres in Düsseldorf finden“ beschreibt Mitaussteller des FSK Gemeinschaftsstandes und FSK-Vorstandsmitglied Rüdiger Simon (sitola GmbH & Co. KG) den geplanten Messeauftritt. „Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK e.V. präsentiert sich auf der K-Messe 2016 mit seinem neuen Corporate Design im traditionellen Blau und einem neuen Standbau-Design“.

Auf dem FSK-Gemeinschaftsstand werden zehn mitausstellende Unternehmen aus dem FSK die unterschiedlichsten Bereiche der Schaumstoff- und Polyurethan-Branche mit einer großen Anwendungsvielfalt abdecken. „Der Messebesucher wird vom Schaumstoff-Verarbeiter über Polyurethan-Systemhäuser bis hin zu Anlagen- und Schneide-Technologien-Anbieter als auch PUR-Gießanwendungen mit entsprechender Produktauswahl alles komprimiert auf unserem Stand finden. Durch die Netzwerke der Unternehmen und auch mit Hilfe der FSK-Lieferantendatenbank auf dem Messestand können wir alle Fragen und Anliegen rund um unsere Branche beantworten“, kündigt FSK-Geschäftsführer Dr. Hans W. Schloz an. Neben der Produktvielfalt, Verarbeitungstechnologien und Geschäftskontakten wird der FSK auf dem 245 m² großen Messestand Nr. B26 und C25 in der Halle 7a vom 19. bis 26. Oktober 2016 in Düsseldorf auch die Stoffdatenbank SARA zeigen und Fragen rund um Umwelt- und Chemikalienrecht beantworten“.

Im Oktober 2016 werden auf dem Gemeinschaftsstand des FSK folgende Unternehmen in der Halle 7a vertreten sein: Acmos Chemie KG (Trennmittel für Polyurethane), BOSIG GmbH (Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Baukunststoffen, industriellen Dämmmaterialien und Akustiklösungen), FreChem GmbH & Co. KG (Verguss- und Beschichtungssysteme, Dichtungs- und Hartschäume, Klebstoffe, Bindemittel und Prepolymere), Hans Jürgen Keil Anlagenbau GmbH & Co. KG (Maßgeschneiderte Lösungen für die Lagerung und Förderung chemischer Stoffe, Planung, Erstellung und Wartung von Tanklagern, Produktionsanlagen, Sondermaschinen und -anlagen), , Lewa GmbH (Dosieranlagen für verschiedenste Additive, Dosiersysteme für Treibmittel), Masterfoam GmbH (Produktion und Verarbeitung von flexiblen Schäumen, Folien und Vliesstoffen), PUR-Systems GmbH (maßgeschneiderte Polyurethansysteme für Hartschaumanwendungen, Sprühschäume, Integral- und Weichschaumanwendungen), Rampf Polymer Solutions GmbH & Co. KG (Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von reaktiven Kunststoffsystemen auf Basis von Polyurethan, Epoxid und Silikon), Rühl Puromer GmbH (maßgeschneiderte Polyurethan-Systeme für die unterschiedlichsten Anwendungen und Branchen) und sitola GmbH & Co. KG (Schneidewerkzeuge, Maschinenservice und Maschinenmodernisierung, Handel mit gebrauchten Schaumstoffschneidemaschinen, Ersatzteile für die Schneidemaschinen).

K-Messe 2016: Der FSK-Gemeinschaftsstand rund um K-Schäume und PUR
Der FSK Gemeinschaftsstand in der ISO-Ansicht

FSK unterstützt das AiF-geförderte Forschungsprojekt „AutoPreFoams“ zur Herstellung textiler Preforms mittels Partikelschaumtechnologie

FSK unterstützt das AiF-geförderte Forschungsprojekt „AutoPreFoams“ zur Herstellung textiler Preforms mittels Partikelschaumtechnologie

Kick-off-Meeting der Kooperation zwischen Fraunhofer ICT und ITA der RWTH Aachen University sowie der Partner des Projektbegleitenden Ausschusses

In der ersten Sitzung des Projektbegleitenden Ausschusses wurden die geplanten Forschungsaktivitäten des „AutoPreFoams“-Projekts vorgestellt und die Zusammenarbeit der Projektpartner festgelegt. Ziel der AiF-gefördeten Forschung ist die Entwicklung eines neuen Verfahrens zur automatisierten Herstellung textiler Halbezeuge, in dem ein Textil durch die Volumenzunahme eines expandierenden Partikelschaums an ein Formwerkzeug gepresst und gezielt verformt wird. Im Vergleich zu herkömmlichen und kostenintensiven Stempelumformverfahren möchte die Forschungskooperation zwischen Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT und dem Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University mit ihrem Ansatz Prozesszeiten und Ausschussquoten verringern und die Preform-Herstellung für kleine und mittlere Unternehmen interessant machen. Wichtiger Bestandteil des AiF-Projekts ist der Transfer von Ergebnissen und Wissen in die Industrie. Hierzu wird der FSK als Teil des projektbegleitenden Ausschusses und wichtige Branchen-Plattform das Projekt unterstützen.

Weitere Information zu „AutoPreFoams“ finden Sie unter www.AutoPreFoams.de.

Bild: Die Mitglieder des Projektbegleitenden Ausschusses bei der ersten Sitzung zum Projektstart (von links nach rechts: Tim Karner (FSK), Aaron Basler (ICT), Christoph Mack (ICT), Mesut Cetin (ITA), Adam Andrä (IDVA), Sven Schöfer (ITA), Frederic Masseria (ESI Group), Volker Bohmann (ISL-Schaumstofftechnik), Alexander Leutner (Apodius), Jürgen Kresse (Rygol))

Technische Merkblätter und Produktbeschreibungen zu PUR-Weischäumen

Technische Merkblätter und Produktbeschreibungen zu PUR-Weischäumen

Bild: Technische Merkblätter und Produktbeschreibungen zu PUR-Weichschaum

(Frankfurt/Stuttgart, FSK). Zur Typisierung und Spezifizierung von Polyurethan-Weichschäumen in deren vielfältigen Anwendungen und Branchen hat der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK e.V. neue „Technische Merkblätter PUR-Weichschaum“ veröffentlicht. Die technischen Merkblätter bestehen aus Produktbeschreibungen mit mechanischen und chemisch-physikalischen Charakterisierungen verschiedener Schaumstoff-Familien. Ergänzt werden die Produktbeschreibungen durch ein Materialdatenblatt „PUR-Weichschäume“, in dem generelle Eigenschaften erläutert und Empfehlungen zum Umgang mit PUR-Weichschaum gegeben werden. In einem separaten Dokument werden Grundsätze zu Qualität und Umweltschutz beschrieben. „Damit sollen“, so der Sprecher der Fachgruppe PUR-Weichschaum im FSK, Manfred Stahl (von Eurofoam Deutschland GmbH Schaumstoffe), „die geltenden DIN- und internationalen Normen und Vorschiften, z.B. der Versicherungswirtschaft in den VdS-Richtlinien, ergänzt und verknüpft werden“.

„Die Merkblätter bieten insbesondere der weiterverarbeitenden Industrie wertvolle Anhaltspunkte zu Polyurethan-Weichschäumen, deren Verarbeitung und Anwendungen“, so Manfred Stahl. Deswegen sind weitere Merkblätter insbesondere zu neuen Entwicklungen geplant.

Die technische Fachgruppe PUR-Weichschaum im FSK sei zudem ein mit Fachkräften besetztes Gremium, das auch bei weiterführenden Fragen mit Antworten zur Verfügung steht.

FSK-Einsteiger-Workshop bei KraussMaffei: Einblicke in die Vielfalt des Werkstoffs Polyurethan

Bild: Die Teilnehmer des PUR-Einsteiger-Workshops von FSK und KraussMaffei

FSK-Einsteiger-Workshop bei KraussMaffei: Einblicke in die Vielfalt des Werkstoffs Polyurethan

(Frankfurt / Stuttgart / FSK). Einen der vielseitigsten Werkstoffe zum „Anfassen“ kennenzulernen war das Interesse von 40 Teilnehmern aus Hochschulen, Nachwuchsingenieuren, Studierenden und Designern an dem Polyurethan-Einsteiger Workshop, den der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK e.V. zusammen mit dem Münchner Kunststoff- und Polyurethan-Maschinenhersteller KraussMaffei veranstaltete. Der Verband hatte zusammen mit dem Mitgliedsunternehmen KraussMaffei zu dem Kennenlern-Workshop eingeladen, um den Nachwuchskräften und Branchenfremden in Theorie und Praxis die Chemie sowie Herstellung und Verarbeitungstechnologie von Polyurethan (PUR) zu zeigen.

Dabei konnten die Teilnehmer eine PUR-Reaktion durchführen und beispielhaft im Technikum aus Polyol und Isocyanat sowie Additiven selbst PUR-Integralschaumteile schäumen. Für die unterschiedlichsten PUR-Verarbeitungs- und Schäumprozesse zeigte KraussMaffei Maschinentechnologien wie z.B. für die Herstellung von Automobilbauteilen, Sitzen oder für Dämmstoffe. Polyurethan wird nicht nur in Formen oder Blöcke geschäumt, sondern auch gegossen (Elektroverguss oder auch Verguss von Inliner Rollen) oder gesprüht (z.B. Armaturentafel-Haut).

Polyurethan findet sich deshalb in vielen Branchen und Anwendungen wie zum Beispiel der Automobilindustrie, im Schienenfahrzeugbau, im Bauwesen, in der Medizintechnik oder in der Möbelbranche wieder. Auch im Sport und Freizeitbereich und vielen weiteren technischen Anwendungen kommt Polyurethan zum Einsatz.

Dr. Hans-W. Schloz, Geschäftsführer des FSK, erläuterte, warum diese Workshops so wichtig für die Branche seien: „Sie sind die einzigen Einsteiger-Veranstaltungen in Form von Crashkursen für Nachwuchskräfte und Branchenfremde, die den Werkstoff Polyurethan erlebbar machen. Die Möglichkeit, solche Workshops zusammen mit einem Mitgliedsunternehmen durchzuführen, sei sehr wertvoll und keine Selbstverständlichkeit, da das gastgebende Unternehmen Maschinen, Zeit, Räumlichkeiten und Schulungspersonal zur Verfügung stellen müsse“, so Schloz. „Für uns sind diese Workshops immer eine gute Gelegenheit, Einsteigern einen praxisnahen Eindruck der vielfältigen Verarbeitung von Polyurethanen zu vermitteln sowie auch Fachkräfte von Morgen zu fördern und diese bereits jetzt kennenzulernen“, ergänzt Nicolas Beyl, Präsident des Segments Reaktionstechnik bei KraussMaffei.

Im Vorfeld sorgte eine große Nachfrage für einen frühen Anmeldungsstopp des Workshops. Nicht nur aus diesem Grund wird der FSK dieses Jahr einen weiteren PUR-Einsteiger-Workshop beim Rohstoffhersteller Covestro am 01.06.2016 in Oldenburg anbieten. Den Workshop Flyer finden sie hier.

Weitere Informationen und Bildmaterial zur Veranstaltung sind beim FSK erhältlich.

04.04.2016 FSK schreibt Innovationspreis Schaumkunststoffe 2016 aus

FSK schreibt Innovationspreis Schaumkunststoffe 2016 aus

Für innovative Produkt- und Verfahrensideen rund um Schaumstoffe stellt der FSK Preisgelder im Gesamt-Wert von 10.000€ bereit.

(Frankfurt/Stuttgart) FSK. Um Nachwuchskräfte und junge Fachkräfte für ihre gestalterischen und technischen Ideen und Innovationen rund um Schaumstoffe auszuzeichnen und neue Produkte und Verfahren zu würdigen, schreibt der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. auch dieses Jahr den Innovationspreis Schaumkunststoffe 2016 aus. „Dies ist nicht nur eine gute Gelegenheit für die Teilnehmer, ihre Ideen und Innovationen einer breiteren Öffentlichkeit zu zeigen, sondern auch eine lohnende Investition in die Zukunft“, erklärt Thomas Heinlein, Vorsitzender der FSK Fachgruppe Schaumstoff-Verarbeiter, die Ziele des Innovationspreises für Studierende, Chemiker, Techniker und Kreative.

Seit 1998 prämiert der FSK jedes Jahr innovative Ideen von Auszubildenden und Studierenden sowie Unternehmen und deren Nachwuchskräfte. Jährlich alternierend sind dabei Einreichungen zu den FSK-Themenschwerpunkten Schaumkunststoffe und Polyurethane möglich. „2016 stehen die Schaumstoffe im Vordergrund. Schaumstoffe können aus verschiedensten Werkstoffen wie Polyethylen, Polypropylen, Melaminharz, Polyurethan, PVC oder auch aus biobasierten Materialien bestehen. Jeder Werkstoff verleiht einem Produkt ganz spezifische Eigenschaften und somit kann die richtige Wahl eines Werkstoffs in Kombination mit den geeigneten Verarbeitungsverfahren unterschiedlichsten Anforderungen an ein Produkt wie z.B. an ein geringes Gewicht, eine optimale akustische oder thermische Isolierung oder an mechanische Eigenschaften gerecht werden“ zeigt Thomas Heinlein die Vielfalt von Material und Anwendungen auf. Schäume werden konfektioniert, gestanzt, geschnitten, gefräst, verformt, Oberflächen-behandelt und in vielfältigster Weise so bearbeitet, dass sie für unzählige Anwendungen im Technik- und Consumer-Bereich eingesetzt werden können. Auch die Haptik und Optik eines Produktes werden durch Werkstoffwahl und Verarbeitung beeinflusst, was besonders bei Projekten mit künstlerischem Hintergrund zum Tragen kommt.

FSK Innovationspreis

Graphen als Multifunktions-Nanofüller zur Reduzierung der Wärmeleitfähigkeit von extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (ausgezeichnet mit dem Innovationspreis Schaumkunststoffe 2013)

3.000 € können Nachwuchskräfte (Studierende, Auszubildende, Doktoranden, etc.) jeweils in den Kategorien „Design und Gestaltung“ oder „Technologie (Verarbeitung und Chemie)“ als ersten Preis für eine innovative Idee gewinnen. Der zweite Preis ist mit je 1.500 €, der dritte Preis mit je 500 € dotiert. Jeder Preis kann auch mehrfach vergeben werden. Entscheidend hierfür ist die Bewertung der unabhängigen Fachjury. Preisgelder sind allein Nachwuchskräften vorbehalten, doch lohnt sich auch für Schaumstoff-Profis und Fachkräfte aus Unternehmen eine Bewerbung, um auf innovative Entwicklungen aufmerksam zu machen und durch eine Auszeichnung die Leistung gewürdigt zu bekommen.

Einreichungen für den Innovationspreis Schaumkunststoffe sind bis zum 12. August 2016 möglich. Nachdem die Bewertung der Einreichungen durch die Jury vorgenommen wurde, wird die Preisverleihung bei einem Festakt im Rahmen der FSK-Fachtagung Schaumkunststoffe und Polyurethane am 24. November 2016 vollzogen.

FSK Innovationspreis

Universell einsetzbarer, schwimmender Halbschalenkoffer aus expandiertem Polypropylen bietet exzellenten Schutz für empfindliche Produkte (ausgezeichnet mit dem Innovationspreis Schaumkunststoffe 2013)

Click edit button to change this text.

08.02.2016 FSK wählt Harry Leichmann als neuen Vorsitzenden des Arbeitskreises Melaminharzschaum

Für zwei Jahre neu gewählt: Die Sprecher des FSK-Arbeitskreises Melaminharzschaum, Johannes Hysky, stellvertretender Vorsitzender, pinta elements GmbH (l.) und Harry Leichmann, Vorsitzender, Bosig GmbH (r.)

FSK wählt Harry Leichmann als neuen Vorsitzenden des Arbeitskreises Melaminharzschaum

Stellvertretender Vorsitzender bleibt Johannes Hysky

(Frankfurt/Stuttgart, FSK). „Melaminharzschaum ist ein einzigartiger technischer Schaum mit hoher Wertigkeit und ausgezeichneten akustischen und thermischen Eigenschaften“, beschreibt Harry Leichmann, Geschäftsführer des schaumstoffverarbeitenden Unternehmens Bosig GmbH, seine Motivation, den hierfür zuständigen Arbeitskreis im Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) e.V. als neuer Vorsitzender zu übernehmen.

Mit seiner Wahl löst Leichmann den langjährigen Vorsitzenden Hans Hoffmann ab, der in Kürze als Geschäftsführer bei Hanno Werk GmbH & Co. KG in den Ruhestand geht. Hoffmann ist zudem bis Ende 2016 Mitglied des FSK-Vorstandes. Stellvertretender Sprecher des Arbeitskreises Melaminharzschaum bleibt Johannes Hysky von der pinta elements GmbH. Der Arbeitskreis Melaminharzschaum bietet den Mitgliedern des FSK seit vielen Jahren eine Plattform, um sich über Verarbeitungstechnologien und Anwendungen des Hochleistungsschaums sowie zu Normen und Spezifikationen auszutauschen. Mit im Arbeitskreis vertreten ist auch die BASF als Rohstoffhersteller.

„Wichtig ist es, den Werkstoff mitsamt seiner Vielfalt bekannter und die Vorteile gegenüber anderen Werkstoffen deutlich zu machen“, erklären Hysky und Leichmann die Marketingaktivitäten des Arbeitskreises Melaminharzschaum. Neben akustischen Anwendungen im Bauwesen, sei der Werkstoff auch im Transportwesen eine gute Lösung, da er hier nicht nur eine hervorragende akustische Dämmung gewährleistet, sondern durch sein geringes Gewicht zudem den Leichtbau von Fahrzeugen unterstütze. Weiterhin könne Melaminharzschaum auch gestalterisch eingesetzt werden.

Die Verbindung von Funktionalität und Gestaltung mache den Werkstoff wiederum für viele Architekten interessant. Die Brandklasse als schwer entflammbarer Akustikschaum sei seit jeher eine entscheidende Eigenschaft.

Schallschutz in Verbindung mit sog. schalloptimierten Abwasserrohren

Schallschutz in Verbindung mit sog. schalloptimierten Abwasserrohren

FSK Information der Fachgruppe Dämmstoffe

Beim Bauen geht es in erster Linie um Menschen. Ein Haus bzw. eine Wohnung soll neben einer trockenen und warmen Unterkunft ein komfortabler Rückzugsort für seine Bewohner sein. In aller Regel baut oder kauft eine Familie nur einmal im Leben ein Haus oder eine Eigentumswohnung. Daher besteht eine wirtschaftliche und emotionale Bindung zum Eigentum. Im Zusammenhang mit dieser Lebensinvestition bekommen Vorzüge, aber auch Nachteile oder gar Bau und Montageschäden einen höheren Stellenwert.

Jeder am Bau Beteiligte sollte sich bei der Ausführung seiner Arbeiten dessen bewusst sein.

Jeder Bauherr hat daher das Recht, neben der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, das bestmögliche Produkt, das auch nach den anerkannten Regeln der Technikentspricht, zu bekommen. Ist es z.B. tatsächlich notwendig eine Küche für mehr als 20.000 EUR einzubauen, aber an der unveränderlichen, nicht sichtbaren Installation hinter der Wand im Cent-Bereich zu sparen? Fehler durch weggelassene und gesparte Dämmungen an Installationen sind meist gar nicht oder nur durch hohe Aufwendungen nach Bauabschluss zu beheben.

Neben der Energieeinsparung müssen Dämmungen auch Tauwasser verhindern und somit Korrosion an Rohrleitungen verhindern. Ein Punkt der dabei oft vergessen wird: moderne Dämmungen haben auch grundlegende Aufgaben der Schalldämmung zu übernehmen.

Um zu verstehen wie mit einer Dämmung diese werkvertragliche Anforderung erfüllt werden kann, muss man wissen, wie Schall bzw. ein Geräusch in haustechnischen Anlagen entsteht. In haustechnischen Anlagen unterscheidet man zwischen Installations-, Betätigungs- und Nutzergeräuschen. Ein Betätigungsgeräusch entsteht zum Beispiel durch die Auslösung einer Toilettenspülung, das dadurch ausgelöste Installationsgeräusch ist das Fließgeräusch im WC und in den Abwasserleitungen. Installationsgeräusche stellen in aller Regel die größte Belästigung dar, da sie vom Nutzer unbeeinflussbar sind. Die immer komplexeren Anlagen mit ihren Rohrleitungen, Pumpen, Ventilen, Regeleinrichtungen, Wärmeüberträgern etc., die für die Effizienz der Gesamtanlage erforderlich sind, bringen auch vermehrt neue Schallquellen ins Spiel.

Geräusche aus den Anlagen werden über zwei Wege übertragen.
Zum einen durch Luftschall, der sich durch die direkte Anregung der Luftmoleküle durch die Geräuschquelle ausbreitet, zum anderen durch Körperschall (auch Trittschall ist Körperschall!!), der die Schwingungen der Geräuschquelle über feste Körper überträgt und der an anderen Stellen eines Gebäudes/Wohnung wieder als Luftschall hörbar wird. Körperschall ist insbesondere deshalb problematisch, da der Ort der Geräuschentstehung in der Regel nicht dem Ort der Geräuschabstrahlung und -wahrnehmung entspricht. Dabei sind selbst durchströmte Rohrleitungen bemerkenswert intensive Geräuschquellen.

Vor allem in Entsorgungsleitungen, in denen ein Durchfluss in der Regel in Intervallen unregelmäßig stattfindet, werden Geräuschabstrahlungen als besonders störend empfunden, weil sie einen „hohen Informationsgehalt“ haben. Die Kunststoffrohrindustrie ist deshalb den Anforderungen des Marktes an einen verbesserten Schallschutz von Abwasserrohren gefolgt und hat mit neuen Kunstoffen und veränderten Wanddicken die Luftschallabstrahlung reduziert. Die Körperschallthematik, also die Übertragung von Geräuschen z.B. eines Abwasserrohres auf den Baukörper, wurde damit nicht gelöst und besteht weiterhin. Eine Körperschallbrücke, die direkte Verbindung zwischen Abwasserrohr und Baukörper, von der Größe eines Cent-Stückes und weniger reicht unter Umständen bereits aus, um deutlich hörbare und unangenehme Geräusche der Anlage auf den Baukörper zu übertragen. Dabei kann die Körperschallbrücke als Geräuschquelle sich im Keller befinden, aber erst im Dachgeschoss hörbar sein. Um solche störenden, unzumutbaren Geräusche zu vermeiden, muss eine konsequente Entkoppelung des gesamten Abwassersystems vom Baukörper durchgeführt werden.

Schallschutz in Verbindung mit sog. schalloptimierten Abwasserrohren

Geräuschübertragungsquellen (Bildquelle: Kolektor Missel Insulations GmbH)

Schallschutz in Verbindung mit sog. schalloptimierten Abwasserrohren

Geräuschübertragung an ungedämmten Rohren (Bildquelle: Kolektor Missel Insulations GmbH)

Schallschutz in Verbindung mit sog. schalloptimierten Abwasserrohren

(Bildquelle: Kolektor Missel Insulations GmbH)

Schallschutz in Verbindung mit sog. schalloptimierten Abwasserrohren

Steve Brachmanski, Anwendungsberater WKS Isoliermeister, K-FLEX GmbH Insulations

Schallschutz in Verbindung mit sog. schalloptimierten Abwasserrohren

Patrice Demmerlé, Leiter Produktmanagement, Kolektor Missel Insulations GmbH

In der Praxis werden hierzu i.d.R. weichfedernde Dämmschläuche und -formteile aus geschlossenzelligem Kunststoffschäumen verwendet. Diese müssen Rohre und Formstücke des Abwassersystems vollständig und lückenlos umschließen, um die Körperschallgeräusche vom Baukörper zu entkoppeln und somit die Geräuschübertragung wirksam und nachhaltig zu reduzieren. Auf Baustellen sieht es leider zunehmend jedoch anders aus. Häufig wird aus Kostengründen, mitunter aber auch aus Unwissenheit bei luftschallreduzierten Kunststoffrohren auf die Körperschalldämmung verzichtet.

Der Handwerker verlässt sich dabei darauf, dass Luftschall- und Körperschallübertragung identische physikalische Vorgänge sind. Die zugesagte Luftschallreduzierung schließt jedoch die Reduzierung von Körperschall nicht ein. Hinzu kommt, dass akustische, im Labor ermittelte Messergebnisse, die die Hersteller dickwandiger, luftschallreduzierter Rohre den Planern und Verarbeitern liefern, frei von Körperschallbrücken erzielt wurden. In den spezifischen Einbausituationen werden die Auswirkungen einer Körperschallübertragung durch diese Ergebnisse oft nicht widergespiegelt.

Aber auch dann, wenn der Installateur bei der Verlegung der Abwasserleitungen alle Körperschallbrücken vermieden hat, können durch ein Nachfolgegewerk wie Trockenbau oder Estrichleger neue Schallbrücken z.B. durch Beschädigung oder Zerstörung der Dämmmaterialien erzeugt werden. Nach §644 BGB bzw. nach §4 Nr.5 VOB/B ist jeder Handwerker verpflichtet, seine ausgeführte Werkleistung bis zur Abnahme vor Beschädigung zu schützen.

In Deutschland sind die akustischen Anforderungen wie z.B. maximal zulässige Schalldruckpegel insbesondere in den technischen Regelwerken wie z.B. DIN 4109 Schallschutz im Hochbau. Nov. 1989 bzw. DIN 4109/Änderung A1; Jan. 2001 oder VDI 4100 Schallschutz im Hochbau-Wohnungen. Beurteilung und Vorschläge für erhöhten Schallschutz; Okt 2012 etc. festgeschrieben.

Ob Geräusche als störender Lärm wahrgenommen werden bzw. bei welchem Geräusch- oder Lärmpegeln bereits gesundheitliche Beeinträchtigungen auftreten, ist sehr oft schwierig zu bestimmen. Das hängt ab von Pegelhöhen, den Frequenzgemischen, der Häufigkeit eines Geräuschereignisses und vor allem vom subjektiven Empfinden und der Konstitution jedes einzelnen Bewohners ab. Mit anderen Worten, selbst bei normgerechten Schalldruckpegeln kann ein Geräusch als außerordentlich störender Lärm empfunden werden, so dass das alleinige Zurückziehen auf den Schalldruckpegel dem Individuum Mensch in seiner Schutzbedürftigkeit nicht gerecht wird.

Als störend empfundene Geräusche – also Lärm – sind nachweislich eine Ursache für eine Reihe von Erkrankungen. Deshalb haben andere Länder höhere Anforderungen an den Schallschutz festgelegt.

Die Fachgruppe Dämmstoffe im FSK hat sich das Ziel gesetzt, den Schallschutz stärker in den Fokus zu rücken, da dieses Thema in Deutschland noch zu „stiefmütterlich“ behandelt wird. Zu Fragen zum „Schallschutz in haustechnischen Anlagen“ dürfen Sie sich gern direkt an die Fachgruppe Dämmstoff des FSK oder an die Mitgliedsunternehmen dieser Fachgruppe wenden.

www.didi-daemmmeister.de

Polyurethan zum Kennenlernen für Branchenfremde und Nachwuchskräfte

Bild: Anmeldeformular und Programm FSK PUR-Einsteiger-Workshop bei KraussMaffei 2016

Polyurethan zum Kennenlernen für Branchenfremde und Nachwuchskräfte

PUR – FSK-Einsteiger-Workshop bei KraussMaffei am 22.03.2016

Um den Werkstoff Polyurethan für Studenten, Designer und Branchenfremde lebendig werden zu lassen und seine Vielfalt zu zeigen, lädt der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) zusammen mit seinem Mitgliedsunternehmen KraussMaffei nach München zu einem Einsteiger-Workshop ein. Neben der Einführung in die Anwendungsgebiete und chemischen Grundlagen der Polyurethan-Chemie können die branchenfremden Teilnehmer im Technikum von KraussMaffei die Herstellung von Polyurethan-Teilen hautnah miterleben.

Der Workshop findet am 22. März 2016 bei KraussMaffei in München statt und richtet sich an Studenten, Produktdesigner, Produktentwickler, Einkäufer und alle, die sich über den Werkstoff Polyurethan informieren möchten. Für Studenten und Hochschulen ist der Workshop kostenlos.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine rechtzeitige Anmeldung über den FSK unbedingt erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

In diesem Kurzvideo erhalten Sie weitere Einblicke zu unseren PUR-Workshops.

Selbstverständlich stehen wir für alle Fragen rund um unsere Industrie und den Workshop gerne jederzeit zur Verfügung.

Die Seite für alle Fragen rund um die richtige (haustechnische) Dämmung - www.didi-dämmmeister.de

Bild: Die Seite für die richtige haustechnische Dämmung – www.didi-dämmmeister.de

Die Seite für alle Fragen rund um die richtige (haustechnische) Dämmung – www.didi-dämmmeister.de

Neu gestaltete Website der Fachgruppe Dämmstoffe im FSK e.V. als hilfreiches Tool für Hauseigentümer, Handwerker, den Handel sowie Planer und Architekten

Spätestens jetzt – mit Beginn der kalten Jahreszeit und der Heizperiode sollten die letzten Vorbereitungen auf die Wintermonate getroffen und alle Heizungsrohre im Haus isoliert werden. Die beste Heizungsanlage ist nur so effizient wie beschrieben, wenn auch die Rohre im Haus entsprechend isoliert sind. Und: Die Dämmung von Rohrleitungen, Armaturen, Rohrschellen etc. amortisiert sich schon nach wenigen Monaten.

Aber wie dämme ich richtig? Diese und weitere Fragen und Themen rund um die richtige haustechnische Dämmung werden auf der kürzlich neu aufgelegten Website der Fachgruppe Dämmstoffe im Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. – www.didi-dämmmeister.de – beantwortet.

Die Seite für alle Fragen rund um die richtige (haustechnische) Dämmung - www.didi-dämmmeister.de

Zielgruppengenaue Beantwortung all Ihrer Fragen zur richtigen haustechnischen Dämmung

Die Website fokussiert sich auf Fragen zur haustechnischen Dämmung, die in der Praxis immer wieder auftauchen und an die Fachgruppe Dämmstoffe gestellt werden. Die Antworten hat die Fachgruppe Dämmstoffe auf der Website zusammengefasst. So werden hier neben grundlegenden Informationen zur Rohrisolierung Themen wie Einsparpotential, gesundheitliche Vorteile, Übersicht Normen und Gesetze, Anwendungstabellen, Armaturendämmung, Tiefgaragenbehandlung u.v.m. behandelt.

Die Webseite wurde einem Redesign unterzogen und kann – dank responsive Design – problemlos von allen Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Laptop/PC aufgerufen werden, ohne dass eine vorherige Installation notwendig ist. Die neue Webseite punktet mit optischer Klarheit, aufgeräumter und übersichtlicher Struktur sowie kurzen Wegen bei der Navigation. Das Informationsportal wurde im Erscheinungsbild geändert und die Inhalte erweitert – die Kompetenz, Zuverlässigkeit und Kundennähe bleiben – nicht zuletzt durch die Möglichkeit, direkt mit den Ansprechpartnern in Kontakt zu treten.

„Unser Ziel war es, mit der Website unter anderem für Handwerker auf der Baustelle vor Ort schnelle online Antworten und eine Orientierung als Hilfestellung zu geben. Wer nicht weiterkommt, kann über die Seite die Fachleute beim FSK kontaktieren“, so Daniel Graba, Sprecher der Fachgruppe Dämmstoffe im FSK.

www.didi-dämmmeister.de

Extraordinary panel guests for FSK political discussion in the old Bundestag

Bild: Dr. Hans-W. Schloz (FSK-Geschäftsführer, e.v.l.) und Albrecht Manderscheid (FSK-Vorsitzender, Mitte) mit den Diskussionsteilnehmern v.l.n.r. Johannes Remmel (NRW-Umweltminister), Ilka von Boeselager (Mitglied des Landtages NRW), Prof. Dr. Ernst von Weizsäcker (Co-President „The Club of Rome“), Dr. Dietmar Kopp (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) und Moderator Dirk Jepsen (Ökopol) unter dem Bundesadler im WCC / alter Bundestag Bonn.

Einzigartig besetzte politische Diskussion des FSK im alten Bundestag

Aktuelle umwelt- und chemikalienpolitische Fragen im Mittelpunkt

Nicht nur hochrangig besetzt, sondern auch in ihrer Konstellation selten, bot sich die politische Besetzung im alten Bonner Bundestag den über 200 Teilnehmern der internationalen Fachtagung des Fachverbandes Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK e. V.. Im alten Bonner Bundestag diskutierte die Polyurethan-Industrie mit den Vertretern aus Landes-, Bundes- und Europapolitik über Umweltpolitik, Ressourceneffizienz und die aktuelle Chemikalienpolitik.

Hintergrund für die Diskussion ist die immer engere und umfangreichere Gesetzgebung für den betrieblichen Umweltschutz, die Arbeitssicherheit und den Verbraucherschutz. Dazu sind seit Jahren insbesondere die Unternehmen der Verarbeitung reaktiver Kunststoffe von den Regelungen der europäischen Chemikalienpolitik betroffen.

Unter der Moderation von Dirk Jepsen von Ökopol redete Prof. Dr. Ernst von Weizsäcker den anwesenden Vertretern der chemischen Industrie ins Gewissen, indem er mehr Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit in allen Bereichen der Wertschöpfungskette international forderte. So sieht Prof. von Weizsäcker Handlungsbedarf, die Standards für Umweltgesetze international besser anzupassen. Europa und Deutschland hätten hier Vorbildfunktion, könnten aber auch in Sachen Ressourceneffizienz mehr tun.

Dass lohnenswerte Umweltziele zwar begrüßenswert seien, doch nicht leicht in handhabbare gesetzliche Regelwerke zu fassen sind, beschrieb Ministerialrat Dr. Dietmar Kopp vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Er machte am Beispiel der Chemikalienpolitik deutlich, dass der Teufel meist im Detail stecke. Dabei könne es auch passieren, dass sich Verordnungen und Gesetze, insbesondere bei der Umsetzung europäischen Rechts nicht nur ergänzen, sondern auch im Detail widersprechen. Die Politik sei bemüht, Doppelregelungen und gegensätzliche rechtliche Regelungen zu vermeiden. Gerade der Punkt der Handhabbarkeit von Gesetzen für die Industrie sei ein Anliegen des Wirtschaftsministeriums. Föderale Strukturen wie in Deutschland und die Interessen von Regionen und Bundesländern sollten bei zunehmender Globalisierung nicht an Bedeutung verlieren. Wie dies am Beispiel der Umweltpolitik in Nordrhein-Westfalen versucht werde, beschrieb Landesumweltminister Johannes Remmel und hob dabei die Bedeutung umweltfreundlicher Technologien für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen hervor. Davon, dass auch die Landespolitik die europäischen und globalen Handlungsfelder nicht außer Acht lasse, berichtete Ilka von Boeselager als NRW-Landtagsabgeordnete und Mitglied im „Landesausschuss Europa und eine Welt“. Es gäbe aus ihren Erfahrungen, so von Boeselager weiter, durchaus Beispiele von Umweltkooperationen, in deren Rahmen regionale Bemühungen erfolgreich im internationalen Kontext verbunden werden.

In der Diskussion mit Konferenzteilnehmern des FSK wurde von der Industrie auf die Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Vielzahl von europäischen Gesetzen – insbesondere der REACH-Verordnung – hingewiesen. Die Frage nach dem Wirtschaftsstandort Deutschland wurde ebenfalls gestellt, da hier ein weitaus strengeres und umfassenderes Umweltrecht herrsche als zum Teil in anderen europäischen Staaten und weltweit. Zum Schluss der Diskussion, die im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung des FSK und der Hennecke GmbH stattfand, bedankten sich der FSK-Vorsitzende Albrecht Manderscheid und der FSK-Geschäftsführer Dr. Hans-W. Schloz bei den politischen Gästen.

Extraordinary panel guests for FSK political discussion in the old Bundestag

Bild: Dr. Hans-W. Schloz (FSK Managing Director, first from left) and Albrecht Manderscheid (FSK Chairman, middle) with panel guests from left to right Johannes Remmel (NRW Environmental Minister), Ilka von Boeselager (Member of NRW Parliament), Prof. Dr. Ernst von Weizsäcker (Co-President “The Club of Rome“), Dr. Dietmar Kopp (Federal Ministry for Economic Affairs and Energy) and moderator Dirk Jepsen (Ökopol) under the federal eagle in the WCC / old Bundestag Bonn.

Extraordinary panel guests for FSK political discussion in the old Bundestag

Focus on current environmental and chemical policy issues

Not only a high-ranking, but also a rare constellation of political guests came together in the old Bundestag in Bonn in front of an audience of over 200 attendees of the International Specialist Conference of the Specialist Association Foamed Plastics and Polyurethanes, FSK. In the old Bundestag in Bonn the polyurethane industry discussed with representatives from state, federal and European politics on environmental policies, resource efficiency and current chemicals policies.

Background for the discussion is the ever tighter and more extensive legislation on corporate environmental protection, occupational health and safety and consumer protection. For years provisions of European chemicals policies have been affecting in particular companies processing reactive plastics.

Moderated by Dirk Jepsen of Ökopol, Prof. Dr. Ernst von Weizsäcker addressed the conscience of the representatives of the chemical industry present by demanding more international resource efficiency and sustainability in all areas of the value chain. Prof. von Weizsäcker sees a need for action to internationally better adapt the standards for environmental legislation. Europe and Germany are role models, but could also do more in terms of resource efficiency.

Undersecretary (Ministerialrat) Dr. Dietmar Kopp from the Ministry for Economic Affairs and Energy stated that worthy environmental objectives are indeed welcomed, yet are not easy to grasp in manageable legal regulations. With the example of the chemicals policy he made it clear that the devil is often in the detail. Particularly in the implementation of European law it can occur that regulations and laws not only complement but also contradict each other in details. Politics endeavors to avoid duplication of rules and conflicting regulations. Especially an easy handling of the laws for the industry is a key matter of concern for the Ministry of Economics. Federal structures as in Germany and the interests of regions and federal states should not lose in importance with increasing globalization. Using environmental policies the NRW Environment Minister Johannes Remmel described how this is attempted in North Rhine-Westphalia, emphasizing the importance of environmentally friendly technologies for the business location North Rhine-Westphalia. As Member of the NRW Parliament and Member of the NRW Committee “Europe and One World” Ilka von Boeselager reported that also state politics do not disregard European and global spheres of activity. Ms. von Boeselager went on to say that in her experience there are most certainly examples of environmental cooperation successfully incorporating regional efforts in an international context.

During the discussion with FSK conference attendees the industry pointed out the difficulties in implementing the multitude of European laws – in particular the REACH Regulations. The question concerning the business location Germany was also raised, as there is a far more rigorous and wide-ranging environmental law here than in other European countries and worldwide. Lastly, the discussion which took place during a collaborative event of the FSK and the Hennecke GmbH, FSK Chairman Albrecht Manderscheid and FSK Managing Director Dr. Hans-W. Schloz thanked political guests.

FSK besucht neues Hennecke Technikum

Bild: The FSK Specialist Conference were guests in the new Technical Center of Hennecke GmbH

FSK visits new Hennecke Technical Center

Opening of the new Hennecke Technical Center on the occasion of the joint FSK Specialist Conference

Approx. 20 exciting lectures on technological developments and Technical Center demonstrations drew over 200 national and international representatives of the polyurethane industry to this year’s International FSK Specialist Conference in Bonn and Sankt Augustin. The conference was combined with the opening of polyurethane machine manufacturer Hennecke’s new Technical Center. Hennecke invited participants of the FSK Specialist Conference to the new Technical Center and, in addition to the lectures, demonstrated exciting live applications – including the production of a load floor module using PUR-CSM spraying technology and a fibre-composite component with the in-situ method.

FSK besucht neues Hennecke Technikum

Demonstration in the Technical Center during the FSK Specialist Conference

In their presentations the speakers from the PUR industry presented interesting examples of hybrid applications, such as the combination of polyurethane with thermoplastics or steel. With their show truck and the „InCar® plus“ project the ThyssenKrupp Group demonstrated further examples of hybrid and lightweight construction in the sectors drive, chassis and body. In addition to the examples of lightweight construction with polyurethane the lectures also focused on new processes and application ideas. The variety of new polyurethane shoe ideas and design studies ranged from innovative processing technologies for refrigerator or car interior production to generative manufacturing methods with industrial 3D printing.

Here too current trends, in the plastics industry that also open relevant possibilities for polyurethane, were identified. Automotive applications were not only examined under the aspect „lightweight construction“, but also in terms of „comfort“. This was vividly highlighted in a lecture on the development of car seats with appropriate seating comfort. The potential of polyurethane as a material for mounting and adhesive applications was also considered in one of the lectures. With its reactivity during production and its adhesive properties PUR provides almost unlimited possibilities in terms of material combinations and hybrid applications. Another topic in the technology lectures was how RTM and IMC technologies can be combined to implement paintable outer skin components with an appropriate surface, e.g. for automotive applications, as well as new processes for series production of composite components or for paintable outer skin components in the automotive sector.

The first part of the two day conference was held at the World Conference Center Bonn, the old Bundestag, where the FSK Innovation Awards were presented and the participants were invited to take part in a discussion with politicians.

FSK besucht neues Hennecke Technikum

Bild: Der FSK mit seiner Fachtagung zu Gast im neuen Technikum der Hennecke GmbH

FSK besucht neues Hennecke Technikum

Eröffnung des neuen Hennecke Technikums zum Anlass der gemeinsamen FSK Fachtagung

Rund 20 spannende Vorträge zu technologischen Entwicklungen und Technikumsvorführung lockten mehr als 200 nationale und internationale Vertreter aus der Polyurethan-Industrie zur diesjährigen Internationalen FSK-Fachtagung Polyurethane nach Bonn und Sankt Augustin. Verbunden wurde die Fachtagung mit der Eröffnung des neuen Technikums beim Polyurethan-Maschinenhersteller Hennecke, der die Teilnehmer der FSK-Fachtagung in das neue Technikum einlud und neben den Vorträgen spannende Live-Anwendungen zeigte – darunter die Herstellung eines Ladeboden-Moduls mittels der PUR-CSM-Sprühtechnologie und die Herstellung eines Faserverbund-Bauteils im Insitu-Verfahren.

FSK besucht neues Hennecke Technikum

Technikumsvorführung im Rahmen der FSK-Fachtagung

In Ihren Vorträgen stellten die Referenten aus der PUR-Industrie interessante Beispiele für Hybrid-Anwendungen vor, wie etwa die Verbindung von Polyurethan mit Thermoplasten oder mit Stahl. Daneben zeigte der ThyssenKrupp-Konzern mit seinem Showtruck und dem Projekt „ InCar® plus“ weitere anschauliche Beispiele zu Hybrid- und Leichtbau im Bereich Antrieb, Fahrwerk und Karosserie. Neben Leichtbaubeispielen mit Polyurethan standen in den Vorträgen auch neue Verfahrensprozesse und Anwendungsideen im Mittelpunkt. Dabei reichte die Vielfalt von neuen Polyurethan-Schuhideen und Konzeptstudien über innovative Verarbeitungstechnologien für die Kühlschrank- oder Autointerieur-Herstellung bis hin zu generativen Fertigungsmethoden mittels industriellem 3D-Druck. Hierbei wurden aktuelle Trends in der Kunststoffindustrie aufgezeigt, die auch für Polyurethan entsprechende Möglichkeiten eröffnet. So wurden Automobilanwendungen nicht nur unter dem Gesichtspunkt „Leichtbau“, sondern auch unter dem Gesichtspunkt „Komfort“ beleuchtet. Dies konnte in einem Vortrag über die Weiterentwicklung von Autositzen mit entsprechendem Sitzkomfort anschaulich gezeigt werden. Auch dem Potential von Polyurethan als Werkstoff für Befestigungs- und Klebstoff-Anwendungen wurde in einem der Vorträge Rechnung getragen. Denn PUR ermöglicht durch seine Reaktion in der Fertigung und durch seine klebenden Eigenschaften fast unbegrenzte Möglichkeiten in der Kombination von Werkstoffen und in Hybridanwendungen. Wie RTM- und IMC-Technologien kombiniert werden können, um lackierfähige Außenhautbauteile mit entsprechender Oberfläche, zum Beispiel für Automobilanwendungen, umsetzen zu können, war auch ein Thema aus den Technologievorträgen sowie neue Verfahren für die Serienfertigung von Composite Bauteilen oder für lackierfähige Außenhautbauteile im Automobilsektor.

Der erste Teil der zweitägigen Tagung fand im World Conference Center Bonn, dem alten Bundestag, statt, wo auch die FSK-Innovationspreise verliehen wurden und die Teilnehmer zu einer Diskussion mit Politikern eingeladen waren.

Extraordinary polyurethane applications presented

Ungewöhnliche Polyurethan-Anwendungen vorgestellt

FSK zeichnet weltbekannte Ideen als Innovation aus

(Frankfurt/Main, Stuttgart, FSK) Ohne Treibstoff zu fliegen oder ohne Leder Fußball-Weltmeister zu werden und ein 150 Jahre altes Fahrrad in die Neuzeit zu versetzen, all das waren Gründe für die Polyurethan-Innovationspreise 2015 des FSK. Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane hat während der Fachtagung Polyurethane 2015 innovative Produktideen und -anwendungen aus Polyurethan, wie die Kabine des weltumfliegenden Solarflugzeugs „Solar Impulse“, ausgezeichnet.

Die Kabine sollte leicht und gut temperaturgedämmt sein sowie wichtige mechanische Eigenschaften, wie Festigkeit, damit verbinden. Hierfür wurde von Covestro ein Hochleistungs-Polyurethanhartschaum entwickelt, der all diese Eigenschaften erfüllt. Mit dem Solarflugzeug wurde nicht nur eine neue Anwendung gefunden, sondern die Erkenntnisse aus dieser Hartschauminnovation sollen auch in bisherigen PUR-Hartschaum-Anwendungen (Bau, Dämmung, Kühlschränke, Kühlfahrzeuge usw.) einfließen.

Bild: v.l.n.r.: Jens-Jürgen Härtel (stellv. FSK-Vorsitzender, Volkswagen AG) mit den Preisträgern des FSK Innovationspreises Polyurethane 2015: Mara Freigang (FH Mainz), Peter Schneider (IKV Aachen), Armin Nöthe (BASF), Dr. Frank Prissok (BASF), Sascha Mattfeld (BASF), Thomas Michaelis (Covestro), Stefan Bichler (Adidas), Dr. Hubert Ehbing (Covestro) und Albrecht Manderscheid (FSK-Vorsitzender, CANNON Deutschland) vor der Polyurethan-Hartschaumkabine des „Solar Impulse“. Im Hintergrund: das Hochrad „1865 E-Veloziped“ von BASF.

Ähnliche Ziele verfolgt das Konzept „Hochrad 1865 E-Veloziped“ der BASF, das aus modernen Hochleistungsmaterialien und Kunststoffen gebaut wurde. So wurde erstmals ein expandiertes thermoplastisches Polyurethan (ETPU) für den Radreifen entwickelt. Anders als herkömmliche Luftschlauch-Reifen kann dieser abriebfeste Voll-PUR-Reifen keine Luft mehr verlieren.
Eingesetzt wird dieses Material seit kurzem als Sohle in Hochleistungs-Sportschuhen und in technischen Anwendungen, wie zur Ladungssicherung.
Extreme Stoßfestigkeit und hervorragende Dämpfungseigenschaften bei minimalem Gewicht machen den ETPU für viele Anwendungen zu einem hoch interessanten und zukunftsträchtige Werkstoff.

Mit dem „Brazuca 2014“ zeichnet der FSK die Unternehmen Adidas und Covestro für die langjährige Entwicklung von Polyurethan-Fußbällen aus, die Leder aus der Anwendung völlig verdrängt hat.
Ideale Eigenschaften, wie das geringe Gewicht, die Flugeigenschaften und die Oberfläche, haben nicht nur zu einem hohen Niveau im Sport beigetragen und internationale Standards gesetzt, sondern auch der Gesundheit einen Dienst erwiesen. Verletzungen durch einen Fußball aus Leder, der sich mit Wasser vollsaugt oder durch harte Nähte treten heute mit dem Polyurethan Fußball nicht mehr auf.

Für ein modulares Aufbewahrungssystem aus Polyurethan, in Form von Wandelementen, die wie Seepocken aussehen, erhielt die Studentin Mara Freigang aus Mainz ebenso einen Studentenpreis für ihre Idee verliehen, wie der Promotionsstudent Peter Schneider vom IKV in Aachen für seine Forschungsarbeit.
Peter Schneider hat im Pultrusionsverfahren einen interessanten Prozess mit Sandwichaufbau und pultrodierten Polyurethan-Profilen mit hartem PUR-Schaumkern entwickelt, der neue Anwendungsmöglichkeiten bei gleichzeitiger Kosteneinsparung ermöglicht.

Extraordinary polyurethane applications presented

Extraordinary polyurethane applications presented

FSK honours internationally renowned ideas as innovations

To fly without fuel or to become the football world champion without leather and to transpose a 150 year old bicycle into modern times, these were all reasons to be honoured with the FSK Polyurethane Innovation Award 2015. During the Specialist Conference Polyurethane 2015 the Specialist Association Foamed Plastics and Polyurethanes distinguished innovative product ideas and polyurethane applications, such as the cabin of „Solar Impulse“ the aircraft flying around the world on solar energy.

The cabin had to be lightweight and well insulated while combining vital mechanical properties such as stability. To accomplish this Covestro developed a high performance, polyurethane rigid foam that fulfils all of these properties. With the solar plane, not only a new application was discovered, but it was also possible to incorporate the findings from this foam innovation into existing PUR rigid foam applications (construction, insulation, refrigerators, refrigerated vehicles, etc.).

Picture: From left to right: Jens-Jürgen Härtel (FSK Vice Chairman, Volkswagen AG) with winners of the FSK Innovation Award Polyurethane 2015: Mara Freigang (Technical College Mainz), Peter Schneider (IKV Aachen), Armin Nöthe (BASF), Dr. Frank Prissok (BASF), Sascha Mattfeld (BASF), Thomas Michaelis (Covestro), Stefan Bichler (Adidas), Dr. Hubert Ehbing (Covestro) and Albrecht Manderscheid (FSK-Chairman of the Board, CANNON Germany) in front of the polyurethane rigid foam cabin of the “Solar Impulse”. In the background: the penny farthing “1865 E-Velocipede” by BASF.

The goal behind the concept of the BASF „Penny-farthing 1865 E-Velocipede“, built of modern high-performance materials and plastics, was quite similar. For the very first time an expanded thermoplastic polyurethane (ETPU) was developed for the bicycle tires. Unlike conventional air hose tires this abrasion-resistant, full-PUR-tire can no longer run flat because of losing air.

Just recently this material is being used for soles in high-performance sports footwear and in technical applications, such as for securing loads. Extreme impact resistance and excellent damping properties with minimal weight make ETPU an extremely interesting and promising material for numerous applications.

For the „Brazuca 2014“ the FSK distinguishes the companies Adidas and Covestro for the long term development of polyurethane footballs, which have completely replaced leather. Ideal properties such as low weight, flight characteristics and the surface have not only contributed to a high level in sports and set international standards, but also play a positive role in terms of health and safety. Injuries caused by a leather football saturated with water or from hard seams are no longer an issue with today’s polyurethane footballs. Not only a modular storage system made of polyurethane, in form of wall panels that look like barnacles created by Mara Freigang a student from Mainz, received a student award but also doctoral student Peter Schneider from the IKV in Aachen for his research.

In a pultrusion procedure Peter Schneider developed an interesting process with sandwich structure and pultruded polyurethane profiles with a hard PUR foam core, which enables new applications and at the same time saves costs.
Der erste Teil der zweitägigen Tagung fand im World Conference Center Bonn, dem alten Bundestag, statt, wo auch die FSK-Innovationspreise verliehen wurden und die Teilnehmer zu einer Diskussion mit Politikern eingeladen waren.

Hohe Auszeichnung für verdientes FSK-Mitglied

Picture: Dr. Marco Volpato (middle) was presented the Medal of Honour in gold by the Specialist Association Foam Plastics and Polyurethane. On the left is laudator and Vice Chairman of the FSK Jens-Jürgen Härtel, on the right is FSK Chairman of the Board Albrecht Manderscheid.

Merited FSK member highly honoured

FSK honours Dr. Marco Volpato for his services for the PUR industry

“Over decades of creative power with ever-new ideas and technologies you have set true impulses and significantly contributed to innovative developments in the polyurethane industry“, said FSK Vice Chairman Jens-Jürgen Härtel from Volkswagen in his laudation for Dr. Marco Volpato (Cannon Group) who was presented with the FSK Medal of Honour. As president and co-owner of the machine and plant manufacturer Cannon, Dr. Volpato not only enabled significant developments in collaborative projects with customers and raw material suppliers for polyurethane applications in Europe and other countries, but also further forwarded the company through early international orientation in a global network. In his laudation Jens-Jürgen Härtel also stated that this was also owed to the fact that Dr. Marco Volpato was internationally raised and educated. He was born in 1945 in Verbania, Italy and at a young age studied applied mathematics and economics both in Italy and in the United States. In 1974, after the death of his father, he took over the 1965 founded Cannon Group in Milan, he was 29 years old at the time. There, together with technical partner Dr. Carlo Fiorentini, he developed polyurethane machines for molded foam or slabstock production as well as for refrigerator production and countless other technical applications. Subsidiaries were established as early as 1977 in France and in the United States, followed by Singapore in 1980 and Japan 1982. Other companies followed on almost every continent. The successful international development of the polyurethane machinery business of Cannon, along with over 400 registered patents, reveal the vision and creativity of Dr. Volpato. This warrants the acknowledgement and respect of the industry, for which the FSK Medal of Honour stands.

Hohe Auszeichnung für verdientes FSK-Mitglied

FSK Vice Chairman Jens-Jürgen Härtel (left) presents the Medal of Honour to Dr. Marco Volpato.

Hohe Auszeichnung für verdientes FSK-Mitglied

Bild: Dr. Marco Volpato (Mitte) wurde vom Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK e.V. mit der Ehrenmedaille in Gold ausgezeichnet. Links der Laudator und stellvertretende Vorsitzende des FSK Jens-Jürgen Härtel, rechts der FSK-Vorsitzende Albrecht Manderscheid.

Hohe Auszeichnung für verdientes FSK-Mitglied

FSK ehrt Dr. Marco Volpato für seine Verdienste um die PUR-Industrie

„Für Ihre jahrzehntelange Schaffenskraft mit immer wieder neuen Ideen und Technologien haben Sie echte Impulse und einen wesentlichen Beitrag für innovative Entwicklungen in der Polyurethan-Industrie geschaffen“, so begründete der stellvertretende FSK-Vorsitzende Jens-Jürgen Härtel von Volkswagen in seiner Laudatio die Ehrung von Dr. Marco Volpato (Cannon Group) mit der FSK-Ehrenmedaille. Dr. Volpato habe als Präsident und Mitinhaber des Maschinen- und Anlagenbauers Cannon nicht nur wesentliche Entwicklungen in gemeinsamen Projekten mit Kunden und Rohstoffherstellern bei Polyurethananwendungen in Europa und anderen Ländern ermöglicht, sondern auch durch die frühe internationale Orientierung des Unternehmens in einem globalen Netzwerk vorangebracht. Dies habe, so der Laudator Jens-Jürgen Härtel, auch daran gelegen, dass Dr. Marco Volpato international aufgewachsen und ausgebildet wurde. 1945 wurde er in Verbania in Italien geboren und studierte bereits in jungen Jahren angewandte Mathematik und Wirtschaftswissenschaften sowohl in Italien als auch in den USA. 1974 übernahm er mit 29 Jahren nach dem Tod seines Vaters das 1965 gegründete Unternehmen Cannon Group in Mailand. Dort entwickelte er zusammen mit dem technischen Companion Dr. Carlo Fiorentini Polyurethan-Maschinen für die Formschaum- oder Blockschaumproduktion sowie für die Kühlschrankproduktion und unzählige technische Anwendungen. Bereits 1977 wurde in Frankreich und in den USA eine Tochtergesellschaft und 1980 in Singapur beziehungsweise 1982 in Japan gegründet. Weitere Gesellschaften in fast allen Kontinenten folgten. Diese erfolgreiche internationale Entwicklung des Polyurethanmaschinengeschäfts von Cannon, aber auch die über 400 angemeldeten Patente zeigen, so Jens-Jürgen Härtel, den Weitblick und die Schaffenskraft von Dr. Volpato. Dies verdiene die Anerkennung der Branche, für die die FSK-Ehrenmedaille stehe.

Hohe Auszeichnung für verdientes FSK-Mitglied

Der stellvertretende FSK-Vorsitzende Jens-Jürgen Härtel (links) überreicht Dr. Marco Volpato die Ehrenmedaille.

Der FSK in neuem Design – und Werbelaunch www.didi-dämmmeister.de

Bild: Das neue und die alten Logos des FSK

Der FSK in neuem Design – und Werbelaunch www.didi-dämmmeister.de

Neu gestaltetes Logo des FSK und neue Website der Fachgruppe Dämmstoffe

Mit einem neuen, modernen Erscheinungsbild und Corporate Design startet der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK e.V. in das 54. Jahr seiner Verbandsgeschichte. Mit dem neuen Verbandslogo, das auf der FSK Mitgliederversammlung im September beschlossen wurde, verabschiedet sich der FSK von dem alten Rechteck-Logo, das 20 Jahre das Erscheinungsbild des FSK geprägt hat.

Die Fachgruppe Dämmstoffe, hat ebenfalls Neues zu berichten. Neben der Anpassung des eignen Logos an das Corporate Design des FSK, gibt es eine neue Informationsplattform.

Unter www.didi-daemmmeister.de, benannt nach dem Maskottchen der Fachgruppe, findet der Anwender Zielgruppengerechte Informationen rund ums dämmen der haustechnischen Anlage.

Besonders hervorzuheben ist der integrierte Dämmleitfaden der an einem Musterhaus die Möglichkeit bietet, mit wenigen Mausklicks die normgerechte Dämmung anwendungsbezogen auszuwählen. Mit einem weiteren klick ist man direkt bei einem der zahlreichen Anbieter die Mitglied der Fachgruppe sind.

„Ein Quantensprung in Sachen Übersichtlichkeit und Handling“ freut sich Daniel Graba, BbqS Engineering GmbH, Sprecher der Fachgruppe. „Alle Mitglieder haben sich aktiv beteiligt um diese herstellerneutrale Informationsplattform auf den Weg zu bringen“. Was Herrn Graba jedoch am meisten freut ist das enorme, durchweg positive Feedback bereits nach wenigen Tagen im Betrieb.

Endverbraucher, Handwerker, Planer und der Handel finden in eigenen Bereichen unkompliziert Ausführungen zu den einschlägigen Normen und Gesetzen wie z.B. EnEV; DIN 1988-200. Die Webseite www.didi-dämmmeister.de wurde auch technisch einem Redesign unterzogen. Sie kann aufgrund des responsiven Designs von allen Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Laptop/PC aufgerufen werden. Die Seite wird immer in einem passenden Format angezeigt und punktet mit optischer Klarheit, aufgeräumter und übersichtlicher Struktur sowie kurzen Wegen bei der Navigation.
„Ohne Installation einer App oder speziellen Software, einfach im Browser aufrufen, das war das Ziel.“ erklärt Herr Graba. Das Ziel wurde erreicht.

Der FSK in neuem Design – und Werbelaunch www.didi-dämmmeister.de

Das neue Logo der Fachgruppe Dämmstoffe

Der FSK in neuem Design – und Werbelaunch www.didi-dämmmeister.de

Das EnEV-Haus – Bestimmen Sie die richtige haustechnische Dämmunf nach der Energieeinsparverordnung

Die PUR-Kabine des Solar-Flugzeugs „Solar-Impulse“ erstmals auf der PUR-Tagung zu sehen

Bild: Kabine des PUR-Solar-Flugzeugs

Die PUR-Kabine des Solar-Flugzeugs „Solar-Impulse“ erstmals auf der PUR-Tagung zu sehen

Die Polyurethan-Kabine des Welt umfliegenden Solar-Flugzeugs „Solar-Impulse“ ist eines der Highlights, die erstmals auf der Fachtagung Polyurethane des Fachverbandes für Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. am 16. und 17. September nächste Woche in Bonn und Sankt Augustin zu sehen sein werden. Neben 15 Technologievorträgen zu Leichtbau, Faserverstärkung, Composite Bauteilen, Hybridanwendungen sowie zu Werkstoffkombinationen und Klebetechnologien sind noch weitere neue PUR-Anwendungen zu sehen.

Der FSK-Tagungspartner und Maschinenhersteller Hennecke eröffnet am zweiten PUR-Tag am 17.09. sein Technikum und zeigt praktische Beispiele der Polyurethan-Verarbeitung mit entsprechenden Maschinentechnologien.

Auch der ThyssenKrupp Showtruck für High-End-Präsentationen wird auf der Tagung in St. Augustin vor Ort sein. Die Besucher können hier Produkte und Ideen zu Werkstoffkombinationen „Polyurethane und Metalle“ entdecken. Dazu gehören Werkstoffe, einzelne Bauteile, Komponenten und Systeme.

Programm und Anmeldeformular finden Sie hier.

Die PUR-Kabine des Solar-Flugzeugs „Solar-Impulse“ erstmals auf der PUR-Tagung zu sehen

Thyssenkrupp Showtruck Projekt InCar

Fachtagungen sind Innovations- und Ideengeber

Bild: Ein Innovationspreis des FSK: Snowbuggy aus Polyurethan

Fachtagungen sind Innovations- und Ideengeber

Polyurethan-Fachtagung des FSK – wichtige Branchenplattform

(Stuttgart/Frankfurt/Brüssel, FSK) Auch im Zeitalter von Internet und Online-Informationen bewegen sich Fachtagungen, Messen und Kongresse mit rund 60% nach wie vor im Ranking an erster Stelle, wenn es um Impulse und Ideen für neue Innovationen und Produkte geht. An zweiter und dritter Stelle rangieren Kunden- bzw. Zulieferer-Ideen bei der Entwicklung neuer Produkte oder Produktionsverfahren. Weniger der Blick auf den direkten Wettbewerber und seine Produkte, so Umfrageergebnisse zu den Innovationstreibern, bringt die meisten Ideen für die eigene Weiterentwicklung von Produkten, sondern eher der Blick auf Produktentwicklungen mit anderen Werkstoffen und in anderen Branchen. Dazu kommt der fachliche Austausch, der sich auf Kongressen und Tagungen ergänzend zu den technischen Informationen und Vorträgen ergibt. Die älteste Fachtagung für Polyurethane und die einzige seiner Art in Deutschland veranstaltet seit über 40 Jahren der FSK mit seiner Fachtagung Polyurethane, die in diesem Jahr am 16. und 17. September im alten Bundestag und in Sankt Augustin stattfinden wird. Rund 15 Technologievorträge zu Leichtbau, Faserverstärkung, Composite Bauteilen, Hybridanwendungen sowie zu Werkstoffkombinationen und Klebetechnologien befassen sich mit diesen Themen. Verbunden wird die Tagung mit dem Besuch des neuen Technikums beim PUR-Maschinenhersteller Hennecke.

Sind Sie schon angemeldet? Programm und Anmeldeformular finden Sie hier.

Polyurethane als Hochleistungswerkstoff und Werkstoffverbindung

Bild: Klebstoffsystem aus PUR beim Anmischen

Polyurethane als Hochleistungswerkstoff und Werkstoffverbindung

FSK-Fachtagung liefert Ideen und Perspektiven

(Stuttgart/Frankfurt/Brüssel, FSK) Polyurethan als Werkstoff für Befestigungs- und Klebstoff-Anwendungen sowie Werkstoffkombinationen stehen im Mittelpunkt der Polyurethan-Fachtagung des Fachverbandes Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK im September 2015 in Bonn. Welche Möglichkeiten und Ideen sich mit Polyurethan bei Klebstoffanwendungen bieten, ist einer von über 15 Fachvorträgen zu Polyurethan auf der FSK-Fachtagung. Polyurethan ermöglicht durch seine Reaktion in der Fertigung und durch seine klebenden Eigenschaften fast unbegrenzte Möglichkeiten in der Kombination von Werkstoffen und in Hybridanwendungen. Werkstoff- Kombination mit Thermoplasten bzw. anderen Kunststoffen oder auch mit Stahl und deren Anwendungsmöglichkeiten zeigen weitere Technologievorträge auf der FSK-Tagung.

Ungewöhnliche PUR-Anwendungen - FSK zeichnet weltbekannte Ideen als Innovation aus

Bild: FSK-Innovationspreisverleihung am 16.09.2015

Ungewöhnliche PUR-Anwendungen – FSK zeichnet weltbekannte Ideen als Innovation aus

Was haben ein Weltmeister-Fußball, ein Elektro-Hochrad, Seepocken aus PUR für die Wohnung und ein Solarflugzeug gemeinsam? Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) zeichnet am 16.09.2015 interessante Innovationen und Anwendungen mit PUR im Rahmen des Festaktes zum Innovationspreis Polyurethane 2015 aus.

Kaum ein anderer Werkstoff ist so ungeahnt vielfältig einsetzbar und begleitet uns jeden Tag von der Kaltschaummatratze und Sitzmöbel über Autositze, bis hin zu Bürostühlen, Inliner-Rollen und unzähligen industriellen Anwendungen. Fast täglich kommen neue Anwendungsideen hinzu.

Welche neuen Anwendungen und Innovationen unsere Lebensbereiche und Produkte hierbei künftig berühren werden, zeigen die ausgezeichneten Ideen mit PUR, die der FSK im Rahmen des Festaktes zum Innovationspreis 2015 am 16.09.2015 in Bonn auszeichnen wird. Interessante Innovationspreise werden dort vorgestellt und gezeigt. Der FSK zeichnet nun zum 17. Mal herausragende Produktideen mit Polyurethan und Schaumkunststoffen aus, die in einigen Anwendungsbereichen zukunftsweisende Entwicklungen aufzeigen.

Dieses Jahr werden Weltneuheiten ausgezeichnet, die international Standards setzen und Beachtung finden.

Der Innovationspreis wird im Rahmen der FSK Fachtagung Polyurethane 2015 am 16. und 17.09.2015 in Bonn und St. Augustin verliehen.

Neben technischen Vorträgen zu Polyurethan findet zuvor auch eine kurze politische Diskussion mit namhaften Vertretern der Politik statt.

Technologien für lackierfähige Außenbauteile und Composite Serienbauteile mit Polyurethan

Bild: Exterieurbauteile Automobil aus Polyurethan

Technologien für lackierfähige Außenbauteile und Composite Serienbauteile mit Polyurethan

Technologievorträge auf der FSK-Fachtagung

(Stuttgart/Frankfurt/Brüssel, FSK) Wie RTM- und IMC-Technologien kombiniert werden können, um lackierfähige Außenhautbauteile mit entsprechender Oberfläche, z.B. für Automobilanwendungen, umsetzen zu können, ist ein Thema aus den Technologievorträgen auf der Fachtagung Polyurethane des Fachverbandes Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK im September in Bonn/Sankt Augustin. Neue Ideen und Technologien mit Polyurethan in der Faserverstärkung aus Sicht der Audi AG, ist ein weiterer von über 15 Technologievorträgen auf der FSK-Polyurethantagung. Ein zweiter Vortrag befasst sich mit dem CCW-Verfahren für die Serienfertigung von Composite Bauteilen aus dem Bereich der Faserverbundtechnologien, vorgetragen von MAGNA STEYR. Weitere Themen sind Hybridanwendungen mit Polyurethan sowie Leichtbauanwendungen und innovative Ideen, wie z.B. aus der generativen Fertigung.

16.07.2015 Innovationstreiber durch Werkstoffkombination

Innovationstreiber durch Werkstoffkombination

(Stuttgart/Frankfurt/Brüssel, FSK) Die Vorteile unterschiedlicher Werkstoffe für eine Anwendung zu nutzen bietet enormes Innovationspotential für ganz neue Produktlösungen. Wie intelligente Stahl- und Kunststoffhybridbauteile neue Möglichkeiten für den Leichtbau eröffnen oder Thermoplast-Spritzguss mit reaktiven Polyurethan kombiniert werden kann, zeigen zwei von über 15 Technologievorträgen auf der Polyurethan-Fachtagung des Fachverbandes Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK am 16. und 17. September 2015 in Bonn. Neue Verfahren für die Serienfertigung von Composite Bauteilen oder für lackierfähige Außenhautbauteile im Automobilsektor werden ebenso Thema auf der Fachtagung sein, wie z.B. die generative Fertigung oder Klebstofftechnologien mit Polyurethan.

Recycling-Technologien für Schaumstoff- und Polyurethan-Verarbeiter erörtert

Recycling-Technologien für Schaumstoff- und Polyurethan-Verarbeiter erörtert

FSK trifft sich bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover

(Hannover/Frankfurt/Stuttgart) FSK. Anlässlich des Besuchs des Volkswagen-Nutzfahrzeug-Recyclingzentrums erörterte der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK aktuelle Verwertungstechnologien und Recyclingstrategien für Kunststoffe. Ziel der VWN-Recyclinganlage ist es, Kunststoffe und Aluminium, die im Werk Hannover anfallen, in den Sekundärrohstoffkreislauf zurückzuführen. Neben der händischen Vorsortierung wird in Zerkleinerungsmaschinen Mahlgut erstellt. Dieses wird im eigenen Kunststofflabor geprüft, um den Qualitätsstandards für die Wiederverwertung gerecht zu werden.

Am Beispiel der Volkswagen Sortier- und Recyclinganlage für nicht mehr verwendbare Kunststoffbauteile im Automobil wurden von den PUR- und Schaumstoffverarbeitern die Möglichkeiten und Grenzen des sortenreinen Sortierens von Kunststoffen für die Wiederverwertung begutachtet. Gerade Schaumkunststoffe und Polyurethane kommen in zahlreichen Anwendungen als Hybridverbindung mit anderen Kunststoffen oder Metallen bzw. auch faserverstärkt zum Einsatz. Dies stelle hohe Anforderungen an Technologien zur Trennung der Werkstoffe und mache dieses Verfahren oftmals sehr unwirtschaftlich. Dazu komme die Diskussion um Inhaltsstoffe nicht zuletzt durch die europäische Chemikalienpolitik, deren Auswirkungen der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Recycling und Verwertung im FSK Dr. Thomas Hillebrand vom Schaumdosen-Recycler PDR erläuterte. Die Verantwortung für Eigenschaften von Recyclaten und die Verunsicherung der Kundenindustrien bezüglich des Einsatzes von flüssigen oder granulierten Kunststoff-Recyclaten erschwere den Ansatz ebenso.

Bild: Der Arbeitskreis Verwertung und Recycling im Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK e.V. vor der Zerkleinerungs- und Sortieranlage im Werkstoffzentrum von Volkswagen in Han-nover. Hinter dem Recycling Big-Bag: Manfred Stahl von Eurofoam, Vorsitzender der FSK-Polyurethan-Weichschaum-Gruppe, dahinter Udo Storck von Masterfoam (stellvertretender Spre-cher Schaumstoff-Verarbeiter im FSK), Dr. Thomas Hillebrand von PDR (Vorsitzender AG-Verwertung im FSK), Thomas Heinlein von ISL (Vorsitzender Schaumstoff-Verarbeiter im FSK) und ganz rechts außen Jürgen Negelmann (Volkswagen Hannover).

„Trotz aller Bemühungen, Polyurethan zu recyceln, stehen Recyclate im Wettbewerb zur Neuware und erzielen deswegen selten annähernd dieselben Preise“, so Dr. Hillebrand.

Gerade bei Polyurethan-Abfällen und Produktionsresten spielt das chemische Recycling in einem Art Glykolyse-Prozess eine wichtige Rolle, da Weich- oder auch Hartschäume alternativ nur mechanisch zu Flocken verkleinert oder aber gemahlen werden können. Die Anwendungsmöglichkeiten für beide Arten von Polyurethan und Schaumstoff-Recyclaten standen ebenso im Mittelpunkt des FSK-Recylingtreffens in Hannover bei Volkswagen. Dort werden nicht nur einzelne Kunststoffkomponenten sondern beispielsweise ganze Instrumententafeln oder Interieur-Bauteile dem Recyclingprozess zugeführt.

FSK diskutiert politische Regelungsflut

FSK diskutiert politische Regelungsflut

Hochrangig besetzte Diskussionsrunde im alten Bundestag

Frankfurt/Stuttgart (FSK). Die Rohstoffpreisentwicklung, fehlende Fachkräfte und eine nicht abnehmende Regulierungswut, nicht zuletzt in Form der europäischen Chemikalienpolitik, setzen die Kunststoffverarbeitung nachhaltig unter Druck. Während bei Thermoplasten die aktuellen Rohstoffpreise (Ethylene) den Kunststoffspritzgießern Kopfschmerzen bereitet, ist es vor allem die EU-Chemikalienverordnung REACH, die den Polyurethan-Verarbeitern viel abverlangt. In der Polyurethan-Verarbeitung reagieren im Verarbeitungsprozess Polyol und Isocyanate zusammen mit Additiven zu einem fertigen Bauteil, wie zum Beispiel einem Autositz. Diese Verarbeitung von Stoffen mit chemischer Reaktion erfordert die Umsetzung von im Schnitt über 200 Umweltgesetzen bzw. Regeln beim Polyurethan-Verarbeiter. Gerade Umweltgesetze wie im Emissionsschutzrecht oder für die Betriebssicherheit bringen immer neue Regelungen und auch Bürokratie für die Verarbeiter mit sich. Wie viel Umweltrecht verträgt die Kunststoff- und Polyurethan-Verarbeitung in Europa und in Deutschland im globalen Wettbewerb? Diese Frage diskutiert der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK anlässlich seiner diesjährigen Fachtagung am 16. und 17. September 2015 im alten Bundestag in Bonn. Hochkarätige Redner und Diskussionsteilnehmer haben sich dazu angekündigt: Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker (Umweltwissenschaftler und Klimaexperte), Johannes Remmel (Umweltminister aus NRW), Dr. Dietmar Kopp (aus dem Bundeswirtschaftsministerium) sowie Ilka von Boeselager (von der CDU Landtagsfraktion NRW). Die politische Diskussion „Wie viel Umweltrecht brauchen wir, wie viel vertragen wir?“ im Rahmen der FSK-Fachtagung, mit Schwerpunkt in den technischen Vorträgen, verspricht spannend zu werden.

Mehr Informationen zu FSK-Tagung im September 2015 unter www.fsk-vsv.de, E-Mail: fsk@fsk-vsv.de, Telefon: 0711-993 751 0.

Chancen des digitalen Engineerings für die Kunststoffverarbeiter

Bild: Schuhsohle aus Polyurethan

Chancen des digitalen Engineerings für die Kunststoffverarbeiter

FSK diskutiert Umsetzung von Industrie 4.0 in der Kunststoffverarbeitung

Frankfurt/Stuttgart (FSK). Schneller, effizienter und flexibler zu produzieren und dabei noch Kosten einzusparen sind in der Wertschöpfungskette keine neuen Ziele. Allerdings verändern sich die Methoden und Technologien zu Erreichung dieser Effizienzziele. Die unter dem Stichwort Industrie 4.0 vorangetriebene digitalisierte Produktion und vernetzte Wertschöpfungskette wirkt sich auch auf die Kunststoffverarbeitung und die Werkstoffauswahl aus. Am Beispiel des Werkstoffs Polyurethan beschäftigt sich die Fachtagung Polyurethane des Fachverbands Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK am 16. und 17. September in Bonn und Sankt Augustin mit aktuellen Fragen rund um Produkt- und Factory-Design. Diskutiert werden sollen aktuelle Fragen, wie sich für die kunststoffverarbeitenden Unternehmen die Anforderungen in der Wertschöpfungskette unter Industrie 4.0 verändern werden. Welche „Revolutionen“ warten dabei im Anlagen-Engineering und welche Potentiale bieten die Werkzeuge des Automationsdesigns? Auch die generative Fertigung und weitere Entwicklung des industriellen 3D-Drucks mit Blick auf den für den Modell- und Prototypenbau wichtigen Werkstoff PUR wird ebenso ein Vortragsthema sein, wie ganz neue Wege in der automatisierten Schuhproduktion, bei der Polyurethan als Schuhsohlen „angeschäumt“ werden. Weitere interessante Themen erwarten die Teilnehmer der diesjährigen FSK-Fachtagung.

Mehr Informationen zu FSK-Tagung im September 2015 unter www.fsk-vsv.de. E-Mail: fsk@fsk-vsv.de, Telefon: 0711-993 751 0.

Stuttgart, den 25.06.2015

22.06.2015 Bewerbungsfrist Innovationspreis Polyurethan 2015 läuft noch wenige Wochen

Bild: Preis für Design und Idee: Die Sommerversion „Lenkdrachenfliegen“ inspirierte Maik van de Braak und Alexander Schau zu ihrem „Snowbuggy“. So könnten Anhänger der Sportart dieser auch im Winter auf Schnee frönen und ein alternatives Fortbewegungsmittel nutzen, das durch Wind angetrieben wird.

Bewerbungsfrist Innovationspreis Polyurethan 2015 läuft noch wenige Wochen

FSK stellt 10.000 € Preisgelder bereit für innovative Produkt-/Design- und Verfahrensideen aus Polyurethan

(Frankfurt/Stuttgart) FSK. Die Bewerbungsfrist für den vom Fachverband für Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. ausgeschriebenen Innovationspreis Polyurethane 2015 läuft in wenigen Wochen aus. Bewerben können sich Studenten, Diplomanten, Doktoranden, Fachschüler und Unternehmen in den Kategorien Produkt, Design und Verfahren bis zum 8. Juli 2015. Die Jury wird anschließend die Auszeichnungen vornehmen und diese Mitte September 2015 im Rahmen eines Festakts auf der FSK-Polyurethantagung in Bonn übergeben.

Seit 1998 zeichnet der FSK innovative Ideen von Studenten und Unternehmen bzw. deren Nachwuchskräften mit dem Innovationspreis Schaumkunststoffe aus, der sich nun seit 5 Jahren mit dem Innovationspreis Polyurethane abwechselt. Zu den bisherigen Preisträgern gehören u. a. Studenten aus den Bereichen Verarbeitung/Technik/Chemie oder der Fachrichtung Design. Diplomanden/Doktoranden aus Hoch- und Fachhochschulen für Gestaltung oder aus technischen Hoch- und Fachhochschulen mit Schwerpunkt Fertigungstechnik bzw. Werkstoffkunde sowie Unternehmen, Freiberufler und junge Fachkräfte in Unternehmen. So konnte der FSK mit dem Innovationspreis Polyurethane schon viele kreative Produktideen und Entwicklungen von Nachwuchstalenten, wie z.B. die Herzklappe aus Polyurethan, die Haut für einen Haushaltsroboter aus PUR oder Anwendungsideen für den Alltagsgebrauch oder die Wundheilung auszeichnen. Die Preise werden in drei Kategorien verliehen und ergeben zusammen eine Summe von insgesamt 10.000 €.

PUR besteht aus 2 Komponenten, die zusammen reagieren. Von ganz weich bis ganz hart kann PUR vielseitig verarbeitet werden. Geschäumt oder kompakt findet sich Polyurethan im Fahrzeugbau, im Bausektor, in der Medizin. Den meisten ist gar nicht bewusst, wo sie Polyurethan begegnen, ob als Autositz, als Dämmstoff im Kühlschrank, als Inliner-Rollen, als Klebstoff oder als Garagenbodenbelag. Gerade durch diese Vielseitigkeit und Gestaltungsmöglichkeiten bietet dieser Werkstoff für junge Ingenieure und Designer einen breiten Raum für neue Ideen und Anwendungen. Zudem braucht man für Experimente keine teuren Formen und Maschinen. Auch Themen wie Nachhaltigkeit und Recycling spielen bei der Ausschreibung des Innovationspreises eine wichtige Rolle.

Das Bewerbungsformular, Teilnahmebedingungen und weitere Informationen rund um den Innovationspreis stehen unter http://www.fsk-vsv.de/hochschulen-innovationspreis/ zum Download bereit.

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag zu Innovationen mit PUR!

Weitere Informationen zum FSK und zum Innovationspreis sowie Bildmaterial erhalten Sie beim FSK in Stuttgart: auf der Website www.fsk-vsv.de, telefonisch unter 0711-993 751 0, schriftlich an FSK e. V., Stammheimerstr. 35, 70435 Stuttgart oder per E-Mail an fsk@fsk-vsv.de.

Stuttgart, den 22.06.2015

05.11.2014 Gerhard Hinzsch erhält die FSK-Dankesurkunde

Zum Dank für seine langjährige Treue erhielt Gerhard Hinzsch, Geschäftsführer der Hinzsch Schaumstofftechnik GmbH & Co. KG, im Rahmen der FSK-Schaumfachtagung 2014 in Aachen, die FSK-Dankesurkunde.

05.11.2014 Steffen Bauer erhält die FSK-Dankesurkunde

Die FSK-Dankesurkunde für das Engagement im Rahmen der FSK-Fachtagung im Dezember 2013 in München, erhielt Steffen Bauer (Krauss Maffei Technologies GmbH) bei der FSK-Mitgliederversammlung im November 2014 in Aachen.

05.11.2014 Für engagierte Mitarbeit erhält Daniel Lüthi die Dankesurkunde

Daniel Lüthi (Isotherm AG), erhält die FSK-Dankesurkunde für sein Engagement bei der Organisation für den Deutsch-Schweizer Polyurethan-Tag 2014 bei der Firma Isotherm in Uetendorf in der Schweiz.

05.11.2014 Dank an die Mitarbeiter der Rhein Chemie

Im Rahmen der FSK-Fachtagung 2014 in Aachen, dankte der FSK ausgewählten Mitarbeitern der Rhein Chemie für die aktive Mitarbeit und Gestaltung des Workshops Chemikalienpolitik, der bei der Rhein Chemie stattfinden konnte. Gedankt wurde mit der FSK-Dankesurkunde: Dr. Michael Krancher, Dr. Rüdiger Herpich, Marion Weigel-Eckert, Elke Fischer und Adriano Antonelli.

Dank an FSK-Vorstandsmitglied Härtel (Volkswagen AG)

Für seinen besonderen Einsatz und sein Engagement im Rahmen der FSK-Fachtagung 2011 sprach der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) seinem Vorstandsmitglied Jens-Jürgen Härtel seinen ausdrücklichen Dank aus.

Jens-Jürgen Härtel, Leiter der Planung des Geschäftsfelds Kunststoff bei Volkswagen, war maßgeblich an der Initiierung und Koordination der FSK-Fachtagung Polyurethane zusammen mit Volkswagen 2011 beteiligt. “Unsere Branche lebt von Netzwerken und aktiven Persönlichkeiten, die neue Möglichkeiten eröffnen und Menschen zu interessanten Themen zusammenbringen”, beschreibt Albrecht Manderscheid, FSK Vorsitzender, den Dank des FSK an Jens-Jürgen Härtel.

Der FSK hatte mit seiner Fachtagung Polyurethane 2011 erstmals in Zusammenarbeit mit einem Automobilhersteller eine Fachtagung durchgeführt und den fast 300 Teilnehmern ein nicht alltägliches Programm mit hochinteressanten Themen angeboten. Die Tagung fand Anfang Oktober 2011 in der Volkswagen-eigenen AutoUni statt.

Der FSK sucht seit vielen Jahren verstärkt den Dialog zwischen Rohstoff- und Maschinenherstellern, Additivlieferanten, Verarbeitern und OEMs. In diesem Zusammenhang besuchte der FSK mit seinen Mitgliedern Unternehmen wie Airbus, John Deere, BMW und Schmitz Cargobull. “Seit jeher führen wir im Verband und in unserer Branche den Dialog vom Rohstofflieferanten über Verarbeiter bis hin zu den Kundenindustrien, die auch regelmäßig Vorträge auf unseren Tagungen halten. Dieser Dialog ist nicht nur bei technischen Themen, sondern gerade auch bei Umweltaspekten und neuen gesetzlichen Vorschriften oder beim Thema Abfall wichtig und erleichtert die Kommunikation”, beschreibt der Vorsitzende der Polyurethan-Fachgruppe im FSK, Dr. Wilhelm A. Strietholt, die regelmäßigen Kontakte des FSK und seiner Mitgliedsunternehmen mit den Kundenindustrien.

Jens-Jürgen Härtel ist bereits seit Jahrzehnten im FSK aktiv und gehört dem FSK-Vorstand seit 2010 an.

Verabschiedung Brombacher, RÜHL PUROMER GmbH und Ohmstede, ehemals BaySystems BüFa GmbH & Co. KG

Alfred Brombacher und Lutz Ohmstede geehrt und in den Ruhestand verabschiedet

Frankfurt (FSK). Fast genau zum letzten Arbeitstag des Systemhaus – Geschäftsführers Alfred Brombacher vom FSK-Mitglied RÜHL PUROMER GmbH ehrte der Fachverband für Schaumstoffkunststoffe und Polyurethane e. V. Brombacher für seine Aktivitäten in der Polyurethanindustrie und begrüßte gleichzeitig Dr. Ingo Kleba als neuen Geschäftsführer RÜHL PUROMER GmbH.

Geehrt wurde auch das Polyurethan – Urgestein Lutz Ohmstede zuletzt Jahrzehnte Geschäftsführer des Systemshauses BaySystems BÜFA GmbH & Co. KG. Lutz Ohmstede wirkte die letzten Jahre im FSK als Vorsitzender der größten Fachgruppe Polyurethane und wurde für seine langjährige Aktivität im FSK und in der Polyurethanindustrie ausgezeichnet. „Gerade in dieser schnelllebigen Zeit ist es etwas besonderes, Verantwortliche aus den Unternehmen der PUR – Branche nach Jahrzehnten zu verabschieden“, nennt Albrecht Manderscheid die Gründe für die Ehrung von Lutz Ohmstede. Sein Wissen sei wertvoll und fast unbezahlbar und heute keine Selbstverständlichkeit mehr, fügte Manderscheid hinzu. Lutz Ohmstede sagte in seinen Dankesworten, dass er dem FSK weiterhin aktiv verbunden bleiben wird. Alfred Brombacher startet die ersten Wochen seines Ruhestandes mit einer Kreuzfahrt über den Atlantik nach Südamerika.

Weitere Informationen zum Verband finden Sie unter www.fsk-vsv.de