Pressemitteilungen
Reichenbach/Fils, den 03.11.2026 – Zur 25. Fachtagung Schaumkunststoffe und Polyurethane beim Mitgliedsunternehmen Evonik Operations GmbH in Essen ist es nicht mehr weit. Bereits am 17. bis 19. November 2026 findet das Jahreshighlight des Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) statt. Auf dem Programm stehen hochkarätige Expertenvorträge aus Wissenschaft und Praxis sowie die Verleihung des FSK-Innovationspreis. Der Besuch beim Zeche Zollverein, zur Besichtigung und zur Abendveranstaltung bietet den passenden Rahmen für das Event.
Über einhundert Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind bereits zur FSK-Fachtagung angemeldet. Wer gemeinsam mit ihnen Ruhrpott-Luft schnuppern und dabei einen vielfältigen Einblick in die aktuellen Herausforderungen und Errungenschaften der Polyurethan- und Schaumkunststoff-Branche nehmen möchte, sollte sich dringend für die Tagung anmelden. Denn das Anmeldetool ist nur noch wenige Tage bis zum kommenden Montag, den 09.11.2026 geöffnet.
Das Programm bietet Fachvorträge in den Themenblöcken Logistik und Rohstoffversorgung, Europäische Gesetzgebung, Nachhaltigkeit, Innovationen und Trends für die Branche. Die Preisträger des diesjährigen FSK-Innovationspreises werden erst auf der Tagung selbst bekanntgegeben, aber die im Programm veröffentlichten Vortragenden aus namhaften Unternehmen und Institutionen sind:
- Bertschi Group: Barry Mol
- Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR): Dr. Dieter Franke
- Cardolite Specialty Chemicals Europe N.V.: Tom Berckmans
- Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim (DHBW): Prof. Dr. Julia Hansch
- Europur: Patrick de Kort
- Evonik Operations GmbH: Dr. Felix Mühlhaus sowie Dr. Martin Trocha
- Green Navigation GmbH: Verena Gebhardt
- Hennecke GROUP: Jens Winiarz
- Hochschule Zittau–Görlitz: Axel Böhme
- Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart: Prof. Dr. Christian Bonten
- ISOPA: Jelle Verheij
Reichenbach/Fils, 28.10.2026 – Was passiert eigentlich im Mischkopf? Welche Stellschrauben entscheiden über die Qualität eines Polyurethan-Formteils? Und wie greifen Rohstoffe, Maschinentechnik und Prozessführung ineinander? Wer Polyurethan verarbeitet, muss diese Zusammenhänge verstehen. Und genau hier setzt das Polyurethantechnik-Seminar des Fachverbands Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) am Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart an.
Vom 5. bis 8. April 2027 geht das viertägige Intensivseminar nach zwei erfolgreichen Ausgaben im Jahr 2026 in die nächste Runde. Im Mittelpunkt stehen die industrielle Polyurethanverarbeitung, fundiertes Expertenwissen und die unmittelbare Arbeit mit moderner Maschinentechnik. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.
Ein Werkstoff. Unzählige Möglichkeiten. Ein Prozessverständnis.
Polyurethan ist vielseitig. Seine Verarbeitung ist komplex. Und genau darin liegt die Herausforderung: Wer einzelne Prozessschritte kennt, versteht noch lange nicht ihr Zusammenspiel.
Das Seminar setzt deshalb auf einen ganzheitlichen Ansatz: Von der Chemie der Polyurethane, Rohstoffen und Zusatzstoffen über Arbeitssicherheit, Nieder- und Hochdruckmischtechnik bis hin zu Trennmitteln, Werkzeugtechnik, Fehleranalyse und Recycling vermittelt das Programm fundiertes Wissen entlang des gesamten Verarbeitungsprozesses.
Das Besondere: Die Teilnehmenden erleben die Polyurethanverarbeitung unmittelbar an der Maschine. Im Maschinen- und Laborpraktikum werden chemische Zusammenhänge, Prozessparameter und Verarbeitungsverfahren anschaulich vermittelt. Moderne Hochdruck-Schäumanlagen der FSK-Mitglieder Hennecke und Cannon ermöglichen dabei konkrete Einblicke in industrielle Fertigungsprozesse.
Eine Weiterbildung, die eine Lücke schließt
Wer sich gezielt im Bereich der industriellen Polyurethanschäumung weiterqualifizieren möchte, findet nur wenige vergleichbar spezialisierte Angebote. Genau hier setzt der FSK an: Gemeinsam mit Experten aus den Reihen seiner Mitgliedsunternehmen hat der Verband ein Weiterbildungsformat etabliert, das sich konsequent an den Anforderungen der industriellen Verarbeitung orientiert. Das Besondere: Die fachlichen Inhalte werden unmittelbar von denjenigen vermittelt, die sich tagtäglich mit den Herausforderungen der Polyurethantechnik beschäftigen. So entsteht eine Weiterbildung aus der Branche für die Branche, die einen bislang nur begrenzt abgedeckten Qualifizierungsbedarf adressiert.
Vier Tage, die auch über das Seminar hinaus verbinden
Das FSK-Polyurethantechnik-Seminar ist mehr als eine fachliche Weiterbildung. Es bringt Menschen aus unterschiedlichen Unternehmen und Tätigkeitsbereichen der Polyurethanindustrie zusammen und schafft Raum für den persönlichen Austausch. Unterschiedliche Erfahrungen, betriebliche Herausforderungen und individuelle Lösungsansätze treffen aufeinander – und eröffnen neue Blickwinkel über den eigenen Unternehmensalltag hinaus. So entstehen wertvolle Kontakte und Impulse, die auch nach den vier Seminartagen Bestand haben können
Vier Tage Polyurethantechnik. Jetzt Platz sichern!
Das nächste FSK-Polyurethantechnik-Seminar findet vom 5. bis 8. April 2027 am Institut für Kunststofftechnik der Universität Stuttgart statt.
Die Anmeldung ist ab sofort möglich:
Hier geht’s zur Anmeldung -> Polyurethantechnik-Seminar – FSK
Weitere Informationen zum Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) und dessen Veranstaltungen sowie zur Arbeit der Fachgremien sind online erhältlich unter: www.fsk-vsv.de oder telefonisch: + 49 7153 61081 0.
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder,
der FSK freut sich, die BAKO Logistiksysteme GmbH & Co. KG als neues Verbandsmitglied begrüßen zu können. Im Folgenden stellt sich Ihnen das Neumitglied vor:
Seit der Gründung im Jahr 1994 hat sich die familiengeführte BAKO Unternehmensgruppe zu einem etablierten Anbieter für mobile Systeme und Logistiklösungen entwickelt. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die BAKO Logistiksysteme GmbH & Co. KG mit Sitz und Fertigung in Eisenberg. Seit 2008 entwickelt und realisiert BAKO umfassende Verpackungs- und Logistiklösungen für anspruchsvolle Anwendungen.
Unter der Leitung des Firmengründers und Geschäftsführers Ulrich Koch sowie Geschäftsführerin Beate Koch arbeitet BAKO heute mit rund 60 Mitarbeitern in der Unternehmensgruppe kontinuierlich an der Weiterentwicklung des Unternehmens. Zur Gruppe gehören neben der BAKO Logistiksysteme GmbH & Co. KG auch die BAKO Systemintegration GmbH & Co. KG.
Die BAKO Logistiksysteme GmbH & Co. KG verbindet Engineering, Fertigung und Logistikprozesse zu ganzheitlichen Lösungen. Das Leistungsspektrum reicht von individuellen Verpackungen und Transportbehältern über Mehrwegverpackungen, Stahl- und Leichtladungsträger bis hin zu komplexen, kundenspezifischen Transportlösungen. Dabei werden nicht nur einzelne Produkte entwickelt: BAKO analysiert die Anforderungen und Prozesse seiner Kunden und entwickelt darauf aufbauend Lösungen, die Schutz, Effizienz, Langlebigkeit und eine optimale Integration in bestehende Abläufe miteinander verbinden.
Ob Konstruktivverpackungen für komplexe Bauteile, individuelle Ladungsträger, Stapelbehälter, Transportkisten oder Sonderlösungen – die Produkte werden auf den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmt. Dabei können sowohl Standardbehälter angepasst als auch vollständig individuelle Lösungen konstruiert und gefertigt werden.
Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Ausrüstung von Einsatzkräften und Feuerwehren. Mit der 2023 gegründeten Marke BAKO WORX wurde das Portfolio gezielt um Produkte und Lösungen für den professionellen Einsatz erweitert. Dazu gehören unter anderem hochwertige Werkzeuge, Normbeladungen sowie Transport- und Aufbewahrungslösungen für Feuerwehren.
Als inhabergeführtes Familienunternehmen ist BAKO unabhängig und flexibel in seinen Entscheidungen. Kurze Entscheidungswege, persönliche Verantwortung und langfristige Partnerschaften prägen die Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern. Auch die nächste Generation ist bereits im Unternehmen aktiv: Felix Koch und Moritz Koch, die Söhne des Firmengründers Ulrich Koch, arbeiten seit vielen Jahren im Familienunternehmen mit und tragen damit zur langfristigen Zukunft der BAKO Unternehmensgruppe in Familienhand bei.
Die BAKO Logistiksysteme GmbH & Co. KG steht für mehr als Verpackungen und Transportmittel: Sie entwickelt Lösungen, die Produkte schützen, Prozesse verbessern und Logistik effizienter machen – individuell, praxisnah und aus einer Hand.
BAKO Logistiksysteme GmbH & Co. KG
Am Gielbrunnen 33
67304 Eisenberg
Mail: logistiksysteme@bako.de
Telefon: +49 6351 12267 0
Reichenbach/Fils, 20.10.2026 – Am 11. November 2026 trifft sich das Converter Network des Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) in Stuttgart. Das Verarbeiter-Treffen parallel zur Foam Expo Stuttgart erwartet die TeilnehmerInnen mit interessanten Fachvorträgen und verbandsinternen Themen. Die wenigen freien Plätze können über das Anmeldetool gebucht werden.
Kompakt und informativ ist das diesjährige Treffen des Converter Networks aufgesetzt. Parallel zur Foam Expo in Stuttgart findet am Nachmittag des 11.11.2026 die verbandsinterne Fachgruppensitzung, die informative Vortragsreihe und das gemütliche Get-together mit anschließendem Abendessen statt.
Networking, neue Kontakte und fachliche Impulse sind garantiert. Mit dem Vortrag „Digitale Sichtbarkeit und Auffindbarkeit“ stellt Markus Schwarz, Schwarz Plastic Solutions GmbH, neue Regeln und Anforderungen bei Suchmaschinen und KI Systemen vor. Wie Unternehmen „Immer up to date“ bleiben und die vielzähligen Gesetzesänderungen wahrnehmen, verstehen und umsetzen können erklärt Dr. Jan Picalek, FinishingX media, s.r.o. Magnus Janson von Zelloscope berichtet in seinem englischen Vortrag, wie die Schaumstoffmorphologie auf Qualität, Entwicklung und Prozesssteuerung Einfluss nimmt.
Das Kompakt-Event ist auf die Verarbeiter zugeschnitten, und steht Nichtmitgliedern sowie Mitgliedern offen. Die Veranstaltung bietet sich natürlich insbesondere an für Unternehmen, die als Aussteller oder Besucher auf der Foam Expo Messe in Stuttgart sind und so das Meeting zusätzlich wahrnehmen können. Im Rahmen der verbandsinternen Fachgruppensitzung können sich die Mitglieder des Verbandes außerdem über die aktuellen Themen im Verband informieren und austauschen.
Die FSK-Veranstaltung findet in nächster Nähe zur Messe statt – in den Mövenpick Hotels Messe und Flughafen. Details zum Ablauf, die konkreten Adressen der beiden Veranstaltungshotels, Teilnehmerliste etc. sind auf der Website des Verbandes erhältlich.
Weitere Informationen zum Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) und dessen Veranstaltungen sowie zur Arbeit der Fachgremien sind online erhältlich unter: www.fsk-vsv.de oder telefonisch: + 49 7153 61081 0.
Reichenbach/Fils, 07.10.2026 – Experten namhafter Unternehmen und Organisationen der Polyurethanbranche aus Deutschland und Europa tauschten sich vergangene Woche in Duisburg aus. Im Rahmen des Treffens wurden nicht nur aktuelle Herausforderungen sowie Chancen und Risiken beleuchtet, sondern auch klare Trends für die Zukunft der Branche aufgezeigt.
Die Fachgruppe Polyurethane – größte Fachgruppe des Fachverbandes Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) – traf sich vergangene Woche in Duisburg zu ihrem jährlichen Fachtag. Der verbandsinterne Austausch im Rahmen der Fachgruppensitzung, das ansprechende Rahmenprogramm und die Fachvorträge zu aktuellen Themen und Herausforderungen hatten ein Publikum von Experten angezogen. Die Sprecher Sven Müller, Getzner Werkstoffe GmbH, Sebastian Schmidhuber, KraussMaffei Technologies GmbH und Dr. Thorsten Schollmeier, Klöckner polyPUR Chemie GmbH gestalten seit nunmehr einem Jahr die Lenkung der Fachgruppe und hatten sich für den Fachtag Polyurethane einiges einfallen lassen.
Die verbandsinterne Sitzung bot insbesondere Raum, die künftige Ausrichtung und Projekte innerhalb der Gruppe und des Verbandes zu besprechen. „Unsere Fachgruppensprecher sind hervorragend vernetzt und besonders engagiert. Wir können uns auf eine aktive Verbandsarbeit in den kommenden Monaten freuen“, kommentierte Ilona Kramer, FSK e.V., die Ausführungen der Sprecher nach der Sitzung. Aber auch Nichtmitglieder waren eingeladen, am fachlichen Austausch zu aktuellen Herausforderungen teilzuhaben. In sechs Fachvorträgen bot sich den Teilnehmenden ein Querschnitt durch aktuelle Themen der europäischen Polyurethanbranche.
Ein Hauptthema des Tages war die Nachhaltigkeit. So beschäftigte sich Dr. Christoph Herfurth vom Fraunhofer IAP in seinem Vortrag „Perspektive nachhaltige Polyurethane: CO2-basiert und isocyanatfrei“ mit den Fragen, wie Polyurethane künftig nachhaltiger hergestellt werden könnten, was isocyanat-freie Polyurethane, sogenannte NIPUs, bereits heute schon können und welche Vorteile und Anwendungsperspektiven es gibt. Beeindruckend war die aussagekräftige Gegenüberstellung der NIPUs zu den konventionellen Polyurethanen.
Auch das multinationale Großunternehmen IKEA hat in dieser Hinsicht ehrgeizige Ziele. In seinem Vortrag „Better Everyday Foams for the Many“ stellte Jose Junior Naraval den Weg vor, den IKEA hin zu mehr Nachhaltigkeit einschlägt. Er berichtete anschaulich, mit welcher Konsequenz sich alle Aspekte der Produktentwicklung am übergeordneten Ziel des nachhaltigen Wirtschaftens orientieren. Bereits im Produktentwurf wird der Einsatz jeglicher Werkstoffe genauestens geprüft. Für Polyurethan werden biobasierte Rohstoffe in Betracht gezogen, Recyclingkreisläufe erwogen und neue, nachhaltige Designs angestoßen.
Theodorus Mardas vom europäischen Verband der Weichschaumblockhersteller EUROPUR gab einen Überblick über die derzeit wichtigsten europäischen Normen und die damit einhergehenden Herausforderungen für die Industrie. Den Fokus legte er auf die ESPR (Ecodesign for Sustainable Products Regulation, Ökodesign-Verordnung), die ELV (End-of-Life Vehicles, Altfahrzeugverordnung) und die PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation, Verpackungsverordnung), die alle drei weitreichende Konsequenzen und Pflichten für die Industrie mit sich bringen, wie die strengen, zeitgebundenen Ziele zu recycelten Kunststoffen und Schaumstoffen, der erforderliche, rasche Übergang zu Recyclingtechnologien sowohl im offenen als auch im geschlossenen Kreislauf, die künftige Einhaltung der Vorschriften geht über die Materialzusammensetzung hinaus und erfordert „Design for Recycling“ sowie eine transparente Berichterstattung zum Lebenszyklus (z. B. CO₂-Fußabdrücke).
Das „PU-Recycling im Spannungsfeld zwischen technischen, regulatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen“ bildete Sebastian Schormann von der Remondis Elektrorecycling GmbH in seinem Vortrag ab. Er berichtete über das 2022 ins Leben gerufene Projekt PURec, das unter den Gesichtspunkten technische Machbarkeit, ökologische Vorteilhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit den Einsatz von Polyurethan-Produktionsabfällen für die Isolation von Kühlgeräten nutzbar macht. Er betonte, wie wichtig es sei, sich weiterhin als Gesellschaft und Industrie zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise zu bekennen und frühzeitig die entsprechenden Lösungen zu entwickeln.
Welche Rolle Künstliche Intelligenz für das moderne Arbeiten spielen kann, zeigte Carsten Bieker von Refine IT GmbH in seinem Vortrag „Die Zukunft von Unternehmenssoftware: KI, New Work und messbarer ROI“. Er konnte nicht nur darstellen, welche Verknüpfungen, Vereinfachungen und Zeitersparnisse sich für den Anwender ergeben, sei es durch optimiertes Projektmanagement, erleichterte Terminvorbereitungen und sinnvolles Dokumentieren. Darüber hinaus hielt er auch, was der Titel versprach und stellte anschaulich dar, dass sich das Invest in die richtige Unternehmenssoftware für Unternehmen schnell finanziell lohne.
Wie der Einsatz von elastischem Polyurethan nicht nur zu einem leisen Bahnverkehr führen, sondern tatsächlich auch zu einer verlängerten Lebensdauer der Bahngleise, führt präsentierte Sven Müller von der Getzner Werkstoffe GmbH in seinem Vortrag „Polyurethan im Bahnoberbau: Der Schlüssel zu leiseren und langlebigeren Gleisen“. Warum Polyurethan in dem anspruchsvollen Anwendungsbereich der Bahnakustik der einzig sinnvoll einsetzbare Werkstoff, ist konnte er nicht nur überzeugend darstellen, sondern sogar hörbar machen. Anhand einer akustischen Vorführung konnten die Teilnehmenden sehr gut nachempfinden, welche herausragende Rolle Polyurethan für die Schalldämpfung der Bahngeräusche spielt.
Neben dem fachlichen Austausch kam natürlich auch das Networking und die Erkundung des Veranstaltungsortes Duisburg am Anreisetag nicht zu kurz. Bei einer geführten Besichtigung des Landschaftsparks Duisburg Nord konnten die Teilnehmenden tolle Einblicke in die Arbeit des ehemaligen Hüttenwerks gewinnen. Das Get-together fand im Walsumer Brauhaus Urfels statt. Zu niederrheinischen Tapas erfuhren die Teilnehmenden alles über die Feinheiten des Bierbrauens und die Vielfältigkeit der Biere.
Die Teilnehmenden des Fachtag Polyurethan 2026 in Duisburg, unten im Bild (v.l.n.r.: Dr. Thorsten Schollmeier, Theodorus Mardas, Sven Müller, Ilona Kramer, Dr. Christoph Herfurth, Jose Junior Naraval, Carsten Bieker, Sebastian Schormann.)
Weitere Informationen zum Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) und dessen Veranstaltungen sowie zur Arbeit der Fachgremien sind online erhältlich unter: www.fsk-vsv.de oder telefonisch: + 49 7153 61081 0.
Stuttgart, 29. September 2026 – Neue Maschinentechnik für Forschung, Entwicklung und praxisnahe Weiterbildung: Cannon hat dem Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart eine 2-Komponenten-Hochdruck-Polyurethan-Misch- und Dosieranlage zur Nutzung überlassen. Die offizielle Übergabe erfolgte im Rahmen des Polyurethantechnik-Seminars des Fachverbandes Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK), das vom 21. bis 24. September 2026 am IKT stattfand.
Die Anlage wird künftig für Schulungszwecke in Kooperation mit dem FSK sowie für eigene Projekt- und Entwicklungsarbeiten des IKT eingesetzt. Damit erhält das Institut zusätzliche technische Möglichkeiten für die praktische Arbeit mit industrieller PU-Verarbeitungstechnik – und die Zusammenarbeit zwischen Cannon, IKT und FSK eine langfristige Grundlage.
Cannon AP 10 erweitert technische Möglichkeiten am IKT
Bei der überlassenen Anlage handelt es sich um eine Cannon AP 10 in Sonderausführung mit Umlenk-Mischkopf FPL 8 SR. Als 2-Komponenten-Hochdruck-Misch- und Dosieranlage ermöglicht sie die praxisnahe Abbildung industrieller Verarbeitungsprozesse und ergänzt die technische Ausstattung des IKT für Arbeiten im Bereich Polyurethan.
Mit der Überlassung soll die Anlage dabei ausdrücklich nicht nur zu Demonstrationszwecken dienen. Sie wird dauerhaft in die Arbeit am Institut eingebunden und steht sowohl für gemeinsame Schulungsaktivitäten mit dem FSK als auch für Projekt- und Entwicklungsarbeiten des IKT zur Verfügung.
Die Übergabe fand bewusst dort statt, wo die Technik auch künftig einen wichtigen Teil ihres Einsatzgebietes haben wird: mitten im praktischen Schulungsbetrieb des FSK Polyurethantechnik-Seminars.
Roland Apenburg von Cannon Deutschland GmbH begleitete die neue Anlage im Rahmen des Seminars fachlich und vermittelte den Teilnehmern unmittelbar Wissen rund um Hochdruckgießmaschinen sowie Misch- und Dosiertechnik. Gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Christian Bonten, Leiter des Instituts für Kunststofftechnik und Prodekan der Fakultät 4 der Universität Stuttgart und FSK-Vorstand Harry Leichmann, Bosig GmbH, wurde die Anlage am 23.09.2026 offiziell am Institut in Empfang genommen.
Übergabe der Cannon AP 10 im Rahmen des FSK-Polyurethan-Technik Seminars (v.l.n.r: Prof. Dr.-Ing. Christian Bonten, Leiter des Instituts für Kunststofftechnik, Universität Stuttgart, FSK-Vorstand Harry Leichmann, Bosig GmbH, Roland Apenburg, Cannon Deutschland GmbH
Für alle Beteiligten steht hinter der Maschinenüberlassung ein gemeinsames Ziel: industrielle Technologie, wissenschaftliche Arbeit und die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften enger miteinander zu verzahnen. Das IKT schafft hierfür mit seinem Technikum und seiner Forschungsarbeit die infrastrukturellen Voraussetzungen, Cannon bringt aktuelle Maschinen- und Anwendungstechnik ein und der FSK verbindet die Partner über sein Netzwerk mit Unternehmen und Anwendern der PU-Branche.
FSK als Bindeglied zwischen Industrie und Wissenschaft
Der FSK nimmt innerhalb dieser Zusammenarbeit eine zentrale Rolle ein. Der Verband bringt Unternehmen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Polyurethan-Wertschöpfung mit dem IKT zusammen und überführt dieses Netzwerk in konkrete Weiterbildungs- und Kooperationsprojekte.
Die neue Cannon-Anlage ist damit zugleich ein Beispiel dafür, wie aus Verbandsarbeit konkrete Infrastruktur für Wissenstransfer entstehen kann. Was im Rahmen des Seminars für die Teilnehmer unmittelbar erlebbar wird, steht anschließend weiterhin für Forschung, Entwicklung und zukünftige Schulungsangebote zur Verfügung.
Gerade die Kombination aus vorhandener wissenschaftlicher Kompetenz, industrieller Maschinentechnik und dem Netzwerk des FSK schafft am IKT ein Umfeld, in dem theoretisches Wissen unmittelbar mit realen Verarbeitungsprozessen verbunden werden kann.
Vier Tage PU-Technik – mit starkem Praxisanteil
Den passenden Rahmen für die Maschinenübergabe bildete das viertägige FSK Polyurethantechnik-Seminar. Die Teilnehmer beschäftigten sich intensiv mit der industriellen Polyurethanverarbeitung.
Teilnehmer des FSK-Polyurethantechnik Seminars am IKT, Stuttgart
Das Programm führte von Rohstoffen, chemischen Grundlagen und Additiven über Verarbeitungsverfahren und Maschinentechnik bis zu Trennmitteln, Werkzeugen und der Herstellung von PU-Formteilen. Einen wesentlichen Bestandteil bildeten die praktischen Einheiten im Labor und Technikum des IKT, in denen die zuvor vermittelten Inhalte unmittelbar an Materialien, Werkzeugen und Maschinen nachvollzogen werden konnten.
Neben Cannon brachten sich auch die FSK-Mitglieder Evonik Operations GmbH, Zelu Chemie GmbH, ACMOS CHEMIE KG und Alba Industries GmbH mit Expertenwissen, Materialien und Technik in das Seminar ein. Gemeinsam entstand so ein Weiterbildungsprogramm, das Wissen aus unterschiedlichen Bereichen der PU-Industrie an einem Ort zusammenführt.
Mit der Überlassung der Cannon AP 10 wird diese Zusammenarbeit nun auch technisch weiter ausgebaut. Die Anlage bleibt gemeinsam mit der HIGHLINE MK2 der Hennecke PUR Solutions am IKT, wird in zukünftige Schulungs- und Seminaraktivitäten eingebunden und steht gleichzeitig für neue Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Verfügung.
Damit endet die Kooperation nicht mit dem Abschluss des diesjährigen Seminars. Vielmehr entsteht eine weitere dauerhafte Verbindung zwischen Industrie, Wissenschaft und Weiterbildung – und eine zusätzliche Grundlage, um Polyurethantechnik am IKT auch künftig praxisnah zu vermitteln und weiterzuentwickeln.
Weitere Informationen zum Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) und dessen Veranstaltungen sowie zur Arbeit der Fachgremien sind online erhältlich unter: www.fsk-vsv.de oder telefonisch: 0711 993 751- 0.
Reichenbach/Fils, 07.09.2026 – Mit der EU-Verordnung 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (Packaging and Packaging Waste Regulation – PPWR) sind für Unternehmen entlang der Verpackungswertschöpfungskette neue Anforderungen verbunden. Seit dem 12. August 2026 gelten bereits erste wesentliche Verpflichtungen. Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) unterstützt Unternehmen bei der praktischen Umsetzung und erweitert sein bestehendes PPWR-E-Learning nun um ein Schulungszertifikat für die erfolgreiche Teilnahme.
Das neu eingeführte Zertifikat dokumentiert, dass die Teilnehmer das PPWR-E-Learning erfolgreich absolviert und das darin enthaltene Abschlussquiz bestanden haben. Damit steht Unternehmen, neben den im Kurs vermittelten Inhalten und Arbeitshilfen, zusätzlich ein Nachweis über die erfolgte Schulung und den erworbenen Kenntnisstand zur Verfügung.
Gerade bei komplexen regulatorischen Anforderungen gewinnt die nachvollziehbare Dokumentation von Schulungs- und Compliance-Maßnahmen zunehmend an Bedeutung. Das gilt insbesondere dann, wenn Unternehmen gegenüber Kunden, Geschäftspartnern oder im Rahmen behördlicher Prüfungen darlegen müssen, wie sie mit neuen gesetzlichen Anforderungen umgehen und ihre Mitarbeiter entsprechend informieren und qualifizieren.
„Die PPWR bringt für viele Unternehmen neue Verantwortlichkeiten und konkrete Informations- und Dokumentationspflichten mit sich. Mit dem Zertifikat schaffen wir eine einfache Möglichkeit, die erfolgreiche Auseinandersetzung mit den Inhalten unserer Schulung nachvollziehbar zu dokumentieren“, erklärt Roni Belet, Ansprechpartner PPWR beim Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V.
Das Zertifikat wird nach erfolgreichem Abschluss des E-Learnings und Bestehen des Abschlussquiz ausgestellt. Es enthält unter anderem das Datum des erfolgreichen Abschlusses und kann damit den Zeitpunkt dokumentieren, zu dem die entsprechenden Schulungsinhalte erfolgreich bearbeitet wurden. Großer Vorteil: Transparenz zum Kenntnisstand für die Teilnehmenden selbst, die Unternehmen und gegenüber Dritten.
„Unser Anspruch ist es, Unternehmen nicht nur über die PPWR zu informieren, sondern ihnen auch praktische Werkzeuge für die Umsetzung an die Hand zu geben. Dazu gehört aus unserer Sicht zunehmend auch die Frage, wie die eigene Beschäftigung mit regulatorischen Anforderungen intern und gegenüber Dritten nachvollziehbar dokumentiert werden kann“, so Belet weiter.
Zertifikat auch für bisherige Teilnehmer
Das neue Schulungszertifikat steht nicht nur zukünftigen Teilnehmern, sondern auch allen Personen zur Verfügung, die das FSK-E-Learning bereits erfolgreich abgeschlossen haben.
Für bisherige Absolventen stellt der FSK das Zertifikat nachträglich aus. Als Abschlussdatum wird dabei das Datum des erfolgreich absolvierten Abschlussquiz übernommen. Damit erhalten auch Teilnehmer der ersten Kursphase einen entsprechenden Nachweis über ihre bereits absolvierte PPWR-Schulung.
Das PPWR-E-Learning vermittelt die materiellen Grundlagen der Verordnung (EU) 2025/40 und zeigt praxisorientiert auf, welche Anforderungen unter anderem Hersteller, Verarbeiter, Inverkehrbringer, Lieferanten sowie Qualitäts- und Compliance-Verantwortliche betreffen. Neben der rechtlichen Einordnung umfasst die Schulung praxisnahe Beispiele, konkrete Umsetzungshinweise und Arbeitshilfen.
Als besonderes Plus erhalten die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss des E-Learnings eine ausfüllbare Mustervorlage für die EU-Konformitätserklärung gemäß Artikel 39 PPWR einschließlich ausführlicher Ausfüllhilfe.
Das E-Learning „PPWR in der Praxis: Umsetzung der Verordnung (EU) 2025/40“ ist online buchbar.
Die Teilnahmegebühr beträgt 190 Euro inkl. MwSt. für FSK-Mitglieder und 270 Euro inkl. MwSt. für Nichtmitglieder. Die Schulung kann nach Freischaltung flexibel und ortsunabhängig absolviert werden.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur direkten Buchung finden Interessierte unter: www.fsk-services.de oder direkt hier PPWR in der Praxis.
Weitere Informationen zum Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) und dessen Veranstaltungen sowie zur Arbeit der Fachgremien sind online erhältlich unter: www.fsk-vsv.de oder telefonisch: + 49 7153 61081 0.
Reichenbach/Fils, 27. August 2026 – Alle wichtigen Themen und Neuigkeiten kompakt in einem Nachmittag zusammengefasst. Am 11. November 2026 trifft sich das junge und aktive Converter Network des Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK). Sie verarbeiten Schaumkunststoffe aus Polyurethanen oder anderen Werkstoffen? Dann sollten Sie hier unbedingt dabei sein! Anmeldungen können ab sofort und ausschließlich online über den FSK erfolgen.
Das alljährliche Treffen des Converter Networks im Rahmen der Foam Expo in Stuttgart ist im Veranstaltungsjahr des Verbandes ein fester Bestandteil. In diesem Jahr findet über das traditionelle Get-together und Abendessen hinaus am 11.11.2026 auch eine Fachgruppensitzung und eine kleine Vortragsreihe statt. Wichtige Verbandsinterna behandelt das Converter Network im Rahmen der Fachgruppensitzung. Beim direkt anschließenden Programmpunkt Fachvorträge sind natürlich auch externe Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich willkommen, den Verband und seine Mitglieder näher kennenzulernen und neue fachliche Impulse von der Veranstaltung mitzunehmen.
„Das diesjährige Konzept ist der allgemein angespannten Lage geschuldet. Gerade auch die kleinen und mittleren Unternehmen, wie sie in unserem Verarbeiter-Netzwerk vertreten sind, sind in diesem Jahr mit vielen Herausforderungen konfrontiert“, gibt FSK-Geschäftsführer Klaus Junginger zu bedenken. „Das Kompakt-Event im Rahmen der Foam Expo kommt unseren Verarbeitern entgegen, die bereits als Aussteller oder Besucher auf der Messe in Stuttgart. Das Meeting ist daher ein weiteres Plus, das komprimiert alle wichtigen internen Infos und Impulse externer Referenten für die Mitglieder des Converter Networks bereithält.“
Die FSK-Veranstaltung findet in nächster Nähe zur Messe statt – in den Mövenpick Hotels Messe und Flughafen. Details zum Ablauf, die konkreten Adressen der beiden Veranstaltungshotels, Teilnehmerliste etc. sind auf der Website des Verbandes erhältlich.
Reichenbach/Fils, 25.08.2026 – Das neue Sprecherteam der Fachgruppe Polyurethane im Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) lädt zum Fachtag Polyurethane nach Duisburg ein. Am 30. September und 01. Oktober 2026 trifft sich die größte Fachgruppe des Verbandes und begrüßt Experten namhafter Unternehmen aus Deutschland und Europa zum fachlichen Austausch.
Die Sprecher Sven Müller, Getzner Werkstoffe GmbH, Sebastian Schmidhuber, KraussMaffei Technologies GmbH und Dr. Thorsten Schollmeier, Klöckner polyPUR Chemie GmbH – haben sich für den Fachtag Polyurethane einiges einfallen lassen. Der Fachtag bietet FSK-Mitgliedern eine gute Gelegenheit verbandsinterne Themen zu besprechen. Aber auch interessierte Branchenexperten und Nichtmitglieder sind eingeladen, am fachlichen Austausch innovativer Themen teilzunehmen, im Rahmen des zweiten Veranstaltungstages den Verband kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen. Darüber hinaus bietet der Besuch des Industriedenkmals Landschaftspark Duisburg-Nord und das Get-together am ersten Veranstaltungstag beste Gelegenheit für entspanntes Networking. Anmeldungen sind über das Online-Tool des FSK möglich.
Weitere Informationen zum Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) und dessen Veranstaltungen sowie zur Arbeit der Fachgremien sind online erhältlich unter: www.fsk-vsv.de oder telefonisch: + 49 7153 61081 0.
Reichenbach/Fils, 12.08.2026 – Vier Tage, geballtes PU-Know-How, Maschinen- und Laborpraxis und Expertenwissen aus erster Hand: Vom 21. bis 24. September 2026 geht das FSK-Polyurethantechnik-Seminar am Institut für Kunststofftechnik der Universität Stuttgart in die nächste Runde. Nach dem erfolgreichen Auftakt im Frühjahr setzt der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) die Schulungsreihe fort – mit einem für den zweiten Termin neu zusammengestellten Kreis an Experten, neuen fachlichen Impulsen und einer neuen Maschine für die praktischen Einheiten.
Die erste Ausgabe der neu aufgelegten Polyurethantechnik-Schulung im April stieß auf eine sehr positive Resonanz. Das Konzept, fundierte theoretische Grundlagen mit Maschinen- und Laborpraxis sowie dem direkten Austausch mit erfahrenen Branchenexperten zu verbinden, soll auch beim zweiten Termin im Mittelpunkt stehen.
„Das Feedback auf unser erstes Seminar war durchweg sehr positiv. Gleichzeitig haben wir gemerkt, wie groß der Bedarf an einer kompakten und fachlich fundierten Weiterbildung zur Polyurethantechnik ist. Deshalb war für uns schnell klar, dass wir die Schulungsreihe fortsetzen werden“, erklärt Klaus Junginger, Geschäftsführer des FSK.
Vier Tage Intensivseminar – Theorie und Praxis im „Perfect Match“
Der erste Seminartag widmet sich den Grundlagen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Überblick über die Einteilung der Polyurethane und deren Anwendungsbereiche. Darauf aufbauend folgen die Chemie der Polyurethane, die Eigenschaften der PU-Rohstoffe sowie Zusatzstoffe. Dr. Eva Emmrich-Smolczyk von der Evonik Operations GmbH übernimmt dabei die Themen Chemie und Rohstoffe. Dr. Axel Böhme, langjähriger PU-Experte und inhaltlicher Leiter der Schulungsreihe, ergänzt das Programm um die Einteilung der Polyurethane und Anwendungsbeispiele.
Am zweiten Seminartag stehen Sicherheit, Rohstoffe und Prozessintegration im Mittelpunkt. Neben sicherheitstechnischen Aspekten beim Umgang mit Roh- und Hilfsstoffen werden Niederdruck- und Hochdruckmischköpfe sowie deren unterschiedliche Einsatzbereiche und Technologien betrachtet.
Für die Maschinenpraxis konnte der FSK diesmal die Cannon Deutschland GmbH als Partner gewinnen, die auch die neue Hochdruck-Anlage für das IKT stellt. Geschäftsführer Roland Apenburg gibt Einblicke in die Hochdruckgießtechnik und begleitet das Maschinenpraktikum. Damit kommt beim zweiten Seminar eine andere Maschine als beim ersten Termin zum Einsatz und ermöglicht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen weiteren Blick auf die industrielle PU-Verarbeitung.
Theorie wird im Technikum und Labor unmittelbar angewendet
Ein wesentlicher Bestandteil des Schulungskonzepts sind die beiden Praxiseinheiten. Am zweiten und dritten Seminartag werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Maschinenpraktikum und im chemischen Labor arbeiten. Dabei werden die theoretischen Inhalte aus den vorangegangenen Seminartagen unmittelbar aufgegriffen und anhand konkreter Versuche vertieft.
Im chemischen Labor übernimmt Ulrich Herkommer von der ZELU CHEMIE GmbH die Unterweisung. Auf der Maschinenseite führt Roland Apenburg von Cannon Deutschland durch die praktischen Einheiten. Ergänzend ist ein Rundgang durch die Technika des Instituts für Kunststofftechnik vorgesehen.
Auch die Verarbeitung selbst kommt nicht zu kurz: Christian Lorenz von der ACMOS CHEMIE KG vermittelt Wissen rund um Trennmittel für die Herstellung von PU-Formteilen und zeigt deren Aufbau, Applikation, mögliche Fehler sowie die Reinigung im Rahmen einer Demonstration.
Anwendungen, Fehleranalyse, Recycling und Innovationen
Am letzten Seminartag wird der Bogen von der Verarbeitung zu aktuellen Themen der PU-Branche gespannt. Auf dem Programm stehen Fehlerursachen und Einflussfaktoren in der PU-Verarbeitung, Werkzeuge für PU-Formteile sowie aktuelle Entwicklungen im Bereich PU-Recycling und Innovationen.
Dr. Gerald Forsthuber von der Alba Industries GmbH bringt seine Expertise zur Werkzeugtechnik ein. Dr. Axel Böhme übernimmt die Themen Fehleranalyse, PU-Recycling sowie Innovationen und Highlights der Polyurethan-Technologie.
„Wir wollen mit der Schulung bewusst unterschiedliche Perspektiven auf die Polyurethantechnik zusammenbringen. Von der Chemie und den Rohstoffen über Maschinen- und Verfahrenstechnik bis hin zu Labor, Werkzeugen, Recycling und Innovationen erhalten die Teilnehmer einen breiten Einblick in die PU-Wertschöpfungskette“, so Junginger.
Fachlicher Austausch als Teil des Konzepts
Neben den fachlichen Inhalten legt der FSK Wert auf den persönlichen Austausch zwischen Teilnehmern und Referenten. Die begrenzte Teilnehmerzahl schafft Raum für Diskussionen, individuelle Fragen und den Erfahrungsaustausch untereinander. Ergänzt wird das Fachprogramm durch gemeinsame Veranstaltungen und Mahlzeiten.
„Gerade der Austausch untereinander ist für uns ein wichtiger Bestandteil des Seminars. Die Teilnehmer kommen aus unterschiedlichen Bereichen der PU-Wertschöpfungskette und bringen entsprechend unterschiedliche Erfahrungen und Fragestellungen mit. Genau daraus entstehen häufig die interessantesten Gespräche und Impulse für die eigene Arbeit“, erklärt Roni Belet von der FSK Services GmbH.
Die FSK-Polyurethantechnik-Schulung findet vom 21. bis 24. September 2026 am Institut für Kunststofftechnik der Universität Stuttgart statt. Die Teilnahme umfasst das Seminar, Seminarunterlagen, Maschinen- und Laborpraktikum, das Rahmenprogramm sowie ein Teilnahmezertifikat.
Eine Anmeldung ist über das Anmeldeformular auf der FSK-Website möglich: Polyurethantechnik-Schulungen – FSK – Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V.
Weitere Informationen zum Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) und dessen Veranstaltungen sowie zur Arbeit der Fachgremien sind online erhältlich unter: www.fsk-vsv.de oder telefonisch: + 49 7153 61081 0.
















