Presse/ Mediathek 2016-11-03T11:00:08+00:00

Pressemitteilungen

FSK-App

Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) ermöglicht mit der neuen FSK-App einen schnellen Zugang zu aktuellen Inhalten seiner Verbandsarbeit.

Die vom Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) entwickelte FSK-App ermöglicht Mitgliedern wie Interessenten, sich jederzeit und von jedem Ort aus online über die aktuellen Themen und News des Fachverbandes zu informieren.

Neben dem schnellen Zugriff auf aktuelle News und Informationen zu fachspezifischen Verbands-Events erhalten die Nutzer zentrale Informationen zur Arbeit des Fachverbands, der Gremien oder zum jährlichen Innovationspreis. Genauso stehen Dokumente wie die Technischen Merkblätter oder der kürzlich veröffentliche REACH-Leitfaden zum Download bereit.

Exklusiv und individuell erhalten FSK-Mitglieder über einen persönlichen Login interne Verbandsinformationen sowie fachgruppenspezifische Dokumente, wie Einladungen zu Sitzungen oder Sitzungsprotokolle. Jedem Anwender werden in seinem persönlichen Mitglieder-Account die für ihn relevanten Inhalte und Informationen individuell zur Verfügung gestellt. In Anbetracht der vielfältigen Bandbreite an Themen und Aktivitäten innerhalb des Fachverbands für Schaumkunststoffe und Polyurethane ist diese Selektion vorteilhaft.

Die FSK-App steht für die Betriebssysteme iOS und Android bereit und kann ab sofort im App Store und im Google Play Store heruntergeladen werden. Laden auch Sie sich nun die FSK-App und seinen Sie immer informiert.

Zum Download können Sie folgende QR-Codes nutzen:

QR – iOS QR – Android
FSK-Homepage in Englisch

Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) stellt die Inhalte seiner Website ab sofort auch in englischer Sprache zur Verfügung und informiert über weitere Neuerungen im Online-Bereich.

Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) war bislang ein eher national bzw. auf die DACH-Region ausgerichteter Fachverband, in dem sich vor allem deutsche Unternehmen entlang der gesamten Werkschöpfungskette organisierten – Rohstoffhersteller und Maschinenbauer, Systemhäuser, Hochschulen sowie die verarbeitende Industrie. Mittlerweile ist seine Ausrichtung deutlich internationaler geworden und erklärtes Ziel des Fachverbandes ist es, den internationalen Charakter des Verbandes zunehmend auszubauen und die Anzahl seiner internationalen Mitglieder weiter zu erhöhen. „Dies bedeutet selbstverständlich, den Mitgliedern aktuelle Online-Verbandsinformationen auch in englischer Sprache zur Verfügung zu stellen“, so Klaus Junginger, FSK-Geschäftsführer. Dies gilt zunächst erst einmal für die Hauptseite des Fachverbandes: www.fsk-vsv.de, welche sich zunehmend zur reinen Verbandswebsite entwickeln und über  aktuelle Themen, Veranstaltungen und der Termine rund um die Verbandsarbeit informieren wird. Diese Website ist ab sofort in englischer Sprache verfügbar und abrufbar unter www.fsk-vsv.de/en/.

FSK-Homepage in Englisch

Darüber hinaus entwickelt der Fachverband derzeit spezifische Werkstoffseiten zu den Bereichen Schaumkunststoffe, Polyurethane und Leichtigkeit PUR. Eine Themenseite für Melaminharzschaum ist bereits online: www.Melaminharzschaum.de. Über weitere Neuerungen wird der FSK informieren.

Entdecken Sie die Vielfalt von Melaminharzschaum

Der Arbeitskreis Melaminharzschaum des FSK e.V. veranstaltet im Rahmen seiner Gremienarbeit am 20. März 2019  bei der BASF in Ludwigshafen die Kickoff-Veranstaltung zum Fachtag Melaminharzschaum.  Nehmen Sie teil und erfahren Sie alles wissenswerte rund um den Vielseitigen Werkstoff.

Das Event richtet sich an Experten des Werkstoffbereiches Melaminharzschaum als auch an Interessierte und Neueinsteiger. Anwendungsbereiche und Einsatzmöglichkeiten, Innovationen und alles Wissenswerte über den vielseitigen Werkstoff stehen im Fokus des Fachtages.
Doch nicht nur der Werkstoff, auch die Gremienarbeit des Arbeitskreises Melaminharzschaum des FSK e.V., wird während des Fachtages beleuchtet und vorgestellt. Erhalten Sie Einblicke in das Netzwerk des Verbandes, erfahren Sie mehr über die Aktivitäten des Gremiums und knüpfen
Sie wichtige Kontakte im Werkstoffbereich Melaminharzschaum. In Kürze erhalten Sie das Programm zur Veranstaltung.

Hier sind Sie gefragt – engagieren Sie sich!
Werden Sie Teil des Arbeitskreises und engagieren Sie sich für die Branche. Ihr Know-how ist gefragt. Bringen Sie sich ein, stellen Sie im Rahmen der Gremienarbeit, auf Fachtagen zu bestimmten Werkstoffen oder auf der jährlichen FSK-Fachtagung Ihre Anwendungen und Innovationen vor.
Profitieren Sie von einem Netzwerk aus Experten! Der Austausch, Kontakt und Informationsvermittlung ist Mittelpunkt der Gremienarbeit. Seien Sie aktiv! Nutzen Sie neben der fachlichen Kompetenz die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen – in den Gremien, auf Verbandsveranstaltungen oder durch externe Anfragen in den unterschiedlichen Werkstoffbreichen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnumer 0711 993 7510

FSK - Workshop Polyurethane für Einsteiger bei Dow

Um den Werkstoff Polyurethan für Studierende, Designer und Brancheninteressierte lebendig werden zu lassen und seine Vielfalt zu zeigen, laden wir zusammen mit unserem Mitgliedsunternehmen der Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH in Ahlen zu einem Polyurethane Einsteiger-Workshop ein. Das Programm zum FSK-Workshop “Polyurethane für Einsteiger” finden Sie hier.

Neben der Einführung in die Anwendungsgebiete und chemischen Grundlagen der Polyurethan-Chemie können Nachwuchskräfte im Labor und Technikum der Dow die Herstellung von Polyurethan-Teilen hautnah miterleben.

Der Workshop findet am 20. November 2018 statt und ist für Studierende und Hochschulen kostenlos. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine rechtzeitige Anmeldung über den FSK unbedingt erforderlich. Die Anmeldung kann per Mail oder online erfolgen.

POLYURETHAN – ein Produkt der Zukunft! Trotz REACH?

Polyurethane sind vielseitig, modern und sicher. Kurz: Polyurethan – ein Produkt der Zukunft. Jedoch sorgt das Beschränkungsverfahren für Diisocyanate nach der REACH-Verordnung in der PUR-Branche für Verunsicherung und wirft zahlreiche Fragen auf. Der FSK setzt sich in einem Netzwerk aus nationalen und internationalen Verbänden und in Zusammenarbeit mit den Behörden dafür ein, eine praktikable Lösung zum sicheren Umgang mit Diisocyanaten am Arbeitsplatz zu finden und bringt insbesondere auch die Interessen aller seiner Mitglieder in den Prozess mit ein.

Der Leitfaden des FSK und der ISOPA/ALIPA informiert über den Ablauf des REACH-Verfahrens, den derzeitigen Stand und gibt Antworten auf häufige Fragen. Gerne können Sie den Leitfaden auch zur Aufklärung Ihrer Mitarbeiter und Ihrer Kunden verwenden und auch weiterreichen.

Die 1. Auflage des Leitfadens steht allen Interessenten frei zum Download auf der FSK-Homepage zur Verfügung.
Die aktuelle 2. Auflage, die im September 2018 veröffentlicht wurde, erhalten ausschließlich FSK-Mitglieder über den FSK.

Download – REACH-Leitfaden Auflage 1 (März 2017)

Weitere Informationen finden Sie unter www.fsk-vsv.de oder direkt über die FSK-Geschäftsstelle unter der Telefonnummer 0711 993 7510.

Multitalent Polyurethan steht im Mittelpunkt der Fachmesse  PSE Europe 2019

Vielseitig einsetzbar, leicht, langlebig und neuerdings auch nachhaltig – das sind die Eigenschaften von Polyurethan. Als Multitalent findet das Polymer deshalb vermehrt Einsatz als innovative Lösung für die Herstellung moderner Produkte. PU findet als Werkstoff Verwendung in unterschiedlichsten industriellen Fertigungsbereichen: im automobilen Leichtbau, in der Schuhherstellung, als Beschichtung, in der Architektur und Innendekoration, für die Herstellung von Sportgeräten, in der Elektronikproduktion, in der Medizintechnik und vielen weiteren Bereichen. Auf der PSE Europe 2019, der 2. Internationalen Fachmesse für Polyurethan-Verarbeitung, die vom 26. – 28. März 2019 im MOC Veranstaltungscenter München stattfindet, dreht sich alles um innovative Anwendungen von PU.

„Für die Branche ergibt sich durch die zahlreichen neuen Anwendungsbereiche für Polyurethane großes Wachstumspotenzial,“ erklärt Ulika Tosner, Messedirektorin der PSE Europe, im Namen des Veranstalters Mack Brooks Exhibitions. „Als Plattform für neue Geschäftskontakte zwischen der PU-Industrie und Fachleuten aus unterschiedlichsten Branchen, die den Werkstoff PU in ihre Fertigung integrieren möchten, spielt die PSE Europe eine wichtige Rolle. Besucher können sich auf der PSE Europe über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von PU informieren und im direkten Austausch mit den Anbietern Fertigungslösungen erarbeiten.“

Die internationalen Aussteller, die sich auf der Messe präsentieren, sind neben Anbietern und Herstellern aus der PU-Industrie auch Forschungsinstitute, die die Ergebnisse ihrer aktuellen Projekte vorstellen, sowie der FSK, Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. Die jeweils aktuelle Ausstellerliste der PSE Europe 2019 ist auf der Messewebseite www.pse-europe.de einsehbar.

Das Messeprofil der PSE Europe umfasst Roh- und Hilfsstoffe, PU-Produkte und Materialien, PU-Systeme, Maschinen, Anlagen und Zubehör sowie branchenspezifische Dienstleistungen. Auf Besucherseite richtet sich die Veranstaltung an Fachbesucher aller Branchen, die in der PU-Verarbeitung tätig sind. Fachleute, die bereits PU-Lösungen in ihren Fertigungsprozess integrieren, aber auch Produktionsspezialisten, die PU als alternativen Werkstoff erstmals in Erwägung ziehen, finden auf der Messe neben Anwendungslösungen auch technisches Know-how sowie Ideen und Anregungen.

Ein Forum mit einem umfangreichen Seminarprogramm und begleitenden Networking-Möglichkeiten bietet Gelegenheit zum Austausch unter Experten. Die Seminarthemen vermitteln praktisches Wissen für den Einsatz und die Verarbeitung von PU, mit zahlreichen Fallstudien zu innovativen Anwendungsbereichen für diverse Industriesektoren.

Die Themen „Innovative Anwendungen von PU“ und „Nachhaltigkeit“ stehen auf der zweiten PSE Europe besonders im Mittelpunkt. Ein neuer Sonderbereich der Messe konzentriert sich ganz auf biobasierte Polyurethane und das Thema Recycling.

Nach aktuellen Prognosen wächst der Markt für Polyurethane bis 2025 weltweit kontinuierlich an. Allein in der EU werden derzeit jährlich zwei Millionen Tonnen Polyurethan erzeugt, und mehr als 240.000 Firmen sind in der Produktion und Verarbeitung von PU oder PU-Produkten tätig, 85 % davon sind kleine und mittelständische Betriebe (Quelle: ISOPA).

„Das große Marktpotenzial von PU war auch der Grund für den Launch der Fachmesse PSE Europe im Jahr 2017 in München. Mit unserer Plattform, die einen Schwerpunkt auf innovative PU-Anwendungen setzt, ist es uns gelungen, Anbieter und Hersteller aus der PU-Branche mit Interessenten aus verschiedensten Fertigungsbereichen zusammenzubringen. Die Erstveranstaltung war ein voller Erfolg, mit 75 spezialisierten Ausstellerunternehmen und 1.070 Fachbesuchern aus 51 Ländern,“ erklärt Ulika Tosner.

Besucher der PSE Europe 2017 kamen unter anderem aus der Automobilindustrie, dem Baugewerbe, den Bereichen Verbundwerkstoffe, Schuhproduktion, Verpackung, 3D-Druck, Medizintechnik, Elektronik, dem Transportgewerbe und der Elektrogeräteproduktion. Unter den Firmen, die die Veranstaltung besuchten, waren unter anderem Unternehmen wie AUDI AG, BIRKENSTOCK, BMW AG, DECATHLON, HILTI, HYUNDAI MOTOR COMPANY, LINDE AG, LIEBHERR, MAN TRUCK & BUS AG, NISSAN MOTOR CO., LTD, PIRELLI, PORSCHE, SAINT-GOBAIN, TESA SE, TOYOTA, VOLKSWAGEN AG und WEBASTO.

Die zweite Ausgabe der PSE Europe wird von der Branche mit Spannung erwartet. Vom 26. – 28. März 2019 dreht sich im Münchener MOC wieder alles um Polyurethane. Wie bereits bei der Erstveranstaltung, spielen Live-Präsentationen und innovative Lösungen eine zentrale Rolle.

Aktuelle Informationen zur PSE Europe sind auf der Messewebseite www.pse-europe.de erhältlich.

Herausgegeben von:

Susanne Neuner, PR & Marketing Director
PSE Europe Pressebüro
Mack Brooks Exhibitions
Romeland House, Romeland Hill, St Albans, Herts AL3 4ET, Großbritannien

Tel.: +44 (0)1727 814 400, Fax: +44 (0)1727 814 501, E-Mail: press@mackbrooks.co.uk

Logo des FSK-Innovationspreises Schaumkunststoffe 2018

FSK schreibt Innovationspreis 2018 für Schaumkunststoffe aus

Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) schreibt 2018 den FSK-Innovationspreis für Schaumkunststoffe aus. Bewerben können sich mit innovativen Ideen und zukunftsweisenden Konzepten im Bereich Schaumkunststoffe Nachwuchs– und Fachkräfte, Profis und Unternehmen bis Ende September. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Internationalen FSK-Fachtagung für Schaumkunststoffe 29. November 2018 in Papenburg.

Stuttgart, 07. September – um den Branchennachwuchs zu fördern und dazu zu motivieren, neue Ideen, Konzepte und Entwicklungen einzureichen, schreibt der Fachverband für Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) einen Innovationspreis aus. Dieser wird jährlich wechselnd an die Bereiche Schaumkunststoffe und Polyurethane – jeweils in den Kategorien „Technologie“ sowie „Design und Gestaltung“ – vergeben. 2018 richtet sich der Preis speziell an Innovationen im Bereich Schaumkunststoffe. Bewerben können sich europaweit Einzelpersonen und Gruppen aus Hochschulen wie auch Unternehmen. „Einreichungen von Nachwuchskräften und Profis werden bewusst getrennt bewertet und ausgezeichnet, um eine faire und sachgemäße Beurteilung und Prämierung nach Wissensstand und Erfahrung zu gewährleisten“, erklärt FSK-Geschäftsführer Klaus Junginger. Die Bewertung erfolgt durch eine vom Fachverband ausgewählte Expertenjury. „Kriterien sind neben der Neuartigkeit und Innovationskraft der eingereichten Produkte und Lösungen deren Markt- und Wettbewerbsfähigkeit. Im Bereich Nachwuchskräfte erhalten die Gewinner eine zusätzliche Geldprämie bis 3000 Euro, um ihre Innovationen am Markt zu etablieren“, informiert Klaus Junginger weiter. Um Interessierten mehr Möglichkeit für eine detaillierte Vorbereitung und Ausarbeitung zu geben, hat der FSK die Bewerbungsfrist auf den 28. September 2018 verlängert. Die Bewerbungsunterlagen stehen auf der Website des Fachverbandes zum Download bereit. Darüber hinaus können sie bei der FSK-Geschäftsstelle angefordert werden. Die Preisvergabe findet in feierlichem Rahmen während der 19. Internationalen Fachtagung Schaumkunststoffe 2018 des Fachverbandes am 28./29. November in Papenburg statt. Der Fachverband wünscht allen Einreichern viel Erfolg.

Der FSK begrüßt die "LACKFA" als neues Verbandsmitglied

07.09.2018 – Die unter dem Kurznamen „LACKFA“ bekannte LACKFA Isolierstoff GmbH & Co. KG wurde im Jahre 1945 gegründet. In den Anfängen wurden Lacke, Farben und Abbeizmittel hergestellt. Das damals bekannteste Produkt war die weiße Dispersionsfarbe „ALSTERPRACHT“. Auf der Suche nach neuen Produkten wurden dann Anfang der 50iger Jahre Entdröhnungsmittel auf Dispersionsbasis zur Dämpfung von Körperschall hergestellt. Die Serie dieser Produkte wurde PHONKILLER® genannt, die im Laufe der Zeit optimiert und stetig weiterentwickelt wurden. Es folgte dann der LACKFA-Spritzkork, eine fugenlos spritzbare Isolierung gegen thermische und akustische Einflüsse. Aus brandtechnischen Gründen durfte dieser granulierte und gebundene Kork später nicht mehr im Bau und Fahrzeugbau eingesetzt werden. In den 60iger Jahren erfolgte dann ein Eigentümerwechsel und damit auch eine neue Produktvielfalt. Die LACKFA beschäftigte sich von nun an mit der Formulierung von Polyurethan-Systemen mit dem Markenzeichen „LAMOLTAN®“. Gleichzeitig wurde der Bau von einfachen Niederdruckmaschinen zum Gießen und Spritzen von Polyurethanschäumen vorangetrieben. Im Laufe der Jahre, den Anforderungen entsprechend, haben wir zunächst Mitteldruck-Maschinen gebaut, heute sind es Hochdruckmaschinen (HD-2). Die Entwicklung von 2-Komponenten Polyurethan-Systemen wurde zielstrebig forciert und es entstanden hochwertige Systeme, die weltweit eingesetzt werden. Unsere Erfahrung zeigt, dass die bestmögliche Qualität, die Zuverlässigkeit und eine erfolgreiche Kundenanbindung honoriert werden. Unsere Geschäftspartner stellen berechtigterweise hohe Erwartungen an uns als Formulierer und Lieferanten. Diesen Anspruch wollen wir stets, mit einem Know-how von fast 60 Jahren, gerecht werden.

LACKFA Isolierstoff GmbH & Co. KG
Industriestr. 2
D-25462 Rellingen

Tel.: +49 (0)4101 3916-23
Fax: +49 (0)4101 3916-16
e-mail: dr.endtner@lackfa.com
Homepage: www.lackfa.com

Logo des FSK-Innovationspreises Schaumkunststoffe 2018

FSK schreibt Innovationspreis 2018 für Schaumkunststoffe aus

Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane(FSK) schreibt 2018 erneut den Innovationspreis für Schaumkunststoffe aus. Aufgerufen sind Nachwuchs – und Fachkräfte, Profis und Unternehmen, innovative Ideen, zukunftsweisende Konzepte und Neuentwicklungen im Bereich Schaumkunststoffe einzureichen.

Stuttgart, 09. August 2018 – der Fachverband für Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) hat sich zum Ziel gesetzt, den Branchennachwuchs zu fördern und dazu zu motivieren, neue Ideen, Konzepte und Entwicklungen einzureichen. Hierzu schreibt der FSK jährlich einen Innovationspreis in den Kategorien „Technologie“ sowie „Design und Gestaltung“ aus. Der Preis wird wechselnd an die Bereiche Schaumkunststoffe und Polyurethane vergeben. 2018 wird er speziell für Innovationen im Bereich Schaumkunststoffe ausgeschrieben. Bewerben können sich bis 3. September 2018 europaweit Einzelpersonen und Gruppen aus Hochschulen und Unternehmen. Einreichungen von Nachwuchskräften und Profis bzw. Unternehmen werden getrennt bewertet und ausgezeichnet, um eine faire und sachgemäße Beurteilung und Prämierung nach Wissensstand und Erfahrung zu gewährleisten. Die Bewertung erfolgt durch eine vom FSK ausgewählte Expertenjury. Kriterien sind die Neuartigkeit und Innovationskraft der eingereichten Produkte und Lösungen, ebenso deren Markt- und Wettbewerbsfähigkeit. Bewerbungsunterlagen können bei der Geschäftsstelle des FSK angefordert oder über dessen Website heruntergeladen werden. Die Preisverleihung findet im Rahmen der 19. internationalen FSK-Fachtagung Schaumkunststoffe am 28./29.November in Papenburg statt. Die Sieger im Bereich der Nachwuchskräfte erhalten eine zusätzliche Geldprämie bis 3000 Euro, um ihre Innovationen am Markt zu etablieren.

FSK stellt PUR-Weichschaum-Knowledge zum Download bereit

Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) stellt die Ergebnisse seiner Verbandsarbeit online zur Verfügung. Neue technische Merkblätter und Produktbeschreibungen zu PUR-Weichschaum sind nun zum Download auf der Verbandswebsite verfügbar.

Stuttgart, 11. Juli 2018 – die Technische Fachgruppe PUR-Weichschaum des Fachverbands Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) ist ein Expertengremium, dessen Aufgabe in der Weiterentwicklung des Bereichs PUR-Weichschaum besteht. Die Ergebnisse seiner Arbeit führt unter anderem zur Weiterentwicklung von technischen Dokumentationen. Neue Merkblätter und Produktbeschreibungen stellt der FSK ab sofort auf seiner Website offen zugänglich für alle Mitglieder und Interessenten bereit. Zu finden sind die Dokumente nun zusätzlich auch in einer englischen Version. In den Merkblättern werden unterschiedliche PUR-Schäume wie beispielsweise Gel-, Hypersoft-, Kalt- oder Visko-Schaum für vielfältige Anwendungs- und Einsatzbereiche typisiert und spezifiziert. Darüber hinaus stellt der Fachverband ein Merkblatt zu Rohdichte und Härtetoleranzen von PUR-Weichschaumstoffen, ein Muster-Materialdatenblatt sowie ein Grundsatzdokument zu den Themen Qualität und Umwelt zur Verfügung. „Die erstellten Merkblätter geben insbesondere der weiterverarbeitenden Industrie wertvolle Anhaltspunkte im Umgang mit den verschiedenen Arten von PUR-Weichschäumen. Das gilt für deren Verarbeitung und Anwendung gleichermaßen“, sagt Manfred Stahl, Geschäftsführer der Eurofoam Deutschland GmbH Schaumstoffe sowie Sprecher der Technischen FSK-Fachgruppe PUR-Weichschaum. Die technischen Dokumentationen beschreiben die mechanischen und chemisch-physikalischen Eigenschaften der verschiedenen Schaumstofffamilien. Das Materialdatenblatt dient darüber hinaus als Muster, welches es erleichtert, die Kennzeichnung der eigenen Produkte korrekt festzuhalten. Zudem gibt es Handlungsempfehlungen im Umgang mit PUR-Weichschaum. „Die Grundsätze zu Qualität und Umwelt ergänzen die geltenden DIN- und internationalen Normen und Richtlinien und verknüpfen diese beispielsweise in den VdS-Richtlinien mit den Vorschriften der Versicherungswirtschaft“, führt Manfred Stahl weiter aus.
Die Merkblätter und Produktbeschreibungen zu PUR-Weischäumen in Deutsch und Englisch finden Sie auf der FSK-Website unter www.fsk-vsv.de.

PDR feiert 25. jähriges Firmenjubiläum: v.l. Klaus Peter Söllner (Landrat des Landkreises Kulmbach), Klaus Junginger (Geschäftsführer des FSK e.V.), René van Diessen (PDR- Beiratsvorsitzende), Martin Bernreuther (Bürgermeister Thurnau) und Dr. Thomas Hillebrand (Geschäftsführer PDR Recycling GmbH + Co. KG)

Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) gratuliert langjährigem Verbandsmitglied PDR Recycling zu dessen 25-jährigen Firmenjubiläum.  

Stuttgart, 2. Juli 2018 – der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) gratuliert PDR Recycling GmbH + Co. KG zum 25-jährigen Firmenjubiläum und dankt dem Unternehmen für seine langjährige Mitgliedschaft im Fachverband sowie dessen Engagement im Bereich stofflichem Recycling. „PDR Recycling ist seit 2006 FSK-Mitglied und setzt sich aktiv für die Weiterentwicklung der Fachthemen des Verbandes ein“, sagt Klaus Junginger, Geschäftsführer des FSK und Gast bei den Jubiläumsfeierlichkeiten des Recyclingspezialisten in Thurnau. PDR Recycling recycelt bislang PU-Schaumdosen und HP-Druckpatronen. Im Rahmen seines Jubiläums gibt das Unternehmen bekannt, künftig zwei weitere Geschäftsfelder erschließen zu wollen: das Recycling von industriellen Schleifpapieren sowie das Recycling von Tonerpatronen für Laserdrucker. Für Ersteres hat PDR Recycling in den vergangenen beiden Jahren in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der RWTH Aachen eine spezielle Technologie entwickelt und diese patentieren lassen. Aufgrund seiner Umweltrelevanz wurde dieses Forschungsprojekt durch die Deutsche Stiftung Umwelt gefördert. Über die Erschließung der beiden neuen Geschäftsfelder hinaus kündigt PDR Recycling-Geschäftsführer Thomas Hillebrand technologische Neuerungen in seinem Kerngeschäft PU-Schaumdosen-Recycling an. Der FSK wünscht PDR Recycling viel Erfolg bei den angekündigten neuen Zielen und Herausforderungen.

PDR feiert 25. jähriges Firmenjubiläum: v.l. Klaus Peter Söllner (Landrat des Landkreises Kulmbach), Klaus Junginger (Geschäftsführer des FSK e.V.), René van Diessen (PDR- Beiratsvorsitzende), Martin Bernreuther (Bürgermeister Thurnau) und Dr. Thomas Hillebrand (Geschäftsführer PDR Recycling GmbH + Co. KG)

PDR feiert 25. jähriges Firmenjubiläum: v.l. Klaus Peter Söllner (Landrat des Landkreises Kulmbach), Klaus Junginger (Geschäftsführer des FSK e.V.), René van Diessen (PDR- Beiratsvorsitzende), Martin Bernreuther (Bürgermeister Thurnau) und Dr. Thomas Hillebrand (Geschäftsführer PDR Recycling GmbH + Co. KG)

Fachtagung Schaumkunststoffe 2018

Innovationen, Vorträge, Kontakte und Trends – hierfür bietet der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) die Plattform mit seinem alljährlichen Branchenevent der Internationalen Fachtagung Schaumkunststoffe Ende November in Papenburg.

FSK-Fachtagung Schaumkunststoffe 2018

Stuttgart, 14. Juni 2018 – vom 27. bis 29. November veranstaltet der Fachverband für Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) seine diesjährige Internationale FSK-Fachtagung Schaumkunststoffe. Die FSK-Fachtagung findet 2018 im Forum Alte Werft in Papenburg statt und bietet den Teilnehmern alles Wissenswerte rund um das Thema Schaumkunststoffe. Das zweitägige Tagungsprogramm umfasst Fachvorträge von zahlreichen Unternehmen und Institutionen aus dem Bereich Schaumkunststoffe sowie natürlich die traditionelle Abendveranstaltung des FSK. Präsentiert werden unter anderem neue Lösungen mit technischen Schaumstoffen und Verbundstoffen in verschiedenen Einsatzgebieten, Flammschutz in PUR und Innovationen im Leichtbau. Weitere Themen werden beispielsweise die effektive Schwingungsisolierung mit IMO-zertifizierten PUR-Elastomeren sowie die Vorstellung von Technologien zur Verwendung von Hochdruck-Wasserstrahlen als universelles Schneidmittel sein. „Wichtig ist dem Fachverband, der Branche mit der Internationalen Fachtagung eine Plattform zu bieten, auf der die Themen im Bereich Schaumkunststoffe vielfältig und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Zudem soll ausreichend Platz für Fragen und Diskussionen sein“, sagt Klaus Junginger, Geschäftsführer des FSK. Um den Teilnehmern die Möglichkeit zu intensiven Gesprächen und Networking zu geben, gestaltet der Fachverband neben den Fachbeiträgen selbst jährlich ein interessantes Rahmenprogramm, welches mit einem vorabendlichen Get Together im Fischhaus Smutje in Papenburg beginnt und über eine Abendveranstaltung im Alten Güterbahnhof reicht. Ein besonderes Highlight dieses Jahr wird die Besichtigung der MEYER WERFT sein. Auch der Verleihung des FSK-Innovationspreises Schaumkunststoffe 2018, für den derzeit die Bewerbungsphase läuft, wird ein feierlicher Rahmen gegeben. „Bei der Vielfalt der Themen dürfen sich die Teilnehmer auf äußerst interessante und zukunftsweisende Impulse aus der Fachwelt freuen“, verspricht Klaus Junginger.
Ganz speziell und neu – in diesem Jahr haben Unternehmen die Möglichkeit als Aussteller im Forum der Alten Werft Ihr Unternehmen, besondere Technologien oder Innovationen den Teilnehmern der Veranstaltung zu präsentieren. Die Ausstellungsfläche hierfür ist begrenzt! Sollten Sie Interesse an der Ausstellung haben, wenden Sie sich bitte direkt an das FSK-Team.
Das Veranstaltungsprogramm der Internationalen FSK-Fachtagung Schaumkunststoffe 2018 steht ab sofort auf der Homepage des Fachverbandes zum Download zur Verfügung.

Die Anmeldung ist online, per Fax: 0711 993 751 11 oder per Email: fachtagung2018@fsk-vsv.de sowie postalisch direkt an den FSK möglich.

Der FSK zeigte Präsenz auf der UTECH Europe 2018

Der Fachverband für Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) war durch zahlreiche Verbandsmitglieder auf der diesjährigen UTECH Europe in Maastricht stark vertreten. Darüber hinaus  nutzte  der Fachverband diese Messe als internationale Branchenplattform zum Wissens- und Informationsaustausch.

Stuttgart, 1. Juni 2018 – laut Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) hat sich die UTECH Europe in den letzten Jahren zu der internationalen Fach- und Branchenmesse für die Polyurethan-Industrie entwickelt. Zahlreiche FSK-Mitglieder waren mit eigenen Ständen auf der internationalen Branchenplattform vertreten und präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen im Bereich PUR. Auch für den Fachverband selbst stellte die Fachmesse in Maastricht eine wichtige Plattform zum Wissens- und Informationsaustausch dar. Neue internationale Kontakte wurden geknüpft und bestehende gepflegt und intensiviert, mit dem Ziel, Synergien zu nutzen, Ideen und Informationen auszutauschen sowie die eigenen Interessen über entsprechende Netzwerke stärker zu vertreten. Gleichzeitig bot die UTECH Europe dem Fachverband die Möglichkeit, sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich Polyurethane zu informieren und seine Kenntnisse über diesen modernen Werkstoff und dessen zahlreichen Einsatzmöglichkeiten weiter zu vertiefen. „Polyurethan ist ein Produkt der Zukunft. Es lässt sich nicht nur vielseitig, sondern auch modern und sicher zur Herstellung verschiedenster Konsum- und Industrieprodukte einsetzen, die unser Leben bequemer, komfortabler und auch umweltfreundlicher machen“, sagt Klaus Junginger, FSK-Geschäftsführer. Als Beispiel führt er an: „Wir finden PUR unter anderem als Weichschaum in Matratzen, in Gehäusebauteilen für Medizingeräte oder als Dämmstoff in Form von Hartschaum und Lacken oder Klebstoffen.“ Aufgrund der vielfältigen Eigenschaften dieses Materials entstehen immerzu neue Trends, die neue Anwendungen in unterschiedlichsten Branchen möglich machen. Diese und vieles mehr wurden auf der UTECH Europe 2018 in Maastricht präsentiert. Ein umfangreiches Konferenzprogramm mit interessanten Branchenthemen rundete das Ausstellerangebot der Fachmesse ab.

Polyurethan-FSK-Fachverband-Schaumkunststoffe-und-Polyurethane

Das vom Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. (GKV) und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gemeinsam getragene Zukunftsforum für eine nachhaltige Kunststoffindustrie traf sich zu seiner Frühjahrssitzung am 24. April 2018 in Frankfurt am Main.

Im Mittelpunkt der Sitzung standen eine Bewertung der politischen Rahmenbedingungen nach der Regierungsbildung im Bund, das Thema Leichtbau als strategisches Handlungsfeld der Wirtschaftspolitik und die EU-Strategie für Kunststoffe in der Kreislaufwirtschaft. Ralf Sikorski, Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstandes der IG BCE, betonte in seinem Beitrag die Bedeutung von Kunststoff-Innovationen für den Klimaschutz, insbesondere in den Handlungsfeldern Mobilität und Wohnen. Zwischen den Vertretern beider Organisationen besteht Einvernehmen, dass insbesondere der Beitrag von Kunststoffen im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der E-Mobilität verstärkt in der Öffentlichkeit herausgestellt werden soll. Volker Mathes von der AVK Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe referierte zur Leichtbau-Initiative des Bundeswirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Wissenschaft. Dr. Ingo Sartorius, Geschäftsführer Mensch und Umwelt beim Verband PlasticsEurope Deutschland, stellte eine Bewertung der Strategie für Kunststoffe in der Kreislaufwirtschaft der Europäischen Kommission vor. Im Rahmen des nächsten Sitzungstermins im Oktober 2018 werden die Partner GKV und IG BCE das Thema Kunststoffimage gezielt in den Fokus nehmen.

Ansprechpartner bei GKV:
Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV)
Dr. Oliver Möllenstädt, Hauptgeschäftsführer
Tel. 06172 92 66 61
E-Mail: o.moellenstaedt@gkv.de
Internet www.gkv.de

FSK-Aktuell - Neuausgabe April 2018
Der Fachverband für Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) präsentiert die Neuausgabe seines Verbandsmagazins „FSK –Aktuell“ in neuem Look & Feel. Neu ist nicht nur sein Layout und seine Haptik, sondern auch, dass neben Fachthemen und neuen Technologien im Bereich Schaumkunststoffe und Polyurethane die Verbandstätigkeit selbst, die FSK-Mitgliedsunternehmen sowie Nachwuchstalente ins Zentrum des Magazins gerückt werden.

FSK-Aktuell - Neuausgabe April 2018

Stuttgart, 27. April 2018 – in den stark nachgefragten Werkstoffmagazinen des Fachverbands für Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) stehen die Werkstoffe Schaumkunststoffe und Polyurethane mit ihren Eigenschaften und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Vordergrund. Ebenso neue Technologien und Innovationen in diesem Bereich. Mit „FSK-Aktuell“ hat der FSK ein die Werkstoffmagazine ergänzendes Verbandsmagazin geschaffen. „Wichtig war uns neben den reinen Werkstoffmagazinen, die vorrangig der Wissensvermittlung dienen, ein Medium zu schaffen, das über Neuheiten und Trends, Innovationen, Events und Nachwuchstalente informiert“, so Klaus Junginger, FSK-Geschäftsführer. In den Mittelpunkt der neuen Auflage wurden deshalb die Mitglieder des Fachverbandes selbst sowie deren Erfolgstories gestellt. Darüber hinaus berichtet der Fachverband über seine Verbandstätigkeit und Gremienarbeit, greift aktuelle Themen auf, informiert über Workshops und Fachtagungen und weist auf den FSK-Innovationspreis hin, der 2018 im Bereich Schaumkunststoffe vergeben wird. „Es soll Spaß machen, das Magazin in die Hand zu nehmen, darin zu blättern und zu schmökern“, ergänzt Klaus Junginger. „Deshalb haben wir nicht nur die Inhalte neu strukturiert, sondern auch besonders großen Wert auf eine ansprechende Gestaltung derselben in neuem Layout und Design gelegt“. „FSK-Aktuell“ richtet sich an seine Mitglieder, aber auch potentielle Neumitglieder, Studierende, Unternehmen und weitere Branchenexperten. Es wird auf Fachmessen, spezifischen Fachtagungen und Workshops zu Informations- und Werbezwecken ausgelegt. Das Verbandsmagazin kann bei der Geschäftsstelle des FSK angefordert werden.

Logo des FSK-Innovationspreises Schaumkunststoffe 2018

Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) schreibt 2018 erneut den Innovationspreis für Schaumkunststoffe aus. Aufgerufen sind Nachwuchs – und Fachkräfte, Profis und Unternehmen, innovative Ideen, zukunftsweisende Konzepte und Neuentwicklungen im Bereich Schaumkunststoffe einzureichen.

Stuttgart, 23. April – der Fachverband für Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) hat sich zum Ziel gesetzt, den Branchennachwuchs zu fördern und dazu zu motivieren, neue Ideen, Konzepte und Entwicklungen einzureichen. Hierzu schreibt der FSK jährlich einen Innovationspreis in den Kategorien „Technologie“ sowie „Design und Gestaltung“ aus. Der Preis wird wechselnd an die Bereiche Schaumkunststoffe und Polyurethane vergeben. 2018 wird er speziell für Innovationen im Bereich Schaumkunststoffe ausgeschrieben.

Bewerben können sich bis 3. September 2018 europaweit Einzelpersonen und Gruppen aus Hochschulen und Unternehmen. Einreichungen von Nachwuchskräften und Profis bzw. Unternehmen werden getrennt bewertet und ausgezeichnet, um eine faire und sachgemäße Beurteilung und Prämierung nach Wissensstand und Erfahrung zu gewährleisten. Die Bewertung erfolgt durch eine vom FSK ausgewählte Expertenjury. Kriterien sind die Neuartigkeit und Innovationskraft der eingereichten Produkte und Lösungen, ebenso deren Markt- und Wettbewerbsfähigkeit. Bewerbungsunterlagen können bei der Geschäftsstelle des FSK angefordert oder über dessen Website heruntergeladen werden. Die Preisverleihung findet im Rahmen der 19. internationalen FSK-Fachtagung Schaumkunststoffe am 28./29.November in Papenburg statt. Die Sieger im Bereich der Nachwuchskräfte erhalten eine zusätzliche Geldprämie bis 3000 Euro, um ihre Innovationen am Markt zu etablieren.

Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der FSK-Website.

Plattform für Wissensaufbau und Erfahrungsaustausch - expert cutting days so erfolgreich wie nie

Herausforderung der Zukunft aus Sicht des FSK e.V.

Stuttgart, 06. April 2018 – Zuschnitt hautnah erleben – unter diesem Motto fanden am 14. und 15. März 2018 bereits zum vierten Mal in Folge die expert cutting days bei expert systemtechnik in Bielefeld statt. Die Veranstaltung des Profis für Schneidtechnologien hat sich mittlerweile von der anfänglichen Hausmesse zu einer Plattform für Wissensaufbau und Erfahrungsaustausch zu aktuellen Themen rund um Zuschnitt von Leder, Textilien und technischen Materialien wie Schaumstoff, technischen Textilien, Kunststoff und Verbundmaterialien entwickelt.

Und noch mehr hat sich verändert: „In diesem Jahr musste expert zum ersten Mal eine Warteliste einrichten, denn die Veranstaltung war schnell ausgebucht.“, erklärte Sebastian Bruder, Geschäftsführer Personal, Vertrieb und Marketing. Mit 120 Gästen aus 69 Unternehmen der Automobil- und Polstermöbelindustrie aus 14 verschiedenen Ländern waren die diesjährigen expert cutting days so erfolgreich wie nie. Das bestätigte auch das Feedback der Gäste, darunter BMW, Aston Martin, Continental, ECCO, Hans Segmüller, Brokamp, Masterfoam, die 3C Holding und VORWERK. „Sehr spannende und richtungsweisende Vorträge“ und „Die expert cutting days bieten die Möglichkeit, sich fachlich auf höchstem Niveau zu informieren und sich mit anderen Unternehmen auszutauschen“, waren nur einige Stimmen zur Veranstaltung, die zeigen, dass expert in Sachen Innovation ganz vorne mit dabei ist.

Aber expert setzte auch auf erfolgreich Bewährtes: So gliederte sich die Veranstaltung wieder in die beiden Thementage „Zuschnitt von Leder“ und „Zuschnitt von technischen Materialien“. Und auch am erfolgreich erprobten Veranstaltungsformat hielt expert fest: Die Vorträge interner Knowhow-Träger und externer Referenten sowie Live-Vorführungen informierten über den neuesten Stand der Technik, der von expert am Markt maßgeblich mitbestimmt wird.

Bestes Beispiel hierfür lieferte Manuel Bruder, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung, mit seinem Vortrag „The new way of cutting“ und der Frage an die Gäste „Schneiden Sie etwa noch Schablone für Schablone?“ Wie es sowohl bei Leder als auch bei technischen Materialien viel schneller und einfacher geht, erfuhren die Gäste im Anschluss bei den Live-Demonstrationen an den Wasserstrahlschneidmaschinen.

Die große Stärke von expert, für jedes Kundenproblem eine individuelle Lösung zu finden, zeigte das Unternehmen am zweiten Tag durch einen Vortrag zum Thema Modularer Maschinenbau, der kundenspezifische Automatisierungslösungen vorstellte.

Auf die Herausforderungen der Zukunft ging Klaus Junginger, Geschäftsführer Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK e.V.), ein und zeigte die Facetten der FSK Verbandsarbeit auf. Innovative Berichtserstattung, Themen am Puls der Zeit wie z.B. die REACH Herausforderung prägten den Vortrag.

Besonders wichtig ist Sebastian Bruder, dass die expert cutting days keine Veranstaltung zur Selbstdarstellung sind. Daher wird großer Wert auf den Austausch unter den Gästen gelegt. Die Pausen gaben den Experten und Anwendern der Automobil- und Polstermöbelindustrie sowie Verarbeitern von technischen Materialien die Möglichkeit, sich gegenseitig bei aktuellen Herausforderungen und Problemlösungen zu unterstützen. Dieses Networking wurde durch die beiden Abendveranstaltungen im LENKWERK Bielefeld, einer einzigartigen Location für Old- und Youngtimerliebhaber, abgerundet.


FSK-Geschäftsführer Klaus Junginger berichtet auf den expert cutting days über die zukünftigen Herausforderungen der PUR-Industrie.


Teilnehmer auf den expert cutting days vom 14. und 15. März 2018.

Save the Date - Internationale FSK-Fachtagung Schaumkunststoffe 2018

Die Internationale FSK-Fachtagung Schaumkunststoffe 2018 findet am 28. und 29. November 2018 in Papenburg statt. Freuen Sie sich auf impulsgebende Fachvortäge, innovative Projekte und Produkte und networking mit der Branche. Spezielles Highlight in diesem Jahr ist die Besichtigung der 215 Jahre alten MEYER WERFT in Papenburg.
In kürze finden Sie auf der FSK-Website das Programm sowie alle weiteren Informationen zu unserer Fachtagung.

FSK-Workshop Polyurethane für Programm zum FSK-Einsteiger im Kunststoff-Zentrum Leipzig am 06.06.2018

Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) veranstaltet am 06.06.2018 gemeinsam mit dem Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH (KUZ) ein praxisorientiertes Event mit überraschenden Einblicken in die Welt der Polyurethane. Der Workshop der FSK-Veranstaltungsreihe „Polyurethane für Einsteiger“ bietet Studierenden, Produktdesignern und Entwicklern eine interessante Gelegenheit, sich mit dem vielseitigen Werkstoff Polyurethan zu beschäftigen.

Stuttgart, 22. März 2018 – Der eintägige Einsteiger-Workshop zielt darauf hin, dem Nachwuchs und Brancheninteressierten die Herstellung sowie Verarbeitungs- und Anwendungstechnologien von Polyurethan in Theorie und Praxis näherzubringen sowie für den multifunktionalen und extrem leistungsfähigen Werkstoff zu begeistern. Entsprechend folgt nach einer Kurzvorstellung des KUZ in Leipzig zunächst der theoretische Teil zur Einteilung der Polyurethane mit vielseitigen Anwendungsbeispielen, zur Chemie und zur Verarbeitungstechnik. Verknüpft mit einer praktischen Vorführung in Labor und Technikum, wird den Teilnehmern ein Überblick über die grundlegenden Werkstoffeigenschaften und die variantenreiche Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichsten Bereichen vermittelt. Selbstverständlich bleibt nach einem abschließenden Rundgang durch das Brancheninstitut Zeit für eine ausgiebige Fragerunde mit erfahrenen Experten.

Der Fachverband veranstaltet regelmäßig Einsteiger-Workshops in Zusammenarbeit mit den Mitgliedsunternehmen und schätzt diese Möglichkeit, den Werkstoff in seiner ganzen Bandbreite für Branchenneulinge und -fremde erlebbar zu machen. Für die Unternehmen bieten solche Veranstaltungen eine gute Chance, Nachwuchskräfte zu begeistern und zu gewinnen.

Eine frühzeitige Anmeldung ist empfehlenswert, denn die Teilnehmerzahl für den Workshop ist begrenzt und die Veranstaltung ist erfahrungsgemäß schnell ausgebucht. Für Studierende, Hochschulangehörige und FSK-Mitglieder ist die Teilnahme kostenfrei, doch auch interessierte Nicht-Mitglieder sind herzlich Willkommen. Das Workshop-Programm finden Sie online zum Download auf der FSK-Website. Die Anmeldung ist online über oder per E-Mail unter fsk@fsk-vsv.de möglich.

Neues Verbandsmitglied die Vöhringer GmbH & Co. KG

Das neue FSK-Mitglied die Vöhringer GmbH & Co. KG

05.03.2018 – Der FSK begrüßt im März 2018 sein neues Verbandsmitglied die Vöhringer GmbH & Co. KG. Die Vöhringer GmbH & Co. KG in Trochtelfingen auf der schwäbischen Alb versteht sich als Spezialist für Beschichtungen, Profile, Möbelelemente und PU-Produktion. Caravan-Hersteller und Möbelindustrie, Yachtdesigner und Innenausstatter setzen auf Vöhringer-Qualität. 1921 mit seinen Wurzeln in der Holzverarbeitung gegründet, kann Vöhringer somit auf eine fast hundertjährige Firmengeschichte zurückblicken.

Mit einer Mannschaft von 300 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen produziert Vöhringer an zwei Standorten: Trochtelfingen und Engstingen-Haid. Spezialbereiche wie Produktdesign und Prototypenbau, Echtholzparkett- oder Laminatfertigung, deckt das Unternehmen mit Tochterunternehmen und Joint Ventures, unter anderem in China und Bosnien, ab.


Voehringer GmbH & Co. KG

a company of the V-group
In Aufzuegen 11
72818 Trochtelfingen

Telefon: +49 (0)7124 9298 340
Fax: +49 (0)7124 9298 50
Internet: www.v-group.com

MOL Germany - Tiszaujvaros plant
MOL Germany - Tiszaujvaros plant

MOL Germany – Tiszaujvaros plant

13.02.2018 – Der FSK freut die MOL-Gruppe als das neue Verbandsmitglied begrüßen zu dürfen. Die MOL-Gruppe ist ein integriertes, international tätiges Öl- und Gasunternehmen mit Stammsitz in Budapest, Ungarn. Die Gruppe ist in mehr als 30 Ländern mit einer dynamischen internationalen Belegschaft von 25.000 Mitarbeitern und einer mehr als hundertjährigen Erfolgsbilanz im Energiebereich tätig. Die Explorations- und Produktionsaktivitäten der MOL-Gruppe werden durch die Erfahrung von über 80 Jahren im Bereich Kohlenwasserstoff unterstützt. Derzeit wird in acht Ländern produziert, in dreizehn Ländern gibt es Explorationsgebiete. Die MOL-Gruppe betreibt vier Raffinerien und zwei petrochemische Anlagen in einer integrierten Lieferkette in Ungarn, der Slowakei und Kroatien und besitzt ein Netzwerk von 2.000 Tankstellen in insgesamt zehn Ländern Zentral- und Südosteuropas.

Heute hat die MOL Gruppe über die beiden Tochterunternehmen MOL Petrochemical Co. Ltd (Tiszaújváros, Ungarn) und Slovnaft a.s. (Bratislava, Slowakei) eine führende Position im petrochemischen Bereich in Zentralosteuropa mit einen Gesamtkapazität von 880 kt/Jahr Ethylen, über 1200 kt/Jahr Polymere (Polyethylen und Polypropylen) und 130 kt/Jahr Butadien.

Im Einklang mit der MOL 2030 Langzeitstrategie bewegt sich die MOL-Gruppe weiter entlang der petrochemischen Wertschöpfungskette in Richtung Halbwaren und Spezialchemieprodukten und entwickelt sich in ein führendes Chemieunternehmen in Zentral- und Osteuropa. MOL hat für die Jahre zwischen 2017 und 2021 ein Investitionsvolumen von rund 1,9 Milliarden US Dollar für Transformationsprojekte in den Bereichen Chemie und Petrochemie vorgesehen sind.

Polyetherpolyole, die als Rohmaterial für Polyurethan-Schaum dienen, sind dank ihrer umfassenden Einsatzmöglichkeiten in der Automobilindustrie, der Bauwirtschaft, der Verpackungsindustrie und der Einrichtungsbranche das zentrale Element der petrochemischen Expansion der MOL-Gruppe bis 2021. Durch diese Schlüsselinvestition ist die MOL-Gruppe der einzige integrierte Produzent von Polyolen in Zentral- und Osteuropa. Der Industriekomplex, der in Ungarn gebaut werden soll, wird das größte Einzelinvestitionsprojekt der MOL-Gruppe bis 2021 sein.

MOL Germany GmbH
Ottostraße 5
80333 München

Telefon: +49 4165 2239 039
Internet: www.molgermany.de

Geschäftsführer des GKV und seiner Trägerverbände v.l.n.r.: Dr. Elmar Witten (AVK), Michael Weigelt (TecPart), Dr. Oliver Möllenstädt (GKV), Klaus Junginger (FSK), Ralf Olsen (pro-K), Ulf Kelterborn (IK)

08.01.2018 – Der FSK – Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. ist zum 1. Januar 2018 als fünfter Trägerverband dem Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. (GKV) beigetreten.

Geschäftsführer des GKV und seiner Trägerverbände v.l.n.r.: Dr. Elmar Witten (AVK), Michael Weigelt (TecPart), Dr. Oliver Möllenstädt (GKV), Klaus Junginger (FSK), Ralf Olsen (pro-K), Ulf Kelterborn (IK)

Geschäftsführer des GKV und seiner Trägerverbände v.l.n.r.: Dr. Elmar Witten (AVK), Michael Weigelt (TecPart), Dr. Oliver Möllenstädt (GKV), Klaus Junginger (FSK), Ralf Olsen (pro-K), Ulf Kelterborn (IK)

Der FSK ist seit mehr als 50 Jahren der führende Fachverband der Schaumkunststoff- und Polyurethan­verarbeitung in Deutschland. Zu den Mitgliedern des FSK gehören Rohstoff­unternehmen, Maschinenhersteller, Systemhäuser/Formulierer und vor allem verarbeitende Unternehmen aus den Werkstoffbereichen Polyurethan, Polypropylen, Polyethylen, Kautschukschäume, Melamin­harzschaum und PVC-Schaum.

Neben den Anwendungsgebieten Verpackung, technische Teile, Bau, Konsumwaren und faserverstärkte Kunststoffe, deren Branchenorganisationen bereits Träger des GKV sind, ist nunmehr ein weiterer Wirtschaftszweig der Kunststoff verarbeitenden Industrie im GKV vertreten. „Mit dem Beitritt des FSK wird der GKV als Branchenvertretung für die Kunststoff verarbeitende Industrie weiter gestärkt“, so Dr. Oliver Möllenstädt, Hauptgeschäftsführer des GKV.

Den größten Polyurethan-Absatzmarkt bilden die Bereiche Automotive-Anwendungen, Dämmung und Bauprodukte sowie Möbel und Matratzen. Weitere Anwendungen wie Lacke, Farben, Gehäusebauteile und technische Anwendungen weisen hingegen einen geringeren Marktanteil auf. Klaus Junginger, Geschäftsführer des FSK: „Die FSK-Mitgliedsunternehmen beschäftigen über 50.000 Mitarbeiter in der Polyurethanindustrie in Europa und erwirtschaften einen Umsatz von circa 9 Mrd. Euro. Deutschland ist mit rund 30 Prozent des europäischen Marktes nicht nur das führende Polyurethan-Land in Europa, sondern ist auch international eines der stärksten Länder für die Polyurethanverarbeitung.“

Die Teilnehmer des FSK-PUR-Workshops bei Covestro Oldenburg mit Stephan Kretschmann (Leiter Marketing und Entwicklung, 3. v.l.), Jens Geschke (Geschäftsführer Covestro Oldenburg,1.v.r.).

20.12.2017 Die vielfältige Welt der Polyurethane entdecken – Einmalige Einblicke in den Werkstoff Polyurethan ermöglicht der FSK-Workshop Polyurethane für Einsteiger bei Covestro in Oldenburg. In einem Polyurethan-Praxistag für Studierende, Hochschulen und Branchenfremde, zu dem der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) zusammen mit dem Mitgliedsunternehmen Covestro Oldenburg GmbH & Co. KG einlud, wurde theoretisches und praktisches Wissen über den Werkstoff PUR vermittelt.

Die Teilnehmer des FSK-PUR-Workshops bei Covestro Oldenburg mit Stephan Kretschmann (Leiter Marketing und Entwicklung, 3. v.l.), Jens Geschke (Geschäftsführer Covestro Oldenburg,1.v.r.).

Die Teilnehmer des FSK-PUR-Workshops bei Covestro Oldenburg mit Stephan Kretschmann (Leiter Marketing und Entwicklung, 3. v.l.), Jens Geschke (Geschäftsführer Covestro Oldenburg,1.v.r.).

Nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens durch Jens Geschke, Geschäftsführer von Covestro Oldenburg, führte Stephan Kretschmann, Leiter Marketing und Entwicklung, die Teilnehmer in die chemischen Zusammenhänge der Polyurethanchemie und der Verarbeitung beim Kunden ein.

Um den Teilnehmern die Welt der Polyurethane näher zu bringen, stellten Alexander Witkowski und Christian Gittel anhand von Musterteilen Polyurethan-Produkte wie PKW-Sportsitze, lebensgroße PUR-Tiere für Bogenschützen oder Gullideckel, welche die Vielfältigkeit sowie besondere Herausforderungen und Anforderungen an den Werkstoff widerspiegeln. In Vorträgen und während der Präsentation unterschiedlichster Produkte erfuhren die Teilnehmer alles Wissenswerte rund um den Werkstoff Polyurethan.

Nach einem Rundgang durch die Produktion und Logistik des Unternehmens konnten die Teilnehmer die Herstellung von Polyurethan-Weichschaum in Labor und Technikum vor Ort miterleben. Gezeigt wurde unter anderem wie Sohlen von Arbeitsschuhen hergestellt und mit dem vorgefertigten Schuhelement fest verbunden werden. Die Schuhe sind besonders leicht, haben einen hohen Tragekomfort und entsprechen gleichzeitig den Anforderungen an einen robusten und langlebigen Arbeitsschuh. Über die Vielfältigkeit des Werkstoffs Polyurethan staunten die Teilnehmer bei der Vorstellung weiterer Produkte vom Designer-Stuhl über Automobil-Interieur und -Exterieur bis hin zu einer kompletten Front eines Trucks. Die Beschaffenheit und Belastbarkeit des Werkstoffes Polyurethan konnte mittels der Vorstellung der Prüftechnik betrachtet werden.

„Der Polyurethan Einsteiger-Workshop bietet Nachwuchskräften und Branchenfremden die einmalige Chance den Werkstoff Polyurethan hautnah zu erleben. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass unsere Mitgliedsunternehmen wie Covestro die Möglichkeit bieten, in Ihrem Hause Workshops durchzuführen, da eine solche Veranstaltung viel Zeit für die Vorbereitung und am Praxis-Tag selbst auch die Maschinen, Räumlichkeiten und das Schulungspersonal in Anspruch nimmt,“ so Klaus Junginger Geschäftsführer des FSK. „Für uns als Covestro ist es immer wieder inspirierend, mit welchen Fragen und Ideen die Besucher zu unseren zahlreichen Anwendungen und Produkten kommen – damit ist eine solche Veranstaltung auch für uns ein Gewinn“, erklärt Stephan Kretschmann.

 

 

FSK-Vorstand v.l. Dr. Ulrich Fehrenbacher (RÜHL PUROMER GmbH), Jens-Jürgen Härtel (Volkswagen AG), Manfred Werner (Sekisui Alveo GmbH), Albrecht Manderscheid (Cannon Deutschland GmbH), Dr. Dirk Endres-Hein (F.S. Fehrer Automotive GmbH), Jörg Teschner (Klöckner polyPUR Chemie GmbH), Jens Geschke (Covestro Oldenburg GmbH & Co. KG) und Rüdiger Simon (sitola GmbH & Co. KG).

12.12.2017  Alljährlich findet im Vorfeld der Internationalen FSK-Fachtagung die Mitgliederversammlung des Fachverbands Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) statt. In diesem Jahr trafen sich die Mitglieder im Seminarhotel der Therme Geinberg in Oberösterreich.

Albrecht Manderscheid, FSK-Vorstandsvorsitzender berichtete gemeinsam mit FSK-Geschäftsführer Klaus Junginger über die Aktivitäten des Verbands im Geschäftsjahr 2016. „Der Einsatz unserer verschiedenen Gremien, der Fachgruppensprecher sowie der aktiven Unternehmen bündelt sich in einer wertvollen Arbeit, die allen Mitgliedern zugutekommt“, so Manderscheid bei seiner Begrüßung, „und im Namen des Verbands bedanke ich mich für dieses ehrenamtliche Engagement. Aufgrund des hervorragenden Zusammenwirkens von Mitgliedsunternehmen und der FSK-Geschäftsstelle wurden im letzten Jahr viele Branchenthemen vorangebracht sowie interessante Workshops und Veranstaltungen durchgeführt.“

Vorstandswahlen 2017

Nach dem Tätigkeitsbericht folgten die Berichte des Schatzmeisters Manfred Werner und des Rechnungsprüfers Martin Dietrich sowie der Rechnungsabschluss des Geschäftsjahres 2016. In den anschließenden Einzelwahlen bestätigte die Versammlung alle Vorstände sowie den Rechnungsprüfer in ihren Ämtern. Nach Albrecht Manderscheid (Cannon Deutschland GmbH) als Vorstandsvorsitzenden, setzt sich der Vorstand aus folgenden Mitgliedern zusammen: Jens-Jürgen Härtel (Volkswagen AG), Jörg Teschner (Klöckner polyPUR Chemie GmbH), Jens Geschke (Covestro Oldenburg GmbH & Co. KG), Dr. Ulrich Fehrenbacher (RÜHL PUROMER GmbH), Dr. Dirk Endres-Hein (F.S. Fehrer Automotive GmbH), Rüdiger Simon (sitola GmbH & Co. KG) und Manfred Werner (Sekisui Alveo GmbH).

Gründung der FSK Services GmbH

Entsprechend der beim letzten Mitgliedertreffen beschlossenen Gründung einer FSK Services GmbH legte Klaus Junginger den aktuellen Stand des Gründungsprozesses dar und beschrieb deren künftige Aufgaben. Alle formalen Schritte seien bereits erfolgt und werden derzeit von Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung geprüft. Als ehrenamtliche Geschäftsführer der 100-prozentigen FSK-Tochtergesellschaft werden Klaus Junginger (FSK-Geschäftsführer) und Manfred Werner (FSK-Finanzvorstand) eingesetzt. Sitz der FSK Services GmbH wird die Geschäftsstelle in Stuttgart sein, in der die neue Gesellschaft einen Büroraum anmietet.

Neuer Fachgruppensprecher PUR

Nach neun aktiven Jahren als Fachgruppensprecher des Gremiums Polyurethane gab Dr. W. Alexander Strietholt (Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH, Werk Ahlen) sein Amt an Jörg Arntzen (ebenfalls Dow, Ahlen) weiter. Arntzen stellte sich der Versammlung vor und betonte, er freue sich auf die neue Aufgabe und die gemeinsame Gestaltung künftiger Branchenthemen und Fachveranstaltungen sowie auf konstruktive Anregungen aus den Reihen der Mitglieder. Vorstandsvorsitzender Albrecht Manderscheid bedankte sich für das langjährige Engagement bei Dr. W. Alexander Strietholt und überreichte ihm eine Dankesurkunde für sein ehrenamtliches Wirken.

v.l. Dr. W. Alexander Strietholt (Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH, Werk Ahlen), Klaus Junginger (FSK) und Albrecht Manderscheid (Cannon Deutschland GmbH).

06.11.2017 FSK-Dankesurkunde für Dr. W. Alexander Strietholt

Als engagiertes Verbandsmitglied und für seine langjährige kompetente Arbeit als Fachgruppensprecher der FSK-Fachgruppe Polyurethane erhält Dr. W. Alexander Strietholt (Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH, Werk Ahlen) die Dankesurkunde des FSK.

 

 

 

 

Als neues Mitglied begrüßt der FSK die SUBSTRATEC GmbH

06.12.2017  Als neues Verbandsmitglied begrüßt der FSK die SUBSTRATEC GmbH. SUBSTRATEC ist die erste spezialisierte Online-Suchmaschine für Klebstoffsysteme, die dem professionellen Anwender kostenlos und unabhängig bei der Vorauswahl von Klebstoffsystemen unterstützt. Speziell einwickelte Auswertungsalgorithmen kanalisieren und evaluieren passende Klebstoffalternativen. Auf der Unternehmenswebsite www.substratec.com erhalten User aktuelle technische Datenblätter zum Download, Kontaktmöglichkeiten zu den Herstellern und ein dynamisches Lieferantenverzeichnis für eine schnelle Vorfeldrecherche. Die Einbindung des Tools in die Material- und Produktentwicklung sowie die Fertigung und die stationäre und mobile Verarbeitung, ermöglicht eine zielgerichtete Realisierung sowie effizientere Entwicklungsabläufe und wirtschaftlichere Applikationsprozesse.

SUBSTRATEC richtet sich an professionelle Verarbeiter, Projekt- und Prozessmanager sowie das Produktmanagement aus Industrie, Bau und Handwerk.

Geschäftsführer: Andreas Reisenzahn

SUBSTRATEC – Der Klebstoffnavigator
Andreas Reisenzahn
c/o Combinat 56 GmbH
Adams-Lehmann-Str. 56
80797 München

Kontakt:

Telefon: +49 89 92136160
Email:    info@substratec.com
Internet: www.substratec.com

Preisträger des FSK-Innovationspreises Polyurethane 2017: v.l. Karl Metz, Erwin Altendorfer (Fill GmbH), Wolfgang Hinz (KraussMaffei Technologies GmbH), Benedikt Kilian (Covestro Deutschland AG), Dr. Alexander W. Strietholt (Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH), Birgit Hengstebeck (Bergischen Universität Wuppertal), Adam Pajonk (FH Münster, Münster School of Architecture), Dorothee Clasen (TH Köln, Köln International School of Design) und Albrecht Manderscheid (Cannon Deutschland GmbH).

29.11.2017 – Seit mehr als 20 Jahren verleiht der Fachverband für Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) in diesem Jahr seine in der Branche und darüber hinaus bekannten Innovationspreise. Ausgezeichnet werden herausragende Ideen und Projekte, in den Kategorien „Technologie“ und „Design und Gestaltung“ aus den Bereichen Schaumkunststoffe und Polyurethane. Traditionell wurden die Preise in einem feierlichen Festakt bei der jährlichen FSK-Fachtagung im November überreicht, deren Gastgeber in diesem Jahr das österreichische Unternehmen Fill GmbH in Gurten war.

Ziel des FSK-Innovationspreises ist neben der Auszeichnung zukunftsweisender Ideen vor allem die Förderung von Nachwuchskräften sowie die Unterstützung von Kooperationen zwischen den Preisträgern und potenziellen Industriepartnern. Bewerbungen um den Innovationspreis erhält der Fachverband von Nachwuchskräften, meist Studierenden, sowie Unternehmen, in denen Experten an innovativen Technologien, Produkten und Anwendungen arbeiten. Die Jury bewertet nach den Kriterien Neuartigkeit, Markt- und Wettbewerbsfähigkeit und werkstoffgerechte Umsetzung, sowie je nach Sparte zusätzlich nach technischer Realisierbarkeit oder Design.

Festakt zum FSK-Innovationspreis Polyurethane 2017 bei der Firma Fill GmbH in Gurten.

So erhielt das Trio Dorothee Clasen, Sascha Praet und Adam Pajonk den Innovationspreis in der Kategorie „Nachwuchs – Technologie“. Die Studierenden entwickelten in ihrem Projekt mit Unterstützung des Unternehmens Covestro die neuartige Technologie „InFoam Printing“, bei der durch Kunstharzinjektionen eine partielle Versteifung von Weichschäumen und eine resultierende Funktionsintegration erreicht werden kann. Die clevere Innovation birgt ein großes Einsatzpotenzial in der industriellen Fertigung, unter anderem bei der Optimierung von Matratzen.

v.l. Adam Pajonk (FH Münster, Münster School of Architecture), Dr. Alexander W. Strietholt (Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH, ehemaliger Sprecher der FSK-Fachgruppe Polyurethane),
Albrecht Manderscheid (Cannon Deutschland GmbH und FSK -Vorstandsvorsitzender) und Dorothee Clasen (TH Köln, Köln International School of Design) bei der Preisübergabe.

In derselben Kategorie wurde auch das Kooperationsprojekt des Expertenteams Benedikt Kilian (Covestro Deutschland AG), Wolfgang Hinz (KraussMaffei Technologies GmbH) und Lorenz Wruck (Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen) für die „Industrialisierung des Pultrusionsverfahrens für Polyurethan“ ausgezeichnet. Die Fill GmbH aus Gurten gehört ebenfalls zu den Preisträgern in der Sparte „Technologie“. Mit ihrem Projekt „Polyurethan veredelt Holz“, bei dem mit einer speziellen Kameratechnik farbliche und geometrische Fehler im Holz erkannt werden und folgend eine Niederdruckdossieranlage diese mit Polyurethan ausbessert.
In der Sparte „Design und Gestaltung“ freute sich Birgit Hengstebeck von der Bergischen Universität Wuppertal über die Auszeichnung für die Entwicklung ihres optisch und funktional attraktiven Bettsystems „YOYO – einfach anders schlafen“, das gute Chancen für eine konventionelle Vermarktung bietet. Das Projekt entstand während ihres Bachelorstudiums an der Folkwang Universität der Künste in Zusammenarbeit mit der BASF. Betreut wurde Birgit Hengstebeck von Dekanin Prof. Marion Digel der Folkwang Universität der Künste.

Birgit Hengstebeck (Bergischen Universität Wuppertal ), Albrecht Manderscheid (Cannon Deutschland GmbH und FSK -Vorstandsvorsitzender) und Dr. Alexander W. Strietholt (Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH, ehemaliger Sprecher der FSK-Fachgruppe Polyurethane)

Einen Sonderpreis Kunst verlieh der FSK an Nadine Baldow von der Universität der Künste Berlin. Sie experimentierte mit „Polyurethanschaum als künstliches Medium für raumgreifende und ortsspezifische Installationen verknüpft mit der Fragestellung: Was ist unser Verhältnis zur Natur?“. Spannend und ausdrucksstark regt ihre Kunst zur Reflexion über Natur, Umwelt und Toxizität an.

Preisträger des FSK-Innovationspreises Polyurethane 2017: v.l. Karl Metz, Erwin Altendorfer (Fill GmbH), Wolfgang Hinz (KraussMaffei Technologies GmbH), Benedikt Kilian (Covestro Deutschland AG), Dr. Alexander W. Strietholt (Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH), Birgit Hengstebeck (Bergischen Universität Wuppertal), Adam Pajonk (FH Münster, Münster School of Architecture), Dorothee Clasen (TH Köln, Köln International School of Design) und Albrecht Manderscheid (Cannon Deutschland GmbH).

 

Zukunftsweisende FSK-Fachtagung in Oberösterreich

20.11.2017 – Impulsgebende Fachvorträge, interessante Werksführungen sowie ein kommunikatives Rahmenprogramm begeisterten die Teilnehmer der 18. Internationalen FSK-Fachtagung Polyurethan 2017, die Anfang November in Österreich stattfand. Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) veranstaltete das zweitägige Branchenevent im Future Dome des gastgebenden Unternehmens Fill GmbH in Gurten im Innviertel.

Traditionell fand im Vorfeld der Tagung die jährliche FSK-Mitgliederversammlung statt. Anschließend lud der FSK die Teilnehmer zum traditionellen vorabendlichen Get-Together ein – in diesem Jahr in der Alten Schmiede in Obernberg mit kulinarischen Schmankerln der heimischen Küche  –  das eine ideale Plattform zum kollegialen Gedankenaustausch bot.

Am folgenden Vormittag trafen sich die Teilnehmer im Hightech-Ambiente des Fill Future Domes, der als hochmodernes Kommunikations- und Eventcenter begeisterte. Nach der offiziellen Begrüßung und Eröffnung des FSK-Vorstandsvorsitzenden Albrecht Manderscheid sorgten vielseitige Fachvorträge für eine hohe Aufmerksamkeit der Tagungsbesucher. Inhaltlich lag das Augenmerk der FSK-Fachtagung Polyurethane auf den Verarbeitern der PUR-Industrie. Globalplayer und Fachexperten wie Liebherr-Hausgeräte Lienz GmbH, Doka GmbH,  PARAT GmbH, Fill GmbH, Dow Deutschland GmbH, Fischer Sports GmbH, Polytec Car Styling Hörsching GmbH, Benteler SGL Technology GmbH und Getzner Werkstoffe GmbH präsentierten höchst interessante Fachvorträge aus verschiedenen Branchen wie der Bauindustrie, Automotive, Railway, der Holzindustrie sowie aus den Bereichen Composites und Consumer.

FSK-Fachtagung Polyurethan 2017 im Future Dome der Fill GmbH in Gurten Oberösterreich.

Die Podiumsdiskussion zum Umgang mit Diisocyanaten unter der REACH Verordnung thematisierte mit einer Auswahl an hochkarätigen Fachexperten das Beschränkungsverfahren, welches große Relevanz für die gesamte europäische Polyurethanbranche hat. Entsprechend gestaltete sich die folgende offene und rege Diskussion der Teilnehmer.

Expertenrunde diskutiert zum Thema REACH das Beschränkungsverfahren für Diisocyanate auf der FSK-Fachtagung Polyurethan 2017 (v.l. Dr. Wolfgang Friederichs (Gupta Verlag), Jörg Palmersheim (ISOPA Aisbl), Michel Baumgartner (EUROPUR Aisbl), Dr. Wolfram Frank (Berater REACH), Aart Rouw (BAuA), Ronald van den Bosch (Dow Benelux BV).

Ein weiteres Highlight setzte nachmittags der Festakt zum Innovationspreis, den der FSK seit 1998 für die Sparten Polyurethane und Schaumkunststoffe vergibt. Fünf neuartige Produkte, Verfahren und Technologien wurden in den Preiskategorien Technologie sowie Design und Gestaltung ausgezeichnet.

Zahlreiche Tagungsgäste nahmen anschließend an der beeindruckenden Werksführung durch die Werkshallen der Fill GmbH teil, bevor sie am Abend das Restaurant Loryhof in Wippenham mit Gaumenfreuden aus dem Innviertel erwartete. Unter musikalischer Begleitung einer Fill eigenen Band „Woodworm“ fand der erste Veranstaltungstag ein „rockiges“ Ende.

Nach weiteren hochinformativen und interessanten Fachvorträgen am Vormittag des zweiten Veranstaltungstages nutzten die Tagungsbesucher das Angebot zur Werksbesichtigung der Fischer Sports GmbH. Der Weltmarktführer im Bereich Skiproduktion und Alpinequipment blickt auf eine über 90-jährige Erfolgsgeschichte zurück und setzt seit den 1970er-Jahren Polyurethan in der Skifertigung ein.

„Wir freuen uns über die hochzufriedene Rückmeldung der Teilnehmer bei der rundum gelungenen 18. Fachtagung unseres Verbandes“, so Klaus Junginger, Geschäftsführer des FSK. „Das Ziel dieser zentralen FSK-Veranstaltung war es ein Augenmerk auf die verarbeitenden Unternehmen der PUR-Branche zu werfen, neue Trends zu entdecken, zu vertiefen und damit das Anwendungsspektrum von Polyurethan aufzuzeigen. Bei dieser Veranstaltung zeigte es sich, dass unsere Industrie mit ihren innovativen und komplexen Lösungen nicht nur als Globalplayer auftritt und ihre Position verteidigt sondern auch stets fähig ist, neue Innovationsfenster zu öffnen und Weltspitze zu zeigen. Der FSK bietet mit solchen Events die optimale Plattform, sein tragfähiges Netzwerk aktiv weiterzuentwickeln und Brancheninteressierte für die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten des Werkstoffes Polyurethan zu begeistern.“

FSK-Fachgruppe Dämmstoffe tagte bei der BOSIG GmbH

06.11.2017 – Der regelmäßige Austausch in themenspezifischen Fachgruppen ist eine wertvolle und geschätzte Einrichtung beim Fachverband für Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK). Im Oktober fand die inzwischen 69. Sitzung der Fachgruppe Dämmstoffe beim FSK-Mitgliedsunternehmen Bosig GmbH am Standort Gingen an der Fils statt. Hier trafen sich die Fachgruppenmitglieder bereits am Vorabend zu einem kommunikativen Get-together in einem Uhinger Brauhaus.

Das Sitzungsprogramm startete mit der Begrüßung durch Harry Leichmann, dem Geschäftsführer der Bosig GmbH. An verschiedenen Standorten stellt das Unternehmen unterschiedlichste Produktlösungen für die Segmente Bautechnik, Industrie und Akustik her. Davon konnten sich die Teilnehmer der Sitzung bei einer Firmenvorstellung und eindrucksvollen Produktionsführung ein lebendiges Bild verschaffen.

Die anschließende Fachgruppensitzung begann mit dem Austauscht der Teilnehmer zu aktuellen Branchenthemen, unter anderem zum neuen in Erarbeitung befindlichen Gebäudeenergiegesetz (GEG). Im Anschluss wurde die Neuwahl der Fachgruppensprecher durchgeführt. Sprecher Daniel Graba von der BBQS Engineering GmbH und seine Stellvertreter Norbert Kehrer (nmc Deutschland), Daniel Hofmann (Steinbacher Dämmstoff GmbH) und Andreas Engel (Kolektor Missel Insulations GmbH) wurden von der Versammlung einstimmig wiedergewählt.

Gemeinsam beschlossen die Teilnehmer einen neuen Look für das Maskottchen der Fachgruppe. „Diddi Dämmmeister“, der seit einigen Jahren als große Puppe zahlreiche Themen rund um die richtige Dämmung in diversen Erklär Videos begleitet. Künftig wird der Dämmstoffexperte als moderne gescribbelte Figur die Tipps und Ratschläge für interessierte Planer, Handwerker und Endverbraucher unter anderem auf seiner eigenen Webseite didi-daemmmeister.de präsentieren.

Qualitätsabweichungen bei der TDI-Produktion der BASF in Ludwigshafen

11.10.2017

Zur Information seiner Mitgliedsunternehmen über die Qualitätsabweichungen bei TDI-Produkten der BASF steht der FSK e.V. in engem Kontakt mit der BASF sowie weiteren Branchenverbänden wie EUROPUR und ISOPA. Die Mitglieder des FSK werden im Rahmen der verbandsinternen Mitgliederinformationen laufend über die aktuellen Entwicklungen in Kenntnis gesetzt.

Save the Date: FSK-Fachtag Leichtigkeit PUR 2018 in München

28.09.2017 – Bereits zum dritten Mal veranstaltet der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) am 21. Februar 2018 einen Fachtag Leichtigkeit PUR.

Nach den erfolgreichen Events bei Huntsman in Eversberg (Belgien/2016) und Dow Europe GmbH in Horgen (Schweiz/2017), die jeweils nach kurzer Zeit ausgebucht waren, ist dieses Mal die KraussMaffei Technologies GmbH in München Gastgeber des informativen Fachtages.

Wie üblich beginnt die Veranstaltung mit einem Get-together am Vorabend bei dem sich Branchenprofis aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen zwanglos zum Gedankenaustausch beim Dinner treffen. Am folgenden Fachtag erwarten die Teilnehmer mehrere Fachvorträge zu unterschiedlichsten Varianten des Leichtbaus mit Polyurethan, an die sich nachmittags eine Technikums- und Werksbesichtigung bei KraussMaffei anschließt.

Da die Teilnehmerzahl für den Fachtag Leichtigkeit PUR in München begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung/Reservierung per Mail unter fsk@fsk-vsv.de. In Kürze steht das detaillierte Veranstaltungsprogramm unter www.fsk-vsv.de zur Verfügung.

Das Programm der FSK-Fachtagung Polyurethane 2017 ist da - Jetzt Anmelden!

27.06.2017Interessante Einblicke bieten sich der Branche im Herbst bei der 18. Internationalen FSK-Fachtagung Polyurethan 2017, die am 7./8. November in Österreich stattfindet. Rund 250 Teilnehmer erwartet der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) beim diesjährigen Kooperationspartner der Veranstaltung, der Fill GmbH in Gurten.

Am Dienstagvormittag öffnet ab 9:30 Uhr der Tagungsbetrieb für alle Teilnehmer im Hightech-Ambiente des Fill Future Domes. Das außergewöhnliche Kommunikations- und Eventcenter bietet einen besonders inspirierenden Rahmen für diese Fachtagung. Nach der offiziellen Begrüßung durch den FSK-Vorstandvorsitzenden Albrecht Manderscheid hält Gastgeber und Geschäftsführer Andreas Fill einen Impulsvortrag zum Thema „Menschen vernetzen“.

Beide Veranstaltungstage sind gut gefüllt mit insgesamt zehn hochkarätigen Fachvorträgen zum Thema Polyurethan in seinen unterschiedlichsten Facetten. Unter anderem geht es um den Einsatz des vielseitigen Werkstoffs in Kühlmöbeln, Flugzeugsitzen, hoch belasteten Blattfedern, im Skibau sowie in der Motorraum-Akustik. Auch die Eigenschaften des Polyurethans als perfekter Schwingungsisolierer, als Holzveredelung oder als dauerhaft stabilisierendes Element in der Schalungstechnik werden von versierten Referenten beleuchtet. Nicht zuletzt werden passgenaue Lösungen durch die Kombination von PUR-Technologien sowie die vernetzte Entwicklung der künftigen Polyurethan-Industrie thematisiert.

Mit Spannung wird die am Dienstagnachmittag stattfindende Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik erwartet, die sich dem heiß diskutierten Umgang mit Diisocyanaten unter REACH widmet. Der späte Nachmittag steht im Zeichen des Festakts zum Innovationspreis Polyurethan 2017, bei dem die diesjährigen Preisträger – Unternehmen und Nachwuchskräfte – in den Kategorien Design und Gestaltung sowie Technologie (Verarbeitung und Chemie) gekürt werden.

Vor der gemeinsamen Abendveranstaltung im Fill Future Dome haben Interessenten die Möglichkeit, den Betrieb der Fill GmbH, einem international führenden und innovativen Sondermaschinen- und Anlagenbauer, zu besichtigen. Nach den Vorträgen am Mittwochvormittag besteht die Einladung zu einer Besichtigung der Skifertigung bei  der Fischer Sports GmbH im nahe gelegenen Ried im Innkreis.

„Bei der Fülle des Angebots dürfen sich die Teilnehmer auf äußerst interessante und zukunftsweisende Impulse aus der Fachwelt freuen“, verspricht FSK-Geschäftsführer Klaus Junginger. Das Programm der internationalen FSK-Fachtagung ist ab sofort auf der FSK-Homepage zu finden die Anmeldung kann online oder per Fax erfolgen.

FSK- PUR-Einsteiger Workshop bei Covestro Oldenburg

14.08.2017 Ein informativer Workshop bei Covestro in Oldenburg bietet Studierenden, Produktdesignern und Entwicklern eine interessante Gelegenheit, sich mit dem vielseitigen Werkstoff Polyurethan zu beschäftigen. Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) veranstaltet am 29. November 2017 gemeinsam mit einem der führenden Anbieter hochwertiger Polymer-Werkstoffe ein praxisorientiertes Event mit überraschenden Einblicken.

Der eintägige Einsteiger-Workshop zielt darauf hin, dem Nachwuchs und Brancheninteressierten die Herstellung sowie Verarbeitungs- und Anwendungstechnologien von Polyurethan (PUR) in Theorie und Praxis näherzubringen sowie für den multifunktionalen und extrem leistungsfähigen Werkstoff zu begeistern. Entsprechend folgt nach einer Kurzvorstellung des Unternehmens zunächst der theoretische Teil zur Chemie der Polyurethane mit vielseitigen Anwendungsbeispielen. Nach einem Rundgang durch das Unternehmen schließen sich am Nachmittag praktische Vorführungen in Labor und Technikum an, die den Teilnehmern einen Überblick über die grundlegenden Werkstoffeigenschaften und die variantenreiche Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichsten Bereichen vermitteln. Selbstverständlich bleibt abschließend Zeit für eine ausgiebige Fragerunde mit erfahrenen Experten. Den Programmflyer finden Sie hier zum Download.

Der Fachverband veranstaltet regelmäßig Einsteiger-Workshops in Zusammenarbeit mit den Mitgliedsunternehmen und schätzt diese Möglichkeit, den Werkstoff in seiner ganzen Bandbreite für Branchenneulinge und -interessierte erlebbar zu machen. Für die Unternehmen bieten solche Veranstaltungen eine gute Chance, Nachwuchskräfte zu begeistern und zu gewinnen. Bei Covestro in Oldenburg findet der Workshop bereits zum fünften Mal statt.

Eine frühzeitige Anmeldung ist empfehlenswert, denn die Teilnehmerzahl für den Oldenburger Workshop ist begrenzt und die Veranstaltung ist erfahrungsgemäß schnell ausgebucht. Für Studierende, Hochschulangehörige und FSK-Mitglieder ist die Teilnahme kostenfrei, doch auch interessierte Nicht-Mitglieder sind gerne gesehen. Die Anmeldung ist online über die FSK-Website oder per E-Mail möglich.

Der FSK begrüßt sein neues Verbandsmitglied - die GEORG H. LUH GmbH

25.07.2017 Als neues FSK-Mitglied begrüßt der Fachverband die Georg H. Luh GmbH mit Sitz in Walluf. Seit mehr als 80 Jahren wird die Georg H. Luh GmbH als Spezialist für Graphit und Glimmer geschätzt. Bei ihren Kunden und Geschäftspartnern steht sie gleichermaßen für eine langjährige Erfahrung, herausragende Qualität und exzellenten Service. Mit einem breit aufgestellten Netzwerk werden nicht nur maßgeschneiderte Rohstofflösungen gefunden, sondern auch effiziente Lösungen im Bereich Verpackung, Lagerhaltung und Logistik ermöglicht. Das hauseigene Qualitätslabor garantiert darüber hinaus hohe Qualitätsstandards.

Bereits seit einigen Jahren liegt der Schwerpunkt der Georg H. Luh GmbH auf Blähgraphit als halogenfreies Flammschutzadditiv sowie auf Spezialgraphiten für spezielle Anwendungen u.a. im Bereich Wärmeleitfähigkeit.

Georg H. Luh GmbH
Schöne Aussicht 39
65396 Walluf
Tel.: 0 6123 798-0
Fax:0 6123 798-44
office@luh.de
www.luh.de

FSK präsentiert sich in traditionellem Blau auf der PSE Europe 2017

FSK-Messestand auf der PSE Europe 2017 (Halle 3, Stand 537)

27.06.2017 – Zum ersten Mal öffnete die PSE Europe 2017 heute Morgen in München ihre Tore für Brancheninteressenten und Experten aus der Polyurethan-Welt, die sich bei Live-Vorführungen von Maschinen über aktuelle Technologien und Innovationen informieren und austauschen. Als einer der über 70 Aussteller ist auch der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) auf der Messe vertreten und verzeichnet reges Interesse. Den FSK finden Sie in Halle 3 Stand 537.

FSK-Fachgruppensitzung bei KUKA in Augsburg

FSK-Fachgruppensitzung des Gremiums Schaumstoffverarbeiter bei KUKA in Augsburg.

26.06.2017 – Schaumstoff-Anwendungen in der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) standen im Fokus der letzten Fachgruppensitzung Schaumstoffverarbeitung des Fachverbands Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK), die am 31. Mai 2017 in Augsburg stattfand. Gastgeber war die KUKA Roboter GmbH, ein führender Anbieter von intelligenten Automatisierungslösungen im Bereich Robotersysteme. Die Fuggerstadt ist Hauptsitz des weltweit agierenden Unternehmens, das bereits Anfang der 1970er Jahre den ersten Industrieroboter mit sechs elektromotorisch angetriebenen Achsen auf den Markt gebracht hat.

Nach einer Begrüßung durch den FSK und die Fachgruppensprecher stellte Philipp Kremer, Global Business Development Manager bei KUKA, das Unternehmen vor, gefolgt von Benedikt Kailing, Application Product Manager, der  über die Einsatzmöglichkeiten von Robotersystemen referierte. Der rege Austausch im Anschluss des Vortrags machte deutlich, dass die Teilnehmer nicht nur interessante Einblicke in das Thema Robotik zu schätzen wussten, sondern auch zahlreiche Anstöße für die Umsetzung in der Schaumstoffverarbeitung mitnehmen konnten. Am Ende der Veranstaltung konnten die Gäste am späteren Nachmittag ihre Eindrücke bei einer interessanten Besichtigung in der KUKA-Produktion vertiefen.

Nach der Mittagspause tauschte sich die Fachgruppe über die Auswirkungen aktueller wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen auf die Schaumstoffbranche aus. Regelmäßige Zertifizierungen und Audits aber vor allem auch der teilweise dramatische Fachkräftemangel sind und bleiben zentrale Herausforderungen, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen. Darüber hinaus ging es um die Themen Insolvenzanfechtung und die zunehmende Bedeutung des Wettbewerbsrechts. Die Diskussion der anwesenden Schaumstoffverarbeiter machte deutlich, wie wichtig und hilfreich der regelmäßige Austausch von Informationen und Spezialwissen innerhalb der Fachgruppe für jedes der Mitgliedsunternehmen ist.

Unter Leitung des FSK ging es in der folgenden Aussprache unter anderem um verbandsinterne Themen wie die Internationalisierung des Verbandes und der Fachgruppen. Insgesamt war die Sitzung der FSK-Fachgruppe Schaumstoffverarbeiter ein voller Erfolg für Veranstalter und Teilnehmer, zu dem auch das vorabendliche Rahmenprogramm mit einer Führung durch die Augsburger Fuggerei und einem ungezwungenen Get Together im Ratskeller beigetragen hat.

Sprecher für Fachgruppe Schaumstoffverarbeiter gewählt


Sprecher der Fachgruppe Schuamstoffverarbeiter v.l.: Thomas Heinlein, stellvertretende Fachgruppensprecher Rüdiger Simon und Alexander Hinzsch und FSK-Geschäftsführer Klaus Junginger.  Ebenfalls als stellvertretende Fachgruppensprecher wurden Udo Storck und Martin Eigenherr für eine neue Wahlperiode in Abwesenheit wiedergewählt.

13.06.2017 – Ende Mai wählte die Fachgruppe Schaumstoffverarbeiter innerhalb des Fachverbands für Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) e.V. im Rahmen ihrer Fachgruppensitzung bei der KUKA Roboter GmbH in Augsburg ihr aktuelles Sprechergremium. Thomas Heinlein, amtierender Sprecher der Fachgruppe und Geschäftsführer der ISL Schaumstoff-Technik GmbH aus Viernheim wurde ohne Gegenstimme in seinem Amt bestätigt. Auch seine bisherigen Stellvertreter Udo Storck, Geschäftsführer der Masterfoam GmbH aus Greven, Rüdiger Simon, Verkaufsleiter der sitola GmbH & Co. KG aus Freudenberg und Martin Eigenherr, Geschäftsführer der WETROPA Kunststoffverarbeitung GmbH aus Mörfelden-Walldorf wurden einstimmig wiedergewählt.

Mit Alexander Hinzsch von der Hinzsch Schaumstofftechnik GmbH & Co. KG aus Mönchweiler wählte das Gremium einen neuen zusätzlichen Stellvertreter. Alexander Hinzsch trat 2016 in das Familienunternehmen ein, das sein Vater, Gerhard Hinzsch bis 2013 bereits in zweiter Generation leitete. Auch Gerhard Hinzsch war zuvor in der Fachgruppe aktiv und viele Jahre Mitglied des FSK-Vorstands.

Die Fachgruppe Schaumstoffverarbeiter beschäftigt sich sowohl mit Themen und Entwicklungen der Branche als auch mit unternehmerischen Fragen. Die spezifischen Fachgruppenaktivitäten werden mit der FSK-Geschäftsstelle koordiniert und abgestimmt. Zudem ist die Fachgruppe bei den FSK-Fachtagungen sowie den Innovationspreisen im Bereich Schaumkunststoffe stark involviert. Der Sprecher und seine Stellvertreter werden alle zwei Jahre gewählt.

Erfolgreicher FSK-Fachtag Leichtigkeit PUR in der Schweiz

Die Teilnehmer der FSK-Fachtags Leichtigkeit PUR mit Jens Winiarz (5. v. r., Sprecher der AG Leichtigkeit PUR) und Dr. Ulrich Fehrenbacher (10. v. r., Sprecher der AG Leichtigkeit PUR und Vorstandsmitglied des FSK e.V.)

12.05.2017 – Rund 40 FSK-Mitglieder und externe Interessenten nahmen am 27. April an der zweiten FSK-Veranstaltung zum Thema Leichtigkeit PUR in Horgen/Schweiz teil. Dabei ging es erneut um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Vorteile des Werkstoffs Polyurethan im Leichtbau. Die Dow Europe GmbH präsentierte sich als Gastgeber des gelungenen FSK-Fachtags.

Die Veranstaltung startete am Vorabend mit einem Get-Together der Teilnehmer und Referenten aus unterschiedlichsten Industriezweigen. Sie waren angereist, um sich über aktuellste Entwicklungen, Produkte und PUR-Anwendungen im Leichtbau zu informieren und auszutauschen. Dazu boten die hochkarätigen Fachvorträge am folgenden Vormittag reichlich Gelegenheit.

Nach einer kurzen Unternehmensvorstellung durch Marc Winet, dem Landesleiter der Dow Schweiz, sprach dessen Kollege Florian Manske über die wachsenden Anforderungen im Bereich der Landmaschinenindustrie sowie dem Einsatz von PUR-Verbundwerkstoffen. Steffen Bauer von der KraussMaffei Technologie GmbH stellte den Einsatz der LFI-Technologie als innovatives Leichtbaukonzept zur Herstellung von Elektrobus-Heckklappen vor. Über die Leichtigkeit und Stabilität des Konstruktionswerkstoffs Hartintegralschaum in verschiedenen Anwendungsbereichen referierte Ludger Schlag vom Rohstoffhersteller Covestro Oldenburg GmbH. Abschließend berichteten Carola Meinl von Dow Europe und Dr. Verena Thiede von Dow Deutschland von einem internen Kooperationsprojekt zur Entwicklung emissionsarmer Systeme für aktuelle und künftige Anforderungen der niedrigdichten flexiblen Formgebung.

„Schon die Vielfalt der referierten Themen zeigt die wachsende Bedeutung des Werkstoffs Polyurethan in Verbindung mit leichten, gewichtsparenden und leistungsfähigen Produkten und Anwendungen“, so Jens Winiarz von der Hennecke GmbH und Sprecher der FSK-Arbeitsgruppe Leichtigkeit PUR. Die Arbeitsgruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, das breite Leichtbau-Spektrum des Werkstoffs bekannt zu machen und durch den interdisziplinären Erfahrungs- und Wissensaustausch nachhaltige Synergien zwischen Entwicklern, Herstellern und Anwendern zu fördern. Teil der FSK-Veranstaltungsreihe ist auch stets die Diskussion von gremieninternen Aktivitäten zum Thema Leichtbau. Laut Winiarz sei das Feedback der Teilnehmer eine gute Möglichkeit, mehr aus der Branche zu erfahren und zukünftig als Verband auf Anforderungen und Ideen aus dem Fachgebiet eingehen zu können.

Wie bereits bei der letztjährigen Kick-Off Veranstaltung Leichtigkeit PUR beim Chemieunternehmen Huntsman in Belgien ging dieses Konzept auch in Horgen auf. Das Interesse und Feedback der Teilnehmer war als äußerst positiv zu verzeichnen. Am Nachmittag fand eine abschließende Technikums- und Laborbesichtigung bei der Dow Europe GmbH statt. Die Kombination von theoretischer Wissensvermittlung und praktischer Anschauung bei den Fachtagen hat sich bewährt und soll auch bei künftigen Veranstaltungen so beibehalten werden. Der FSK plant für das Frühjahr 2018 die nächste Veranstaltung zum Thema Leichtigkeit PUR.

Mit neuer Melaminharzschaum-Website baut der FSK sein neues Webkonzept aus

02.05.2017 Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) gestaltet derzeit ein neues anwenderfreundliches Website-Konzept für Werkstoffe und technische Anwendungen. Eine informative Webseite zu zahlreichen Themen rund um den Melaminharzschaum ist bereits online. Die neue FSK-Website finden Sie unter www.Melaminharzschaum.de.

Die Seite bietet strukturierte Informationen zu den Einsatzbereichen des vielseitigen Werkstoffs, unter anderem in der Bauakustik und der technischen Dämmung, in Schall- und Messräumen, auf Straße, Luft und Schiene, bei weißer Ware sowie in Medizin- und Labortechnik. Zahlreiche Beispiele beschreiben die konkrete Anwendung des flexiblen, offenzelligen Schaumstoffs und werden regelmäßig durch neue Beiträge ergänzt. Das Eigenschaftsprofil des Melaminharzschaums ist detailliert ausgeführt, sodass Entwickler und Interessenten wertvolle Informationen finden. Darüber hinaus ermöglicht ein integriertes Formular an den FSK die schnelle und einfache Kontaktaufnahme bei speziellen Fragestellungen.

Der Arbeitskreis Melaminharzschaum im FSK hat an der inhaltlichen Gestaltung der fachspezifischen Homepage maßgeblich mitgewirkt. In diesem aktiven Gremium diskutieren Hersteller und Verarbeiter von Melaminharzschaum über technische und rechtliche Fragen, Verarbeitungstechnologien und innovative Anwendungsmöglichkeiten in verschiedensten Branchen. Die geballte Kompetenz dieser FSK-Mitglieder steht allen Nutzern der Website zur Verfügung.

Zurzeit arbeitet der FSK an einem weiteren Internetauftritt zu Polyurethanen und Schaumkunststoffen, um über die im Verband vertretenen Werkstoffe ausführlich zu informieren. Die offizielle Fachverbands-Homepage (www.fsk-vsv.de) wird sich künftig auf verbandspolitische Themen, die Aktivitäten der verschiedenen Gremien sowie Fach- und Branchenveranstaltungen konzentrieren.

Der FSK freut sich das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. als neues Mitglied begrüßen zu dürfen

28.03.2017 Als neues Mitglied begrüßt der FSK das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. Das TITK ist kompetenter Forschungspartner für Unternehmen im Bereich der Werkstoffforschung und der Entwicklung zukunftsweisender Technologien. Als industrienahe Forschungseinrichtung ist das TITK darauf spezialisiert, Polymere so zu verändern, dass Werkstoffe mit völlig neuen, funktionellen Eigenschaften entstehen – Polymere der neuen Generation.

Ausgestattet mit einer modernen technischen Infrastruktur entwickelt das Institut innovative Materialien und Produkte die beispielsweise unerlässlich für die Herstellung von Lifestyle-Produkten und Verpackungsmitteln, Fahrzeugprodukten, Bio- und Medizintechnik, Energietechnik und Mikro- und Nanotechnik sind.

Das TITK hat 140 Mitarbeiter und zwei Tochtergesellschaften:

  • smartpolymer GmbH konzentriert sich auf die Vermarktung und Produktion von Entwicklungen des TITK.
  • OMPG mbH (akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO / IEC 17025) realisiert Prüfdienstleistungen für Textilien, Faserverbundmaterialien und Kunststoffe.

Forschungsschwerpunkte

  • Nachhaltige Polymere
    • Entwicklung und Transfer von innovativen Faser-, Vliesstoffen und anderen Polymerformkörpern Direktauflösung und Trocken-Nass-Verformung von Synthese- und Naturpolymeren (Polysacchariden, Proteinen, PAN, ausgewählte Reaktivharze,
    • Polymerblends und Verarbeitungstechnologien) Charakterisierung von Polymeren und Polymerlösungen, Hybridpolymere
    • Chemische und physikalische Modifizierung von Polymeren in homogener Phase
    • Duromere Schäume auf Basis PUR und Cellulose, extrudierte Schäume
    • Klebstoff-Entwicklung und Optimierung von Epoxi-Systemen, diversen technischen Hotmelt, biobasierende- und bioabbaubaren Hotmelt

Geschäftsführender Direktor: Dr.-Ing. Ralf-Uwe Bauer

THÜRINGISCHES INSTITUT FÜR TEXTIL- UND KUNSTSTOFF-FORSCHUNG e.V.
Breitscheidstraße 97
07407 Rudolstadt
Deutschland
0 3672 – 379 0
0 3672 – 379 379
Email: info@titk.de
Internet: www.titk.de

Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. entscheidet sich für das Messekonzept der PSE Europe 2017!

27.03.2017 – Der FSK  freut sich, bekanntzugeben, mit einem eigenen Stand auf der PSE Europe 2017 vertreten zu sein. Die Fachmesse findet am 27. – 29. Juni im MOC München statt.

Die PSE Europe ist eine neue, spezialisierte Plattform, auf der Roh- und Hilfsstoffproduzenten sowie Maschinen- und Systemhersteller aus der PU-Industrie das enorme Potenzial von Polyurethan in völlig neuen Märkten demonstrieren. An den Ständen erleben die Besucher anschauliche Live-Präsentationen, mit Lösungen und Anwendungen für die Automobilindustrie, das Baugewerbe, die Bettwaren-, Matratzen- und Möbelproduktion, die Elektronik- und Verpackungsindustrie, die Schuhproduktion, die Medizintechnik und viele weitere Branchen.

Entdecken Sie das Innovationspotenzial von PU-Lösungen auf der PSE Europe 2017

Vom 27. – 29. Juni 2017 stellen führende Hersteller innovative PU-Anwendungen und -Lösungen vor, von Roh- und Hilfsstoffen, Materialien und Werkstoffen, über Maschinen, Anlagen, Geräte und Zubehör bis hin zu PU-Produkten und -Systemen sowie Dienstleistungen.

Die PSE Europe im MOC München veranschaulicht die vielen Anwendungsbereiche von Polyurethan und bringt die Besucher in direkten Kontakt mit den Innovationstreibern des Marktes. Zudem bietet eine Konferenz Raum für Networking und den Austausch von Know-how.

Der FSK freut sich, auf der PSE Europe 2017 in München dabei zu sein. Weitere Informationen zur Messe erhalten Sie auf der offiziellen Webseite. www.pse-europe.de

FSK Leitfaden für das Beschränkungsverfahren von Diisocyanaten nach der REACH-Verordnung

20.03.2017 POLYURETHAN – ein Produkt der Zukunft! Trotz REACH? Polyurethane sind vielseitig, modern und sicher. Kurz: Polyurethan – ein Produkt der Zukunft. Jedoch sorgt das Beschränkungsverfahren für Diisocyanate nach der REACH-Verordnung in der PUR-Branche für Verunsicherung und wirft zahlreiche Fragen auf.

Der FSK setzt sich in einem Netzwerk aus nationalen und internationalen Verbänden und in Zusammenarbeit mit den Behörden dafür ein, eine praktikable Lösung zum sicheren Umgang mit Diisocyanaten am Arbeitsplatz zu finden und bringt insbesondere auch die Interessen aller seiner Mitglieder in den Prozess mit ein.

Der Leitfaden des FSK und der ISOPA/ALIPA informiert über den Ablauf des REACH-Verfahrens, den derzeitigen Stand und gibt Antworten auf häufige Fragen. Gerne können Sie den Leitfaden auch zur Aufklärung Ihrer Mitarbeiter und Ihrer Kunden verwenden und auch weiterreichen.

Bitte beachten Sie bereits jetzt, dass wir zu diesem wichtigen Thema auf unserer diesjährigen Fachtagung bei der Firma FILL in Österreich vom 06.11.-08.11.2017 eine Expertenrunde, bestehend aus hochkarätigen internationalen Teilnehmern von Ministerien, der ISOPA/ALIPA, EUROPUR, vom FSK und weiteren Brancheninsidern organisieren.

Hier geht’s zum Download des FSK-Leitfadens für das Beschränkungsverfahren von Diisocyanaten.

FSK veröffentlicht Technische Merkblätter und Produktbeschreibungen zu PUR-Weichschaum

09.03.2017 Nachdem die Technische Fachgruppe PUR-Weichschaum im Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) bereits 2016 erste Merkblätter zu PUR-Weichschaum verabschiedet hat, wurden nun weitere Produktbeschreibungen erarbeitet und veröffentlicht. In den Merkblättern werden unterschiedliche PUR-Schäume wie Gel-Schaum, Hypersoft-Schaum, Kaltschaum oder Viskoschaum für ihre vielfältigen Anwendungen und Einsatzbereiche typisiert und spezifiziert. Darüber hinaus entstanden ein Merkblatt zu Rohdichte und Härtetoleranzen von PUR-Weichschaumstoffen, ein Muster-Materialdatenblatt sowie ein Dokument mit den Grundsätzen zu Qualität und Umwelt.

„Die erarbeiteten Merkblätter bieten insbesondere der weiterverarbeitenden Industrie wertvolle Anhaltspunkte zum Umgang mit PUR-Weichschäumen in der Verarbeitung und Anwendung“, erläutert Manfred Stahl von der Eurofoam Deutschland GmbH Schaumstoffe und Sprecher der Technischen Fachgruppe PUR-Weichschaum des FSK. Dabei beschreiben die Dokumente die mechanischen und chemisch-physikalischen Eigenschaften der verschiedenen Schaumstofffamilien. Das Materialdatenblatt dient Unternehmen zudem als Muster, um die Kennzeichnung der eigenen Produkte korrekt festzuhalten, erläutert generelle Eigenschaften und gibt Empfehlungen zum Umgang mit PUR-Weichschaum. „Darüber hinaus ergänzen und verknüpfen die Grundsätze zu Qualität und Umwelt die geltenden DIN- und internationalen Normen und Richtlinien beispielsweise mit den Vorschriften der Versicherungswirtschaft in den VdS-Richtlinien“, führt Manfred Stahl weiter aus.

Die technische Fachgruppe PUR-Weichschaum im FSK ist mit Fachkräften besetztes Gremium, das auch weiterhin Merkblätter zu neuen Entwicklungen gestalten wird. Außerdem steht das engagierte Gremium den FSK-Mitgliedern sowie Interessenten für weitere Fragen und Informationen zu diesem komplexen Themenbereich zur Verfügung.

Die Merkblätter sind auf der Homepage des FSK unter dem Link abrufbar.

Der FSK begrüßt sein neues Verbandsmitglied - die PARAT GmbH & Co. KG

02.02.2017 Als neues FSK-Mitglied begrüßt der Fachverband die PARAT GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Neureichenau. Die PARAT Gruppe ist ein weltweit agierender Systempartner im Bereich hochfunktionaler Interieur und Exterieur Verkleidungs- und Strukturbauteile aus Kunststoff. Namhafte OEMs aus den Marktbereichen Landmaschinen, Baumaschinen, Caravan und Nutzfahrzeuge sowie der Energiebranche verbindet eine langjährige Partnerschaft mit dem globalen Kunststoffexperten. Das vielfältige und innovative Technologiespektrum mit den Schwerpunkten im Bereich Thermoformen, PUR RIM und LFI, umfasst das gesamte Produktportfolio vom tiefgezogenen Formteil bis hin zu hochwertigen Composite Systemkomponenten mit komplexen Geometrien. Als weltweit größter LFI Produzent mit Schwerpunkt im Agrar- und Baumaschinensektor bietet PARAT zudem exklusiven Engineering- und Entwicklungssupport.

PARAT GmbH + Co.KG
Schönenbach Straße 1
94089 Neureichenau
Tel.: 08583/29-195
info-vertrieb@parat.eu
www.parat.eu

FSK-Fachtag Leichtigkeit PUR in Horgen/Schweiz

Nach der erfolgreichen Kick-off Veranstaltung beim Unternehmen Huntsman im belgischen Eversberg im vergangenen Jahr veranstaltet der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) am 27. April 2017 den Fachtag Leichtigkeit PUR. Gastgeber ist die Dow Europe GmbH in Horgen/Schweiz. Das fachspezifische Branchenevent richtet sich an Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Branchenprofis.

Nach einem Get-together und Dinner am Vorabend beginnt der Fachtag um 9:30 Uhr im Firmengebäude. Einer kurzen Vorstellung des Gastunternehmens durch Global Marketing Director Jon Penrice folgen fünf Kurzreferate zu unterschiedlichen PUR-Themen. Vertreter der Dow Europe GmbH sprechen über die wachsenden Anforderungen von Polyurethan-Kunststoffen im Bereich der Landmaschinenindustrie sowie über die zukunftsorientierte Entwicklung emissionsarmer Systeme für die flexible Formgebung. Steffen Bauer von der KraussMaffei Technologie GmbH referiert über ein Leichtbaukonzept für Elektrobus-Hackklappen und Ludger Schlag von der Firma Covestro aus Oldenburg über den Konstruktionswerkstoff Hartintegralschaum.
Nach dem Mittagsimbiss gibt die Diskussionsrunde den Teilnehmern die Gelegenheit für Fragen, Feedback und Gedankenaustausch, bevor die Technikums- und Laborbesichtigung bei der Dow Europe GmbH stattfindet.

Da die Teilnehmerzahl für den Fachtag Leichtigkeit PUR begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung per Mail unter fsk@fsk-vsv.de. Das detaillierte Programm und weitere Informationen finden Sie auf der FSK-Website unter der Rubrik Veranstaltungen/Termine.

PUR-Fachgruppentreffen des FSK bei ACMOS Chemie KG  in Bremen

Am Dienstag, den 14. Februar 2017 fand das 55. PUR Fachgruppentreffen bei der Firma ACMOS Chemie KG in Bremen statt. Neben interessanten und vielseitigen Themen der PUR-Fachgruppe, die im Rahmen des Fachgruppentreffens präsentiert wurden, nutzten die über 40 Mitglieder die Einladung der Firma Acmos Chemie KG, um an der überaus interessanten Betriebsbesichtigung teilzunehmen.

Bei der Wahl der neuen Sprecher der Fachgruppe wurde Herr Jörg Arntzen (Dow Deutschland) und seine Stellvertreter Herr Martin Dietrich (Getzner Werkstoffe GmbH) und Wilhelm Rupertsberger (Fill GmbH) gewählt.

v.l.n.r. Sprecher der Fachgruppe: Jörg Arntzen (Dow Deutschland), Geschäftsführer des FSK: Klaus Junginger (FSK), Vorsitzender des FSK: Albrecht Manderscheid (CANNON Deutschland), Stellvertretender Sprecher der Fachgruppe: Martin Dietrich (Getzner Werkstoffe), Sprecher der Fachgruppe: Dr. W. Alexander Strietholt (Dow Deutschland)

Das Kunststoff-Zentrum Leipzig (KUZ) gehört nun auch zu den Mitgliedern des FSK

01.01.2017 – Seit Januar 2017 ist die Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH (KUZ) Mitglied im Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. Als kompetenter Technologiepartner für die Kunststoff verarbeitende und anwendende Industrie bietet das KUZ praxisorientierte Lösungen rund um den Kunststoff an. Die Unternehmen unterstützt das Brancheninstitut bei der Einführung neuer Technologien und Verfahren, der Optimierung ihrer Produktionsprozesse sowie bei der praxisorientierten Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Technologiefelder sind neben der PUR-Verarbeitung folgende: Spritzgießen, Compoundieren, Mikrokunststofftechnik, Kunststoff-Schweißen und Werkzeugtechnik. Die umfangreiche Ausstattung des unabhängigen Technikums ermöglicht die Verarbeitung fast aller PUR-Systeme. Durch die Vernetzung von Verfahrensingenieuren, Werkzeugkonstrukteuren und Experten der Kunststoff-Prüfung bietet das KUZ ein vielschichtiges Spektrum zur Modifizierung, Verarbeitung und Entwicklung von Polyurethan- sowie Polyurea-Systemen. Mit der Technologieplattform für die Verfahrenskombination Thermoplast- und Reaktionsspritzguss werden zwei technologische Kernkompetenzen zusammengeführt, um neue Potenziale zu erschließen.

KUZ – anwendungsorientierte Forschung, praxisorientierte Weiterbildung, akkreditiertes Prüflabor.

Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH
Erich-Zeigner-Allee 44
04229 Leipzig
0341 4941500
info@kuz-leipzig.de
www.kuz-leipzig.de

PANA Foamtec GmbH das neue FSK Mitglied

09.01.2017 – Seit Januar 2017 ist die PANA Foamtec GmbH das neue Mitglied im Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. Die PANA Foamtec GmbH verarbeitet seit mehr als 30 Jahren Weichkunststoffe. Verarbeitungstechniken mit modernsten Maschinen sind beispielsweise Spalten, Stanzen, Schneiden, Wasserstrahlschneiden und Fräsen. Es werden Materialien unter anderem auf Basis von PU, PE und Zellkautschuk nach individuellen Anforderungen verarbeitet. Als europaweit agierendes und mehrfach zertifiziertes Unternehmen beliefert PANA Foamtec GmbH die Automobil-, Bau-, Verpackungs-, Medizin-, Elektro- und allgemeine Industrie.

PANA Foamtec GmbH
Bunsenweg 4-6
82538 Geretsried
Tel.: 0 8171 9341 0

www.panacell.de

Vielversprechende Entwicklungen und kreative Anwendungen beim FSK-Innovationspreis Schaumkunststoffe 2016

14.12.2016 – Von raumsparenden Hochleistungsdämmplatten über nachhaltige, universell einsetzbare Zelluloseschäume bis hin zu fantastischen Wandobjekten aus PU-Schaum reicht das Spektrum der ausgezeichneten Bewerber beim FSK-Innovationspreis 2016, der Ende November verliehen wurde. Sieben Preisträger freuten sich im Rahmen der Internationalen Fachtagung Schaumstoffe und Polyurethane 2016 über die Auszeichnung ihrer neuartigen Entwicklungen in den Kategorien „Technologie“ und „Design und Gestaltung.

Mit der Dämmplatte SLENTITE® hat die BASF Polyurethanes GmbH unter der Federführung von Dr. Marc Fricke einen Hochleistungsdämmstoff mit einzigartigen Materialeigenschaftskombinationen entwickelt. Dabei gelang es, das erste rein organische Aerogel auf Polyurethanbasis als mechanisch stabile Platte herzustellen, die gleich mehrere überragende Eigenschaften überzeugend vereint. SLENTITE® erreicht mit einer sehr geringen Wärmeleitfähigkeit und einer offenporigen Struktur eine beispiellose Dämmleistung, die eine um 25 bis 50 Prozent schlankere und damit platzsparende Dämmung im Vergleich zu herkömmlichen Materialien ermöglicht. Die besondere offenporige Struktur wirkt zudem feuchtigkeitsregulierend, was im Innenbereich für ein günstiges Raumklima sorgt. Das Produkt befindet sich aktuell in der Pilotphase. Die ersten bereits produzierten Platten werden derzeit von ausgewählten Partnern in praktischen Anwendungstests erprobt.

Natürlichen Ursprungs ist der umweltfreundliche Zelluloseschaum CELLUFOAM, den der Entwicklungsingenieur Oskar Schmidt für das schwedische Unternehmen Cellutech AB aus Stockholm in der Kategorie Technologie einreichte. Der multifunktionale Schaumstoff CELLUFOAM wird aus skandinavischen Hölzern gewonnen und in einem lösungsmittelfreien Verfahren hergestellt. Somit ist das hochleistungsfähige Produkt absolut regenerativ und biologisch abbaubar. Der hochinteressante und vielseitig einsetzbare Werkstoff besteht aus Nanozellulose und besitzt sehr gute mechanische und chemische Eigenschaften. CELLUFOAM eignet sich zur akustischen und thermischen Isolierung genauso wie zur Flüssigkeitsabsorption oder als Verpackungsmaterial. Die Beschaffenheit des nachhaltigen Produkts kann je nach geforderter Anwendung maßgeschneidert werden und eröffnet damit nahezu grenzenlose Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichsten Branchen. Ein ansprechendes Anwendungsbeispiel des innovativen Werkstoffs bildet der in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Designer Rasmus Malbert erschaffene Cellutech-Helm – ein Fahrradhelm der nur aus Holz besteht.

Ebenfalls ein Alleskönner, allerdings speziell im Bereich der Matratzenherstellung, ist der vom FSK-Expertenteam ausgezeichnete Schaumstoff xdura®. Die Eurofoam Deutschland GmbH Schaumstoffe aus Wiesbaden führte dieses universelle Produkt im Frühjahr 2016 am Markt ein. Im Gegensatz zu den bekannten, auf unterschiedliche Funktionen ausgerichteten Schaumstoffkategorien im Beddingbereich, möchte Eurofoam mit xdura® die verschiedenen Anforderungen, die an einen modernen Matratzenschaumstoff gestellt werden, vereinen. Selbst langjährige Nutzung und nächtliches Schwitzen bringen den dauerhaltbaren Schaumstoff nicht aus der Form, gleichzeitig ist das Material elastisch und besonders reißfest. Durch seine offenporige Zellstruktur bietet es höchsten Komfort, sowohl durch die anschmiegsame Oberfläche und die innere Stabilität als auch durch die Verhinderung von Wärme- und Feuchtigkeitsstauungen. Der innovative „one fits all“-Schaumstoff mit dem idealen Mikroklima wird bereits für erste Matratzenkerne in der Praxis genutzt.

Nachhaltigkeit sowie die Reduktion von Lager- und Transportkosten stehen im Mittelpunkt der neuesten Entwicklung der ISL Schaumstoff-Technik GmbH aus Viernheim. Das Unternehmen stellt seit Mitte des Jahres innovative Klappbehälter aus expandiertem Polypropylen (EPP) her. Der neue ISL-Klappbehälter entstand in einer bemerkenswert kurzen Entwicklungsphase von nur zwölf Wochen. Die Stabilität und die Belastbarkeit der Behälter ermöglichen eine perfekte Lagerung sowie den sicheren Transport, auch von sperrigen und schweren Gütern. Sehr vorteilhaft ist die kostengünstige Herstellung, da in der Regel keine zusätzlichen Werkzeugkosten entstehen. Die neuen Boxen sind flexibel einsetzbar, da sie sich in fast allen Größen fertigen lassen und die „Klapphöhe“ vom jeweiligen Kunden individuell gewählt werden kann. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass jeder EPP-Behälter auch nachträglich zu einem stabilen Klappbehälter umgebaut werden kann.

Mit dem Nachwuchspreis in der Kategorie Technologie wurde der Masterabsolvent Georg Tauer auf Vorschlag von Prof. Dr.-Ing. Volker Altstädt vom Institut Polymer Engineering der Universität Bayreuth ausgezeichnet. In seiner Masterarbeit hatte der erfolgreiche Studienabsolvent sich intensiv mit der Herstellung von Partikelschäumen mit variabler Hautdicke auseinandergesetzt. Zielsetzung war die Entwicklung eines Verfahrens zur gezielten Änderung der Partikelschaumdicke, um ein grundlegendes Verständnis über deren Auswirkung auf die mechanischen Eigenschaften zu erhalten. Georg Tauer entwickelte eine Methode zu reproduzierbaren Herstellung von EPS-Partikeln mit einer homogenen und um den Faktor 25 verdickten Schaumhaut. Obwohl Partikelschäume bereits lange an Markt sind, sind deren komplexe innere Strukturen weitgehend unerforscht. Die durch Herr Tauers Arbeit gewonnenen Erkenntnisse eröffnen ein spannendes Optimierungs- und Anwendungsfeld.

In der Kategorie Design und Gestaltung verlieh der FSK je einen Unternehmens- und einen Nachwuchspreis für außergewöhnliche Kunstobjekte. Die Rotterdamer Design-Agentur NIGHTSHOP gestaltete großformatige Wandteppiche – sogenannte Showdown Carpets – mit einem zweikomponentigen weichen Polyurethanschaum. Inspiriert von handelsüblichen Antirutschunterlagen entwickelten Adriaan van der Ploeg und Ward van Gemert die Idee, mit diesem soften und zugleich griffigen Werkstoff zu experimentieren und wirkungsvolle Kunstobjekte zu kreieren. Durch ein Kombinieren unterschiedlich farbiger Polyurethanschäume entstanden zehn individuelle, handgearbeitete Teppiche. Dazu wurden die PU-Komponenten in großen Einwegspritzen gemischt und zügig über vorgefertigte Schablonen auf den Untergrund aufgetragen. Das Ergebnis sind wirkungsstarke plastische Muster, die an farbenfrohe westafrikanische Ornamentik erinnern. Die Kunstobjekte sind derzeit in Rotterdamer Kunstgalerien und Möbelhäusern zu sehen.

Mit ihren Office Pieces überzeugte zudem die Produkt- und Accessoire-Designerin Teresa Mendler, die derzeit ihre Diplomarbeit an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach ablegt. Durch den Einsatz von PUR-Schaum in Kombination mit Textil erarbeitete sie eine Kollektion mit zwei- und dreidimensionalen Raumobjekten, die sich flexibel als Raumteiler oder als künstlerische Akustikelemente in großen Räumen einsetzen lassen. Die Ästhetik der je nach Standort ganz unterschiedlich wirkenden Objekte entwickelte sich durch die intensive Auseinandersetzung mit den verwendeten Materialien und deren Eigenschaften. Zukünftig plant Teresa Mendler ähnliche Designobjekte auch für Außenbereiche zu gestalten.

Dr. Marc Fricke, BASF Polyurethanes GmbH, zusammen mit Udo Storck, Masterfoam GmbH und stellvertretender Sprecher der FSK-Fachgruppe Schaumstoffverarbeiter bei der Übergabe des Innovationspreises 2016

Der komplett aus Holz gefertigte Designer-Schutzhelm des schwedischen Unternehmens Cellutech AB mit dem Werkstoff CELLUFOAM.

Manfred Stahl, Eurofoam Deutschland GmbH Schaumstoffe, nimmt für sein Unternehmen den Innovationspreis 2016 von Udo Storck, Masterfoam GmbH und stellvertretender Sprecher der FSK-Fachgruppe Schaumstoffverarbeiter entgegen

Präsentation des EPP-Klappbehälters der Firma ISL Schaumstoff-Technik GmbH durch Herr Alfred Gutknecht im Rahmen des Festaktes zum FSK-Innovationspreis Schaumkunststoffe 2016.

Mikroskopische Aufnahmen der Struktur und Partikelhaut von EPS-Schaumpartikeln

Polyurethan-Schaumteppiche des Rotterdamer Design-Studios Ontwerpbureau NIGHTSHOP.

Office Pieces, individuelle akustische und optische Raumelemente von Teresa Mendler

Highlight im Herbst: Die FSK-Fachtagung 2016

06.12.2016 – Die Internationale Fachtagung Schaumkunststoffe und Polyurethane 2016 lockte Ende November über 170 Branchenexperten und interessierte Fachbesucher an den Rhein. Als Veranstalter zeigte sich der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) mit dem erfolgreichen Verlauf der zweitägigen Fachtagung höchst zufrieden.

„Wir konnten unsere internationalen Tagungsteilnehmer in diesem Jahr mit sehr spannenden Themen an äußerst attraktiven Locations begrüßen“, berichtete FSK-Geschäftsführer Klaus Junginger im Rückblick, „sowohl im Kurhaus Bad Dürkheim als auch im Gesellschaftshaus unseres diesjährigen Kooperationspartners BASF in Ludwigshafen überzeugten 14 hochkarätige Referenten mit ihren impulsgebenden Vorträgen und Präsentationen.“
Traditionell fand vor Beginn des offiziellen Programms die jährliche FSK-Mitgliederversammlung statt. Die Veranstaltung selbst stand jedoch allen interessierten Fachbesuchern offen, die sich ein aktuelles Bild über Innovationen und Trends der Schaumkunststoff- und Polyurethanindustrie sowie der angeschlossenen Anwenderbranchen machen wollten. Während der Tagung im Kurhaus Bad Dürkheim und der Abendveranstaltung im größten Weinfass der Welt, nutzte das anwesende Fachpublikum jede Gelegenheit zum kollegialen Gedankenaustausch.

Ein Highlight am Eröffnungstag war der Festakt zur Verleihung der Innovationspreise Schaumkunststoffe 2016. Insgesamt sieben Preisträger wurden in den beiden Kategorien „Technologie“ und „Design und Gestaltung“ gekürt. Als weiterer Höhepunkt fand am Abschlusstag der Fachtagung eine Werksrundfahrt durch das Betriebsgelände der BASF statt. Die Teilnehmer zeigten sich von der Besichtigung des größten zusammenhängenden Chemiestandorts der Welt sehr beeindruckt.

Die rundum gelungene Fachtagung 2016 setzte erneut zahlreiche Impulse für die Branche, von denen die Teilnehmer langfristig profitieren. „Man schaut beim FSK immer über den Tellerrand hinaus und informiert sowohl über aktuelle Themen als auch über die Themen von morgen“, bewertet Jörg Teschner, Geschäftsführer der Klöckner polyPUR Chemie GmbH und langjähriger Tagungsbesucher die erfolgreiche Veranstaltung, „durch die FSK-Fachtagung, gelingt es uns, neue Trends im Markt zeitnah zu fokussieren und mit den führenden Firmen ein synergetisches Netzwerk zu knüpfen.“

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Neues Vorstandsmitglied beim FSK

30.11.2016 – Im Rahmen der FSK Mitgliederversammlung 2016, wurden in Bad Dürkheim, am 23.11.2016 die Vorstände für die nächsten beiden Jahre gewählt und langjährige Mitglieder für ihr Engagement im Verband geehrt. Um dem ehemaligen Geschäftsführer Dr. Hans W. Schloz für seine wertvolle und langjährige Zusammenarbeit zu danken, erhielt dieser die goldene FSK Ehrennadel. Herr Wolfgang Barth, Recticel GmbH & Co. KG, und Dr. Peter Gansen, Otto Bock Kunststoff GmbH,
erhielten für ihre Mitarbeit zum Thema REACH und Isocyanate eine FSK Dankes-Urkunde. Das ehemalige Vorstandsmitglied Hans Hoffmann, Hanno Werke GmbH, wurde mit einer Dankes-Urkunde und der goldenen Ehrennadel des FSK geehrt und aus dem Vorstand verabschiedet. Ebenso verlässt Herbert Radunz von Covestro Oldenburg den Vorstand. Er wurde bereits im September mit einer Dankes-Urkunde geehrt. Als neues Vorstandmitglied wurde Jens Geschke, Covestro Oldenburg GmbH, begrüßt. Kassenprüfer bleibt wie in den vergangenen Jahren Martin Dietrich, Getzner Werkstoffe GmbH, der künftig von Patrick Kopischke Geschäftsführer der Firma Pahlke unterstützt wird. Wiedergewählt wurden der Vorstandsvorsitzende Albrecht Manderscheid, der stellverstretende Vorsitzende Jens-Jürgen Härtel, Finanzvorstand Manfred Werner sowie die Vorstände Dr. Ulrich Fehrenbacher, Dr. Dirk Endres-Hein, Rüdiger Simon und Jörg Teschner.

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Der FSK Vorstand

v.l. Albrecht Manderscheid (Cannon Deutschland GmbH), Jens-Jürgen Härtel (Volkswagen AG), Jörg Teschner (Klöckler polyPUR Chemie GmbH), Jens Geschke (Covestro Oldenburg GmbH), Dr. Ulrich Fehrenbacher (Rühl Puromer GmbH), Dr. Dirk Endres-Hein (F.S. Fehrer Automotive GmbH) und Rüdiger Simon (Sitola GmbH & Co. KG). Leider nicht auf dem Foto, Vorstandsmitglied Manfred Werner (Sekisui Alveo)

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v.l. Albrecht Manderscheid (Cannon Deutschland GmbH), Dr. Hans W. Schloz und Klaus Junginger (FSK e.V.)

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v.l. Wolfgang Barth (Recticel GmbH & Co. KG), Dr. Thomas Mack, Klaus Junginger (FSK e.V.), Albrecht Manderscheid (Cannon Deutschland GmbH) und Hans Hoffmann (Hanno Werke GmbH)

23.11.2016 FSK verleiht die Dankesurkunde an Wolfgang Barth

Wolfgang Barth (Recticel Verwaltung GmbH & Co. KG) bekommt zum Dank für seine langjährige kompetente Fachgremienarbeit und das Engagement im Rahmen des Themas Isocyanate unter REACH eine FSK-Dankesurkunde überreicht.

Internationale Fachtagung Schaumstoffe und Polyurethane 2016

17.11.2016 – Am 23. und 24. November veranstaltet der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) seine internationale Fachtagung – das alljährliche Branchentreffen. Kooperationspartner und Gastgeber ist in diesem Jahr die BASF in Ludwigshafen. Circa 170 Teilnehmer, darunter sowohl FSK-Mitglieder als auch viele interessierte Fachbesucher, treffen sich am ersten Veranstaltungstag im Kurhaus Bad Dürkheim. Am Donnerstag, dem zweiten Tag der Fachtagung wechselt die Veranstaltung in das Gesellschaftshaus der BASF SE nach Ludwigshafen.

Nach der Eröffnung durch den FSK-Vorstandvorsitzenden Albrecht Manderscheid sowie Thomas Heinlein, dem FSK-Fachgruppensprecher der Schaumstoffverarbeiter, haben die Tagungsbesucher am Mittwoch Gelegenheit sieben hochkarätigen Fachvorträgen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Schaumstoffherstellung, -verarbeitung und -anwendung zu besuchen. Beleuchtet werden Verfahren, Technologien und Möglichkeiten aus der gesamten Wertschöpfungskette der hoch leistungsfähigen Werkstoffe.

Der späte Nachmittag steht ganz im Zeichen des Festakts zum Innovationspreis Schaumkunststoffe 2016, den der FSK bereits seit 17 Jahren für Ideen und Innovationen aus der Welt der Schäume und Polyurethane vergibt. Die Vergabe des Preises zeigt einmal mehr die Innovationskraft der Branche mit ihrer hohen Produktvielfalt und den zahllosen Einsatzmöglichkeiten in fast allen Arbeits- und Lebensbereichen. Die anschließende Abendveranstaltung gehört – diesmal im inspirierenden Ambiente des größten Weinfasses der Welt in Bad Dürkheim – dem freien Ideen- und Gedankenaustausch unter den Kolleginnen und Kollegen aus verschiedensten Industriezweigen.

Dr. Melanie Maas-Brunner, Senior Vice President Performance Materials Europe von der BASF SE, eröffnet den zweiten Tag der internationalen FSK Fachtagung im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen. Sieben weitere Fachvorträge zu diversen Themen rund um Schaumkunststoffe und Polyurethane füllen den Vormittag, bevor nachmittags die Werksbesichtigung des größten zusammenhängenden Chemiestandorts der Welt bei der BASF in Ludwigshafen auf dem Programm steht. „Seit Jahren setzt unsere internationale Fachtagung Schaumstoffe und Polyurethane neue Impulse“, so FSK-Geschäftsführer Klaus Junginger, „denn die Themenvielfalt zeigt eine Branche, die sich stets neu erfindet und diese Entwicklung im globalen Maßstab ein- und umsetzt.“

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Kurhaus Bad Dürkheim

 

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Gesellschaftshaus der BASF SE in Ludwigshafen

 

Stammwerk der BASF Gruppe Ludwigshafen. Das Herz der BASF-Gruppe ist die BASF SE mit ihrem Stammwerk in Ludwigshafen am Rhein. Mit etwa 250 Produktionsbetrieben, vielen hundert Labors, Technika, Werkstätten und Büros ist es der größte zusammenhängende Chemiekomplex der Welt. Abdruck honorarfrei. Copyright by BASF. Headquarters of the BASF Group ­ Ludwigshafen. The heart of BASF Group is BASF SE headquartered in Ludwigshafen, Germany. With about 250 production plants, several hundred laboratories, technical centers, workshops and offices, it is the largest integrated chemical complex in the world. Print free of charge. Copyright by BASF.

BASF SE

K-Messe 2016 – Die Erwartungen wurden übertroffen

07.11.2016 – Acht turbulente Messetage und 230.000 Besucher aus mehr als 160 Ländern sorgten für eine ausgezeichnete Stimmung bei der K 2016, die Ende Oktober in Düsseldorf zu Ende ging. Der FSK Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. präsentierte sich erfolgreich mit einem neuen rund 270 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand, an dem zehn Mitgliedsunternehmen des FSK ihre Produkte und Leistungen dem interessierten Fachpublikum aus aller Welt vorstellten.

Die K-Messe hat die Erwartungen von unseren Ausstellern und die des FSKs nicht nur erfüllt, sondern aufs Positivste übertroffen“, resümiert FSK-Geschäftsführer Klaus Junginger, „nicht nur die vielen Besucher und die lebendige Atmosphäre waren beeindruckend, sondern vor allem der konstruktive fachliche Austausch auf höchstem Niveau.“

Sowohl die 3.285 Aussteller als auch die zahlreichen Fachbesucher zeigten sich einmütig begeistert von der weltgrößten Branchenmesse. Denn aufgrund des weltweit wachsenden und qualitativ sehr anspruchsvollen Marktes präsentierte sich die internationale Kunststoffindustrie derzeit in bester Verfassung. Die gute Konjunktur im gesamten Wirtschaftszweig sorgt für aussichtsreiche Zukunftsperspektiven und eine hohe Investitionsbereitschaft.

Diese Stimmung bestätigten auch die zehn Mitaussteller am FSK-Gemeinschaftsstand, die ein breites Leistungsspektrum vom Schaumstoff-Verarbeiter über PUR-Systemhäuser bis hin zum Anbieter von Anlagen- und Schneidetechnologien repräsentierten und sich unter dem Dach des FSK bestens aufgehoben fühlten.

Belegt wurde die gute Performance des Fachverbands zudem durch etliche Kontaktanfragen von Unternehmen, die an der Arbeit mit Polyurethanen und Schaumkunststoffen, deren Verarbeitung sowie den Endprodukten interessiert sind oder ein Mitwirken in einem der wichtigsten und erfahrensten europäischen Fachverbände anstreben. Auch auf der nächsten K-Messe, die im Herbst 2019 in Düsseldorf stattfindet, wird der FSK gemeinsam mit seinen Mitgliedern vertreten sein.

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K-Messe 2016: Der FSK-Gemeinschaftsstand rund um K-Schäume und PUR

K-Messe 2016: Der FSK-Gemeinschaftsstand rund um K-Schäume und PUR

Alles über Schaumkunststoffe und Polyurethane auf einem Stand

Zum Bild: Planung des FSK-Gemeinschaftsstandes

„In neuem Design wird der K-Messe Besucher den schon traditionellen Branchenanlaufpunkt des FSK zu Schaumkunststoffen und Polyurethanen im Oktober diesen Jahres in Düsseldorf finden“ beschreibt Mitaussteller des FSK Gemeinschaftsstandes und FSK-Vorstandsmitglied Rüdiger Simon (sitola GmbH & Co. KG) den geplanten Messeauftritt. „Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK e.V. präsentiert sich auf der K-Messe 2016 mit seinem neuen Corporate Design im traditionellen Blau und einem neuen Standbau-Design“.

Auf dem FSK-Gemeinschaftsstand werden zehn mitausstellende Unternehmen aus dem FSK die unterschiedlichsten Bereiche der Schaumstoff- und Polyurethan-Branche mit einer großen Anwendungsvielfalt abdecken. „Der Messebesucher wird vom Schaumstoff-Verarbeiter über Polyurethan-Systemhäuser bis hin zu Anlagen- und Schneide-Technologien-Anbieter als auch PUR-Gießanwendungen mit entsprechender Produktauswahl alles komprimiert auf unserem Stand finden. Durch die Netzwerke der Unternehmen und auch mit Hilfe der FSK-Lieferantendatenbank auf dem Messestand können wir alle Fragen und Anliegen rund um unsere Branche beantworten“, kündigt FSK-Geschäftsführer Dr. Hans W. Schloz an. Neben der Produktvielfalt, Verarbeitungstechnologien und Geschäftskontakten wird der FSK auf dem 245 m² großen Messestand Nr. B26 und C25 in der Halle 7a vom 19. bis 26. Oktober 2016 in Düsseldorf auch die Stoffdatenbank SARA zeigen und Fragen rund um Umwelt- und Chemikalienrecht beantworten“.

Im Oktober 2016 werden auf dem Gemeinschaftsstand des FSK folgende Unternehmen in der Halle 7a vertreten sein: Acmos Chemie KG (Trennmittel für Polyurethane), BOSIG GmbH (Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Baukunststoffen, industriellen Dämmmaterialien und Akustiklösungen), FreChem GmbH & Co. KG (Verguss- und Beschichtungssysteme, Dichtungs- und Hartschäume, Klebstoffe, Bindemittel und Prepolymere), Hans Jürgen Keil Anlagenbau GmbH & Co. KG (Maßgeschneiderte Lösungen für die Lagerung und Förderung chemischer Stoffe, Planung, Erstellung und Wartung von Tanklagern, Produktionsanlagen, Sondermaschinen und -anlagen), , Lewa GmbH (Dosieranlagen für verschiedenste Additive, Dosiersysteme für Treibmittel), Masterfoam GmbH (Produktion und Verarbeitung von flexiblen Schäumen, Folien und Vliesstoffen), PUR-Systems GmbH (maßgeschneiderte Polyurethansysteme für Hartschaumanwendungen, Sprühschäume, Integral- und Weichschaumanwendungen), Rampf Polymer Solutions GmbH & Co. KG (Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von reaktiven Kunststoffsystemen auf Basis von Polyurethan, Epoxid und Silikon), Rühl Puromer GmbH (maßgeschneiderte Polyurethan-Systeme für die unterschiedlichsten Anwendungen und Branchen) und sitola GmbH & Co. KG (Schneidewerkzeuge, Maschinenservice und Maschinenmodernisierung, Handel mit gebrauchten Schaumstoffschneidemaschinen, Ersatzteile für die Schneidemaschinen).

K-Messe 2016: Der FSK-Gemeinschaftsstand rund um K-Schäume und PUR
Der FSK Gemeinschaftsstand in der ISO-Ansicht

FSK unterstützt das AiF-geförderte Forschungsprojekt „AutoPreFoams“ zur Herstellung textiler Preforms mittels Partikelschaumtechnologie

FSK unterstützt das AiF-geförderte Forschungsprojekt „AutoPreFoams“ zur Herstellung textiler Preforms mittels Partikelschaumtechnologie

Kick-off-Meeting der Kooperation zwischen Fraunhofer ICT und ITA der RWTH Aachen University sowie der Partner des Projektbegleitenden Ausschusses

In der ersten Sitzung des Projektbegleitenden Ausschusses wurden die geplanten Forschungsaktivitäten des „AutoPreFoams“-Projekts vorgestellt und die Zusammenarbeit der Projektpartner festgelegt. Ziel der AiF-gefördeten Forschung ist die Entwicklung eines neuen Verfahrens zur automatisierten Herstellung textiler Halbezeuge, in dem ein Textil durch die Volumenzunahme eines expandierenden Partikelschaums an ein Formwerkzeug gepresst und gezielt verformt wird. Im Vergleich zu herkömmlichen und kostenintensiven Stempelumformverfahren möchte die Forschungskooperation zwischen Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT und dem Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University mit ihrem Ansatz Prozesszeiten und Ausschussquoten verringern und die Preform-Herstellung für kleine und mittlere Unternehmen interessant machen. Wichtiger Bestandteil des AiF-Projekts ist der Transfer von Ergebnissen und Wissen in die Industrie. Hierzu wird der FSK als Teil des projektbegleitenden Ausschusses und wichtige Branchen-Plattform das Projekt unterstützen.

Weitere Information zu „AutoPreFoams“ finden Sie unter www.AutoPreFoams.de.

Bild: Die Mitglieder des Projektbegleitenden Ausschusses bei der ersten Sitzung zum Projektstart (von links nach rechts: Tim Karner (FSK), Aaron Basler (ICT), Christoph Mack (ICT), Mesut Cetin (ITA), Adam Andrä (IDVA), Sven Schöfer (ITA), Frederic Masseria (ESI Group), Volker Bohmann (ISL-Schaumstofftechnik), Alexander Leutner (Apodius), Jürgen Kresse (Rygol))

Technische Merkblätter und Produktbeschreibungen zu PUR-Weischäumen

Technische Merkblätter und Produktbeschreibungen zu PUR-Weischäumen

Bild: Technische Merkblätter und Produktbeschreibungen zu PUR-Weichschaum

(Frankfurt/Stuttgart, FSK). Zur Typisierung und Spezifizierung von Polyurethan-Weichschäumen in deren vielfältigen Anwendungen und Branchen hat der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK e.V. neue „Technische Merkblätter PUR-Weichschaum“ veröffentlicht. Die technischen Merkblätter bestehen aus Produktbeschreibungen mit mechanischen und chemisch-physikalischen Charakterisierungen verschiedener Schaumstoff-Familien. Ergänzt werden die Produktbeschreibungen durch ein Materialdatenblatt „PUR-Weichschäume“, in dem generelle Eigenschaften erläutert und Empfehlungen zum Umgang mit PUR-Weichschaum gegeben werden. In einem separaten Dokument werden Grundsätze zu Qualität und Umweltschutz beschrieben. „Damit sollen“, so der Sprecher der Fachgruppe PUR-Weichschaum im FSK, Manfred Stahl (von Eurofoam Deutschland GmbH Schaumstoffe), „die geltenden DIN- und internationalen Normen und Vorschiften, z.B. der Versicherungswirtschaft in den VdS-Richtlinien, ergänzt und verknüpft werden“.

„Die Merkblätter bieten insbesondere der weiterverarbeitenden Industrie wertvolle Anhaltspunkte zu Polyurethan-Weichschäumen, deren Verarbeitung und Anwendungen“, so Manfred Stahl. Deswegen sind weitere Merkblätter insbesondere zu neuen Entwicklungen geplant.

Die technische Fachgruppe PUR-Weichschaum im FSK sei zudem ein mit Fachkräften besetztes Gremium, das auch bei weiterführenden Fragen mit Antworten zur Verfügung steht.

FSK-Einsteiger-Workshop bei KraussMaffei: Einblicke in die Vielfalt des Werkstoffs Polyurethan

Bild: Die Teilnehmer des PUR-Einsteiger-Workshops von FSK und KraussMaffei

FSK-Einsteiger-Workshop bei KraussMaffei: Einblicke in die Vielfalt des Werkstoffs Polyurethan

(Frankfurt / Stuttgart / FSK). Einen der vielseitigsten Werkstoffe zum „Anfassen“ kennenzulernen war das Interesse von 40 Teilnehmern aus Hochschulen, Nachwuchsingenieuren, Studierenden und Designern an dem Polyurethan-Einsteiger Workshop, den der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK e.V. zusammen mit dem Münchner Kunststoff- und Polyurethan-Maschinenhersteller KraussMaffei veranstaltete. Der Verband hatte zusammen mit dem Mitgliedsunternehmen KraussMaffei zu dem Kennenlern-Workshop eingeladen, um den Nachwuchskräften und Branchenfremden in Theorie und Praxis die Chemie sowie Herstellung und Verarbeitungstechnologie von Polyurethan (PUR) zu zeigen.

Dabei konnten die Teilnehmer eine PUR-Reaktion durchführen und beispielhaft im Technikum aus Polyol und Isocyanat sowie Additiven selbst PUR-Integralschaumteile schäumen. Für die unterschiedlichsten PUR-Verarbeitungs- und Schäumprozesse zeigte KraussMaffei Maschinentechnologien wie z.B. für die Herstellung von Automobilbauteilen, Sitzen oder für Dämmstoffe. Polyurethan wird nicht nur in Formen oder Blöcke geschäumt, sondern auch gegossen (Elektroverguss oder auch Verguss von Inliner Rollen) oder gesprüht (z.B. Armaturentafel-Haut).

Polyurethan findet sich deshalb in vielen Branchen und Anwendungen wie zum Beispiel der Automobilindustrie, im Schienenfahrzeugbau, im Bauwesen, in der Medizintechnik oder in der Möbelbranche wieder. Auch im Sport und Freizeitbereich und vielen weiteren technischen Anwendungen kommt Polyurethan zum Einsatz.

Dr. Hans-W. Schloz, Geschäftsführer des FSK, erläuterte, warum diese Workshops so wichtig für die Branche seien: „Sie sind die einzigen Einsteiger-Veranstaltungen in Form von Crashkursen für Nachwuchskräfte und Branchenfremde, die den Werkstoff Polyurethan erlebbar machen. Die Möglichkeit, solche Workshops zusammen mit einem Mitgliedsunternehmen durchzuführen, sei sehr wertvoll und keine Selbstverständlichkeit, da das gastgebende Unternehmen Maschinen, Zeit, Räumlichkeiten und Schulungspersonal zur Verfügung stellen müsse“, so Schloz. „Für uns sind diese Workshops immer eine gute Gelegenheit, Einsteigern einen praxisnahen Eindruck der vielfältigen Verarbeitung von Polyurethanen zu vermitteln sowie auch Fachkräfte von Morgen zu fördern und diese bereits jetzt kennenzulernen“, ergänzt Nicolas Beyl, Präsident des Segments Reaktionstechnik bei KraussMaffei.

Im Vorfeld sorgte eine große Nachfrage für einen frühen Anmeldungsstopp des Workshops. Nicht nur aus diesem Grund wird der FSK dieses Jahr einen weiteren PUR-Einsteiger-Workshop beim Rohstoffhersteller Covestro am 01.06.2016 in Oldenburg anbieten. Den Workshop Flyer finden sie hier.

Weitere Informationen und Bildmaterial zur Veranstaltung sind beim FSK erhältlich.

04.04.2016 FSK schreibt Innovationspreis Schaumkunststoffe 2016 aus

FSK schreibt Innovationspreis Schaumkunststoffe 2016 aus

Für innovative Produkt- und Verfahrensideen rund um Schaumstoffe stellt der FSK Preisgelder im Gesamt-Wert von 10.000€ bereit.

(Frankfurt/Stuttgart) FSK. Um Nachwuchskräfte und junge Fachkräfte für ihre gestalterischen und technischen Ideen und Innovationen rund um Schaumstoffe auszuzeichnen und neue Produkte und Verfahren zu würdigen, schreibt der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. auch dieses Jahr den Innovationspreis Schaumkunststoffe 2016 aus. „Dies ist nicht nur eine gute Gelegenheit für die Teilnehmer, ihre Ideen und Innovationen einer breiteren Öffentlichkeit zu zeigen, sondern auch eine lohnende Investition in die Zukunft“, erklärt Thomas Heinlein, Vorsitzender der FSK Fachgruppe Schaumstoff-Verarbeiter, die Ziele des Innovationspreises für Studierende, Chemiker, Techniker und Kreative.

Seit 1998 prämiert der FSK jedes Jahr innovative Ideen von Auszubildenden und Studierenden sowie Unternehmen und deren Nachwuchskräfte. Jährlich alternierend sind dabei Einreichungen zu den FSK-Themenschwerpunkten Schaumkunststoffe und Polyurethane möglich. „2016 stehen die Schaumstoffe im Vordergrund. Schaumstoffe können aus verschiedensten Werkstoffen wie Polyethylen, Polypropylen, Melaminharz, Polyurethan, PVC oder auch aus biobasierten Materialien bestehen. Jeder Werkstoff verleiht einem Produkt ganz spezifische Eigenschaften und somit kann die richtige Wahl eines Werkstoffs in Kombination mit den geeigneten Verarbeitungsverfahren unterschiedlichsten Anforderungen an ein Produkt wie z.B. an ein geringes Gewicht, eine optimale akustische oder thermische Isolierung oder an mechanische Eigenschaften gerecht werden“ zeigt Thomas Heinlein die Vielfalt von Material und Anwendungen auf. Schäume werden konfektioniert, gestanzt, geschnitten, gefräst, verformt, Oberflächen-behandelt und in vielfältigster Weise so bearbeitet, dass sie für unzählige Anwendungen im Technik- und Consumer-Bereich eingesetzt werden können. Auch die Haptik und Optik eines Produktes werden durch Werkstoffwahl und Verarbeitung beeinflusst, was besonders bei Projekten mit künstlerischem Hintergrund zum Tragen kommt.

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Graphen als Multifunktions-Nanofüller zur Reduzierung der Wärmeleitfähigkeit von extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (ausgezeichnet mit dem Innovationspreis Schaumkunststoffe 2013)

3.000 € können Nachwuchskräfte (Studierende, Auszubildende, Doktoranden, etc.) jeweils in den Kategorien „Design und Gestaltung“ oder „Technologie (Verarbeitung und Chemie)“ als ersten Preis für eine innovative Idee gewinnen. Der zweite Preis ist mit je 1.500 €, der dritte Preis mit je 500 € dotiert. Jeder Preis kann auch mehrfach vergeben werden. Entscheidend hierfür ist die Bewertung der unabhängigen Fachjury. Preisgelder sind allein Nachwuchskräften vorbehalten, doch lohnt sich auch für Schaumstoff-Profis und Fachkräfte aus Unternehmen eine Bewerbung, um auf innovative Entwicklungen aufmerksam zu machen und durch eine Auszeichnung die Leistung gewürdigt zu bekommen.

Einreichungen für den Innovationspreis Schaumkunststoffe sind bis zum 12. August 2016 möglich. Nachdem die Bewertung der Einreichungen durch die Jury vorgenommen wurde, wird die Preisverleihung bei einem Festakt im Rahmen der FSK-Fachtagung Schaumkunststoffe und Polyurethane am 24. November 2016 vollzogen.

FSK Innovationspreis

Universell einsetzbarer, schwimmender Halbschalenkoffer aus expandiertem Polypropylen bietet exzellenten Schutz für empfindliche Produkte (ausgezeichnet mit dem Innovationspreis Schaumkunststoffe 2013)

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08.02.2016 FSK wählt Harry Leichmann als neuen Vorsitzenden des Arbeitskreises Melaminharzschaum

Für zwei Jahre neu gewählt: Die Sprecher des FSK-Arbeitskreises Melaminharzschaum, Johannes Hysky, stellvertretender Vorsitzender, pinta elements GmbH (l.) und Harry Leichmann, Vorsitzender, Bosig GmbH (r.)

FSK wählt Harry Leichmann als neuen Vorsitzenden des Arbeitskreises Melaminharzschaum

Stellvertretender Vorsitzender bleibt Johannes Hysky

(Frankfurt/Stuttgart, FSK). „Melaminharzschaum ist ein einzigartiger technischer Schaum mit hoher Wertigkeit und ausgezeichneten akustischen und thermischen Eigenschaften“, beschreibt Harry Leichmann, Geschäftsführer des schaumstoffverarbeitenden Unternehmens Bosig GmbH, seine Motivation, den hierfür zuständigen Arbeitskreis im Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) e.V. als neuer Vorsitzender zu übernehmen.

Mit seiner Wahl löst Leichmann den langjährigen Vorsitzenden Hans Hoffmann ab, der in Kürze als Geschäftsführer bei Hanno Werk GmbH & Co. KG in den Ruhestand geht. Hoffmann ist zudem bis Ende 2016 Mitglied des FSK-Vorstandes. Stellvertretender Sprecher des Arbeitskreises Melaminharzschaum bleibt Johannes Hysky von der pinta elements GmbH. Der Arbeitskreis Melaminharzschaum bietet den Mitgliedern des FSK seit vielen Jahren eine Plattform, um sich über Verarbeitungstechnologien und Anwendungen des Hochleistungsschaums sowie zu Normen und Spezifikationen auszutauschen. Mit im Arbeitskreis vertreten ist auch die BASF als Rohstoffhersteller.

„Wichtig ist es, den Werkstoff mitsamt seiner Vielfalt bekannter und die Vorteile gegenüber anderen Werkstoffen deutlich zu machen“, erklären Hysky und Leichmann die Marketingaktivitäten des Arbeitskreises Melaminharzschaum. Neben akustischen Anwendungen im Bauwesen, sei der Werkstoff auch im Transportwesen eine gute Lösung, da er hier nicht nur eine hervorragende akustische Dämmung gewährleistet, sondern durch sein geringes Gewicht zudem den Leichtbau von Fahrzeugen unterstütze. Weiterhin könne Melaminharzschaum auch gestalterisch eingesetzt werden.

Die Verbindung von Funktionalität und Gestaltung mache den Werkstoff wiederum für viele Architekten interessant. Die Brandklasse als schwer entflammbarer Akustikschaum sei seit jeher eine entscheidende Eigenschaft.

Schallschutz in Verbindung mit sog. schalloptimierten Abwasserrohren

Schallschutz in Verbindung mit sog. schalloptimierten Abwasserrohren

FSK Information der Fachgruppe Dämmstoffe

Beim Bauen geht es in erster Linie um Menschen. Ein Haus bzw. eine Wohnung soll neben einer trockenen und warmen Unterkunft ein komfortabler Rückzugsort für seine Bewohner sein. In aller Regel baut oder kauft eine Familie nur einmal im Leben ein Haus oder eine Eigentumswohnung. Daher besteht eine wirtschaftliche und emotionale Bindung zum Eigentum. Im Zusammenhang mit dieser Lebensinvestition bekommen Vorzüge, aber auch Nachteile oder gar Bau und Montageschäden einen höheren Stellenwert.

Jeder am Bau Beteiligte sollte sich bei der Ausführung seiner Arbeiten dessen bewusst sein.

Jeder Bauherr hat daher das Recht, neben der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, das bestmögliche Produkt, das auch nach den anerkannten Regeln der Technikentspricht, zu bekommen. Ist es z.B. tatsächlich notwendig eine Küche für mehr als 20.000 EUR einzubauen, aber an der unveränderlichen, nicht sichtbaren Installation hinter der Wand im Cent-Bereich zu sparen? Fehler durch weggelassene und gesparte Dämmungen an Installationen sind meist gar nicht oder nur durch hohe Aufwendungen nach Bauabschluss zu beheben.

Neben der Energieeinsparung müssen Dämmungen auch Tauwasser verhindern und somit Korrosion an Rohrleitungen verhindern. Ein Punkt der dabei oft vergessen wird: moderne Dämmungen haben auch grundlegende Aufgaben der Schalldämmung zu übernehmen.

Um zu verstehen wie mit einer Dämmung diese werkvertragliche Anforderung erfüllt werden kann, muss man wissen, wie Schall bzw. ein Geräusch in haustechnischen Anlagen entsteht. In haustechnischen Anlagen unterscheidet man zwischen Installations-, Betätigungs- und Nutzergeräuschen. Ein Betätigungsgeräusch entsteht zum Beispiel durch die Auslösung einer Toilettenspülung, das dadurch ausgelöste Installationsgeräusch ist das Fließgeräusch im WC und in den Abwasserleitungen. Installationsgeräusche stellen in aller Regel die größte Belästigung dar, da sie vom Nutzer unbeeinflussbar sind. Die immer komplexeren Anlagen mit ihren Rohrleitungen, Pumpen, Ventilen, Regeleinrichtungen, Wärmeüberträgern etc., die für die Effizienz der Gesamtanlage erforderlich sind, bringen auch vermehrt neue Schallquellen ins Spiel.

Geräusche aus den Anlagen werden über zwei Wege übertragen.
Zum einen durch Luftschall, der sich durch die direkte Anregung der Luftmoleküle durch die Geräuschquelle ausbreitet, zum anderen durch Körperschall (auch Trittschall ist Körperschall!!), der die Schwingungen der Geräuschquelle über feste Körper überträgt und der an anderen Stellen eines Gebäudes/Wohnung wieder als Luftschall hörbar wird. Körperschall ist insbesondere deshalb problematisch, da der Ort der Geräuschentstehung in der Regel nicht dem Ort der Geräuschabstrahlung und -wahrnehmung entspricht. Dabei sind selbst durchströmte Rohrleitungen bemerkenswert intensive Geräuschquellen.

Vor allem in Entsorgungsleitungen, in denen ein Durchfluss in der Regel in Intervallen unregelmäßig stattfindet, werden Geräuschabstrahlungen als besonders störend empfunden, weil sie einen „hohen Informationsgehalt“ haben. Die Kunststoffrohrindustrie ist deshalb den Anforderungen des Marktes an einen verbesserten Schallschutz von Abwasserrohren gefolgt und hat mit neuen Kunstoffen und veränderten Wanddicken die Luftschallabstrahlung reduziert. Die Körperschallthematik, also die Übertragung von Geräuschen z.B. eines Abwasserrohres auf den Baukörper, wurde damit nicht gelöst und besteht weiterhin. Eine Körperschallbrücke, die direkte Verbindung zwischen Abwasserrohr und Baukörper, von der Größe eines Cent-Stückes und weniger reicht unter Umständen bereits aus, um deutlich hörbare und unangenehme Geräusche der Anlage auf den Baukörper zu übertragen. Dabei kann die Körperschallbrücke als Geräuschquelle sich im Keller befinden, aber erst im Dachgeschoss hörbar sein. Um solche störenden, unzumutbaren Geräusche zu vermeiden, muss eine konsequente Entkoppelung des gesamten Abwassersystems vom Baukörper durchgeführt werden.

Schallschutz in Verbindung mit sog. schalloptimierten Abwasserrohren

Geräuschübertragungsquellen (Bildquelle: Kolektor Missel Insulations GmbH)

Schallschutz in Verbindung mit sog. schalloptimierten Abwasserrohren

Geräuschübertragung an ungedämmten Rohren (Bildquelle: Kolektor Missel Insulations GmbH)

Schallschutz in Verbindung mit sog. schalloptimierten Abwasserrohren

(Bildquelle: Kolektor Missel Insulations GmbH)

Schallschutz in Verbindung mit sog. schalloptimierten Abwasserrohren

Steve Brachmanski, Anwendungsberater WKS Isoliermeister, K-FLEX GmbH Insulations

Schallschutz in Verbindung mit sog. schalloptimierten Abwasserrohren

Patrice Demmerlé, Leiter Produktmanagement, Kolektor Missel Insulations GmbH

In der Praxis werden hierzu i.d.R. weichfedernde Dämmschläuche und -formteile aus geschlossenzelligem Kunststoffschäumen verwendet. Diese müssen Rohre und Formstücke des Abwassersystems vollständig und lückenlos umschließen, um die Körperschallgeräusche vom Baukörper zu entkoppeln und somit die Geräuschübertragung wirksam und nachhaltig zu reduzieren. Auf Baustellen sieht es leider zunehmend jedoch anders aus. Häufig wird aus Kostengründen, mitunter aber auch aus Unwissenheit bei luftschallreduzierten Kunststoffrohren auf die Körperschalldämmung verzichtet.

Der Handwerker verlässt sich dabei darauf, dass Luftschall- und Körperschallübertragung identische physikalische Vorgänge sind. Die zugesagte Luftschallreduzierung schließt jedoch die Reduzierung von Körperschall nicht ein. Hinzu kommt, dass akustische, im Labor ermittelte Messergebnisse, die die Hersteller dickwandiger, luftschallreduzierter Rohre den Planern und Verarbeitern liefern, frei von Körperschallbrücken erzielt wurden. In den spezifischen Einbausituationen werden die Auswirkungen einer Körperschallübertragung durch diese Ergebnisse oft nicht widergespiegelt.

Aber auch dann, wenn der Installateur bei der Verlegung der Abwasserleitungen alle Körperschallbrücken vermieden hat, können durch ein Nachfolgegewerk wie Trockenbau oder Estrichleger neue Schallbrücken z.B. durch Beschädigung oder Zerstörung der Dämmmaterialien erzeugt werden. Nach §644 BGB bzw. nach §4 Nr.5 VOB/B ist jeder Handwerker verpflichtet, seine ausgeführte Werkleistung bis zur Abnahme vor Beschädigung zu schützen.

In Deutschland sind die akustischen Anforderungen wie z.B. maximal zulässige Schalldruckpegel insbesondere in den technischen Regelwerken wie z.B. DIN 4109 Schallschutz im Hochbau. Nov. 1989 bzw. DIN 4109/Änderung A1; Jan. 2001 oder VDI 4100 Schallschutz im Hochbau-Wohnungen. Beurteilung und Vorschläge für erhöhten Schallschutz; Okt 2012 etc. festgeschrieben.

Ob Geräusche als störender Lärm wahrgenommen werden bzw. bei welchem Geräusch- oder Lärmpegeln bereits gesundheitliche Beeinträchtigungen auftreten, ist sehr oft schwierig zu bestimmen. Das hängt ab von Pegelhöhen, den Frequenzgemischen, der Häufigkeit eines Geräuschereignisses und vor allem vom subjektiven Empfinden und der Konstitution jedes einzelnen Bewohners ab. Mit anderen Worten, selbst bei normgerechten Schalldruckpegeln kann ein Geräusch als außerordentlich störender Lärm empfunden werden, so dass das alleinige Zurückziehen auf den Schalldruckpegel dem Individuum Mensch in seiner Schutzbedürftigkeit nicht gerecht wird.

Als störend empfundene Geräusche – also Lärm – sind nachweislich eine Ursache für eine Reihe von Erkrankungen. Deshalb haben andere Länder höhere Anforderungen an den Schallschutz festgelegt.

Die Fachgruppe Dämmstoffe im FSK hat sich das Ziel gesetzt, den Schallschutz stärker in den Fokus zu rücken, da dieses Thema in Deutschland noch zu „stiefmütterlich“ behandelt wird. Zu Fragen zum „Schallschutz in haustechnischen Anlagen“ dürfen Sie sich gern direkt an die Fachgruppe Dämmstoff des FSK oder an die Mitgliedsunternehmen dieser Fachgruppe wenden.

www.didi-daemmmeister.de

Polyurethan zum Kennenlernen für Branchenfremde und Nachwuchskräfte

Bild: Anmeldeformular und Programm FSK PUR-Einsteiger-Workshop bei KraussMaffei 2016

Polyurethan zum Kennenlernen für Branchenfremde und Nachwuchskräfte

PUR – FSK-Einsteiger-Workshop bei KraussMaffei am 22.03.2016

Um den Werkstoff Polyurethan für Studenten, Designer und Branchenfremde lebendig werden zu lassen und seine Vielfalt zu zeigen, lädt der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) zusammen mit seinem Mitgliedsunternehmen KraussMaffei nach München zu einem Einsteiger-Workshop ein. Neben der Einführung in die Anwendungsgebiete und chemischen Grundlagen der Polyurethan-Chemie können die branchenfremden Teilnehmer im Technikum von KraussMaffei die Herstellung von Polyurethan-Teilen hautnah miterleben.

Der Workshop findet am 22. März 2016 bei KraussMaffei in München statt und richtet sich an Studenten, Produktdesigner, Produktentwickler, Einkäufer und alle, die sich über den Werkstoff Polyurethan informieren möchten. Für Studenten und Hochschulen ist der Workshop kostenlos.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine rechtzeitige Anmeldung über den FSK unbedingt erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

In diesem Kurzvideo erhalten Sie weitere Einblicke zu unseren PUR-Workshops.

Selbstverständlich stehen wir für alle Fragen rund um unsere Industrie und den Workshop gerne jederzeit zur Verfügung.

Die Seite für alle Fragen rund um die richtige (haustechnische) Dämmung - www.didi-dämmmeister.de

Bild: Die Seite für die richtige haustechnische Dämmung – www.didi-dämmmeister.de

Die Seite für alle Fragen rund um die richtige (haustechnische) Dämmung – www.didi-dämmmeister.de

Neu gestaltete Website der Fachgruppe Dämmstoffe im FSK e.V. als hilfreiches Tool für Hauseigentümer, Handwerker, den Handel sowie Planer und Architekten

Spätestens jetzt – mit Beginn der kalten Jahreszeit und der Heizperiode sollten die letzten Vorbereitungen auf die Wintermonate getroffen und alle Heizungsrohre im Haus isoliert werden. Die beste Heizungsanlage ist nur so effizient wie beschrieben, wenn auch die Rohre im Haus entsprechend isoliert sind. Und: Die Dämmung von Rohrleitungen, Armaturen, Rohrschellen etc. amortisiert sich schon nach wenigen Monaten.

Aber wie dämme ich richtig? Diese und weitere Fragen und Themen rund um die richtige haustechnische Dämmung werden auf der kürzlich neu aufgelegten Website der Fachgruppe Dämmstoffe im Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. – www.didi-dämmmeister.de – beantwortet.

Die Seite für alle Fragen rund um die richtige (haustechnische) Dämmung - www.didi-dämmmeister.de

Zielgruppengenaue Beantwortung all Ihrer Fragen zur richtigen haustechnischen Dämmung

Die Website fokussiert sich auf Fragen zur haustechnischen Dämmung, die in der Praxis immer wieder auftauchen und an die Fachgruppe Dämmstoffe gestellt werden. Die Antworten hat die Fachgruppe Dämmstoffe auf der Website zusammengefasst. So werden hier neben grundlegenden Informationen zur Rohrisolierung Themen wie Einsparpotential, gesundheitliche Vorteile, Übersicht Normen und Gesetze, Anwendungstabellen, Armaturendämmung, Tiefgaragenbehandlung u.v.m. behandelt.

Die Webseite wurde einem Redesign unterzogen und kann – dank responsive Design – problemlos von allen Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Laptop/PC aufgerufen werden, ohne dass eine vorherige Installation notwendig ist. Die neue Webseite punktet mit optischer Klarheit, aufgeräumter und übersichtlicher Struktur sowie kurzen Wegen bei der Navigation. Das Informationsportal wurde im Erscheinungsbild geändert und die Inhalte erweitert – die Kompetenz, Zuverlässigkeit und Kundennähe bleiben – nicht zuletzt durch die Möglichkeit, direkt mit den Ansprechpartnern in Kontakt zu treten.

„Unser Ziel war es, mit der Website unter anderem für Handwerker auf der Baustelle vor Ort schnelle online Antworten und eine Orientierung als Hilfestellung zu geben. Wer nicht weiterkommt, kann über die Seite die Fachleute beim FSK kontaktieren“, so Daniel Graba, Sprecher der Fachgruppe Dämmstoffe im FSK.

www.didi-dämmmeister.de

Extraordinary panel guests for FSK political discussion in the old Bundestag

Bild: Dr. Hans-W. Schloz (FSK-Geschäftsführer, e.v.l.) und Albrecht Manderscheid (FSK-Vorsitzender, Mitte) mit den Diskussionsteilnehmern v.l.n.r. Johannes Remmel (NRW-Umweltminister), Ilka von Boeselager (Mitglied des Landtages NRW), Prof. Dr. Ernst von Weizsäcker (Co-President „The Club of Rome“), Dr. Dietmar Kopp (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) und Moderator Dirk Jepsen (Ökopol) unter dem Bundesadler im WCC / alter Bundestag Bonn.

Einzigartig besetzte politische Diskussion des FSK im alten Bundestag

Aktuelle umwelt- und chemikalienpolitische Fragen im Mittelpunkt

Nicht nur hochrangig besetzt, sondern auch in ihrer Konstellation selten, bot sich die politische Besetzung im alten Bonner Bundestag den über 200 Teilnehmern der internationalen Fachtagung des Fachverbandes Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK e. V.. Im alten Bonner Bundestag diskutierte die Polyurethan-Industrie mit den Vertretern aus Landes-, Bundes- und Europapolitik über Umweltpolitik, Ressourceneffizienz und die aktuelle Chemikalienpolitik.

Hintergrund für die Diskussion ist die immer engere und umfangreichere Gesetzgebung für den betrieblichen Umweltschutz, die Arbeitssicherheit und den Verbraucherschutz. Dazu sind seit Jahren insbesondere die Unternehmen der Verarbeitung reaktiver Kunststoffe von den Regelungen der europäischen Chemikalienpolitik betroffen.

Unter der Moderation von Dirk Jepsen von Ökopol redete Prof. Dr. Ernst von Weizsäcker den anwesenden Vertretern der chemischen Industrie ins Gewissen, indem er mehr Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit in allen Bereichen der Wertschöpfungskette international forderte. So sieht Prof. von Weizsäcker Handlungsbedarf, die Standards für Umweltgesetze international besser anzupassen. Europa und Deutschland hätten hier Vorbildfunktion, könnten aber auch in Sachen Ressourceneffizienz mehr tun.

Dass lohnenswerte Umweltziele zwar begrüßenswert seien, doch nicht leicht in handhabbare gesetzliche Regelwerke zu fassen sind, beschrieb Ministerialrat Dr. Dietmar Kopp vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Er machte am Beispiel der Chemikalienpolitik deutlich, dass der Teufel meist im Detail stecke. Dabei könne es auch passieren, dass sich Verordnungen und Gesetze, insbesondere bei der Umsetzung europäischen Rechts nicht nur ergänzen, sondern auch im Detail widersprechen. Die Politik sei bemüht, Doppelregelungen und gegensätzliche rechtliche Regelungen zu vermeiden. Gerade der Punkt der Handhabbarkeit von Gesetzen für die Industrie sei ein Anliegen des Wirtschaftsministeriums. Föderale Strukturen wie in Deutschland und die Interessen von Regionen und Bundesländern sollten bei zunehmender Globalisierung nicht an Bedeutung verlieren. Wie dies am Beispiel der Umweltpolitik in Nordrhein-Westfalen versucht werde, beschrieb Landesumweltminister Johannes Remmel und hob dabei die Bedeutung umweltfreundlicher Technologien für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen hervor. Davon, dass auch die Landespolitik die europäischen und globalen Handlungsfelder nicht außer Acht lasse, berichtete Ilka von Boeselager als NRW-Landtagsabgeordnete und Mitglied im „Landesausschuss Europa und eine Welt“. Es gäbe aus ihren Erfahrungen, so von Boeselager weiter, durchaus Beispiele von Umweltkooperationen, in deren Rahmen regionale Bemühungen erfolgreich im internationalen Kontext verbunden werden.

In der Diskussion mit Konferenzteilnehmern des FSK wurde von der Industrie auf die Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Vielzahl von europäischen Gesetzen – insbesondere der REACH-Verordnung – hingewiesen. Die Frage nach dem Wirtschaftsstandort Deutschland wurde ebenfalls gestellt, da hier ein weitaus strengeres und umfassenderes Umweltrecht herrsche als zum Teil in anderen europäischen Staaten und weltweit. Zum Schluss der Diskussion, die im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung des FSK und der Hennecke GmbH stattfand, bedankten sich der FSK-Vorsitzende Albrecht Manderscheid und der FSK-Geschäftsführer Dr. Hans-W. Schloz bei den politischen Gästen.

Extraordinary panel guests for FSK political discussion in the old Bundestag

Bild: Dr. Hans-W. Schloz (FSK Managing Director, first from left) and Albrecht Manderscheid (FSK Chairman, middle) with panel guests from left to right Johannes Remmel (NRW Environmental Minister), Ilka von Boeselager (Member of NRW Parliament), Prof. Dr. Ernst von Weizsäcker (Co-President “The Club of Rome“), Dr. Dietmar Kopp (Federal Ministry for Economic Affairs and Energy) and moderator Dirk Jepsen (Ökopol) under the federal eagle in the WCC / old Bundestag Bonn.

Extraordinary panel guests for FSK political discussion in the old Bundestag

Focus on current environmental and chemical policy issues

Not only a high-ranking, but also a rare constellation of political guests came together in the old Bundestag in Bonn in front of an audience of over 200 attendees of the International Specialist Conference of the Specialist Association Foamed Plastics and Polyurethanes, FSK. In the old Bundestag in Bonn the polyurethane industry discussed with representatives from state, federal and European politics on environmental policies, resource efficiency and current chemicals policies.

Background for the discussion is the ever tighter and more extensive legislation on corporate environmental protection, occupational health and safety and consumer protection. For years provisions of European chemicals policies have been affecting in particular companies processing reactive plastics.

Moderated by Dirk Jepsen of Ökopol, Prof. Dr. Ernst von Weizsäcker addressed the conscience of the representatives of the chemical industry present by demanding more international resource efficiency and sustainability in all areas of the value chain. Prof. von Weizsäcker sees a need for action to internationally better adapt the standards for environmental legislation. Europe and Germany are role models, but could also do more in terms of resource efficiency.

Undersecretary (Ministerialrat) Dr. Dietmar Kopp from the Ministry for Economic Affairs and Energy stated that worthy environmental objectives are indeed welcomed, yet are not easy to grasp in manageable legal regulations. With the example of the chemicals policy he made it clear that the devil is often in the detail. Particularly in the implementation of European law it can occur that regulations and laws not only complement but also contradict each other in details. Politics endeavors to avoid duplication of rules and conflicting regulations. Especially an easy handling of the laws for the industry is a key matter of concern for the Ministry of Economics. Federal structures as in Germany and the interests of regions and federal states should not lose in importance with increasing globalization. Using environmental policies the NRW Environment Minister Johannes Remmel described how this is attempted in North Rhine-Westphalia, emphasizing the importance of environmentally friendly technologies for the business location North Rhine-Westphalia. As Member of the NRW Parliament and Member of the NRW Committee “Europe and One World” Ilka von Boeselager reported that also state politics do not disregard European and global spheres of activity. Ms. von Boeselager went on to say that in her experience there are most certainly examples of environmental cooperation successfully incorporating regional efforts in an international context.

During the discussion with FSK conference attendees the industry pointed out the difficulties in implementing the multitude of European laws – in particular the REACH Regulations. The question concerning the business location Germany was also raised, as there is a far more rigorous and wide-ranging environmental law here than in other European countries and worldwide. Lastly, the discussion which took place during a collaborative event of the FSK and the Hennecke GmbH, FSK Chairman Albrecht Manderscheid and FSK Managing Director Dr. Hans-W. Schloz thanked political guests.

FSK besucht neues Hennecke Technikum

Bild: The FSK Specialist Conference were guests in the new Technical Center of Hennecke GmbH

FSK visits new Hennecke Technical Center

Opening of the new Hennecke Technical Center on the occasion of the joint FSK Specialist Conference

Approx. 20 exciting lectures on technological developments and Technical Center demonstrations drew over 200 national and international representatives of the polyurethane industry to this year’s International FSK Specialist Conference in Bonn and Sankt Augustin. The conference was combined with the opening of polyurethane machine manufacturer Hennecke’s new Technical Center. Hennecke invited participants of the FSK Specialist Conference to the new Technical Center and, in addition to the lectures, demonstrated exciting live applications – including the production of a load floor module using PUR-CSM spraying technology and a fibre-composite component with the in-situ method.

FSK besucht neues Hennecke Technikum

Demonstration in the Technical Center during the FSK Specialist Conference

In their presentations the speakers from the PUR industry presented interesting examples of hybrid applications, such as the combination of polyurethane with thermoplastics or steel. With their show truck and the “InCar® plus” project the ThyssenKrupp Group demonstrated further examples of hybrid and lightweight construction in the sectors drive, chassis and body. In addition to the examples of lightweight construction with polyurethane the lectures also focused on new processes and application ideas. The variety of new polyurethane shoe ideas and design studies ranged from innovative processing technologies for refrigerator or car interior production to generative manufacturing methods with industrial 3D printing.

Here too current trends, in the plastics industry that also open relevant possibilities for polyurethane, were identified. Automotive applications were not only examined under the aspect “lightweight construction”, but also in terms of “comfort”. This was vividly highlighted in a lecture on the development of car seats with appropriate seating comfort. The potential of polyurethane as a material for mounting and adhesive applications was also considered in one of the lectures. With its reactivity during production and its adhesive properties PUR provides almost unlimited possibilities in terms of material combinations and hybrid applications. Another topic in the technology lectures was how RTM and IMC technologies can be combined to implement paintable outer skin components with an appropriate surface, e.g. for automotive applications, as well as new processes for series production of composite components or for paintable outer skin components in the automotive sector.

The first part of the two day conference was held at the World Conference Center Bonn, the old Bundestag, where the FSK Innovation Awards were presented and the participants were invited to take part in a discussion with politicians.

FSK besucht neues Hennecke Technikum

Bild: Der FSK mit seiner Fachtagung zu Gast im neuen Technikum der Hennecke GmbH

FSK besucht neues Hennecke Technikum

Eröffnung des neuen Hennecke Technikums zum Anlass der gemeinsamen FSK Fachtagung

Rund 20 spannende Vorträge zu technologischen Entwicklungen und Technikumsvorführung lockten mehr als 200 nationale und internationale Vertreter aus der Polyurethan-Industrie zur diesjährigen Internationalen FSK-Fachtagung Polyurethane nach Bonn und Sankt Augustin. Verbunden wurde die Fachtagung mit der Eröffnung des neuen Technikums beim Polyurethan-Maschinenhersteller Hennecke, der die Teilnehmer der FSK-Fachtagung in das neue Technikum einlud und neben den Vorträgen spannende Live-Anwendungen zeigte – darunter die Herstellung eines Ladeboden-Moduls mittels der PUR-CSM-Sprühtechnologie und die Herstellung eines Faserverbund-Bauteils im Insitu-Verfahren.

FSK besucht neues Hennecke Technikum

Technikumsvorführung im Rahmen der FSK-Fachtagung

In Ihren Vorträgen stellten die Referenten aus der PUR-Industrie interessante Beispiele für Hybrid-Anwendungen vor, wie etwa die Verbindung von Polyurethan mit Thermoplasten oder mit Stahl. Daneben zeigte der ThyssenKrupp-Konzern mit seinem Showtruck und dem Projekt „ InCar® plus“ weitere anschauliche Beispiele zu Hybrid- und Leichtbau im Bereich Antrieb, Fahrwerk und Karosserie. Neben Leichtbaubeispielen mit Polyurethan standen in den Vorträgen auch neue Verfahrensprozesse und Anwendungsideen im Mittelpunkt. Dabei reichte die Vielfalt von neuen Polyurethan-Schuhideen und Konzeptstudien über innovative Verarbeitungstechnologien für die Kühlschrank- oder Autointerieur-Herstellung bis hin zu generativen Fertigungsmethoden mittels industriellem 3D-Druck. Hierbei wurden aktuelle Trends in der Kunststoffindustrie aufgezeigt, die auch für Polyurethan entsprechende Möglichkeiten eröffnet. So wurden Automobilanwendungen nicht nur unter dem Gesichtspunkt „Leichtbau“, sondern auch unter dem Gesichtspunkt „Komfort“ beleuchtet. Dies konnte in einem Vortrag über die Weiterentwicklung von Autositzen mit entsprechendem Sitzkomfort anschaulich gezeigt werden. Auch dem Potential von Polyurethan als Werkstoff für Befestigungs- und Klebstoff-Anwendungen wurde in einem der Vorträge Rechnung getragen. Denn PUR ermöglicht durch seine Reaktion in der Fertigung und durch seine klebenden Eigenschaften fast unbegrenzte Möglichkeiten in der Kombination von Werkstoffen und in Hybridanwendungen. Wie RTM- und IMC-Technologien kombiniert werden können, um lackierfähige Außenhautbauteile mit entsprechender Oberfläche, zum Beispiel für Automobilanwendungen, umsetzen zu können, war auch ein Thema aus den Technologievorträgen sowie neue Verfahren für die Serienfertigung von Composite Bauteilen oder für lackierfähige Außenhautbauteile im Automobilsektor.

Der erste Teil der zweitägigen Tagung fand im World Conference Center Bonn, dem alten Bundestag, statt, wo auch die FSK-Innovationspreise verliehen wurden und die Teilnehmer zu einer Diskussion mit Politikern eingeladen waren.

Extraordinary polyurethane applications presented

Ungewöhnliche Polyurethan-Anwendungen vorgestellt

FSK zeichnet weltbekannte Ideen als Innovation aus

(Frankfurt/Main, Stuttgart, FSK) Ohne Treibstoff zu fliegen oder ohne Leder Fußball-Weltmeister zu werden und ein 150 Jahre altes Fahrrad in die Neuzeit zu versetzen, all das waren Gründe für die Polyurethan-Innovationspreise 2015 des FSK. Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane hat während der Fachtagung Polyurethane 2015 innovative Produktideen und -anwendungen aus Polyurethan, wie die Kabine des weltumfliegenden Solarflugzeugs „Solar Impulse“, ausgezeichnet.

Die Kabine sollte leicht und gut temperaturgedämmt sein sowie wichtige mechanische Eigenschaften, wie Festigkeit, damit verbinden. Hierfür wurde von Covestro ein Hochleistungs-Polyurethanhartschaum entwickelt, der all diese Eigenschaften erfüllt. Mit dem Solarflugzeug wurde nicht nur eine neue Anwendung gefunden, sondern die Erkenntnisse aus dieser Hartschauminnovation sollen auch in bisherigen PUR-Hartschaum-Anwendungen (Bau, Dämmung, Kühlschränke, Kühlfahrzeuge usw.) einfließen.

Bild: v.l.n.r.: Jens-Jürgen Härtel (stellv. FSK-Vorsitzender, Volkswagen AG) mit den Preisträgern des FSK Innovationspreises Polyurethane 2015: Mara Freigang (FH Mainz), Peter Schneider (IKV Aachen), Armin Nöthe (BASF), Dr. Frank Prissok (BASF), Sascha Mattfeld (BASF), Thomas Michaelis (Covestro), Stefan Bichler (Adidas), Dr. Hubert Ehbing (Covestro) und Albrecht Manderscheid (FSK-Vorsitzender, CANNON Deutschland) vor der Polyurethan-Hartschaumkabine des „Solar Impulse“. Im Hintergrund: das Hochrad „1865 E-Veloziped“ von BASF.

Ähnliche Ziele verfolgt das Konzept „Hochrad 1865 E-Veloziped“ der BASF, das aus modernen Hochleistungsmaterialien und Kunststoffen gebaut wurde. So wurde erstmals ein expandiertes thermoplastisches Polyurethan (ETPU) für den Radreifen entwickelt. Anders als herkömmliche Luftschlauch-Reifen kann dieser abriebfeste Voll-PUR-Reifen keine Luft mehr verlieren.
Eingesetzt wird dieses Material seit kurzem als Sohle in Hochleistungs-Sportschuhen und in technischen Anwendungen, wie zur Ladungssicherung.
Extreme Stoßfestigkeit und hervorragende Dämpfungseigenschaften bei minimalem Gewicht machen den ETPU für viele Anwendungen zu einem hoch interessanten und zukunftsträchtige Werkstoff.

Mit dem „Brazuca 2014“ zeichnet der FSK die Unternehmen Adidas und Covestro für die langjährige Entwicklung von Polyurethan-Fußbällen aus, die Leder aus der Anwendung völlig verdrängt hat.
Ideale Eigenschaften, wie das geringe Gewicht, die Flugeigenschaften und die Oberfläche, haben nicht nur zu einem hohen Niveau im Sport beigetragen und internationale Standards gesetzt, sondern auch der Gesundheit einen Dienst erwiesen. Verletzungen durch einen Fußball aus Leder, der sich mit Wasser vollsaugt oder durch harte Nähte treten heute mit dem Polyurethan Fußball nicht mehr auf.

Für ein modulares Aufbewahrungssystem aus Polyurethan, in Form von Wandelementen, die wie Seepocken aussehen, erhielt die Studentin Mara Freigang aus Mainz ebenso einen Studentenpreis für ihre Idee verliehen, wie der Promotionsstudent Peter Schneider vom IKV in Aachen für seine Forschungsarbeit.
Peter Schneider hat im Pultrusionsverfahren einen interessanten Prozess mit Sandwichaufbau und pultrodierten Polyurethan-Profilen mit hartem PUR-Schaumkern entwickelt, der neue Anwendungsmöglichkeiten bei gleichzeitiger Kosteneinsparung ermöglicht.

Extraordinary polyurethane applications presented

Extraordinary polyurethane applications presented

FSK honours internationally renowned ideas as innovations

To fly without fuel or to become the football world champion without leather and to transpose a 150 year old bicycle into modern times, these were all reasons to be honoured with the FSK Polyurethane Innovation Award 2015. During the Specialist Conference Polyurethane 2015 the Specialist Association Foamed Plastics and Polyurethanes distinguished innovative product ideas and polyurethane applications, such as the cabin of “Solar Impulse” the aircraft flying around the world on solar energy.

The cabin had to be lightweight and well insulated while combining vital mechanical properties such as stability. To accomplish this Covestro developed a high performance, polyurethane rigid foam that fulfils all of these properties. With the solar plane, not only a new application was discovered, but it was also possible to incorporate the findings from this foam innovation into existing PUR rigid foam applications (construction, insulation, refrigerators, refrigerated vehicles, etc.).

Picture: From left to right: Jens-Jürgen Härtel (FSK Vice Chairman, Volkswagen AG) with winners of the FSK Innovation Award Polyurethane 2015: Mara Freigang (Technical College Mainz), Peter Schneider (IKV Aachen), Armin Nöthe (BASF), Dr. Frank Prissok (BASF), Sascha Mattfeld (BASF), Thomas Michaelis (Covestro), Stefan Bichler (Adidas), Dr. Hubert Ehbing (Covestro) and Albrecht Manderscheid (FSK-Chairman of the Board, CANNON Germany) in front of the polyurethane rigid foam cabin of the “Solar Impulse”. In the background: the penny farthing “1865 E-Velocipede” by BASF.

The goal behind the concept of the BASF “Penny-farthing 1865 E-Velocipede”, built of modern high-performance materials and plastics, was quite similar. For the very first time an expanded thermoplastic polyurethane (ETPU) was developed for the bicycle tires. Unlike conventional air hose tires this abrasion-resistant, full-PUR-tire can no longer run flat because of losing air.

Just recently this material is being used for soles in high-performance sports footwear and in technical applications, such as for securing loads. Extreme impact resistance and excellent damping properties with minimal weight make ETPU an extremely interesting and promising material for numerous applications.

For the “Brazuca 2014” the FSK distinguishes the companies Adidas and Covestro for the long term development of polyurethane footballs, which have completely replaced leather. Ideal properties such as low weight, flight characteristics and the surface have not only contributed to a high level in sports and set international standards, but also play a positive role in terms of health and safety. Injuries caused by a leather football saturated with water or from hard seams are no longer an issue with today’s polyurethane footballs. Not only a modular storage system made of polyurethane, in form of wall panels that look like barnacles created by Mara Freigang a student from Mainz, received a student award but also doctoral student Peter Schneider from the IKV in Aachen for his research.

In a pultrusion procedure Peter Schneider developed an interesting process with sandwich structure and pultruded polyurethane profiles with a hard PUR foam core, which enables new applications and at the same time saves costs.
Der erste Teil der zweitägigen Tagung fand im World Conference Center Bonn, dem alten Bundestag, statt, wo auch die FSK-Innovationspreise verliehen wurden und die Teilnehmer zu einer Diskussion mit Politikern eingeladen waren.

Hohe Auszeichnung für verdientes FSK-Mitglied

Picture: Dr. Marco Volpato (middle) was presented the Medal of Honour in gold by the Specialist Association Foam Plastics and Polyurethane. On the left is laudator and Vice Chairman of the FSK Jens-Jürgen Härtel, on the right is FSK Chairman of the Board Albrecht Manderscheid.

Merited FSK member highly honoured

FSK honours Dr. Marco Volpato for his services for the PUR industry

“Over decades of creative power with ever-new ideas and technologies you have set true impulses and significantly contributed to innovative developments in the polyurethane industry”, said FSK Vice Chairman Jens-Jürgen Härtel from Volkswagen in his laudation for Dr. Marco Volpato (Cannon Group) who was presented with the FSK Medal of Honour. As president and co-owner of the machine and plant manufacturer Cannon, Dr. Volpato not only enabled significant developments in collaborative projects with customers and raw material suppliers for polyurethane applications in Europe and other countries, but also further forwarded the company through early international orientation in a global network. In his laudation Jens-Jürgen Härtel also stated that this was also owed to the fact that Dr. Marco Volpato was internationally raised and educated. He was born in 1945 in Verbania, Italy and at a young age studied applied mathematics and economics both in Italy and in the United States. In 1974, after the death of his father, he took over the 1965 founded Cannon Group in Milan, he was 29 years old at the time. There, together with technical partner Dr. Carlo Fiorentini, he developed polyurethane machines for molded foam or slabstock production as well as for refrigerator production and countless other technical applications. Subsidiaries were established as early as 1977 in France and in the United States, followed by Singapore in 1980 and Japan 1982. Other companies followed on almost every continent. The successful international development of the polyurethane machinery business of Cannon, along with over 400 registered patents, reveal the vision and creativity of Dr. Volpato. This warrants the acknowledgement and respect of the industry, for which the FSK Medal of Honour stands.

Hohe Auszeichnung für verdientes FSK-Mitglied

FSK Vice Chairman Jens-Jürgen Härtel (left) presents the Medal of Honour to Dr. Marco Volpato.

Hohe Auszeichnung für verdientes FSK-Mitglied

Bild: Dr. Marco Volpato (Mitte) wurde vom Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK e.V. mit der Ehrenmedaille in Gold ausgezeichnet. Links der Laudator und stellvertretende Vorsitzende des FSK Jens-Jürgen Härtel, rechts der FSK-Vorsitzende Albrecht Manderscheid.

Hohe Auszeichnung für verdientes FSK-Mitglied

FSK ehrt Dr. Marco Volpato für seine Verdienste um die PUR-Industrie

„Für Ihre jahrzehntelange Schaffenskraft mit immer wieder neuen Ideen und Technologien haben Sie echte Impulse und einen wesentlichen Beitrag für innovative Entwicklungen in der Polyurethan-Industrie geschaffen“, so begründete der stellvertretende FSK-Vorsitzende Jens-Jürgen Härtel von Volkswagen in seiner Laudatio die Ehrung von Dr. Marco Volpato (Cannon Group) mit der FSK-Ehrenmedaille. Dr. Volpato habe als Präsident und Mitinhaber des Maschinen- und Anlagenbauers Cannon nicht nur wesentliche Entwicklungen in gemeinsamen Projekten mit Kunden und Rohstoffherstellern bei Polyurethananwendungen in Europa und anderen Ländern ermöglicht, sondern auch durch die frühe internationale Orientierung des Unternehmens in einem globalen Netzwerk vorangebracht. Dies habe, so der Laudator Jens-Jürgen Härtel, auch daran gelegen, dass Dr. Marco Volpato international aufgewachsen und ausgebildet wurde. 1945 wurde er in Verbania in Italien geboren und studierte bereits in jungen Jahren angewandte Mathematik und Wirtschaftswissenschaften sowohl in Italien als auch in den USA. 1974 übernahm er mit 29 Jahren nach dem Tod seines Vaters das 1965 gegründete Unternehmen Cannon Group in Mailand. Dort entwickelte er zusammen mit dem technischen Companion Dr. Carlo Fiorentini Polyurethan-Maschinen für die Formschaum- oder Blockschaumproduktion sowie für die Kühlschrankproduktion und unzählige technische Anwendungen. Bereits 1977 wurde in Frankreich und in den USA eine Tochtergesellschaft und 1980 in Singapur beziehungsweise 1982 in Japan gegründet. Weitere Gesellschaften in fast allen Kontinenten folgten. Diese erfolgreiche internationale Entwicklung des Polyurethanmaschinengeschäfts von Cannon, aber auch die über 400 angemeldeten Patente zeigen, so Jens-Jürgen Härtel, den Weitblick und die Schaffenskraft von Dr. Volpato. Dies verdiene die Anerkennung der Branche, für die die FSK-Ehrenmedaille stehe.

Hohe Auszeichnung für verdientes FSK-Mitglied

Der stellvertretende FSK-Vorsitzende Jens-Jürgen Härtel (links) überreicht Dr. Marco Volpato die Ehrenmedaille.

Der FSK in neuem Design – und Werbelaunch www.didi-dämmmeister.de

Bild: Das neue und die alten Logos des FSK

Der FSK in neuem Design – und Werbelaunch www.didi-dämmmeister.de

Neu gestaltetes Logo des FSK und neue Website der Fachgruppe Dämmstoffe

Mit einem neuen, modernen Erscheinungsbild und Corporate Design startet der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK e.V. in das 54. Jahr seiner Verbandsgeschichte. Mit dem neuen Verbandslogo, das auf der FSK Mitgliederversammlung im September beschlossen wurde, verabschiedet sich der FSK von dem alten Rechteck-Logo, das 20 Jahre das Erscheinungsbild des FSK geprägt hat.

Die Fachgruppe Dämmstoffe, hat ebenfalls Neues zu berichten. Neben der Anpassung des eignen Logos an das Corporate Design des FSK, gibt es eine neue Informationsplattform.

Unter www.didi-daemmmeister.de, benannt nach dem Maskottchen der Fachgruppe, findet der Anwender Zielgruppengerechte Informationen rund ums dämmen der haustechnischen Anlage.

Besonders hervorzuheben ist der integrierte Dämmleitfaden der an einem Musterhaus die Möglichkeit bietet, mit wenigen Mausklicks die normgerechte Dämmung anwendungsbezogen auszuwählen. Mit einem weiteren klick ist man direkt bei einem der zahlreichen Anbieter die Mitglied der Fachgruppe sind.

„Ein Quantensprung in Sachen Übersichtlichkeit und Handling“ freut sich Daniel Graba, BbqS Engineering GmbH, Sprecher der Fachgruppe. „Alle Mitglieder haben sich aktiv beteiligt um diese herstellerneutrale Informationsplattform auf den Weg zu bringen“. Was Herrn Graba jedoch am meisten freut ist das enorme, durchweg positive Feedback bereits nach wenigen Tagen im Betrieb.

Endverbraucher, Handwerker, Planer und der Handel finden in eigenen Bereichen unkompliziert Ausführungen zu den einschlägigen Normen und Gesetzen wie z.B. EnEV; DIN 1988-200. Die Webseite www.didi-dämmmeister.de wurde auch technisch einem Redesign unterzogen. Sie kann aufgrund des responsiven Designs von allen Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Laptop/PC aufgerufen werden. Die Seite wird immer in einem passenden Format angezeigt und punktet mit optischer Klarheit, aufgeräumter und übersichtlicher Struktur sowie kurzen Wegen bei der Navigation.
„Ohne Installation einer App oder speziellen Software, einfach im Browser aufrufen, das war das Ziel.“ erklärt Herr Graba. Das Ziel wurde erreicht.

Der FSK in neuem Design – und Werbelaunch www.didi-dämmmeister.de

Das neue Logo der Fachgruppe Dämmstoffe

Der FSK in neuem Design – und Werbelaunch www.didi-dämmmeister.de

Das EnEV-Haus – Bestimmen Sie die richtige haustechnische Dämmunf nach der Energieeinsparverordnung

Die PUR-Kabine des Solar-Flugzeugs „Solar-Impulse“ erstmals auf der PUR-Tagung zu sehen

Bild: Kabine des PUR-Solar-Flugzeugs

Die PUR-Kabine des Solar-Flugzeugs „Solar-Impulse“ erstmals auf der PUR-Tagung zu sehen

Die Polyurethan-Kabine des Welt umfliegenden Solar-Flugzeugs „Solar-Impulse“ ist eines der Highlights, die erstmals auf der Fachtagung Polyurethane des Fachverbandes für Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. am 16. und 17. September nächste Woche in Bonn und Sankt Augustin zu sehen sein werden. Neben 15 Technologievorträgen zu Leichtbau, Faserverstärkung, Composite Bauteilen, Hybridanwendungen sowie zu Werkstoffkombinationen und Klebetechnologien sind noch weitere neue PUR-Anwendungen zu sehen.

Der FSK-Tagungspartner und Maschinenhersteller Hennecke eröffnet am zweiten PUR-Tag am 17.09. sein Technikum und zeigt praktische Beispiele der Polyurethan-Verarbeitung mit entsprechenden Maschinentechnologien.

Auch der ThyssenKrupp Showtruck für High-End-Präsentationen wird auf der Tagung in St. Augustin vor Ort sein. Die Besucher können hier Produkte und Ideen zu Werkstoffkombinationen „Polyurethane und Metalle“ entdecken. Dazu gehören Werkstoffe, einzelne Bauteile, Komponenten und Systeme.

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Die PUR-Kabine des Solar-Flugzeugs „Solar-Impulse“ erstmals auf der PUR-Tagung zu sehen

Thyssenkrupp Showtruck Projekt InCar

Fachtagungen sind Innovations- und Ideengeber

Bild: Ein Innovationspreis des FSK: Snowbuggy aus Polyurethan

Fachtagungen sind Innovations- und Ideengeber

Polyurethan-Fachtagung des FSK – wichtige Branchenplattform

(Stuttgart/Frankfurt/Brüssel, FSK) Auch im Zeitalter von Internet und Online-Informationen bewegen sich Fachtagungen, Messen und Kongresse mit rund 60% nach wie vor im Ranking an erster Stelle, wenn es um Impulse und Ideen für neue Innovationen und Produkte geht. An zweiter und dritter Stelle rangieren Kunden- bzw. Zulieferer-Ideen bei der Entwicklung neuer Produkte oder Produktionsverfahren. Weniger der Blick auf den direkten Wettbewerber und seine Produkte, so Umfrageergebnisse zu den Innovationstreibern, bringt die meisten Ideen für die eigene Weiterentwicklung von Produkten, sondern eher der Blick auf Produktentwicklungen mit anderen Werkstoffen und in anderen Branchen. Dazu kommt der fachliche Austausch, der sich auf Kongressen und Tagungen ergänzend zu den technischen Informationen und Vorträgen ergibt. Die älteste Fachtagung für Polyurethane und die einzige seiner Art in Deutschland veranstaltet seit über 40 Jahren der FSK mit seiner Fachtagung Polyurethane, die in diesem Jahr am 16. und 17. September im alten Bundestag und in Sankt Augustin stattfinden wird. Rund 15 Technologievorträge zu Leichtbau, Faserverstärkung, Composite Bauteilen, Hybridanwendungen sowie zu Werkstoffkombinationen und Klebetechnologien befassen sich mit diesen Themen. Verbunden wird die Tagung mit dem Besuch des neuen Technikums beim PUR-Maschinenhersteller Hennecke.

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Polyurethane als Hochleistungswerkstoff und Werkstoffverbindung

Bild: Klebstoffsystem aus PUR beim Anmischen

Polyurethane als Hochleistungswerkstoff und Werkstoffverbindung

FSK-Fachtagung liefert Ideen und Perspektiven

(Stuttgart/Frankfurt/Brüssel, FSK) Polyurethan als Werkstoff für Befestigungs- und Klebstoff-Anwendungen sowie Werkstoffkombinationen stehen im Mittelpunkt der Polyurethan-Fachtagung des Fachverbandes Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK im September 2015 in Bonn. Welche Möglichkeiten und Ideen sich mit Polyurethan bei Klebstoffanwendungen bieten, ist einer von über 15 Fachvorträgen zu Polyurethan auf der FSK-Fachtagung. Polyurethan ermöglicht durch seine Reaktion in der Fertigung und durch seine klebenden Eigenschaften fast unbegrenzte Möglichkeiten in der Kombination von Werkstoffen und in Hybridanwendungen. Werkstoff- Kombination mit Thermoplasten bzw. anderen Kunststoffen oder auch mit Stahl und deren Anwendungsmöglichkeiten zeigen weitere Technologievorträge auf der FSK-Tagung.

Ungewöhnliche PUR-Anwendungen - FSK zeichnet weltbekannte Ideen als Innovation aus

Bild: FSK-Innovationspreisverleihung am 16.09.2015

Ungewöhnliche PUR-Anwendungen – FSK zeichnet weltbekannte Ideen als Innovation aus

Was haben ein Weltmeister-Fußball, ein Elektro-Hochrad, Seepocken aus PUR für die Wohnung und ein Solarflugzeug gemeinsam? Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) zeichnet am 16.09.2015 interessante Innovationen und Anwendungen mit PUR im Rahmen des Festaktes zum Innovationspreis Polyurethane 2015 aus.

Kaum ein anderer Werkstoff ist so ungeahnt vielfältig einsetzbar und begleitet uns jeden Tag von der Kaltschaummatratze und Sitzmöbel über Autositze, bis hin zu Bürostühlen, Inliner-Rollen und unzähligen industriellen Anwendungen. Fast täglich kommen neue Anwendungsideen hinzu.

Welche neuen Anwendungen und Innovationen unsere Lebensbereiche und Produkte hierbei künftig berühren werden, zeigen die ausgezeichneten Ideen mit PUR, die der FSK im Rahmen des Festaktes zum Innovationspreis 2015 am 16.09.2015 in Bonn auszeichnen wird. Interessante Innovationspreise werden dort vorgestellt und gezeigt. Der FSK zeichnet nun zum 17. Mal herausragende Produktideen mit Polyurethan und Schaumkunststoffen aus, die in einigen Anwendungsbereichen zukunftsweisende Entwicklungen aufzeigen.

Dieses Jahr werden Weltneuheiten ausgezeichnet, die international Standards setzen und Beachtung finden.

Der Innovationspreis wird im Rahmen der FSK Fachtagung Polyurethane 2015 am 16. und 17.09.2015 in Bonn und St. Augustin verliehen.

Neben technischen Vorträgen zu Polyurethan findet zuvor auch eine kurze politische Diskussion mit namhaften Vertretern der Politik statt.

Technologien für lackierfähige Außenbauteile und Composite Serienbauteile mit Polyurethan

Bild: Exterieurbauteile Automobil aus Polyurethan

Technologien für lackierfähige Außenbauteile und Composite Serienbauteile mit Polyurethan

Technologievorträge auf der FSK-Fachtagung

(Stuttgart/Frankfurt/Brüssel, FSK) Wie RTM- und IMC-Technologien kombiniert werden können, um lackierfähige Außenhautbauteile mit entsprechender Oberfläche, z.B. für Automobilanwendungen, umsetzen zu können, ist ein Thema aus den Technologievorträgen auf der Fachtagung Polyurethane des Fachverbandes Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK im September in Bonn/Sankt Augustin. Neue Ideen und Technologien mit Polyurethan in der Faserverstärkung aus Sicht der Audi AG, ist ein weiterer von über 15 Technologievorträgen auf der FSK-Polyurethantagung. Ein zweiter Vortrag befasst sich mit dem CCW-Verfahren für die Serienfertigung von Composite Bauteilen aus dem Bereich der Faserverbundtechnologien, vorgetragen von MAGNA STEYR. Weitere Themen sind Hybridanwendungen mit Polyurethan sowie Leichtbauanwendungen und innovative Ideen, wie z.B. aus der generativen Fertigung.

16.07.2015 Innovationstreiber durch Werkstoffkombination

Innovationstreiber durch Werkstoffkombination

(Stuttgart/Frankfurt/Brüssel, FSK) Die Vorteile unterschiedlicher Werkstoffe für eine Anwendung zu nutzen bietet enormes Innovationspotential für ganz neue Produktlösungen. Wie intelligente Stahl- und Kunststoffhybridbauteile neue Möglichkeiten für den Leichtbau eröffnen oder Thermoplast-Spritzguss mit reaktiven Polyurethan kombiniert werden kann, zeigen zwei von über 15 Technologievorträgen auf der Polyurethan-Fachtagung des Fachverbandes Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK am 16. und 17. September 2015 in Bonn. Neue Verfahren für die Serienfertigung von Composite Bauteilen oder für lackierfähige Außenhautbauteile im Automobilsektor werden ebenso Thema auf der Fachtagung sein, wie z.B. die generative Fertigung oder Klebstofftechnologien mit Polyurethan.

Recycling-Technologien für Schaumstoff- und Polyurethan-Verarbeiter erörtert

Recycling-Technologien für Schaumstoff- und Polyurethan-Verarbeiter erörtert

FSK trifft sich bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover

(Hannover/Frankfurt/Stuttgart) FSK. Anlässlich des Besuchs des Volkswagen-Nutzfahrzeug-Recyclingzentrums erörterte der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK aktuelle Verwertungstechnologien und Recyclingstrategien für Kunststoffe. Ziel der VWN-Recyclinganlage ist es, Kunststoffe und Aluminium, die im Werk Hannover anfallen, in den Sekundärrohstoffkreislauf zurückzuführen. Neben der händischen Vorsortierung wird in Zerkleinerungsmaschinen Mahlgut erstellt. Dieses wird im eigenen Kunststofflabor geprüft, um den Qualitätsstandards für die Wiederverwertung gerecht zu werden.

Am Beispiel der Volkswagen Sortier- und Recyclinganlage für nicht mehr verwendbare Kunststoffbauteile im Automobil wurden von den PUR- und Schaumstoffverarbeitern die Möglichkeiten und Grenzen des sortenreinen Sortierens von Kunststoffen für die Wiederverwertung begutachtet. Gerade Schaumkunststoffe und Polyurethane kommen in zahlreichen Anwendungen als Hybridverbindung mit anderen Kunststoffen oder Metallen bzw. auch faserverstärkt zum Einsatz. Dies stelle hohe Anforderungen an Technologien zur Trennung der Werkstoffe und mache dieses Verfahren oftmals sehr unwirtschaftlich. Dazu komme die Diskussion um Inhaltsstoffe nicht zuletzt durch die europäische Chemikalienpolitik, deren Auswirkungen der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Recycling und Verwertung im FSK Dr. Thomas Hillebrand vom Schaumdosen-Recycler PDR erläuterte. Die Verantwortung für Eigenschaften von Recyclaten und die Verunsicherung der Kundenindustrien bezüglich des Einsatzes von flüssigen oder granulierten Kunststoff-Recyclaten erschwere den Ansatz ebenso.

Bild: Der Arbeitskreis Verwertung und Recycling im Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK e.V. vor der Zerkleinerungs- und Sortieranlage im Werkstoffzentrum von Volkswagen in Han-nover. Hinter dem Recycling Big-Bag: Manfred Stahl von Eurofoam, Vorsitzender der FSK-Polyurethan-Weichschaum-Gruppe, dahinter Udo Storck von Masterfoam (stellvertretender Spre-cher Schaumstoff-Verarbeiter im FSK), Dr. Thomas Hillebrand von PDR (Vorsitzender AG-Verwertung im FSK), Thomas Heinlein von ISL (Vorsitzender Schaumstoff-Verarbeiter im FSK) und ganz rechts außen Jürgen Negelmann (Volkswagen Hannover).

„Trotz aller Bemühungen, Polyurethan zu recyceln, stehen Recyclate im Wettbewerb zur Neuware und erzielen deswegen selten annähernd dieselben Preise“, so Dr. Hillebrand.

Gerade bei Polyurethan-Abfällen und Produktionsresten spielt das chemische Recycling in einem Art Glykolyse-Prozess eine wichtige Rolle, da Weich- oder auch Hartschäume alternativ nur mechanisch zu Flocken verkleinert oder aber gemahlen werden können. Die Anwendungsmöglichkeiten für beide Arten von Polyurethan und Schaumstoff-Recyclaten standen ebenso im Mittelpunkt des FSK-Recylingtreffens in Hannover bei Volkswagen. Dort werden nicht nur einzelne Kunststoffkomponenten sondern beispielsweise ganze Instrumententafeln oder Interieur-Bauteile dem Recyclingprozess zugeführt.

FSK diskutiert politische Regelungsflut

FSK diskutiert politische Regelungsflut

Hochrangig besetzte Diskussionsrunde im alten Bundestag

Frankfurt/Stuttgart (FSK). Die Rohstoffpreisentwicklung, fehlende Fachkräfte und eine nicht abnehmende Regulierungswut, nicht zuletzt in Form der europäischen Chemikalienpolitik, setzen die Kunststoffverarbeitung nachhaltig unter Druck. Während bei Thermoplasten die aktuellen Rohstoffpreise (Ethylene) den Kunststoffspritzgießern Kopfschmerzen bereitet, ist es vor allem die EU-Chemikalienverordnung REACH, die den Polyurethan-Verarbeitern viel abverlangt. In der Polyurethan-Verarbeitung reagieren im Verarbeitungsprozess Polyol und Isocyanate zusammen mit Additiven zu einem fertigen Bauteil, wie zum Beispiel einem Autositz. Diese Verarbeitung von Stoffen mit chemischer Reaktion erfordert die Umsetzung von im Schnitt über 200 Umweltgesetzen bzw. Regeln beim Polyurethan-Verarbeiter. Gerade Umweltgesetze wie im Emissionsschutzrecht oder für die Betriebssicherheit bringen immer neue Regelungen und auch Bürokratie für die Verarbeiter mit sich. Wie viel Umweltrecht verträgt die Kunststoff- und Polyurethan-Verarbeitung in Europa und in Deutschland im globalen Wettbewerb? Diese Frage diskutiert der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK anlässlich seiner diesjährigen Fachtagung am 16. und 17. September 2015 im alten Bundestag in Bonn. Hochkarätige Redner und Diskussionsteilnehmer haben sich dazu angekündigt: Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker (Umweltwissenschaftler und Klimaexperte), Johannes Remmel (Umweltminister aus NRW), Dr. Dietmar Kopp (aus dem Bundeswirtschaftsministerium) sowie Ilka von Boeselager (von der CDU Landtagsfraktion NRW). Die politische Diskussion „Wie viel Umweltrecht brauchen wir, wie viel vertragen wir?“ im Rahmen der FSK-Fachtagung, mit Schwerpunkt in den technischen Vorträgen, verspricht spannend zu werden.

Mehr Informationen zu FSK-Tagung im September 2015 unter www.fsk-vsv.de, E-Mail: fsk@fsk-vsv.de, Telefon: 0711-993 751 0.

Chancen des digitalen Engineerings für die Kunststoffverarbeiter

Bild: Schuhsohle aus Polyurethan

Chancen des digitalen Engineerings für die Kunststoffverarbeiter

FSK diskutiert Umsetzung von Industrie 4.0 in der Kunststoffverarbeitung

Frankfurt/Stuttgart (FSK). Schneller, effizienter und flexibler zu produzieren und dabei noch Kosten einzusparen sind in der Wertschöpfungskette keine neuen Ziele. Allerdings verändern sich die Methoden und Technologien zu Erreichung dieser Effizienzziele. Die unter dem Stichwort Industrie 4.0 vorangetriebene digitalisierte Produktion und vernetzte Wertschöpfungskette wirkt sich auch auf die Kunststoffverarbeitung und die Werkstoffauswahl aus. Am Beispiel des Werkstoffs Polyurethan beschäftigt sich die Fachtagung Polyurethane des Fachverbands Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK am 16. und 17. September in Bonn und Sankt Augustin mit aktuellen Fragen rund um Produkt- und Factory-Design. Diskutiert werden sollen aktuelle Fragen, wie sich für die kunststoffverarbeitenden Unternehmen die Anforderungen in der Wertschöpfungskette unter Industrie 4.0 verändern werden. Welche „Revolutionen“ warten dabei im Anlagen-Engineering und welche Potentiale bieten die Werkzeuge des Automationsdesigns? Auch die generative Fertigung und weitere Entwicklung des industriellen 3D-Drucks mit Blick auf den für den Modell- und Prototypenbau wichtigen Werkstoff PUR wird ebenso ein Vortragsthema sein, wie ganz neue Wege in der automatisierten Schuhproduktion, bei der Polyurethan als Schuhsohlen „angeschäumt“ werden. Weitere interessante Themen erwarten die Teilnehmer der diesjährigen FSK-Fachtagung.

Mehr Informationen zu FSK-Tagung im September 2015 unter www.fsk-vsv.de. E-Mail: fsk@fsk-vsv.de, Telefon: 0711-993 751 0.

Stuttgart, den 25.06.2015

22.06.2015 Bewerbungsfrist Innovationspreis Polyurethan 2015 läuft noch wenige Wochen

Bild: Preis für Design und Idee: Die Sommerversion „Lenkdrachenfliegen“ inspirierte Maik van de Braak und Alexander Schau zu ihrem „Snowbuggy“. So könnten Anhänger der Sportart dieser auch im Winter auf Schnee frönen und ein alternatives Fortbewegungsmittel nutzen, das durch Wind angetrieben wird.

Bewerbungsfrist Innovationspreis Polyurethan 2015 läuft noch wenige Wochen

FSK stellt 10.000 € Preisgelder bereit für innovative Produkt-/Design- und Verfahrensideen aus Polyurethan

(Frankfurt/Stuttgart) FSK. Die Bewerbungsfrist für den vom Fachverband für Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. ausgeschriebenen Innovationspreis Polyurethane 2015 läuft in wenigen Wochen aus. Bewerben können sich Studenten, Diplomanten, Doktoranden, Fachschüler und Unternehmen in den Kategorien Produkt, Design und Verfahren bis zum 8. Juli 2015. Die Jury wird anschließend die Auszeichnungen vornehmen und diese Mitte September 2015 im Rahmen eines Festakts auf der FSK-Polyurethantagung in Bonn übergeben.

Seit 1998 zeichnet der FSK innovative Ideen von Studenten und Unternehmen bzw. deren Nachwuchskräften mit dem Innovationspreis Schaumkunststoffe aus, der sich nun seit 5 Jahren mit dem Innovationspreis Polyurethane abwechselt. Zu den bisherigen Preisträgern gehören u. a. Studenten aus den Bereichen Verarbeitung/Technik/Chemie oder der Fachrichtung Design. Diplomanden/Doktoranden aus Hoch- und Fachhochschulen für Gestaltung oder aus technischen Hoch- und Fachhochschulen mit Schwerpunkt Fertigungstechnik bzw. Werkstoffkunde sowie Unternehmen, Freiberufler und junge Fachkräfte in Unternehmen. So konnte der FSK mit dem Innovationspreis Polyurethane schon viele kreative Produktideen und Entwicklungen von Nachwuchstalenten, wie z.B. die Herzklappe aus Polyurethan, die Haut für einen Haushaltsroboter aus PUR oder Anwendungsideen für den Alltagsgebrauch oder die Wundheilung auszeichnen. Die Preise werden in drei Kategorien verliehen und ergeben zusammen eine Summe von insgesamt 10.000 €.

PUR besteht aus 2 Komponenten, die zusammen reagieren. Von ganz weich bis ganz hart kann PUR vielseitig verarbeitet werden. Geschäumt oder kompakt findet sich Polyurethan im Fahrzeugbau, im Bausektor, in der Medizin. Den meisten ist gar nicht bewusst, wo sie Polyurethan begegnen, ob als Autositz, als Dämmstoff im Kühlschrank, als Inliner-Rollen, als Klebstoff oder als Garagenbodenbelag. Gerade durch diese Vielseitigkeit und Gestaltungsmöglichkeiten bietet dieser Werkstoff für junge Ingenieure und Designer einen breiten Raum für neue Ideen und Anwendungen. Zudem braucht man für Experimente keine teuren Formen und Maschinen. Auch Themen wie Nachhaltigkeit und Recycling spielen bei der Ausschreibung des Innovationspreises eine wichtige Rolle.

Das Bewerbungsformular, Teilnahmebedingungen und weitere Informationen rund um den Innovationspreis stehen unter https://www.fsk-vsv.de/hochschulen-innovationspreis/ zum Download bereit.

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag zu Innovationen mit PUR!

Weitere Informationen zum FSK und zum Innovationspreis sowie Bildmaterial erhalten Sie beim FSK in Stuttgart: auf der Website www.fsk-vsv.de, telefonisch unter 0711-993 751 0, schriftlich an FSK e. V., Stammheimerstr. 35, 70435 Stuttgart oder per E-Mail an fsk@fsk-vsv.de.

Stuttgart, den 22.06.2015

05.11.2014 Gerhard Hinzsch erhält die FSK-Dankesurkunde

Zum Dank für seine langjährige Treue erhielt Gerhard Hinzsch, Geschäftsführer der Hinzsch Schaumstofftechnik GmbH & Co. KG, im Rahmen der FSK-Schaumfachtagung 2014 in Aachen, die FSK-Dankesurkunde.

05.11.2014 Steffen Bauer erhält die FSK-Dankesurkunde

Die FSK-Dankesurkunde für das Engagement im Rahmen der FSK-Fachtagung im Dezember 2013 in München, erhielt Steffen Bauer (Krauss Maffei Technologies GmbH) bei der FSK-Mitgliederversammlung im November 2014 in Aachen.

05.11.2014 Für engagierte Mitarbeit erhält Daniel Lüthi die Dankesurkunde

Daniel Lüthi (Isotherm AG), erhält die FSK-Dankesurkunde für sein Engagement bei der Organisation für den Deutsch-Schweizer Polyurethan-Tag 2014 bei der Firma Isotherm in Uetendorf in der Schweiz.

05.11.2014 Dank an die Mitarbeiter der Rhein Chemie

Im Rahmen der FSK-Fachtagung 2014 in Aachen, dankte der FSK ausgewählten Mitarbeitern der Rhein Chemie für die aktive Mitarbeit und Gestaltung des Workshops Chemikalienpolitik, der bei der Rhein Chemie stattfinden konnte. Gedankt wurde mit der FSK-Dankesurkunde: Dr. Michael Krancher, Dr. Rüdiger Herpich, Marion Weigel-Eckert, Elke Fischer und Adriano Antonelli.

Dank an FSK-Vorstandsmitglied Härtel (Volkswagen AG)

Für seinen besonderen Einsatz und sein Engagement im Rahmen der FSK-Fachtagung 2011 sprach der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) seinem Vorstandsmitglied Jens-Jürgen Härtel seinen ausdrücklichen Dank aus.

Jens-Jürgen Härtel, Leiter der Planung des Geschäftsfelds Kunststoff bei Volkswagen, war maßgeblich an der Initiierung und Koordination der FSK-Fachtagung Polyurethane zusammen mit Volkswagen 2011 beteiligt. “Unsere Branche lebt von Netzwerken und aktiven Persönlichkeiten, die neue Möglichkeiten eröffnen und Menschen zu interessanten Themen zusammenbringen”, beschreibt Albrecht Manderscheid, FSK Vorsitzender, den Dank des FSK an Jens-Jürgen Härtel.

Der FSK hatte mit seiner Fachtagung Polyurethane 2011 erstmals in Zusammenarbeit mit einem Automobilhersteller eine Fachtagung durchgeführt und den fast 300 Teilnehmern ein nicht alltägliches Programm mit hochinteressanten Themen angeboten. Die Tagung fand Anfang Oktober 2011 in der Volkswagen-eigenen AutoUni statt.

Der FSK sucht seit vielen Jahren verstärkt den Dialog zwischen Rohstoff- und Maschinenherstellern, Additivlieferanten, Verarbeitern und OEMs. In diesem Zusammenhang besuchte der FSK mit seinen Mitgliedern Unternehmen wie Airbus, John Deere, BMW und Schmitz Cargobull. “Seit jeher führen wir im Verband und in unserer Branche den Dialog vom Rohstofflieferanten über Verarbeiter bis hin zu den Kundenindustrien, die auch regelmäßig Vorträge auf unseren Tagungen halten. Dieser Dialog ist nicht nur bei technischen Themen, sondern gerade auch bei Umweltaspekten und neuen gesetzlichen Vorschriften oder beim Thema Abfall wichtig und erleichtert die Kommunikation”, beschreibt der Vorsitzende der Polyurethan-Fachgruppe im FSK, Dr. Wilhelm A. Strietholt, die regelmäßigen Kontakte des FSK und seiner Mitgliedsunternehmen mit den Kundenindustrien.

Jens-Jürgen Härtel ist bereits seit Jahrzehnten im FSK aktiv und gehört dem FSK-Vorstand seit 2010 an.

Verabschiedung Brombacher, RÜHL PUROMER GmbH und Ohmstede, ehemals BaySystems BüFa GmbH & Co. KG

Alfred Brombacher und Lutz Ohmstede geehrt und in den Ruhestand verabschiedet

Frankfurt (FSK). Fast genau zum letzten Arbeitstag des Systemhaus – Geschäftsführers Alfred Brombacher vom FSK-Mitglied RÜHL PUROMER GmbH ehrte der Fachverband für Schaumstoffkunststoffe und Polyurethane e. V. Brombacher für seine Aktivitäten in der Polyurethanindustrie und begrüßte gleichzeitig Dr. Ingo Kleba als neuen Geschäftsführer RÜHL PUROMER GmbH.

Geehrt wurde auch das Polyurethan – Urgestein Lutz Ohmstede zuletzt Jahrzehnte Geschäftsführer des Systemshauses BaySystems BÜFA GmbH & Co. KG. Lutz Ohmstede wirkte die letzten Jahre im FSK als Vorsitzender der größten Fachgruppe Polyurethane und wurde für seine langjährige Aktivität im FSK und in der Polyurethanindustrie ausgezeichnet. „Gerade in dieser schnelllebigen Zeit ist es etwas besonderes, Verantwortliche aus den Unternehmen der PUR – Branche nach Jahrzehnten zu verabschieden“, nennt Albrecht Manderscheid die Gründe für die Ehrung von Lutz Ohmstede. Sein Wissen sei wertvoll und fast unbezahlbar und heute keine Selbstverständlichkeit mehr, fügte Manderscheid hinzu. Lutz Ohmstede sagte in seinen Dankesworten, dass er dem FSK weiterhin aktiv verbunden bleiben wird. Alfred Brombacher startet die ersten Wochen seines Ruhestandes mit einer Kreuzfahrt über den Atlantik nach Südamerika.

Weitere Informationen zum Verband finden Sie unter www.fsk-vsv.de