Pressemitteilungen
Reichenbach/Fils, 07.10.2026 – Experten namhafter Unternehmen und Organisationen der Polyurethanbranche aus Deutschland und Europa tauschten sich vergangene Woche in Duisburg aus. Im Rahmen des Treffens wurden nicht nur aktuelle Herausforderungen sowie Chancen und Risiken beleuchtet, sondern auch klare Trends für die Zukunft der Branche aufgezeigt.
Die Fachgruppe Polyurethane – größte Fachgruppe des Fachverbandes Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) – traf sich vergangene Woche in Duisburg zu ihrem jährlichen Fachtag. Der verbandsinterne Austausch im Rahmen der Fachgruppensitzung, das ansprechende Rahmenprogramm und die Fachvorträge zu aktuellen Themen und Herausforderungen hatten ein Publikum von Experten angezogen. Die Sprecher Sven Müller, Getzner Werkstoffe GmbH, Sebastian Schmidhuber, KraussMaffei Technologies GmbH und Dr. Thorsten Schollmeier, Klöckner polyPUR Chemie GmbH gestalten seit nunmehr einem Jahr die Lenkung der Fachgruppe und hatten sich für den Fachtag Polyurethane einiges einfallen lassen.
Die verbandsinterne Sitzung bot insbesondere Raum, die künftige Ausrichtung und Projekte innerhalb der Gruppe und des Verbandes zu besprechen. „Unsere Fachgruppensprecher sind hervorragend vernetzt und besonders engagiert. Wir können uns auf eine aktive Verbandsarbeit in den kommenden Monaten freuen“, kommentierte Ilona Kramer, FSK e.V., die Ausführungen der Sprecher nach der Sitzung. Aber auch Nichtmitglieder waren eingeladen, am fachlichen Austausch zu aktuellen Herausforderungen teilzuhaben. In sechs Fachvorträgen bot sich den Teilnehmenden ein Querschnitt durch aktuelle Themen der europäischen Polyurethanbranche.
Ein Hauptthema des Tages war die Nachhaltigkeit. So beschäftigte sich Dr. Christoph Herfurth vom Fraunhofer IAP in seinem Vortrag „Perspektive nachhaltige Polyurethane: CO2-basiert und isocyanatfrei“ mit den Fragen, wie Polyurethane künftig nachhaltiger hergestellt werden könnten, was isocyanat-freie Polyurethane, sogenannte NIPUs, bereits heute schon können und welche Vorteile und Anwendungsperspektiven es gibt. Beeindruckend war die aussagekräftige Gegenüberstellung der NIPUs zu den konventionellen Polyurethanen.
Auch das multinationale Großunternehmen IKEA hat in dieser Hinsicht ehrgeizige Ziele. In seinem Vortrag „Better Everyday Foams for the Many“ stellte Jose Junior Naraval den Weg vor, den IKEA hin zu mehr Nachhaltigkeit einschlägt. Er berichtete anschaulich, mit welcher Konsequenz sich alle Aspekte der Produktentwicklung am übergeordneten Ziel des nachhaltigen Wirtschaftens orientieren. Bereits im Produktentwurf wird der Einsatz jeglicher Werkstoffe genauestens geprüft. Für Polyurethan werden biobasierte Rohstoffe in Betracht gezogen, Recyclingkreisläufe erwogen und neue, nachhaltige Designs angestoßen.
Theodorus Mardas vom europäischen Verband der Weichschaumblockhersteller EUROPUR gab einen Überblick über die derzeit wichtigsten europäischen Normen und die damit einhergehenden Herausforderungen für die Industrie. Den Fokus legte er auf die ESPR (Ecodesign for Sustainable Products Regulation, Ökodesign-Verordnung), die ELV (End-of-Life Vehicles, Altfahrzeugverordnung) und die PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation, Verpackungsverordnung), die alle drei weitreichende Konsequenzen und Pflichten für die Industrie mit sich bringen, wie die strengen, zeitgebundenen Ziele zu recycelten Kunststoffen und Schaumstoffen, der erforderliche, rasche Übergang zu Recyclingtechnologien sowohl im offenen als auch im geschlossenen Kreislauf, die künftige Einhaltung der Vorschriften geht über die Materialzusammensetzung hinaus und erfordert „Design for Recycling“ sowie eine transparente Berichterstattung zum Lebenszyklus (z. B. CO₂-Fußabdrücke).
Das „PU-Recycling im Spannungsfeld zwischen technischen, regulatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen“ bildete Sebastian Schormann von der Remondis Elektrorecycling GmbH in seinem Vortrag ab. Er berichtete über das 2022 ins Leben gerufene Projekt PURec, das unter den Gesichtspunkten technische Machbarkeit, ökologische Vorteilhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit den Einsatz von Polyurethan-Produktionsabfällen für die Isolation von Kühlgeräten nutzbar macht. Er betonte, wie wichtig es sei, sich weiterhin als Gesellschaft und Industrie zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise zu bekennen und frühzeitig die entsprechenden Lösungen zu entwickeln.
Welche Rolle Künstliche Intelligenz für das moderne Arbeiten spielen kann, zeigte Carsten Bieker von Refine IT GmbH in seinem Vortrag „Die Zukunft von Unternehmenssoftware: KI, New Work und messbarer ROI“. Er konnte nicht nur darstellen, welche Verknüpfungen, Vereinfachungen und Zeitersparnisse sich für den Anwender ergeben, sei es durch optimiertes Projektmanagement, erleichterte Terminvorbereitungen und sinnvolles Dokumentieren. Darüber hinaus hielt er auch, was der Titel versprach und stellte anschaulich dar, dass sich das Invest in die richtige Unternehmenssoftware für Unternehmen schnell finanziell lohne.
Wie der Einsatz von elastischem Polyurethan nicht nur zu einem leisen Bahnverkehr führen, sondern tatsächlich auch zu einer verlängerten Lebensdauer der Bahngleise, führt präsentierte Sven Müller von der Getzner Werkstoffe GmbH in seinem Vortrag „Polyurethan im Bahnoberbau: Der Schlüssel zu leiseren und langlebigeren Gleisen“. Warum Polyurethan in dem anspruchsvollen Anwendungsbereich der Bahnakustik der einzig sinnvoll einsetzbare Werkstoff, ist konnte er nicht nur überzeugend darstellen, sondern sogar hörbar machen. Anhand einer akustischen Vorführung konnten die Teilnehmenden sehr gut nachempfinden, welche herausragende Rolle Polyurethan für die Schalldämpfung der Bahngeräusche spielt.
Neben dem fachlichen Austausch kam natürlich auch das Networking und die Erkundung des Veranstaltungsortes Duisburg am Anreisetag nicht zu kurz. Bei einer geführten Besichtigung des Landschaftsparks Duisburg Nord konnten die Teilnehmenden tolle Einblicke in die Arbeit des ehemaligen Hüttenwerks gewinnen. Das Get-together fand im Walsumer Brauhaus Urfels statt. Zu niederrheinischen Tapas erfuhren die Teilnehmenden alles über die Feinheiten des Bierbrauens und die Vielfältigkeit der Biere.
Die Teilnehmenden des Fachtag Polyurethan 2026 in Duisburg, unten im Bild (v.l.n.r.: Dr. Thorsten Schollmeier, Theodorus Mardas, Sven Müller, Ilona Kramer, Dr. Christoph Herfurth, Jose Junior Naraval, Carsten Bieker, Sebastian Schormann.)
Weitere Informationen zum Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) und dessen Veranstaltungen sowie zur Arbeit der Fachgremien sind online erhältlich unter: www.fsk-vsv.de oder telefonisch: + 49 7153 61081 0.
Stuttgart, 29. September 2026 – Neue Maschinentechnik für Forschung, Entwicklung und praxisnahe Weiterbildung: Cannon hat dem Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart eine 2-Komponenten-Hochdruck-Polyurethan-Misch- und Dosieranlage zur Nutzung überlassen. Die offizielle Übergabe erfolgte im Rahmen des Polyurethantechnik-Seminars des Fachverbandes Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK), das vom 21. bis 24. September 2026 am IKT stattfand.
Die Anlage wird künftig für Schulungszwecke in Kooperation mit dem FSK sowie für eigene Projekt- und Entwicklungsarbeiten des IKT eingesetzt. Damit erhält das Institut zusätzliche technische Möglichkeiten für die praktische Arbeit mit industrieller PU-Verarbeitungstechnik – und die Zusammenarbeit zwischen Cannon, IKT und FSK eine langfristige Grundlage.
Cannon AP 10 erweitert technische Möglichkeiten am IKT
Bei der überlassenen Anlage handelt es sich um eine Cannon AP 10 in Sonderausführung mit Umlenk-Mischkopf FPL 8 SR. Als 2-Komponenten-Hochdruck-Misch- und Dosieranlage ermöglicht sie die praxisnahe Abbildung industrieller Verarbeitungsprozesse und ergänzt die technische Ausstattung des IKT für Arbeiten im Bereich Polyurethan.
Mit der Überlassung soll die Anlage dabei ausdrücklich nicht nur zu Demonstrationszwecken dienen. Sie wird dauerhaft in die Arbeit am Institut eingebunden und steht sowohl für gemeinsame Schulungsaktivitäten mit dem FSK als auch für Projekt- und Entwicklungsarbeiten des IKT zur Verfügung.
Die Übergabe fand bewusst dort statt, wo die Technik auch künftig einen wichtigen Teil ihres Einsatzgebietes haben wird: mitten im praktischen Schulungsbetrieb des FSK Polyurethantechnik-Seminars.
Roland Apenburg von Cannon Deutschland GmbH begleitete die neue Anlage im Rahmen des Seminars fachlich und vermittelte den Teilnehmern unmittelbar Wissen rund um Hochdruckgießmaschinen sowie Misch- und Dosiertechnik. Gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Christian Bonten, Leiter des Instituts für Kunststofftechnik und Prodekan der Fakultät 4 der Universität Stuttgart und FSK-Vorstand Harry Leichmann, Bosig GmbH, wurde die Anlage am 23.09.2026 offiziell am Institut in Empfang genommen.
Übergabe der Cannon AP 10 im Rahmen des FSK-Polyurethan-Technik Seminars (v.l.n.r: Prof. Dr.-Ing. Christian Bonten, Leiter des Instituts für Kunststofftechnik, Universität Stuttgart, FSK-Vorstand Harry Leichmann, Bosig GmbH, Roland Apenburg, Cannon Deutschland GmbH
Für alle Beteiligten steht hinter der Maschinenüberlassung ein gemeinsames Ziel: industrielle Technologie, wissenschaftliche Arbeit und die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften enger miteinander zu verzahnen. Das IKT schafft hierfür mit seinem Technikum und seiner Forschungsarbeit die infrastrukturellen Voraussetzungen, Cannon bringt aktuelle Maschinen- und Anwendungstechnik ein und der FSK verbindet die Partner über sein Netzwerk mit Unternehmen und Anwendern der PU-Branche.
FSK als Bindeglied zwischen Industrie und Wissenschaft
Der FSK nimmt innerhalb dieser Zusammenarbeit eine zentrale Rolle ein. Der Verband bringt Unternehmen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Polyurethan-Wertschöpfung mit dem IKT zusammen und überführt dieses Netzwerk in konkrete Weiterbildungs- und Kooperationsprojekte.
Die neue Cannon-Anlage ist damit zugleich ein Beispiel dafür, wie aus Verbandsarbeit konkrete Infrastruktur für Wissenstransfer entstehen kann. Was im Rahmen des Seminars für die Teilnehmer unmittelbar erlebbar wird, steht anschließend weiterhin für Forschung, Entwicklung und zukünftige Schulungsangebote zur Verfügung.
Gerade die Kombination aus vorhandener wissenschaftlicher Kompetenz, industrieller Maschinentechnik und dem Netzwerk des FSK schafft am IKT ein Umfeld, in dem theoretisches Wissen unmittelbar mit realen Verarbeitungsprozessen verbunden werden kann.
Vier Tage PU-Technik – mit starkem Praxisanteil
Den passenden Rahmen für die Maschinenübergabe bildete das viertägige FSK Polyurethantechnik-Seminar. Die Teilnehmer beschäftigten sich intensiv mit der industriellen Polyurethanverarbeitung.
Teilnehmer des FSK-Polyurethantechnik Seminars am IKT, Stuttgart
Das Programm führte von Rohstoffen, chemischen Grundlagen und Additiven über Verarbeitungsverfahren und Maschinentechnik bis zu Trennmitteln, Werkzeugen und der Herstellung von PU-Formteilen. Einen wesentlichen Bestandteil bildeten die praktischen Einheiten im Labor und Technikum des IKT, in denen die zuvor vermittelten Inhalte unmittelbar an Materialien, Werkzeugen und Maschinen nachvollzogen werden konnten.
Neben Cannon brachten sich auch die FSK-Mitglieder Evonik Operations GmbH, Zelu Chemie GmbH, ACMOS CHEMIE KG und Alba Industries GmbH mit Expertenwissen, Materialien und Technik in das Seminar ein. Gemeinsam entstand so ein Weiterbildungsprogramm, das Wissen aus unterschiedlichen Bereichen der PU-Industrie an einem Ort zusammenführt.
Mit der Überlassung der Cannon AP 10 wird diese Zusammenarbeit nun auch technisch weiter ausgebaut. Die Anlage bleibt gemeinsam mit der HIGHLINE MK2 der Hennecke PUR Solutions am IKT, wird in zukünftige Schulungs- und Seminaraktivitäten eingebunden und steht gleichzeitig für neue Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Verfügung.
Damit endet die Kooperation nicht mit dem Abschluss des diesjährigen Seminars. Vielmehr entsteht eine weitere dauerhafte Verbindung zwischen Industrie, Wissenschaft und Weiterbildung – und eine zusätzliche Grundlage, um Polyurethantechnik am IKT auch künftig praxisnah zu vermitteln und weiterzuentwickeln.
Weitere Informationen zum Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) und dessen Veranstaltungen sowie zur Arbeit der Fachgremien sind online erhältlich unter: www.fsk-vsv.de oder telefonisch: 0711 993 751- 0.
Reichenbach/Fils, 07.09.2026 – Mit der EU-Verordnung 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (Packaging and Packaging Waste Regulation – PPWR) sind für Unternehmen entlang der Verpackungswertschöpfungskette neue Anforderungen verbunden. Seit dem 12. August 2026 gelten bereits erste wesentliche Verpflichtungen. Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) unterstützt Unternehmen bei der praktischen Umsetzung und erweitert sein bestehendes PPWR-E-Learning nun um ein Schulungszertifikat für die erfolgreiche Teilnahme.
Das neu eingeführte Zertifikat dokumentiert, dass die Teilnehmer das PPWR-E-Learning erfolgreich absolviert und das darin enthaltene Abschlussquiz bestanden haben. Damit steht Unternehmen, neben den im Kurs vermittelten Inhalten und Arbeitshilfen, zusätzlich ein Nachweis über die erfolgte Schulung und den erworbenen Kenntnisstand zur Verfügung.
Gerade bei komplexen regulatorischen Anforderungen gewinnt die nachvollziehbare Dokumentation von Schulungs- und Compliance-Maßnahmen zunehmend an Bedeutung. Das gilt insbesondere dann, wenn Unternehmen gegenüber Kunden, Geschäftspartnern oder im Rahmen behördlicher Prüfungen darlegen müssen, wie sie mit neuen gesetzlichen Anforderungen umgehen und ihre Mitarbeiter entsprechend informieren und qualifizieren.
„Die PPWR bringt für viele Unternehmen neue Verantwortlichkeiten und konkrete Informations- und Dokumentationspflichten mit sich. Mit dem Zertifikat schaffen wir eine einfache Möglichkeit, die erfolgreiche Auseinandersetzung mit den Inhalten unserer Schulung nachvollziehbar zu dokumentieren“, erklärt Roni Belet, Ansprechpartner PPWR beim Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V.
Das Zertifikat wird nach erfolgreichem Abschluss des E-Learnings und Bestehen des Abschlussquiz ausgestellt. Es enthält unter anderem das Datum des erfolgreichen Abschlusses und kann damit den Zeitpunkt dokumentieren, zu dem die entsprechenden Schulungsinhalte erfolgreich bearbeitet wurden. Großer Vorteil: Transparenz zum Kenntnisstand für die Teilnehmenden selbst, die Unternehmen und gegenüber Dritten.
„Unser Anspruch ist es, Unternehmen nicht nur über die PPWR zu informieren, sondern ihnen auch praktische Werkzeuge für die Umsetzung an die Hand zu geben. Dazu gehört aus unserer Sicht zunehmend auch die Frage, wie die eigene Beschäftigung mit regulatorischen Anforderungen intern und gegenüber Dritten nachvollziehbar dokumentiert werden kann“, so Belet weiter.
Zertifikat auch für bisherige Teilnehmer
Das neue Schulungszertifikat steht nicht nur zukünftigen Teilnehmern, sondern auch allen Personen zur Verfügung, die das FSK-E-Learning bereits erfolgreich abgeschlossen haben.
Für bisherige Absolventen stellt der FSK das Zertifikat nachträglich aus. Als Abschlussdatum wird dabei das Datum des erfolgreich absolvierten Abschlussquiz übernommen. Damit erhalten auch Teilnehmer der ersten Kursphase einen entsprechenden Nachweis über ihre bereits absolvierte PPWR-Schulung.
Das PPWR-E-Learning vermittelt die materiellen Grundlagen der Verordnung (EU) 2025/40 und zeigt praxisorientiert auf, welche Anforderungen unter anderem Hersteller, Verarbeiter, Inverkehrbringer, Lieferanten sowie Qualitäts- und Compliance-Verantwortliche betreffen. Neben der rechtlichen Einordnung umfasst die Schulung praxisnahe Beispiele, konkrete Umsetzungshinweise und Arbeitshilfen.
Als besonderes Plus erhalten die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss des E-Learnings eine ausfüllbare Mustervorlage für die EU-Konformitätserklärung gemäß Artikel 39 PPWR einschließlich ausführlicher Ausfüllhilfe.
Das E-Learning „PPWR in der Praxis: Umsetzung der Verordnung (EU) 2025/40“ ist online buchbar.
Die Teilnahmegebühr beträgt 190 Euro inkl. MwSt. für FSK-Mitglieder und 270 Euro inkl. MwSt. für Nichtmitglieder. Die Schulung kann nach Freischaltung flexibel und ortsunabhängig absolviert werden.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur direkten Buchung finden Interessierte unter: www.fsk-services.de oder direkt hier PPWR in der Praxis.
Weitere Informationen zum Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) und dessen Veranstaltungen sowie zur Arbeit der Fachgremien sind online erhältlich unter: www.fsk-vsv.de oder telefonisch: + 49 7153 61081 0.
Reichenbach/Fils, 27. August 2026 – Alle wichtigen Themen und Neuigkeiten kompakt in einem Nachmittag zusammengefasst. Am 11. November 2026 trifft sich das junge und aktive Converter Network des Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK). Sie verarbeiten Schaumkunststoffe aus Polyurethanen oder anderen Werkstoffen? Dann sollten Sie hier unbedingt dabei sein! Anmeldungen können ab sofort und ausschließlich online über den FSK erfolgen.
Das alljährliche Treffen des Converter Networks im Rahmen der Foam Expo in Stuttgart ist im Veranstaltungsjahr des Verbandes ein fester Bestandteil. In diesem Jahr findet über das traditionelle Get-together und Abendessen hinaus am 11.11.2026 auch eine Fachgruppensitzung und eine kleine Vortragsreihe statt. Wichtige Verbandsinterna behandelt das Converter Network im Rahmen der Fachgruppensitzung. Beim direkt anschließenden Programmpunkt Fachvorträge sind natürlich auch externe Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich willkommen, den Verband und seine Mitglieder näher kennenzulernen und neue fachliche Impulse von der Veranstaltung mitzunehmen.
„Das diesjährige Konzept ist der allgemein angespannten Lage geschuldet. Gerade auch die kleinen und mittleren Unternehmen, wie sie in unserem Verarbeiter-Netzwerk vertreten sind, sind in diesem Jahr mit vielen Herausforderungen konfrontiert“, gibt FSK-Geschäftsführer Klaus Junginger zu bedenken. „Das Kompakt-Event im Rahmen der Foam Expo kommt unseren Verarbeitern entgegen, die bereits als Aussteller oder Besucher auf der Messe in Stuttgart. Das Meeting ist daher ein weiteres Plus, das komprimiert alle wichtigen internen Infos und Impulse externer Referenten für die Mitglieder des Converter Networks bereithält.“
Die FSK-Veranstaltung findet in nächster Nähe zur Messe statt – in den Mövenpick Hotels Messe und Flughafen. Details zum Ablauf, die konkreten Adressen der beiden Veranstaltungshotels, Teilnehmerliste etc. sind auf der Website des Verbandes erhältlich.
Reichenbach/Fils, 25.08.2026 – Das neue Sprecherteam der Fachgruppe Polyurethane im Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) lädt zum Fachtag Polyurethane nach Duisburg ein. Am 30. September und 01. Oktober 2026 trifft sich die größte Fachgruppe des Verbandes und begrüßt Experten namhafter Unternehmen aus Deutschland und Europa zum fachlichen Austausch.
Die Sprecher Sven Müller, Getzner Werkstoffe GmbH, Sebastian Schmidhuber, KraussMaffei Technologies GmbH und Dr. Thorsten Schollmeier, Klöckner polyPUR Chemie GmbH – haben sich für den Fachtag Polyurethane einiges einfallen lassen. Der Fachtag bietet FSK-Mitgliedern eine gute Gelegenheit verbandsinterne Themen zu besprechen. Aber auch interessierte Branchenexperten und Nichtmitglieder sind eingeladen, am fachlichen Austausch innovativer Themen teilzunehmen, im Rahmen des zweiten Veranstaltungstages den Verband kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen. Darüber hinaus bietet der Besuch des Industriedenkmals Landschaftspark Duisburg-Nord und das Get-together am ersten Veranstaltungstag beste Gelegenheit für entspanntes Networking. Anmeldungen sind über das Online-Tool des FSK möglich.
Weitere Informationen zum Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) und dessen Veranstaltungen sowie zur Arbeit der Fachgremien sind online erhältlich unter: www.fsk-vsv.de oder telefonisch: + 49 7153 61081 0.


Reichenbach/Fils, 12.08.2026 – Vier Tage, geballtes PU-Know-How, Maschinen- und Laborpraxis und Expertenwissen aus erster Hand: Vom 21. bis 24. September 2026 geht das FSK-Polyurethantechnik-Seminar am Institut für Kunststofftechnik der Universität Stuttgart in die nächste Runde. Nach dem erfolgreichen Auftakt im Frühjahr setzt der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e. V. (FSK) die Schulungsreihe fort – mit einem für den zweiten Termin neu zusammengestellten Kreis an Experten, neuen fachlichen Impulsen und einer neuen Maschine für die praktischen Einheiten.
Die erste Ausgabe der neu aufgelegten Polyurethantechnik-Schulung im April stieß auf eine sehr positive Resonanz. Das Konzept, fundierte theoretische Grundlagen mit Maschinen- und Laborpraxis sowie dem direkten Austausch mit erfahrenen Branchenexperten zu verbinden, soll auch beim zweiten Termin im Mittelpunkt stehen.
„Das Feedback auf unser erstes Seminar war durchweg sehr positiv. Gleichzeitig haben wir gemerkt, wie groß der Bedarf an einer kompakten und fachlich fundierten Weiterbildung zur Polyurethantechnik ist. Deshalb war für uns schnell klar, dass wir die Schulungsreihe fortsetzen werden“, erklärt Klaus Junginger, Geschäftsführer des FSK.
Vier Tage Intensivseminar – Theorie und Praxis im „Perfect Match“
Der erste Seminartag widmet sich den Grundlagen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Überblick über die Einteilung der Polyurethane und deren Anwendungsbereiche. Darauf aufbauend folgen die Chemie der Polyurethane, die Eigenschaften der PU-Rohstoffe sowie Zusatzstoffe. Dr. Eva Emmrich-Smolczyk von der Evonik Operations GmbH übernimmt dabei die Themen Chemie und Rohstoffe. Dr. Axel Böhme, langjähriger PU-Experte und inhaltlicher Leiter der Schulungsreihe, ergänzt das Programm um die Einteilung der Polyurethane und Anwendungsbeispiele.
Am zweiten Seminartag stehen Sicherheit, Rohstoffe und Prozessintegration im Mittelpunkt. Neben sicherheitstechnischen Aspekten beim Umgang mit Roh- und Hilfsstoffen werden Niederdruck- und Hochdruckmischköpfe sowie deren unterschiedliche Einsatzbereiche und Technologien betrachtet.
Für die Maschinenpraxis konnte der FSK diesmal die Cannon Deutschland GmbH als Partner gewinnen, die auch die neue Hochdruck-Anlage für das IKT stellt. Geschäftsführer Roland Apenburg gibt Einblicke in die Hochdruckgießtechnik und begleitet das Maschinenpraktikum. Damit kommt beim zweiten Seminar eine andere Maschine als beim ersten Termin zum Einsatz und ermöglicht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen weiteren Blick auf die industrielle PU-Verarbeitung.
Theorie wird im Technikum und Labor unmittelbar angewendet
Ein wesentlicher Bestandteil des Schulungskonzepts sind die beiden Praxiseinheiten. Am zweiten und dritten Seminartag werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Maschinenpraktikum und im chemischen Labor arbeiten. Dabei werden die theoretischen Inhalte aus den vorangegangenen Seminartagen unmittelbar aufgegriffen und anhand konkreter Versuche vertieft.
Im chemischen Labor übernimmt Ulrich Herkommer von der ZELU CHEMIE GmbH die Unterweisung. Auf der Maschinenseite führt Roland Apenburg von Cannon Deutschland durch die praktischen Einheiten. Ergänzend ist ein Rundgang durch die Technika des Instituts für Kunststofftechnik vorgesehen.
Auch die Verarbeitung selbst kommt nicht zu kurz: Christian Lorenz von der ACMOS CHEMIE KG vermittelt Wissen rund um Trennmittel für die Herstellung von PU-Formteilen und zeigt deren Aufbau, Applikation, mögliche Fehler sowie die Reinigung im Rahmen einer Demonstration.
Anwendungen, Fehleranalyse, Recycling und Innovationen
Am letzten Seminartag wird der Bogen von der Verarbeitung zu aktuellen Themen der PU-Branche gespannt. Auf dem Programm stehen Fehlerursachen und Einflussfaktoren in der PU-Verarbeitung, Werkzeuge für PU-Formteile sowie aktuelle Entwicklungen im Bereich PU-Recycling und Innovationen.
Dr. Gerald Forsthuber von der Alba Industries GmbH bringt seine Expertise zur Werkzeugtechnik ein. Dr. Axel Böhme übernimmt die Themen Fehleranalyse, PU-Recycling sowie Innovationen und Highlights der Polyurethan-Technologie.
„Wir wollen mit der Schulung bewusst unterschiedliche Perspektiven auf die Polyurethantechnik zusammenbringen. Von der Chemie und den Rohstoffen über Maschinen- und Verfahrenstechnik bis hin zu Labor, Werkzeugen, Recycling und Innovationen erhalten die Teilnehmer einen breiten Einblick in die PU-Wertschöpfungskette“, so Junginger.
Fachlicher Austausch als Teil des Konzepts
Neben den fachlichen Inhalten legt der FSK Wert auf den persönlichen Austausch zwischen Teilnehmern und Referenten. Die begrenzte Teilnehmerzahl schafft Raum für Diskussionen, individuelle Fragen und den Erfahrungsaustausch untereinander. Ergänzt wird das Fachprogramm durch gemeinsame Veranstaltungen und Mahlzeiten.
„Gerade der Austausch untereinander ist für uns ein wichtiger Bestandteil des Seminars. Die Teilnehmer kommen aus unterschiedlichen Bereichen der PU-Wertschöpfungskette und bringen entsprechend unterschiedliche Erfahrungen und Fragestellungen mit. Genau daraus entstehen häufig die interessantesten Gespräche und Impulse für die eigene Arbeit“, erklärt Roni Belet von der FSK Services GmbH.
Die FSK-Polyurethantechnik-Schulung findet vom 21. bis 24. September 2026 am Institut für Kunststofftechnik der Universität Stuttgart statt. Die Teilnahme umfasst das Seminar, Seminarunterlagen, Maschinen- und Laborpraktikum, das Rahmenprogramm sowie ein Teilnahmezertifikat.
Eine Anmeldung ist über das Anmeldeformular auf der FSK-Website möglich: Polyurethantechnik-Schulungen – FSK – Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V.
Weitere Informationen zum Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) und dessen Veranstaltungen sowie zur Arbeit der Fachgremien sind online erhältlich unter: www.fsk-vsv.de oder telefonisch: + 49 7153 61081 0.


Reichenbach/Fils, 11.08.2026 – Mit einem abwechslungsreichen Programm lädt der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) zum Fachtag Polyurethane nach Duisburg ein. Inspirierende Expertenvorträge aus Deutschland und den Nachbarländern versprechen einen intensiven, fachlichen Austausch. Auch ausreichend Gelegenheit für das Kontakteknüpfen und Netzwerken kommt am 30.09. und 01.10.2026 nicht zu kurz. Anmeldungen sind jetzt über das Online-Tool des FSK möglich.
Viel Engagement und Wissen stecken in der Vorbereitung des Fachtages. Die Sprecher Sven Müller, Getzner Werkstoffe GmbH, Sebastian Schmidhuber, KraussMaffei Technologies GmbH und Dr. Thorsten Schollmeier, Klöckner polyPUR Chemie GmbH haben Ihre Kontakte spielen lassen und einige Koryphäen für den Fachtag gewinnen können. Teilnehmende dürfen sich daher nicht nur auf ein ansprechendes Rahmenprogramm mit Besuch des Industriedenkmals Landschaftspark Duisburg-Nord, einer Verköstigung in einer Traditionsbrauerei und einem Tagungsort mit Blick auf den Rhein freuen, sondern insbesondere auf die Fachvorträge der Experten:
- Christoph Herfurth, Fraunhofer IAP
- Jose Junior Naraval, IKEA Poland
- Theodoros Mardas, Europur
- Sebastian Schormann, Remondis,
- Carsten Bieker, Refine IT GmbH
- Sven Müller, Getzner Werkstoffe GmbH
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Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) veranstaltet am 07. Oktober 2026 gemeinsam mit seinem Verbandsmitglied – der Zelu Chemie GmbH – ein praxisorientiertes Event mit Einblicken in die Welt der Polyurethane. Der Workshop der FSK-Veranstaltungsreihe „Polyurethane für Einsteiger“ bietet Studierenden, Produktdesignern, Entwicklern und allen Interessierten eine spannende Gelegenheit, sich mit dem vielseitigen Werkstoff Polyurethan zu beschäftigen.
Reichenbach/Fils, 04.08.2026 – Der eintägige Workshop „Polyurethane für EinsteigerInnen“ zielt darauf ab, dem Nachwuchs und Brancheninteressierten die Herstellung sowie Verarbeitungs- und Anwendungstechnologien von Polyurethan in Theorie und Praxis näherzubringen sowie für den multifunktionalen und extrem leistungsfähigen Werkstoff zu begeistern. Nach einer Kurzvorstellung der Zelu Chemie beginnt der theoretische Teil zur Einteilung der Polyurethane mit vielseitigen Anwendungsbeispielen, zur Chemie und zur Verarbeitungstechnik. Im Anschluss erhalten die TeilnehmerInnen bei einem Rundgang einen umfassenden Einblick in das Unternehmen Zelu Chemie. Nach einer kurzen Pause ergänzt eine praktische Vorführung im Labor und Technikum den theoretischen Teil des Workshops. Ziel der Veranstaltung ist es, einen Überblick über die grundlegenden Werkstoffeigenschaften und die variantenreiche Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichsten Bereichen zu vermitteln. Am Ende des Workshops haben die Teilnehmenden Zeit für eine ausgiebige Fragerunde mit erfahrenen Experten.
Der Fachverband veranstaltet regelmäßig EinsteigerInnen-Workshops in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsunternehmen und schätzt diese Möglichkeit, den Werkstoff in seiner ganzen Bandbreite für Branchenneulinge und -fremde erlebbar zu machen. Für die Unternehmen bieten solche Veranstaltungen eine gute Chance, Nachwuchskräfte zu begeistern.
Eine frühzeitige Anmeldung ist empfehlenswert, da die Teilnehmerzahl für den Workshop begrenzt ist und die Veranstaltung erfahrungsgemäß schnell ausgebucht ist. Die Anmeldung ist ausschließlich online möglich, die Anmeldungen werden nach dem Eingangsdatum berücksichtigt, den untenstehenden Veranstaltungsflyer finden Sie zum Download hier.
Weitere Informationen zum Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) und dessen Veranstaltungen sowie zur Arbeit der Fachgremien sind online erhältlich unter: www.fsk-vsv.de oder telefonisch: 0711 993 751- 0.


Reichenbach/Fils, 21.07.2026 – Mit der Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (Packaging and Packaging Waste Regulation – PPWR) stehen Unternehmen der Verpackungswertschöpfungskette vor weitreichenden neuen Anforderungen. Bereits zum 12. August 2026 treten die ersten wesentlichen Verpflichtungen in Kraft. Bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützt der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) ab sofort mit einem umfassenden E-Learning zur PPWR, das gleichzeitg als Nachschlagewerk dient.
Noch vor der ersten, wichtigen Deadline geht der FSK mit seinem neuesten E-Learning-Kurs PPWR in der Praxis online. Das praxisorientierte Online-Training vermittelt die Grundlagen der neuen Verordnung und zeigt Schritt für Schritt auf, welche Anforderungen Erzeuger, Lieferanten und weitere Wirtschaftsakteure künftig erfüllen müssen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Stoffanforderungen und Informationspflichten, den ersten Umsetzungsverpflichtungen zum 12. August 2026 sowie den konkreten Auswirkungen auf die betriebliche Praxis.
Neben der rechtlichen Einordnung erhalten die Teilnehmenden zahlreiche Hilfestellungen für die unmittelbare Umsetzung im Unternehmen. Dazu gehören verständliche Erläuterungen zu den relevanten Anforderungen, praxisnahe Beispiele sowie wertvolle Arbeitshilfen.
„Die PPWR wirft derzeit in nahezu allen betroffenen Unternehmen zahlreiche Fragen auf. Viele Vorgaben sind neu, teilweise komplex und in der praktischen Umsetzung noch mit Unsicherheiten verbunden. Genau deshalb haben wir bereits eine umfangreiche PPWR-Handreichung exklusiv für unsere Mitglieder veröffentlicht.“, erklärt Roni Belet, Ansprechpartner PPWR im Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V.
„Mit unserem neuen Angebot machen wir die rechtlichen Anforderungen der PPWR nun für alle verständlich und praxisnah zugänglich. Wir vermitteln das notwendige Wissen so, dass Unternehmen die neuen Vorgaben nicht nur kennen, sondern auch sicher in ihre betriebliche Praxis übertragen können – damit sie die ersten Anforderungen zum 12. August 2026 zuverlässig umsetzen können.“, ergänzt Belet.
Das E-Learning richtet sich an Hersteller, Verarbeiter, Inverkehrbringer, Qualitäts- und Compliance-Verantwortliche sowie alle Unternehmen, die Verpackungen herstellen, verwenden oder erstmals auf dem europäischen Markt bereitstellen. Durch den modularen Aufbau können die Inhalte flexibel und ortsunabhängig bearbeitet werden.
Das E-Learning ist ab sofort buchbar (PPWR in der Praxis: Umsetzung der Verordnung (EU) 2025/40). Die Teilnahmegebühr beträgt 190,- Euro inkl. MwSt für FSK-Mitglieder und 270 Euro inkl. MwSt für Nichtmitglieder. Die Schulung steht den Teilnehmenden nach der Freischaltung online zur Verfügung und kann flexibel zeit- und ortsunabhängig absolviert werden.
Als besonderes Plus erhalten die Teilnehmenden nach erfolgreichem Abschluss des E-Learnings eine ausfüllbare Mustervorlage für die EU-Konformitätserklärung gemäß Artikel 39 PPWR einschließlich einer ausführlichen Ausfüllhilfe. Damit steht ihnen ein sofort einsetzbares Werkzeug für die praktische Umsetzung der neuen Dokumentationspflichten zur Verfügung.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur direkten Buchung finden Interessierte unter: Kompetenz um Polyurethane – REACH-Seminare Diisocyanate
Weitere Informationen zum Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) und dessen Veranstaltungen sowie zur Arbeit der Fachgremien sind online erhältlich unter: www.fsk-vsv.de oder telefonisch: + 49 7153 61081 0.


Reichenbach/Fils, 13. Juli 2026 – Fachlicher Austausch in ansprechender Umgebung, gutes Essen, neue Kontakte und Networking, explosive Brandversuche – Bei Fagus-GreCon Greten GmbH & Co. KG in Alfeld an der Leine traf sich die Branche zum erfolgreichen Fachtag Flammschutz. Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) veranstaltete gemeinsam mit dem Unternehmen am 08. und 09. Juli 2026 den Fachtag mit ansprechendem Rahmenprogramm.
Vergangene Woche veranstaltete der FSK gemeinsam mit der Fagus-GreCon Greten GmbH & Co. KG den Fachtag Flammschutz im UNESCO-Weltkulturerbe in Alfeld (Leine). Die Begrüßung der Teilnehmenden übernahm Alexander Kuppe, Geschäftsführer der Fagus-GreCon Greten GmbH & Co. KG, persönlich. In seinem Vortrag und über den gesamten Tag hinweg präsentierte sich das international agierende Unternehmen modern, innovativ und hochprofessionell. Dieser überzeugende Eindruck vertiefte sich in der anschließenden Vorstellung von Mathias Fischer, Head of Business Development bei der Fagus-GreCon Greten GmbH & Co. KG. In seiner Präsentation stellte er aktuelle Herausforderungen und die überzeugenden, technischen und hochwirkungsvollen Lösungsangebote im Bereich Messtechnik und präventivem Brandschutz vor. Auch für ein ansprechendes Rahmenprogramm hatte die Gastgeberin gesorgt: Die Besichtigung des Weltkulturerbes im Bauhausstil, der neuen Produktionshallen, die technischen, explosiven und augenöffnenden Vorführungen zum präventiven Brandschutz sowie der Besuch im PS.Speicher in Einbeck stießen bei den Teilnehmenden durchweg auf Begeisterung.
Imran Waseem von der ICL IP, erklärte die Notwendigkeit in der Branche neue Lösungsansätze im Bereich Flammschutz zu entwickeln. Mit Blick auf das REACH-Bewertungsverfahren der ECHA für TCCP und die zu erwartende Entscheidung Ende 2026 hat ICL IP einen neuen Lösungsansatz entwickelt. Mit dem reaktiven und nicht mehr additiven Flammschutzmittel VeriQuel wurde ein wirksamer Flammschutz entwickelt, der gut zu verarbeiten ist, allen Prüfungen standhält und darüber hinaus auch den Nachhaltigkeitsansprüchen genügt.
Den effektiven Flammschutz mittels Einsatzes einer mineralischen Komponente stellte Angelina Schöffel von der Georg H. Luh GmbH vor. Überzeugend ist Blähgraphit nach ihrer Darstellung nicht nur aufgrund seiner eindrucksvollen und zielgerichteten Wirkung. Im Falle einer Beflammung wird eine Verkrustung gebildet, die das innere Material schützt. Zudem ist Blähgraphit auch ein halogenfreier und REACH-konformer Ansatz des Flammschutzes.
Florian Manske, Dow MobilityScience, stellte eindrücklich und anschaulich die Bedeutung eines effektiven Flammschutzes im Bereich Elektromobilität vor. Bereits die Ausgangslage stellt eine besondere Herausforderung dar: Gefordert sind geringes Gewicht und Volumen, um schnellen und wirkungsvollen Flammschutz zu gewähren. Hier bietet der Werkstoff Polyurethan eine effektive Lösung. Das Material wird um die einzelnen Brennzellen vergossen und verhindert so die Ansteckung und Ausbreitung der Zellen untereinander.
Die Veranstaltung hat Ihr Interesse geweckt? Seien Sie bei einem unserer kommenden Herbstevents dabei: https://www.fsk-vsv.de/termine-veranstaltungen/.
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